Insektenlarven u. -protein als Fleischersatz im Tocken- u. Nassfutter

Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Heute kam mit der Post ein neuer Katalog eines Hundefutter- und Zubehör-Onlineshops.

Dort habe ich eine, für mich, neue Art des Hundefutters gesehen:
Hundenahrung mit Insektenprotein als alleinige tierische Proteinquelle.

Sei ideal für Allergiker und sensitive Rassen, mit Insektenprotein aus regionaler Zucht, schont die Umwelt und fördert nicht die großen Massentierhaltungen und Mastbetriebe.
Es werden Fliegenlarven (Hermetia illucens auch Soldatenfliege genannt) gezüchtet und aus der s.g. Praepuppe wird dann das Futter hergestellt. Ursprünglich war es als Fischfutter gedacht, dann wurden auch Hähnchen damit gefüttert und eben jetzt, ganz neu, Hunde. Es wird weiter geforscht, ob diese Larven auch für den menschl. Verzehr gezüchtet und verwendet werden können.

Eine TroFu-Zusammensetzung ist z.B.:
Insekten, Haferflocken, Öle, Wasser (Fermentationsflüssigkeit), Rote Bete (fermentiert), Sauerkraut (fermentiert), Äpfel (fermentiert), Ananas (fermentiert), Calciumcitrat, Erbsenflocken (fermentiert), Leinsamen (fermentiert), Calciumcarbonat, Papaya (fermentiert), Erbsenflocken, Heidelbeeren (fermentiert), Kräuter, Steinsalz, Algen, Rosmarin (fermentiert), Saaten

für NaFu:
83% proteinreiches Insektenmehl (100% Hermetia illucens), 11% Kürbis, Mango, Cranberry.

füt Leckerlies:
1)Kartoffeln, Buchweizenmehl, Insekten (Hermetia illucens larvae) 5% , Frischjoghurt, Kürbis, 2% Curcuma
2)Der Powerriegel besteht aus 20 % Hermetiamehl, 60 % Roggenvollkornmehl, 20 % Haferflocken und Eiern. Eine gesunde alternative zu den industriell hergestellten Leckerlis.

Ich stehe dem ganzen jetzt etwas zwiespältig gegenüber.

Hat jemand schon Erfahrung damit gesammelt?

LG Feuerwolf mit Renntier Fina
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
joh, ich hatte das mal getestet, von :

http://www.bellfor.info/info/Hundefutter-mit-Insektenprotein.html

Ronja hat das super vertragen und auch recht gerne gefressen (für TroFu !), ich bin aber grundsätzlich kein TroFu Freund, Ronja auch nicht (ist aber mein persönliches Ding), aber dieses Futter war völlig o.k. fand ich.
Ronja hatte auch guten Output, also 2 x am Tag eine mittel große Wurst aus dem Darm
Auch der Preis ist akzeptabel, wie auch die ganzen anderen Zutaten.
Wie gesagt, das bezieht sich aber nur auf meine Erfahrung mit Bellfor.
Ich hatte den Landgut Schnmaus gekauft, 7,5 Kg = 39,- €

