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Kastration - Pro und Contra

DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1106
+ 5
Original von Piggeldy>> Hallo Josef,>> Es ändert sich lediglich der Sexualtrieb. Sonst nüscht.>> Du schriebst: MAN kann ihn in Grenzen halten, und sehr wohl etwas abgewöhnen.> Da stimme ich dir teilweise zu.> Man(che) können das. Andere wiederum nicht.> Warum sonst die vielen threads, die mit "Hilfe, mein Hund,....." beginnen?> Kann es nicht sein, daß manche Menschen mit ihrem starktriebigen Rüden (ich rede jetzt nicht von den charakterlich eher Defensiven, die man niemals kastrieren sollte) schlichtweg überfordert sind?> Im schlimmsten Fall sogar "Trainer-beratungs-resistent" oder Hilfe erst dann in Anspruch nehmen, wenn der Zug bereits abgefahren ist?> Trainiert werden müssen die Halter, lernen mit dem Trieb, der möglicherweise daraus resultierenden Statusaggressivität,> Revierverteidigung,... umzugehen.> Kann das wirklich jeder lernen??

Hallo Anja

Ich versteh schon , wo du raus willst .
Klar sind die meisten irgend wann überfordert mit einem/ihren Hund . Aber dies liegt doch nicht am Hund . Zuerst wird jedes Verhalten beschönigt oder gut-geredet .. da ist der Wauzi ja noch klein und lieb und viele der HB haben die rosa Brille auf und glauben alles über tralla-la und gutschi gutschi zu schaffen . Dann beginnen die Probleme intensiver zu werden .. der Hb beginnt den Hund mit anderen Augen zu sehn .. ist dann tw enttäuscht vom Hund , weil er ja nicht macht was er soll und da ist der Hund dann meist schon zwischen 8 und 15 Monate .
dann beginnen die meisten zu überlegen , eine HuSchu aufzusuchen . Meist kommen solche dann auch noch zum Schmiedel statt zum Schied und erwarten sich dort wunder . Diese können aber dann nicht so schnell erfüllt werden .. wenn überhaupt .. und der HB gibt nach dem ersten Kurs auf .
Ab da gibt es 2 Möglichkeiten .
Entweder der Hund wird abgegeben und das selbe Spiel beginnt wieder mit einem " NEUEN HUND " oder
der Hund wird im TSH abgegeben .. mit irgend welchen Ausreden .

Und ich bin mir gar nicht so sicher , ob sich beim Geschlechtstrieb wircklich soo-viel ändert . Die Hunde vollführen ja den Deckakt bzw lassen sich Hündinnen auch nach wie vor Decken .

Wenn man nicht ressistent ist .. sich etwas sagen läßt und danach handelt ...
... mMn JA , dann kann Mann/Frau es lernen .
Aber sicher nicht von einem auf den anderen Tag . Das bedarf schon intensiver Schulung .


LG . Josef
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
TickyTacky
  • Moderator
Beiträge: 3617

Danke!
Punkt.
Mother Nature always wants to be balanced - Cesar Millan
Gast
  • Begleithund
+ 1
Original von Felina04:>> Gerade die Augenuntersuchungen, die eigentlich jährlich durchgeführt werden müssen, werden oft nur einmal gemacht.


Hallo Feline !

Dass Augenuntersuchungen generell jährlich durchgeführt werden müssen ist eine Pauschalisierung und somit nicht korrekt, diese Aussage verunsichert .
Es gibt sicher Augenunteruntersuchungen auf spezille Augenerkrankungen die jährlich gemacht werden müssen/sollten, aber im Fall der Augenuntersuchungen zwecks Vorbeugung von Katarakt, CEA und PRA ist eine jährliche Untersuchung nicht notwendig. Eine Untersuchung vor Zuchteinsatz , besser im Alter von 3 Jahren und vor Zuchteinsatz, später dann zweijährlich wäre z.B im Fall des Katarakts sinnvoll und wünschenswert.

