Kein Bellen in Notsituation?

Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 499
Meine Abby bringt sich immer wieder in blöde Situationen. Z.B. kriecht sie unter die Couch, neuerdings unter den Küchentisch. Weil ein Leckerli oder ein Spielzeug, Essen runtergefallen ist. Wir dachten sie passt da gar nicht drunter und bekamen es nicht mit. Wir suchten überall und fanden sie nicht. Wir riefen, aber es kam kein Mucks von ihr.
Bis wir unter die Couch sahen. Dort steckte sie verängstigt fest. Dazu zittert sie auch manchmal. Die Coach mussten wir hochheben. Inzwischen suchen wir gleich dort. Doch als sie unter dem Küchentisch war, fanden wir sie ewig nicht. Unter der Couch war sie diesmal nicht und weg konnte sie nicht sein. Den Küchentisch kann man nicht hochheben und mit schieben und ziehen ganz schwer sie rauszubekommen. Bei Bekannten im Garten wurde sie ausversehen ins Gartenhaus gesperrt, weil sie denen auf Schritt und Tritt hinterherlief. Ins Gartenhaus unbemerkt... Die dachten sie sei überfahren, suchten stundenlang die Nachbarschaft ab. Abends zum Glück auch noch das Gartenhaus. Auch dort bellte sie nicht.
Warum bleibt sie still? Ich verstehe es nicht
Oder ist es schlau, da sie sonst Feinde auf sich aufmerksam machen würde, und sie nicht abhauen kann?
Aber wir sind keine Feinde und außer uns im Haus ist keiner...
Wie kann ich ihr das abgewöhnen mit dem drunterkriechen?
Sie lernt daraus nicht.
Meine Labradorhündin ist da ganz anders. Sie ist vorsichtig und würde sich nie zweimal in so eine Lage bringen. Dazu ist sie viel bellfreudiger und ich habe ihr auch auf Kommando das Bellen beigebracht.
Bei Abby klappt das nicht, noch nicht. Ist das eine Möglichkeit?
Ansonsten bellt Abby auch, sie hat sich da auch viel von Luna abgeschaut mit der Zeit.
Helft mir!
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Zuletzt geändert am 10.12.2016 09:28 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Ich denke Dein Hundchen hat mittlerweile gelernt (ich übertreibe jetzt zum besseren Verständnis), dass es etwas gaaaaaanz furchtbar Schlimmes ist, wenn man unter Sofa etwas eingeklemmt ist durch Eure ängstlichen Rufe und evtl. Panik. Das überträgt sich dann auf den Hund und je nach Persönlichkeit des Hundis bleibt er dann in einer Art Schockstarre. Soll heißen : Ich bewege mich jetzt besser nicht mehr, hab`große Angst, Fraule hat noch größere Angst, Ohweh!, da bin ich besser auch stumm, denn sonst kommt evtl. der große Feind unter der anderen Ecke vom Sofa hervor und killt mich. Fraule denkt bestimmt dort sitzt der große Feind. WIESO dauert es solange, bis Fraule mir das Sofa hochhebt? Macht sie doch sonst immer? Ist doch tolle Teamarbeit!

Normalerweise schafft es jeder Hund unter dem Sofa wieder hervorzukriechen, denn ein Sofa ist kein Betonloch oder eine Betonengstelle.

Statt das Sofa hochzuheben solltet Ihr gaaaanz ruhig und gelassen Eurem Hundchen beibringen selber wieder hervorzukriechen und dass dabei nix Schlimmes passiert, es keinen Grund für eine "Schockstarre" gibt.
Dies ist natürlich jetzt schwieriger und langatmiger, als wenn Ihr es beim ersten Mal schon versucht hättet.

Und ein Hund kann sehr gut unterscheiden, ob er versehentlich im Gartenhaus eingeschlossen wurde oder unter dem Sofa sich selber etwas in die Enge gebracht hat.
Dass es schwierig ist, einen ängstlichen Hund unter solchen Ecken und Sofa`s herauszuziehen ist klar. Er macht sich nämlich dann auch noch steif und nix geht mehr. So ein Hundchen kann sich nämlich eigentlich gaaaaanz lang und niedrig machen, wenn er selber es will.
Ich hab`selber ziemnlich gestaunt, wie lang und niedrig so ein 68cm-hoher Schäfi werden kann, wenn er sich unter dem Zaun durchquetschen will. Faszinierend! Sah aus wie 10 cm hoch und 2,5 m lang.