LANDGUT-SCHMAUS - Insekten - getreidefrei

Wie bei allen unseren Produkten haben wir auch in die Entwicklung des Landgut-Schmaus sehr viel Sorgfalt gesteckt.
Auf diese Weise ist es uns gelungen ein hochwertiges getreidefreies Hundefutter auf Insektenbasis herzustellen.
Wir sind uns sicher, dass auch ihr Hund unseren Landgut-Schmaus lieben wird.
Vor allem die folgenden Produkteigenschaften machen ihn zu einem erstklassigen Hundefutter für eine artgerechte Ernährung.
Getreidefreies extrudiertes Hundetrockenfutter
Insektenprotein (82%) mit hoher Verdaulichkeit
Proteinquelle mit sehr niedrigem Allergiepotenzial
Nachhaltiges Hundetrockenfutter
Reich an natürlichen Vitaminen, Mineralien (Spurenelemente) und Antioxidantien
Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren
Inulien (FOS) für eine gesunde und abwehrstarke Darmflora
Prebiotika steigern die Effizienz der Immunabwehr
Lebensmittelqualität
Optimal für ernährungssensible Hunde
Krokettegröße ca. 1,5cm
Zutaten:
Insekten, erntefrische Kartoffeln, Kartoffelmehl, erntefrische ErbsenDie Erbse besitzt den höchsten Eiweißgehalt aller bei uns kultivierten Gemüse sowie einen hohen Gehalt an B-Vitaminen und Spurenelementen. Ihre Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und sie kann das Immunsystem mit Magnesium und Kalium stärken. Antioxidativ wirkendes Betacarotin bringt sie ebenfalls im Gepäck mit., tierisches Fett, erntefrische Süßkartoffeln, Johannisbrot, Leinsamen, Mineralstoffe, Bierhefe, Lachsöl, Inulin (FOS), erntefrische Karotten, erntefrische Tomaten, erntefrischer Apfel, Mango, Pflaume, Banane, Cranberry, Brennnessel, Echinacea, Thymian, Basilikum, Sellerie, Spirulina, Yucca-Schidigera-Extrakt
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 11.03.2017 16:22 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
@Tomstep: Ja, ich glaube ich muss mein Kopfkino bei dem Gedanken an Insekten-statt-Fleisch-Hundefutter versuchen auszuschalten.
Wieso hast Du dieses Futter ausprobiert? Aus Neugierde? oder wegen des ökologischen Gedankens?

Ökologisch gesehen ist es jedenfalls eine sehr interessante Variante.

Die Larven fressen alle möglichen Abfälle aus Obst,Gemüse,verschimmeltes oder auch nicht verschimmeltes altes Brot, Gammelfleisch, Hühnermist etc. etc. Da sehr viele Lebendsmittel hier leider weggeworfen werden, wäre dies eine gute Alternative und eine tolle Resteverwertung.
Die Exkremente der Larven sollen guter Dünger sein, ähnlich wie wohl Guano.

Die Bioverfügbarkeit und Wertigkeit der Proteine soll besser als bei Soja, Tofu etc. sein, ähnlch wie bei Fisch.

Wer würde noch Insekten-statt-Fleisch-Hundefutter seinem Liebling füttern ?

Ich denke, ausprobieren würden wir es auf alle Fälle. Vielleicht ist ja irgendwo eine Probe zu ergattern.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von Feuerwolf:

Wer würde noch Insekten-statt-Fleisch-Hundefutter seinem Liebling füttern ?

Ich denke, ausprobieren würden wir es auf alle Fälle. Vielleicht ist ja irgendwo eine Probe zu ergattern.

Insekten kommen mir nicht ins Hundefutter! Irgend wo hört für mich der Spaß auf. Ich würde keine Insekten essen und meine Hunde bekommen sie auch nicht,egal wie gehaltvoll sie sind. Hatten wir das Thema nicht schon mal? Auf jeden Fall läßt sich aus Insektenfutter noch mehr Gewinn für die Futterindustrie machen. Da werden auch andere Firmen bald nachziehen.
Liebe Grüße von Melwin.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
+ 1
Feuerwolf : Das war ein Test von mir, aus den ähnlichen Gründen, die Du in Deinen Überlegungen anführtest.

