Jonny hat 2 Gesichter

Gast
  • Forenwelpe
Hallo zusammen, ich brauch eure Hilfe und Erfahrungen.

Mein Hund Jonny ist ein Mix aus Cocker Spaniel und Vizsler, also Jagdtrieb absolut vorhanden.
Das ist aber gar nicht das Problem. Jonny hört gut und geht gerne im Wald und auf Wiesen gassi.

Das große Problem kommt jetzt:

1. Andere Hunde und das heißt alle anderen Hunde denen wir begegnen werden angebellt. Aber stellt euch das nicht vor, wie normales bellen, ich komme mir da vor als hätte ich eine tollwütige Bestie an der Leine. Wir sind vorbei, alles gut

2. Andere Menschen. Bei fremden Menschen, die er nicht kennt oder auch kennt, aber nicht so oft sieht, kommt es vor, das die erst schwanzwedeln begrüßt werden und plötzlich böse angebellt. Der schnappt auch, wenn Personen unsicher und vorsichtig auf ihn zu gehen. Dem darf keiner länger als 2 Sekunden in die Augen gucken (Fremde).
In der Beziehung ist er eigentlich unberechenbar, wie er wann reagiert. Kinder akzeptiert er gar nicht.

Ich hab ihn im Griff, es ist nicht mein erster Hund. Aber wie kann es anders werden?? Da bin ich echt ratlos

Wer hat Erfahrung mit solchen Eigenschaften??

Gruß Anja
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
>>Ich hab ihn im Griff, es ist nicht mein erster Hund. Aber wie kann es anders werden?? Da bin ich echt ratlos

Um irgendwelche Tipps oder Ratschläge zu geben sind die Informationen zu deinem Jonny zu dürftig. Die Ursachen für sein Verhalten können vielfältig sein.

>>Wer hat Erfahrung mit solchen Eigenschaften??

"Eigenschaften" würde ich das nicht nennen, solche Verhaltensweisen sind meist aus Nichtverstehen und mit Durchkommen anerzogen, bzw. in den Anfängen nicht unterbunden.
Meine Empfehlung wäre, such dir einen wirklich guten Trainer und gewöhne ihn vorsichtshalber schon mal an einen Beißkorb (zur Sicherheit für den Trainer).
Ich trainiere z.Zt. einen 1-jährigen Rüden, der beim Spaziergang nach Menschen schnappt und Hunde angeht. Bei ihm ist es aber ein hoher Schutztrieb gepaart mit Unsicherheit. Er trägt einen Drahtbeißkorb und ist doppelt gesichert mir Halsband und Geschirr.
Viel Erfolg, Eleonore
Gast
  • Forenwelpe
Ich vermute auch eine große Unsicherheit. Wenn Fremde selbstsicher auf ihn zu gehen und ihn streicheln, dann ist alles ok. Aber wehe er merkt eine Unsicherheit beim Mensch oder ein Fremder guckt ihn an evtl. noch tief in die Augen, dann ist es rum und er bellt und schnappt. Erziehen kann man ihn gut, wie Sitz, platz, Fuß usw. Aber ich hol mir Hilfe, das wird sonst nix.
Suri, Max und Balou
  • Halbstarker
Beiträge: 249
+ 2
Hilfe in Anspruch nehmen finde ich bei dem Verhalten super.
Mein Balou war/ist auch so ein Kandidat. Nicht ganz so ausgeprägt, wie bei dir.
Wir hatten Hilfe von einer Verhaltenstherapeutin, die uns gesagt hat, worauf wir achten müssen und wie wir ihm die Unsicherheit nehmen. Ganz weg bekommst du es sicher nie, aber mit Konsequenz und Belohnung zur rechten Zeit wird es wesentlich besser
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Hallo AnBeySta,
genau das hab ich mir gedacht. Sitz, Platz sowie Fuss und viele andere Kommandos sind keine Erziehung, sondern simple Dressur. Kein hündischer Rudelführer würde seinem Rudelkumpan sagen : Setz dich mal, ich hab mit dir zu reden. Diese Kommandos fordert nur der Mensch. Erziehung ist alles das, was mir ein Zusammenleben mit einem Hund ermöglicht. Ein Teil der Erziehung ist die Sozialisierung mit anderen Hunden, der Aufbau von Vertrauen zu seinem Frauchen (Herrchen). damit er denen die Führung überlassen kann damit er nicht mit der Gefahrenabwehr belastet wird. Wenn ich der Chef im Rudel bin und meine Hunde Vertrauen zu mir haben kann ich mit denen an einer Bahnsteigkante stehen wenn die S-Bahn einfährt. Die trauen mir zu, das ich die Bahn wegschubse wenn sie aus den Gleisen kommt (Symbolisch betrachtet) Da sich das Verhalten deines Jonny schon verfestigt zu haben scheint, ist die Hilfe eines guten Trainersvonnöten ,der sowohl Hund wie Halterin coacht. Gutes Gelingen
VlG, Eleonore
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Original von AnBeySta:

Hallo zusammen, ich brauch eure Hilfe und Erfahrungen.

Mein Hund Jonny ist ein Mix aus Cocker Spaniel und Vizsler, also Jagdtrieb absolut vorhanden.
Das ist aber gar nicht das Problem. Jonny hört gut und geht gerne im Wald und auf Wiesen gassi.

