Laika hat Panik

cusco
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Hallo zusammen,

seit ein paar Tagen ist Gassigehen mit Laika nicht mehr wirklich schön.
Kurze Vorgeschichte:
Wir fahren Autorennen, Laika ist an laute Geräusche, sie schläft seelenruhig weiter, wenn der Rennwagen angeht.
Dann waren wir gassi, irgendwo hat wohl jemand geschossen, der Knall war nur ganz leise zu hören ( im Verhältnis zu den Autos war es ein pieps ) und Laika blieb stehen, klemmte den Schwanz ein und wollte nicht mehr weiter. Man konnte die Panik in ihren Augen sehen. Ohne sie in ihrer Angst zu bestätigen, habe ich ihr bestimmt gesagt, dass sie mir weiter folgen soll, aber da war nichts zu machen. Ich habe sie ziehen müssen, tragen wäre vermutlich auch gegangen.
Jetzt geht das hier jeden Tag so, wobei sie eine Unterscheidung zwischen morgens und abends macht. Morgens geht sie zumindest am Anfang noch mit. Abends verlassen wir das Haus, Laika hält die Nase in den Wind, guckt verschreckt nach oben gen Himmel ( da ist beim besten Willen nichts ) und will nicht mit. Normalerweise gehen wir immer in den Weinbergen gasse, da wird aber gerade "geschossen" ( wegen der Vögel ), das geht gerade gar nicht. Heute morgen sind wir ca. 1Km weit gekommen, es ist nichts passiert, kein Knall - nichts, und die Maus wollte nicht weiter. Bin dann trotzdem weitergegangen, aber sie hat Angst und will am liebsten heim. Ich habe sie dann mal stehen lassen, weil ich dachte, sie kommt schon, wenn sie mich nicht mehr sieht - kannste vergessen, die bleibt stehen. Ich muss sie alle 50cm auffordern, weiterzugehen. Das kann doch so nicht weitergehen.... Kennt das jemand? Was würdet ihr machen? Mich macht das wahnsinnig, weil ich ihr nicht helfen kann...
Liebe Grüße
Anne
blubbl
  • Begleithund
Beiträge: 1537
Hm, das ist schon eine extreme Reaktion. Ich habe mal mit einem Hund gearbeitet, der eine generalisierte Angst vor dem Spazierengehen hatte, aufgrund schlechter Prägung, wir haben manchmal für die ersten 100m eine halbe Stunde gebraucht.
Später ging er zumindest mit mir gut spazieren, hat aber ziemlich lange gedauert.
Ich denke bei euch wird es nicht so dramatisch sein. Allerdings fragte ich mich beim Lesen deines Textes, ob sie schon mal vorher etwas Negatives mit einem Knall verbinden konnte, denn eine so heftige Reaktion ist nicht normal? Fühlt sie sich vielleich tan irgendetwas erinnert? Wie gehts ihr Silvester?
Rodesians sind ja oft etwas schissig, wie ist sie denn sonst so drauf?
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Zuletzt geändert am 01.08.2010 09:59 Uhr
skorpion70
  • Halbstarker
Beiträge: 225
Willkommen im Club!
Mein Romeo ist auch so....
Wo einmal ein Knall war, da geht man nicht mehr hin. Selbst wenn ich versuche mich durchzusetzen, ich müsste Romeo hinterherziehen.
Silvester....grausam!
Gewitter merkt er schon Stunden vorher, wird nervös. Wenn es dann da ist, rennt er durch die Wohnung, versucht sich zu verbuddeln. kratzt an den Wänden. Wie soll ich da ruhig bleiben und das ganze nicht beachten?
Romeo ist aus dem Tierheim. Er war ca. ein Jahr als, als ich ihn bekam. Ich kenne seine Vorgeschichte nicht.
Silvester geht nur mit Beruhigungstabletten. Wir haben es auch versucht, dass wir bei Nachbarn waren, die auch einen Hund haben, keine Chance.
Jetzt will ich es mal mit einem Antistreßhalsband versuchen.
Bei meinem Kater, hatte ich gute Erfolge mit diesen Feliwaystecker.
Denn die Panik bei Romeo ist für alle belastend.
Heike und zwölf weitere Pfoten
*Auch wenn mein Romeo nicht bei mir ist, es bleiben 12 Pfoten*
cusco
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Danke für Eure Antworten.
Laikas erstes Silvester war für sie überhaupt kein Problem. Sie hat nur den bunten Lichtern hinterhergesehen.
Dann kam der Hebst und genau neben uns hat so ein Weinbergding einen Knall von sich gegeben. Wir haben uns alle erschreckt. Cusco, Laika und ich. Habe dann direkt gespielt und die Hunde haben fleißig mitgemacht. Auch die Gassigänge danach war das kein Problem, auch genau die gleiche Stelle hat keine Angst in ihr hervorgerufen. Aber das jetzt ist totaler Mist. Selbst auf Strecken, die wir noch nie gegangen sind, hat sie Panik und will nicht weiter.
Heute morgen blieb sie 2m hinter der Haustür stehen, ließ sich dann aber überreden. Auf dem Spaziergang haben wir dann 2 befreundete Hunde getroffen und sie hat richtig schön gespielt - keine Spur von Angst. Allerdings gab es auch keinen Knall, da bin ich nämlich mit Absicht nicht hingelaufen.
Habe jetzt eine Freundin gefragt, ob sie mit ihrem Hund mal mitkommt in die Weinberge, um zu sehen, ob Laika sich von einem "fremden" Hund auch bei einem Knall ablenken lässt. Mal abwarten. Werde berichten.
Imani72
  • Forenwelpe
Beiträge: 2

