Ist jeder Rassehund ohne Papiere ein Wühltischwelpe?

TickyTacky
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+ 4
Hallo
ich möchte mal ein paar Gedanken niederschreiben, hoffentlich hilfreich für Menschen die auf der Suche nach einem Rassehund sind.

Oft stellen zukünftige Halter auf der Suche nach ihrer Wunschrasse fest, das Welpen ganz schön teuer sind. Je nach Rasse gerne mal 1000 € und mehr und nun beginnt die Suche, nach einem Welpen der eben günstiger ist.
Völlig legitimer Gedankengang.

Und nun fangen aber eigentlich schon die Probleme an, niemand fragt sich warum die einen soviel Geld nehmen und die anderen die Welpen für 250 € verscherbeln.
Oft gebrachtes Argument: Ich brauche für meinen Hund keine Papiere, warum soll ich dann soviel Geld bezahlen?

Man bezahlt ja aber nicht soviel Geld beim Züchter für die Papiere .

Jede Rasse hat rassetypische Krankheiten, bei der Rasse die ich momentan habe, Deutsche Boxer, sind das oft HD, Herzfehler, ED.
Ein Züchter darf nur mit Tieren züchten die auf diese Krankheiten untersucht wurden, auch in den vorherigen Generationen! 2 HD freie Hunde ergeben in einer Verpaarung nicht zwangsläufig HD freie Hunde, so funktioniert Vererbung nicht!
Kennt man also zurückliegende Generationen nicht besteht immer die Gefahr, das bei einer Verpaarung die Welpen Erbkrankheiten haben die vom unbekannten Opa und der Ur-Oma stammen.

Oft können solche Krankheiten erst diagnostiziert werden, wenn der Hund 1 Jahr alt ist.
Oft kosten diese Krankheiten den Halter sehr viel Geld oder dem Hund das Leben.

Es ist relativ einfach zu erkennen, das eine verflohte, verwurmte Welpe in einer Pappbox auf einem Marktplatz kein guter Kauf ist, ABER Vermehrer kommen in allen Farben und Schattierungen und denken sich immer wieder neue Tricks aus ihre Welpen zum zukünftigen Halter zu bekommen.

Ich wohne in Berlin, wir haben hier jedes Jahr 2 Schwemmen an Welpen, oft eben kupierte Boxer wo man weiß, die sind aus dem Ausland...die Grenze zu Polen ist eben nahe.
Ein Anteil von sicherlich etwa 60 % dieser Welpen erleben ihr erstes Lebensjahr nicht, wegen fehlender Impfungen.
Die Boxer die erwachsen werden, haben dann die beschriebenen Krankheiten. Ich habe einen Boxer im Training der, gerade 1-jährig, die Diagnose schwere HD und Herzfehler bekommen hat, die Kosten für die dringend notwendige OP liegt bei etwa 3500 € plus die Kosten für die lebenslang nötigen Herzmedikamente und der Hund ist kaum belastbar.

Dieser Hund stammt aus einer Verpaarung, wo ein Hund mal Welpen haben sollte und mit dem Boxerrüden aus der Nachbarschaft verpaart wurde. Beide Elternhunde erfreuen sich bis heute bester Gesundheit.Kosten der Welpe lag bei 450 €.

Es mag daran liegen das ich in Welpengruppen soviele Welpen aus dubiosen Quellen sehe, aber ich bin inzwischen davon überzeugt:
Soll es ein Rassehund sein dann nur mit Papieren von einem Züchter vom VdH. Auch diesen Züchter muss man gut auswählen denn auch hier gibts natürlich schwarze Schafe wie überall.
Ist das zu teuer, dann einfach mal nach erwachsenen Hunden aus dem Tierschutz schauen.

Aber ein Schnäppchen machen funktioniert wirklich in den seltesten Fällen und ich hoffe, das zukünftige Halter sich gut informieren.

Liebe Grüße
Sandra
Mother Nature always wants to be balanced - Cesar Millan
Zuletzt geändert am 02.05.2011 15:01 Uhr
mk271
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Beiträge: 193
+ 4
Sandra, ich gebe dir da völlig recht. ABER!

VDH-Züchter heißt leider trotzdem nicht immer gleichzeitig auch guter Züchter! Ich habe schon von mehreren Fällen gehört, wo ein Züchter dem VDH angehört und trotzdem mit Hunden züchtet, die eben nicht astrein sind. Eine ehemalige Nachbarin hatte Bordeauxdoggen und erzählte mir von einem Bekannten ihrerseits, der mit einer HD-erkrankten Hündin eine Zuchtzulassung hat, da er mit einem Zuchtwart eng befreundet ist.