Grüße
Susanne
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind,
sondern auch im Alter Pflege angedeihen
zu lassen, ist Ehrenpflicht eines
guten Menschen. Marcus Porcius Cato
carat
  • Forenwelpe
Beiträge: 5

Bin nicht nachtragend

Original von Piggeldy:>> > Original von carat: Weiß einer, warum das bei Tierschutzhunden so gemacht wird?>>> ! Wir haben Vaik jedenfalls nicht zu uns genommen, um irgendeine Hinterhofzucht zu beginnen. Überlegen hier eigentlich einige, bevor sie ihre Beiträge veröffentlichen?> Grüße von Angela und Vaik>> P.S. Wir wollten eigentlich nur Rat und Meinung.>> Hallo Angela,>> Schade, daß du dich durch die Antworten persönlich angegriffen fühlst....> Das war nicht beabsichtigt.>> Wenn du eine 100% zutreffende Antwort haben möchtest, warum der Tierschutzverein von dem du ihn bekamst (ich habe gelesen, daß er aus Südfrankreich stammt), dann solltest du vielleicht die Ansprechpartner dieses Vereines direkt fragen, warum sie es so handhaben.

Hallo, schon vergessen. Ich frag bei der Organisation nicht mehr nach. Der Grund wird schon der mit der möglichen Zuchtverwendung sein. Mir ist das jetzt ziemlich egal. Wir lieben unseren Vaik! Und ich kann auch nicht sagen, dass er sich von Hündinnen "was auf den Deckel" geben ließe, wie ein anderer User geschrieben hat. Er ist ein ganz souveräner Hund geblieben und ist verträglich mit allen und jedem. Danke, dass ihr euch Gedanken macht, auch wenns mal nicht richtig ankommt. Passiert halt.

Liebe Grüße von Angela und Vaik
Piggeldy
  • Begleithund
Beiträge: 1353
Na, denn ist ja alles in Butter auf'm Kutter
Immer diese doofen Mißverständnisse bei virtuellen Gesprächen....

Hab dich nicht in diese "Schublade" der unsympathischen Vermehrer gepackt.
Wer Herdenschutzhunde hält muß ein netter Mensch sein
Wunderschön ist er, dein Vaik, und ihm wird's wahrscheinlich eh egal sein, ob er nu Bällekes hat oder nicht.

Manchmal würden unsere 4-Beiner wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln, wenn sie wüßten wie viele Gedanken wir uns über dieses Thema machen.
Hunde sind bodenständig, der Mensch ist abgehoben (Michael Grewe)
Felina04
  • Halbstarker
Beiträge: 483
Original von Susanne Martin:>> > Original von Felina04:>> Gerade die Augenuntersuchungen, die eigentlich jährlich durchgeführt werden müssen, werden oft nur einmal gemacht.>>> Hallo Feline !>> Dass Augenuntersuchungen generell jährlich durchgeführt werden müssen ist eine Pauschalisierung und somit nicht korrekt, diese Aussage verunsichert .> Es gibt sicher Augenunteruntersuchungen auf spezille Augenerkrankungen die jährlich gemacht werden müssen/sollten, aber im Fall der Augenuntersuchungen zwecks Vorbeugung von Katarakt, CEA und PRA ist eine jährliche Untersuchung nicht notwendig. Eine Untersuchung vor Zuchteinsatz , besser im Alter von 3 Jahren und vor Zuchteinsatz, später dann zweijährlich wäre z.B im Fall des Katarakts sinnvoll und wünschenswert.>> Grüße> Susanne

Ich weiß nur, dass wegen PRA jedes Jahr kontrolliert werden sollte, da sich diese Erkrankung auch erst später entwickeln kann... So hatte uns das die Cockerzüchterin von Bandit damals erklärt und ich meine das öfters schon gelesen zu haben. Nur kann mit einem PRA-erkrankten Hund wohl teilweise doch gezüchtet werden...
Die Aussies werden taub und Blind, die Bernies nur 6-7 Jahre alt und viele Hütehunde vertragen einige Medis nicht wegen nem Gendeffekt. Was tut man diesen schönen Tieren nur an?
Wozu gibt es Tests, wenn das Tier dann trotzdem zur Zucht genutzt wird?
Ich liebe Rassehunde, aber es ist schon ein gewisser Trend erkennbar, dass die Rassen "krank" gezüchtet werden. Echt schade.