Ängstliche Hunde

Hallo,habe seit 3 Wochen einen über 8Mon.jungen Kleinspitz der sich vor so ziemlich allem fürchtet.Zuhause verkriecht er sich unterm Bett oder Schrank muss ihn sogar zum Gassigehen rausklauben,fressen und trinken tut er auch ungewönlich wenig,Gassigehen selber geht dann einigermaßen.Muss dazusagen, dass der Kleine bis zum Einzug bei mir auf nem Bauernhof hauptsächlich in einer Scheune verbracht hat aber auch dort schon spazieren war.Versuche gerade ihn auf Futterbeutel zu konditionieren.Damit er er 1.bei mir eine gewisse Sicherheit bekommt und 2. auch lernt sich an mir zu orientieren.
Rosieichner
  • Forenwelpe
Beiträge: 42
hi ich kenne das ,arbeite sehr viel mit ängstl. hunden,zuerst soltest du dir bachblüten-mischung von petvital gegen angst besorgen,davon bekommt sie jeden tag 10globuli.habe sehr gute erfahrung damit gemacht. dann kannst du mit der kleinen daran arbeiten. versuche herraus zufinden mit was du sie am besten motiv.beziehungsw. ablenken kannst,,,,, zu hause,,, spielen-futter,,,, dann erst geht es raus .jedes mal wenn die angst beginnt -die betonung liegt auf ,,,beginnt,, mußt du sie ablenken nicht wegziehen von der stelle. ich würde auch einen bekannten mit einbez. der dann geräusche macht vor denen sie angst hat . sollte sie die dann anfangen zu ignorieren mußt du sie ganz stark belohnen,, und zwar mit etwas was sie entspannen lässt. dazu mußt du herraus finden bei was sie sich entspannt. manchmal hilft massage u. leises flüstern mit schmusen. nimm dazu eine decke mit auf die ihr euch legen bez. setzen könnt. manchmal hilft spielen aber nicht zu hektisch. manchmal besondere futterstü. ,,,kleine wienerst. du darfst ihr keine möglichkeit geben wegzu laufen. das versellbständigt sich sonst u. dann will sie immer aus der situat. weglaufen. die geräusche dürfen am anfang nur aus einer weiten entfernung zu hören sein,dann immer näher. ich weis es ist ein zieml. großer aufwand aber es lohnt sich. gib ihm auch zuhause keine möglich keit sich zu verkriechen ,vieleicht ist sein futternapf zu groß auch damt haben manche hunde schwierigk. kleine portionen , frisst er den aus deiner hand.? könnte mir vorstell. das er nicht frißt wenn du in der nähe bist. so nun hast du genug zu überdenken. lg. rosi
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