Ich denke, solche schwarzen Schafe gibt es immer, auch im VDH, und wer wirklich sicher gehen möchte, dass er an einen seriösen Züchter geraten ist, sollte sich nicht blind auf die VDH-Zugehörigkeit verlassen, sondern seinen gesunden Menschenverstand beim Züchterbesuch einsetzen. Spiegeln die Hunde des Züchters das wider, was er erzählt? Denn es gibt ja Menschen, die "gut verkaufen" können und einem viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Man sollte sich auch ärztliche Befunde der Elterntiere zeigen lassen oder nach Möglichkeit Kontakt zu anderen Käufern aufnehmen, um zu sehen, ob frühere Welpen wirklich erkrankungsfrei geblieben sind.
Dori Do
  • Forenwelpe
Beiträge: 32
+ 1
Dem kann ich nur zustimmen. Wir haben uns vor 10 Jahren, blauäugig wie wir waren, einen braunen Labrador
ohne Papiere gekauft.Mit 5 Monaten hatte er die erste OP, am Ellebogen.
Ausserdem hatte er eine schwere HD, vor 4 Wochen haben wir uns dann schweren Herzens, dazu entschieden,unserem Oskar , ein paar wunderschöne Flügel zu schenken .
Heute würde ich jedem davon abraten, einen Rassehund ohne Papiere zu kaufen.
Liebe Grüße
Dori
OlèOla
  • Begleithund
Beiträge: 713
Hallo,

erstmal gebe ich dir auch recht Sandra.
Wenn es ein Rassehund sein soll und man sich bewusst für diese Rasse inkl. seiner Eigenschaften entschieden hat, dann sollte man auch den Weg zu einem guten seriösen Züchter finden.
Aber auch ich muss an den gesunden Menschenverstand appelieren, denn nicht alle Züchter *mit Papieren* sind gleich gute Züchter. Meine DSH kommt von einem solchen und die Zucht wurde vom VDH abgenommen, ihr Gesundheitszustand ist vllt. einigen hier bekannt (HD).
Zudem wurde den Interessenten der Zugang zu den Elterntieren verwehrt und Baghira hatte eine ganze Zeit lang Angst vor Männern, die so aussahen wie der Züchter.
Sogesehen sollte man durchaus auch auf die Begebenheiten "drumherum" achten, sich auf jeden Fall die Eltern zeigen lassen und wie die Welpen aufwachsen.
Wenn die Kleinen nur im Hof ihre Zeit fristet, bis sie abgeholt werden, kann es später auch zu immensen Problemen kommen, die nicht unbedingt immer gesundheitlicher Natur sein müssen.
Leider wird es aber immer Menschen geben, die Welpen kaufen, weil sie süß sind oder sie ihnen (noch schlimmer) so leid tun in ihrer Umgebung (auch die Kofferraumverkäufe aus Polen sind so eine Gefahr).
Das kann man aber auch nicht verübeln, denn wir alle (Ausnahmen bestätigen die Regel und der eine mehr, der andere weniger) reagieren empathisch auf große Kulleraugen und riesige Ohren, wenn sie uns so "flehend" anschauen. Da wird automatisch der "Retter-, und Beschützerinstinkt" in uns geweckt.

Ich finde ja, dass gesetzlich gegen Vermehrer (auch die im kleinen Stil : "Och er/sie soll doch wenigstens 1x Mama/Papa werden" strenger vorgegangen werden sollte und auch stärker darauf geachtet/kontrolliert werden sollte.

Jetzt mache ich mich mal ganz doll unbeliebt und plädiere auch noch für Kastrationen.
Ich finde es äääußerst gut, dass Tierschutzorganisationen aus dem Ausland sooft auf Kastrationen beharren, denn offenbar sind viele Menschen nicht in der Lage, auf die Hunde aufzupassen und noch mehr Leid braucht es nicht.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
OlèOla
  • Begleithund
Beiträge: 713
Als Ergänzung ein aktueller Bericht: http://nokturnaltimes.wordpress.com/2011/04/28/hundeholle-deutschland/
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
TickyTacky
  • Moderator
Beiträge: 3617
+ 2
Hallo
erstmal danke ich freue mich über jeden Beitrag, vielleicht liest es jemand vor dem Kauf und sieht die unterschiedlichen Probleme.
Natürlich ist die VdH Mitgliedschaft kein freibrief, aber es gibt doch immer die Artikel in Hundezeitschriften und auch online "Augen auf beim Welpenkauf". Das deckt meistens folgendes ab:

- Nur eine, höchstens 2 Rassen werden gezüchtet
- Es sind nur 1-3 Hündinnen beim Züchter, keine Massentierhaltung
- Es wird ausreichend über die Eigenschaften und Besonderheiten der Rasse informieren und steht auch nach dem Umzug ins neue zu Hause gerne für Fragen zur Verfügung
- Es wird nicht versucht einen Welpen „aufzuschwatzen“
- Es wird sich nach dem zukünftigen Lebensumständen des Welpen (Platz, Zeit usw.) erkundigt
- Die Hündin wirft höchstens 1 mal im Jahr, es wird ihr genug Zeit gelassen sich zu erholen
- Welpen werden nicht vor der 8. Woche abgegeben
- Man kann die Mutterhündin mit ihren Welpen und andere beim Züchter lebende Hunde, sowie das Lebensumfeld der Hunde betrachten (manchmal hat man auch die Möglichkeit den Vater der Welpen kennen zu lernen, wenn nicht sollte man wenigstens Fotos zu sehen bekommen)
- Die Umgebung ist sauber
- Die Welpen sind aufgeschlossen und neugierig
- Besuche sind erwünscht (meist erst ab der 4. Woche)
- Die Welpen werden bestens geprägt und sozialisiert, der Züchter macht sich da Gedanken drum
- Die Welpen und die Zuchttiere sollten einen gesunden Eindruck machen
- Die Welpen werden alle geimpft, mehrfach entwurmt und haben ein Gesundheitszeugnis
- Welpen sind entweder durch einen Chip oder einer Tätowierung gekennzeichnet
- Es gibt keine billigeren Welpen ohne Papiere, also Preisunterschiede

Und das gilt natürlich alles auch beim Besuch eines VDH Züchters.
Plus dem was im VDH erfüllt werden muss, gesundheitliche Vorsorge, untersuchte Elterntiere, Stammbaum, rassetypische Vorschriften....das sollte man für seine Wunschrasse kennen und erfragen beim Züchter.

Ich habe mal einen Dobermannzüchter befragt wie das mit der Veerbung schwarz-braun ist und was man da verpaaren darf und habe eine Antwrot bekommen das war ein genetischer Grundvortrag über 45 minuten. Wenn man merkt wieviel Mühe sich ein Züchter gibt, wie gerne er bereiwillig über seine Rasse und Hunde redet DAS ist dann auch oft ein wirklich guter Züchter.


Sandra
Mother Nature always wants to be balanced - Cesar Millan
ManonG
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Hallo!
Ich habe vor 8 Jahren (da war ich 15) auch einen Welpen von einer unseriösen Zucht gekauft. Der Teddy (Shih Tzu) hat vorne nur noch die Eckzähne, ist zu groß und hat schlechte Haare/Haut. PL hat er auch. Ansonsten geht es ihm aber ganz gut. Heute würde ich auch nicht mehr auf das Geld schauen, wenn ich mir einen Hund anschaffe! Obwohl es damals mehr um die Verfügbarkeit ging (natürlich genauso verwerflich).
Nun habe ich noch eine Shih-Tzu-Mischlingshündin aus Spanien und einen Bulldog-Mix, der beim Tierarzt zum Einschläfern gelassen wurde.
Laursen
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2588
+ 1
hej,

leider sehe ich immer noch schwarz, was die Rassenhunde angeht.
Meine Meinung zu den Qualzuchten hat sich kein bisschen gebessert, das einzige was sich verändert hat, ist das ich mich inzwischen besser ausdrücken kann.
So bezeichne ich inzwischen alles als Qualzucht bei dem man Wissentlich oder aus Ignoranz auf eine Art und Weise züchtet, dass Qualen zugelassen oder sogar Zuchtziel sind.
Solange das Aussehen und die Papiere die wichtigsten Voraussetzungen sind, damit man mit einem Hund züchten darf, stehen wir immer wieder kurz davor, dass eine Hunderasse zur Qualzucht wird und dass obwohl wir schon so viele Qualzuchten haben.
So zum Beispiel würde ein Boxer sofort zur Qualzucht, wenn eine noch kürzere Schnauze "schön" würde und deshalb nur noch solche zur Zucht zugelassen würden.
Es gibt immer noch keinen Schutz davor, dass irgendein Rassenverein so etwas beschliessen könnte und dann auch so züchten würde und das gilt für jede Rasse.

Es ist nie etwas nur weiss oder schwarz, deshalb kann ich auch guten Gewissens darauf Hinweisen, dass viele Rassenzuchtverbände grossartige Arbeit leisten und sich wirklich Gedanken darüber machen, wie sie eine Rasse gesund und charakterlich Angepasst züchten können.
Diese Vereine bilden das Gegengewicht zu den Anderen.
Deshalb bin ich wirklich der Meinung, dass man als zukünftiger HH gut daran tut, sich so gut wie nur irgendwie möglich über eine Wunschrasse zu Informieren und das auch darüber, wie man einen guten Züchter dieser Rasse erkennen kann.
Zu einem grossen Teil lässt sich übrigens ein guter Züchter daran erkennen, dass er auf die bekannten Erbkrankheiten bei der Zucht achtet und dass er sich auch über die Charakter der Zuchttiere Gedanken macht.