Ich hätte mit Felina nie gezüchtet, da sie Allergikerin ist und eine Zahnfehlstellung hat. Gerade Ersteres hätte ich keinem ihrer Welpen gewünscht. Trotzdem handeln viele anders. Schade.

@ Piggeldy Stimmt! Unsere Hundis könnten den Aufwand garnicht nachvollziehen
Zuletzt geändert am 15.11.2010 20:42 Uhr
Gast
  • Begleithund
Hi Felina !

Das ist schon richtig was Du schreibst, allerdings sollte man trotzdem nicht pauschalisieren. Denn von der PRA z.B sind nicht alle Rassen betroffen. Beim Bearded Collie z.B. gibt es keine Probleme mit dieser Augenerkrankung! Untersucht werden sollte foglich immer auf die Erkrankungen von welcher eine Rasse betroffen ist, insofern es Voruntersuchungen gibt.

Grüße
Susanne

Ich würde auch mit mit keiner Hündin züchten die Allergikerin ist, allerdings mit einer Hündin der z.B. ein P1 Zahn fehlt, wenn diese Hündin ansonsten viele positive Eigenschaften, die der Rasse dienlichlich sein könnten, weitervererbt. Natürlich muß bei der Verpaarung darauf geachtet werden, dass der entsprechende Rüde keine Zahnfehler vererbt. Ich schreibe hier nicht von Fehlstellungen des Gebisses, sondern von einem fehlenden Zahn. Ein Hund mit Vor-oder Rückbiss gehört nicht in die Zucht !
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gary7
  • Moderator
Beiträge: 1435
+ 3
Hi,

momentan bewegen wir uns vom Ausgangsthema weg.
Wenn Interesse besteht, dann eröffnet doch einen neuen Thread über vererbbare Krankheiten und die Verantwortung die ein Züchter trägt, beziehungsweise tragen sollte und wir verschieben die bisherigen Posts dazu!

Lieben Gruß,
Nadine
Das ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
(Kurt Tucholsky)

PitaPata Dog tickers
Zuletzt geändert am 15.11.2010 22:59 Uhr
fwalischewski
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Für mich stellt sich primär die Frage, warum soll Kastriert werden?
Wenn es zu einem "bequemeren" Rüden führen soll...
Wer der Meinung ist eine Kastration an seinem Hund durchführen zu lassen um bestimmte Wesensmerkmale zu Beinflussen, der handelt seinem Vierbeiner gegenüber emotionskalt und berechnend.

Man stelle sich mal vor, dass laut einer Studie die Einnahme eines neuen Medikaments das Aggressionszentrum im Hirn des Hundes lamgelegt würde. ---- Na super, dann brauche ich mir ja keine Gedanken zu machen warum er sich so verhällt. Pille rein und alles wird gut. NEIN DANKE !!!!!!! Alles hat eine Ursache. Man muß sie nur finden. Das dazu nicht jeder Hundebesitzer in der Lage ist, ist mir auch klar. Ich könnte das auch nicht. ABER, was ich tun könnte, ist mir ein bisschen Mühe geben herauszufinden woran es liegt und ggf. professionelle Hilfe holen.

Wenn gerade mal wieder läufige Hündinen unterwegs sind, geht mir das Gejaule von Max auch ganz schön an die Substanz. Vor allem wenn er mich damit Nachts des öfteren aus dem Schlaf holt. So ist eben die Natur!
Übrigens: Als meine Frau mir sagte dass Sie Max kastrieren lassen wolle damit er leichter zu Führen sei, habe ich erst gedacht ich bin im falschen Film. Das ist jetzt 10 Jahre her. .....
Ich würde mal sagen, lebt mit der Natur und versucht nicht immer alles zu beinflussen. Zumindestens nicht mit der Schere.
Der zweite Beitrag dieses Thread ist sehr direkt und ich finde Ihn auch sehr treffend
Zuletzt geändert am 04.09.2011 15:53 Uhr
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