Kastration - Pro und Contra
Ein Hund mehr, dem seine Organe amputiert worden sind, obschon der Hund kerngesund war - oder gab es doch eine medizinische Indikation? Als nächstes amputierst du seine Stimmbänder, weil er dich dominieren willl, und bellt! Im Übrigen: Für die Verhinderung von ungewolltem Nachwuchs, dafür gibts Aufpassen und Sterilisation.
Wann werden den Tierärzten die Zulassungen weggenommen, wenn sie gesunde Hunde operieren?
Jetzt kannst du hoffen, er rennt dem anderen Geschlecht nicht nach, dafür wird er dick und fett, und stirbt an Herzverfettung oder braucht neue Gelenke wegen Arthrose oder Arthritis. Super Leistung von deinem Veterinär und dir.
Wann werden den Tierärzten die Zulassungen weggenommen, wenn sie gesunde Hunde operieren?
Jetzt kannst du hoffen, er rennt dem anderen Geschlecht nicht nach, dafür wird er dick und fett, und stirbt an Herzverfettung oder braucht neue Gelenke wegen Arthrose oder Arthritis. Super Leistung von deinem Veterinär und dir.
Jonny Brösmeli
Zuletzt geändert am 08.06.2009 13:18 Uhr
Die Wortwahl ist sehr direkt - könnte kommunikativ optimaler gestaltet werden. Aber der Inhalt ist für mich richtig. Wenn du zwei Hunde hast, und keine gleichgeschlechtliche (geht auch) möchtest, dann wäre die Sterlisation doch besser.
Zuletzt geändert am 08.06.2009 13:18 Uhr
Soweit mir bekannt, gibt es für die Durchführung einer Kastration (Entfernung der Keimdrüsen beim männlichen oder weiblichen Tier) vor allem zwei Gründe: Die endgültige Vermeidung ungewollten Nachwuchses und eine mittelfristig erhoffte Wesensveränderung durch den Wegfall der Produktion von Geschlechtshormonen.
Für den ersten Fall schließe ich mich den vorherigen Schreibern absolut an: Eine Sterilisation (Durchtrennen der Eileiter bzw. Samenleiter) ist der wesentlich kleinere Eingriff in die Physiologie der Hunde und wäre somit die erste Wahl.
Im Fall "Kastration zur Wesensveränderung" muss einem klar sein, dass dies ein Ausdruck ziemlicher Hilfslosigkeit ist und somit nur das letzte aller möglichen Mittel sein sollte. Ich kann es aber verstehen, wenn z.B. Halter extrem aggressiver Rüden zu diesem Mittel greifen.
Gibt es eigentlich Statistiken darüber, wie häufig Hunde welcher Rassen kastriert werden - im Verhältnis zur Gesamtzahl dieser Hunde? Leider wird hier bei dogsport die freiwillige Angabe von Kastration/Sterilisation in einen Topf geworfen, so dass man aus den Profildaten hier dazu keine Informationen gewinnen kann...
Es wäre interessant zu sehen, ob Kastration bei bestimmten Rassen häufiger vorgenommen wird. Das wäre für mich ein Indiz dafür, dass sich die Leute schlicht die falschen Rassen ausgesucht haben - sofern es sich um bei Züchtern gekaufte "Wunschhunde" handelt.
Für den ersten Fall schließe ich mich den vorherigen Schreibern absolut an: Eine Sterilisation (Durchtrennen der Eileiter bzw. Samenleiter) ist der wesentlich kleinere Eingriff in die Physiologie der Hunde und wäre somit die erste Wahl.
Im Fall "Kastration zur Wesensveränderung" muss einem klar sein, dass dies ein Ausdruck ziemlicher Hilfslosigkeit ist und somit nur das letzte aller möglichen Mittel sein sollte. Ich kann es aber verstehen, wenn z.B. Halter extrem aggressiver Rüden zu diesem Mittel greifen.
Gibt es eigentlich Statistiken darüber, wie häufig Hunde welcher Rassen kastriert werden - im Verhältnis zur Gesamtzahl dieser Hunde? Leider wird hier bei dogsport die freiwillige Angabe von Kastration/Sterilisation in einen Topf geworfen, so dass man aus den Profildaten hier dazu keine Informationen gewinnen kann...
Es wäre interessant zu sehen, ob Kastration bei bestimmten Rassen häufiger vorgenommen wird. Das wäre für mich ein Indiz dafür, dass sich die Leute schlicht die falschen Rassen ausgesucht haben - sofern es sich um bei Züchtern gekaufte "Wunschhunde" handelt.
Zuletzt geändert am 08.06.2009 13:38 Uhr
Gast

Das hab ich gefunden und finde es lesenswert:
http://www.tierschutzverein-lingen.de/subfiles-tierhaltung/hunde-kastration.html
http://www.drc.de/gesund/kastratr.html
http://www.borgers.org/ruede.htm
http://tierinformation.ti.ohost.de/hkastrationrueden.html
http://www.tierschutzverein-lingen.de/subfiles-tierhaltung/hunde-kastration.html
http://www.drc.de/gesund/kastratr.html
http://www.borgers.org/ruede.htm
http://tierinformation.ti.ohost.de/hkastrationrueden.html
Zuletzt geändert am 08.06.2009 14:25 Uhr
Ich halte nichts davon gesunde Hunde zu kastrieren. Meiner ist ja auch klein und ich kann ihn noch halten... Meine Tante hat aber ein grossen nicht gerade guterzogenen Hund. Da kann man schon über eine kastration nachdenken. Im dogs habe ich gelesen das man so eine Kastrier-Probe machen kann. Da muss man irgendein Medikament oder so geben und dann ist er 6 Monate wie kastriert. Das würde ich gerne mal ausprobieren
LG Daniela
LG Daniela
Gast

ist es nicht ein widerspruch erst zu schreiben, ein gesunder hund muss nicht kastriert werden und dann, dass es bei einem großen unerzogenen hund in erwägung gezogen werden könnte? 
kastration macht doch keine mangelnde erziehung wett... ein hund, der nicht erzogen wird, wird auch nach einer kastration nicht erzogen sein.
kastration macht doch keine mangelnde erziehung wett... ein hund, der nicht erzogen wird, wird auch nach einer kastration nicht erzogen sein.
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Das Thema wurde schon häufig diskutiert, allerdings immer an Einzelbeispielen und viele Threads kommen durch die Kastrations-Diskussion vom eigentlich Thema ab.
Daher bitten wir euch, die allgemeine Diskussion hier zu führen.
Tipp: Einen Thread, wo es rein um Erfahrungsberichte geht, gibt es auch schon, bei Interesse schaut mal hier: http://www.dogspot.de/forum/thema/980
Viel Spaß beim Diskutieren!
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