LG Feuerwolf
Shibaherz
Beiträge: 20685
Stimme Feuerwolf zu. Ich würde ein Stück warmes Fleisch ungefährlich an einem Stiel oder Stab befestigen und sie, mit dem langsamen Rückzug dieses Artikels, animieren, selbst, ohne menschliches Geschrei oder Geräusche, aus ihrem Versteck herauszukommen.
Darauf, dass ihr beigebracht werden kann, in einer solchen Situation zu bellen, würde ich erstmal nicht setzen. Und selbst wenn sie bellt, bleibt sie ja erstmal noch unter dem Sofa.
In der Küche aber, wo es ja immer wieder möglich ist, dass bei der Essensvorbereitung etwas zu Boden fällt und beim Hin- und Hergehen evtl. auch den Standort wechselt, würde ich den Küchentisch so verkleiden, dass es eben nicht mehr möglich ist, darunter unauffällig zu verschwinden.

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 896
Das Tier rückwärts rauslotsen und danach ALLE Möglichkeiten schließen, zumachen, abkleben, wo sie sich festlegen kann. Mit OSB - Platten kann man eine Menge anstellen, das Sofa ist ab sofort mit festem Sockel, der Küchentisch dito. Auf die Art.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Hm.....zustellen, zukleben, verkleiden etc. würde ich wohl nichts in meinem Häusle. Hundchen sollte bei mir lieber lernen allein wieder hervor zu krabbeln, wenn es uuuuuuunbedingt den Krümmel haben will.

Und bellen, damit ICH das Sofa hochhebe oder den Küchentisch......neeeee, geht bei mir gar nicht und schon überhaupt nie nicht.

Also, wenn Krümmel haben will dann selber hervor kommen.Kann sich ja schießlich auch allein Krümmel holen!
Sonst ruhige Unterstützung um selber hervor zu kommen.

Viel Geduld und starke Nerven

Feurewolf
CEEYEET
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
+ 1

Laut geben bei besonderen Situationen

Das kann man dem Hündchen antrainieren.Kostet natürlich Nerven.Meine Hunde sind so erzogen,daß sie prinzipiell vor ihrer Schüssel sitzen und auf das Kommando warten :Nimm ,das ist Deins. Auch mein neuer Hund hat das begriffen und darüber bin ich sehr froh.Es besteht ja auch die Gefahr ,daß er etwas aufnimmt (gerade draußen),was vergiftet ist. Es gibt leider nicht nur Hundeliebhaber sondern auch Hundehasser.Wenn Euer Hund alles wie ein Staubsauger aufnimmt,würde ich das mit einem Pfui unterbinden. Da erledigt sich mit der Umbauerei von selbst. CEYEET
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1834
Ich will mich jetzt nicht unbeliebt machen, aber ein Hund, der sich zitternd versteckt, hat Angst.
Fragt sich nur wovor?

Die Idee, das Sofa kurzzeitig an der Unterseite unzugänglich zu machen, finde ich gar nicht so schlecht.

Hmm - die meisten HH haben das Problem, dass der Hund zuviel bellt.
Frage: Bellt der Hund normalerweise? Er wird doch nicht stumm sein oder eine Rachenentzündung oder sonstiges haben?
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Ich bin trotzdem für eine Umdekorierung der Wohnung / des Hauses. Denn meine Bekannten, die wir auch besuchen, haben keine umdekorierten Wohungen / Häuser. Dort kann ein Hundchen auch unter dem Sofa, hinter der Kreissäge im Hobbyraum, unter`m Doppelbett, unter den Kellerregalen, unter der Eckbank in der Küche, hinterm Holzstapel an der Hauswand, unterm Sideboar, dem Hochbett der Kids etc. auch nach Krümeln suchen.
Und dann ? Wird `mal eben das Haus der Bekannten umgeräumt ? Es ist ja nicht nur das Sofa zu Hause, unter dem ein Spielzeug, ein Leckerlie oder eben ein Krümel liegen kann.