Das große Problem kommt jetzt:

1. Andere Hunde und das heißt alle anderen Hunde denen wir begegnen werden angebellt. Aber stellt euch das nicht vor, wie normales bellen, ich komme mir da vor als hätte ich eine tollwütige Bestie an der Leine. Wir sind vorbei, alles gut

2. Andere Menschen. Bei fremden Menschen, die er nicht kennt oder auch kennt, aber nicht so oft sieht, kommt es vor, das die erst schwanzwedeln begrüßt werden und plötzlich böse angebellt. Der schnappt auch, wenn Personen unsicher und vorsichtig auf ihn zu gehen. Dem darf keiner länger als 2 Sekunden in die Augen gucken (Fremde).
In der Beziehung ist er eigentlich unberechenbar, wie er wann reagiert. Kinder akzeptiert er gar nicht.

Ich hab ihn im Griff, es ist nicht mein erster Hund. Aber wie kann es anders werden?? Da bin ich echt ratlos

Wer hat Erfahrung mit solchen Eigenschaften??

Gruß Anja


Ich möchte dir jetzt mal meine Meinung dazu sagen .

Betrachte es jetzt nicht als Angriff , sondern einfach als Meinung .

Zur ersten Aussage :
Jagdtrieb hat jeder Hund . Es ist halt die Frage ob oder warum der
Hund dieses Verhalten zeigt . Nur weil er ein Jagdhund-Mix ist , daran
kann es nicht liegen , den auch andere Hunde zeigen solch ein
Verhalten .

2 ) Es gibt keine 2 Gesichter beim Hund , das ist eine menschliche
Meinung . Man nimmt falsches Verhalten anfangs gar nicht so wahr
oder versucht alles zu verharmlosen oder zu beschönigen .

Die Gründe warum der Hund auf andere Hunde losgehen würde ,
können unterschiedlich sein . Den Besitzer zu Verteidigen ... in einem
gewissen umkreis den Platz seinen Platz zu verteidigen .

Nach deiner Beschreibung , handelt es sich bei dem Hund um einen
unsicheren Leinenpöbler , dem du nichts entgegen zu setzen hast .
Du solltest beginnen , dem Hund Grenzen aufzuzeigen und endlich
zu einer Führungsposition kommen .

3 ) Du schreibst , du hast den Hund im Griff .
Ehrlich , du hast gar nichts im Griff , der Hund bestimmt was er
machen will . Er stellt sich gegen Hunde .. gegen Menschen und vor
allem gegen Kinder .
Und dies kann sehr bös enden .

4 ) Ein privater Trainer oder Trainerin , ist sicher kein falscher Ansatz .

Nur leider gibt es auch hier sehr viele Scharlatane , denen es nur
ums Geld geht .
Auf was solltest du achten .
1 ) Wenn der Trainer/in vor dem Hund Angst zeigt , gleich nach Hause
schicken .

2 ) Wenn er/sie nur rumschleimt und man innerhalb einer Woche
keinen Erfolg sieht , ab nach Hause .

3 ) Ein Trainer/in die sich mit Hunden oder solchen Hunden auskennen ,
da braucht der Hund keinen Maulkorb . Der/Die kommen auch ohne
Maulkorb mit dem Hund zurecht .

LG .
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
ZITAT DOJO2 >> 3 ) Ein Trainer/in die sich mit Hunden oder solchen Hunden auskennen ,
da braucht der Hund keinen Maulkorb . Der/Die kommen auch ohne
Maulkorb mit dem Hund zurecht . <<Zitat Ende

bullshit
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
ZITAT DOJO2 >> 2 ) ....... und man innerhalb einer Woche
keinen Erfolg sieht , ab nach Hause . << Zitat Ende

wieder bullshit
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
+ 1
Ganz tolle Aussage bzw Antwort ... Lincan

Aber was ist auch sonst zu erwarten

Vor allem wenn man gewohnt ist das es mit einem Hund
Monate oder Jahre dauert , bis man ihm etwas
antrainiert oder abtrainiert hat .

Aber wie soll ich es sagen , es ist doch finanziell für
Trainer oder Trainerin besser... den Stunden bringen Geld .

Ob du es nun glaubst oder nicht , bei Training 3 x je 2 Stunden
in der Woche , merkt man einen gravierenden Erfolg .

Aber ja .... bleib bei deinem ... bullshit
Ich will nicht streiten oder mich mit Leuten rumschlagen
die eben noch nicht so weit sind .
.
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von DOJO2:

Ganz tolle Aussage bzw Antwort ... Lincan

Aber was ist auch sonst zu erwarten

Eben, was ist auch sonst zu erwarten... bei diesen Antworten?


Vor allem wenn man gewohnt ist das es mit einem Hund
Monate oder Jahre dauert , bis man ihm etwas
antrainiert oder abtrainiert hat .

Aber wie soll ich es sagen , es ist doch finanziell für
Trainer oder Trainerin besser... den Stunden bringen Geld .
>



Das ist richtig. Aber, deshalb sollte man sich den Trainer genau ansehen und auch seine Vorschläge hinterfragen. Die meisten Trainer sind ihren Kunden gegenüber ehrlich und versuchen auch das Problem schnell in den Griff zu kriegen. Es ist nicht immer die Schuld des Trainers, wenn es mal länger mit dem Erfolg dauert. Oft liegt es auch am Besitzer.



Ob du es nun glaubst oder nicht , bei Training 3 x je 2 Stunden
in der Woche , merkt man einen gravierenden Erfolg .


2 Stunden Training sind viel zu viel für einen Hund und Du erreichst damit genau das Gegenteil von dem, was Du erreichen möchtest. Der Hund wird damit überfordert und zum Schluß hast Du einen Hund, der total zu macht.
Liebe Grüße von Melwin.
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