In letzter Zeit arbeitet es wieder einmal in mir, wie man Züchter jeder Art mehr in die Pflicht nehmen könnte und ich habe da schon einen interessanten Gedanken gehabt, den werde ich aber in einem eigenen Thema präsentieren, denn schliesslich wären Gegenargumente erwünscht.

Übrigens, kranke Rassenhunde machen den Mischlingsbestand sicher nicht gesünder, deshalb sind Mischlinge auch kein Ausweg mehr, was die Qualzuchten angeht.

Liebe Grüsse aus dem Norden
Gast
  • Begleithund
Eine Ergänzung zu Sandras Auflistung:

Einen guten Züchter erkennst du auch daran, dass er DICH eindringlich befragt. Dass er EUCH genau anschaut.

Und dass er dir möglicherweise KEINEN Hund gibt, wenn er nicht sicher ist, dass der Kleine in die richtigen Hände kommt.
judyw
  • Forenwelpe
Beiträge: 192

Ich hoffe,

Menschen die auf der Suche nach einem Rassehund sind, lesen Ihren Beitrag kritisch und schauen sich um.
1000 Euro für einen Rassehund, das wäre echt das Geschäft des Lebens. So ein Hundewurf hat im Schnitt 6 Welpen, mit 3 Hündinnen würde man glatt 18.000 Euro im Jahr verdienen, wobei die Hündinnen das meiste alleine tun.
So ist das aber nicht. Die Verbände schreiben die Preise vor, das ist eine Preisdiktatur und sie kassieren entsprechend. Die Hunde sind zwar untersucht aber sie müssen nicht krankheitsfrei sein. Es gibt da Grenzwerte, die von der Zucht ausschließen, solche Grenzwerte gibt es für alles, Größe, kleine Pigmentierung im Fell, ... (der Hund wird dann getötet, wenn ihn nicht ein tierlieber Mensch zu demselben hohen Preis freikauft, keinen Cent geht der gute Züchter runter, lieber dreht er ihm den Hals um). Manche Krankheiten wie HD haben sich erst durch die Zucht der letzten 50 Jahre so richtig bei vielen Rassehunden etabliert. Man bekommt gar keinen Rottweiler mehr, ohne HD im Blut, da der Kreis in dem gezüchtet wird, sehr klein ist.
Tierzüchter sind oft (sicher gibt es eine Ausnahme) aber oft sind sie keine Tierfreunde. Sie muten ihren Hündinnen und Hunden Torturen zu, um die punktgenaue Verpaarung zu garantieren (jeder Deckakt kostet ja). Es fallen ihnen da richtige Perversitäten ein, um es doch noch hinzukriegen, dass sich die jetzt vielleicht seit 10 Stunden angereisten zukünftigen Eltern auf der Stelle paaren. Ganz besonders arm dran sind die Rüden, denn jeder Deckakt bringt richtig cash.
Tierzüchter unterhalten auch selten ein Seniorenheim für die Hündinnen, die nicht mehr werfen dürfen - äh - wo sind die eigentlich alle?

Derzeit ist der Trend, man darf einen weit überteuerten Hund vom Züchter kaufen und man darf eine arme Kreatur aus dem Tierheim oder aus dem regen Handel mit ausländischen Tötungsstationshunden kaufen (beide sind ebenfalls überteuert, nur die Hundehalter und die unzähligen Leute, die eingebunden werden und ein gutes Herz haben, sind so "dumm", etwas umsonst zu tun, diejenigen, die den Erwerb vermitteln, die tun das nicht umsonst).

Sie finden, dass ein Welpe für 250 Euro "verscherbelt" wird? Ich halte das für einen sehr angemessenen Preis für einen Welpen, wenn er dann bereits geimpft ist, ansonsten ist er zu teuer.
Wenn ich länger lebe als mein Hund und dann noch laufen kann, hätte ich sehr gern noch einmal in meinem Leben einen Boxer. Wenn ich denke, dass ich dann ein Hundeleben nicht mehr schaffe, suche ich mir einen älteren. Wenn ich mich fitt fühle, dann einen jüngeren. In dem Fall werde ich lange suchen müssen, denn ich möchte einen Hund, den seine Eltern gerne gezeugt haben und der geliebt wurde, bis ich ihn bekomme.
Und sollte er nicht ganz reinrassig sein, egal.
Zuletzt geändert am 03.05.2011 03:13 Uhr
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