Ich denke das Hundchen hat nicht Angst vor etwas Bestimmten, sondern hat nur gelernt, dass es gaaaaanz schlimm ist, wenn man den Krümel endlich gefunden und verspeist hat. Denn dann ist Fraule ganz panisch, ruft gaaanz komisch rennt überall schnell herum und wird immer aufgeregter.

@CEEYEET:
Klar kann man einem Hundchen beibringen nur dann etwas zu fressen, wenn es die Erlaubnis bekommen hat. Darf es denn dann auch nur spielen, wenn es die Erlaubnis bekommen hat? Denn das kleine Hundchen von Lunahdl bringt sich j aauch für ein Spielzeug in prekäre Situationen unterm Sofa oder dem Küchentisch. Da bringt es doch wenig, wenn er nur etwas zu Hause fressen darf, wenn er die Erlaubnis hat, oder?
Und dass er auch sein Spielzeug nur dann nehmen darf, wenn er die Erlaubnis dazu bekommen hat......Fördert nun nicht unbedingt einen souveränen Hund, sondern eher das genaue Gegenteil. Was darf denn dann der Hund eigentlich von sich aus, wofür er keine Erlaubnis benötigt?

LG Feuerwolf
Zuletzt geändert am 11.12.2016 20:40 Uhr
CEEYEET
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
Da hast Du natürlich recht Feuerwolf. Unter diesem Aspekt habe ich das noch garnicht betrachtet.Ich müßte das eigentlich auch noch wissen,was die lieben kleinen so anstellen um an das Teil ihrer Begierde zu gelangen.also doch zustellen oder zubauen.Dem Mäuschen soll ja kein Schaden zugefügt werden.CEYEET
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 499
Danke für eure Antworten!

Wenn ich es mal weiter denken darf: Was ich schrieb waren Beispiele..
Das heißt sie bringt sich egal wo wir sind in solche Notsituationen warum auch immer und egal ob wir dabei sind oder sie bei anderen Leuten ist.
Auf jeden Fall werde ich das alleine Befreien versuchen.
Alles verkleiden wäre die einfachste Methode, hilft mir woanders in anderen Fällen nicht weiter.
Ich möchte grundsätzlich einen Fortschritt.
Das sie Angst hat und zittert hat sie mitgebracht aus Spanien, ich kenne ihre genau Vorgeschichte nicht.
Sie verfällt dann vll in so eine Angststarre?!
Kennt das wer? Vll ist es auch verstummen vor Angst. Sie hat ordentlich zugelegt mit dem Bellen, schlägt an und sie hat sich viel vom gesprächigem Labbi da abgeschaut.
Bis jetzt hat keiner geschrieben, dass er das von seinem Hund kennt... ist das so selten?
Ich denke vor Eifer kriegt sie nicht mit wo sie sich hin bringt und dann, wenn sie Beute etc. hat oder sie ist nur auf der Suche und schnüffelt, und dann fällt ihr die Lage auf und erschrickt. Sie macht keinerlei Versuche sich zu befreien auch nach Stunden nicht. War auch schon so, als wir unterwegs war und heimkamen und sie eingeklemmt war.
Im Vergleich zu Luna finde ich ist sie auch einfach nicht so intelligent. Sie lernt zwar manches schnell, aber ich kann ihr schwer neue Kommandos beibringen, Tricks und Spiele egal ob Geschicklichkeits-/ Intelligenzspiele beibringe. Bei ihr ist da so eine Grenze und sie weiß sich generell schwer zu helfen und probiert wenig aus. Das hat sie in ihrer Welpenzeit usw. vll nicht lernen können. Deshalb übe ich weiter fleißig.
Die Ängste vor fremden Hunden und lauten Knallen und neuen Dingen wird immer besser. Es dauert halt Jahre, jeder Fortschritt macht mega Freude.
Nur bei dieser Geschichte gibt es keine Fortschritte. Abwarten...
Wäre es eine Idee es zu üben sie gezielt drunter zu locken mit nem Ball z.b. und dann wieder vor?
Wie viele Stunden soll ich es versuchen und abwarten bis sie vor kommt? Es sollte ja immer mit einem Erfolgserlebnis enden und ohne dass ich sie rausziehe.
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