Melwin : Na ja, dann muss man einfach mal schauen, wie das sog. normale Fleisch für Hunde - / Menschenfutter "produziert" wird ....
Wenn es irgendwo aufhört, dann wirklich überlegen wo und warum das "Aufhören" anfängt und aufhört !
Der Gewinn der Futterproduzenten ist meiner Meinung nach auch so ein seltsames Argument, siehe Fleischproduktion von Schwein, Rind, Geflügel, Nager, u.s.w. !!!
O.k., Futter ist und war ja schon immer eine fast "philosophische" Betrachtungsweise und ich (!) finde das auch in Ordnung !
Das unserer Ernährung sich über kurz oder lang verändern wird / muss finde ich (!) sehr einleuchtend und auch das sich Ernährung, also Vorlieben ständig ändern ebenso.
Vor z.B. 50 Jahren, wären sehr wenige Deutsche in eine Pizzeria gegangen, selbst wenn es welche gegeben hätte. Ein China Restaurant o.ä. wäre schon fast Science Fiction gewesen
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 11.03.2017 22:09 Uhr
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2020
Hallo

hm, klar verändern sich die Gewohnheiten, bloss ist das immer gut oder besser?
Grad letztens hab ich einen Artikel gelesen worin z.B. stand, dass Rinder gar nicht so schlimme Luft ablassen, wenn sie mal müssen........... Kommt dazu, dass man Nutztiere auch anständig halten kann und als Konsument kann ich doch wählen, welches Fleisch gekauft wird.

Mir gefällt diese Insekten-Sache nicht. I-wo müssen sie ja gezüchtet werden, was m.E. schon ziemlich heikel werden kann. Tiere sind es ja auch, also kommt der Tierschutzgedanke auch bei Firmen, die Insekten im grossen Stil züchten. Man muss ja davon ausgehen, dass die Tierlis dann in abgegrenzten Räumen leben müssen und mit weiss ich was gefüttert werden.
Wehe wenn da mal ein Leck passiert................

Was mich zusätzlich nicht so begeistert ist, dass man ja noch keine grossen oder längeren Erfahrungen damit hat! Bieten diese Insekten denn den Bedarf vielfältigen Proteinen? Erhalten sie uns oder unsere Tiere wirklich gesund oder entstehen wieder mal Ungleichgewichte im Nahrstoffbedarf? Nebst dem finde ich es speziell, dass Futterhersteller ihre Fleisch als qualitativ super und weiss ich wie von artgerechter Haltung ausloben und jetzt schimpfen über Fleisch............Naja, wenn man halt umstellt ist altbewährtes plötzlich schlecht!

Da nun mal extrem mit diesen Insekten-Protein geworben wird, die Medien dies auch dankbar aufnehmen, werden wir wohl bald mal aufpassen müssen, was wir essen oder eben unsere Hunde, Katzen...........

Grüesslis
Hundeli
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
+ 1
Die Welternährungsorganisation FAO sucht schon seit langem händeringend einen Fischmehlersatz und Proteinlieferanten bes. für den Menschen, damit die Massen an Menschen auf der Erde auch ausreiochend ernährt werden können.
Dies ist nämlich z.Zt. nicht der Fall und die Zukunft sieht noch düsterer aus.

In etlichen Ländern der Welt werden Insekten gegessen. Die Heuschreckenplagen sind zwar eine große Katastrophe, aber wie jedes andere Ding auf Erden hat selbst sie auch zwei Seiten, eine positive und eine negative.
Die Menschen freuen sich auf der anderen Seite nämlich über die Heuschrecken, haben sie jetzt endlich Proteinnahrung im Überfluss.
Selbst Ureinwohner einiger Länder essen die Insekten seit Jahrtausenden neben normaler Jagdbeute in Form von Warmblütern.
Nicht als Ersatz, sondern als normale Ergänzung der Nahrung.

Aus 2kg "Insektenfutter" wie o.g. Müll, Mist, Obst- u. Gemüseabfälle werden 1 kg Insektenlarven zur Nahrung. Bei Rindern benötigt man 8 kg Futter für 1 kg Rindfleisch und bei der Rinderfütterung können keine Abfälle genutzt werden. Insekten produzieren weniger schädliche Treibhausgase als andere Tiere und benötigen deutlich weniger Wasser, was ja auch schon jetzt zu einer sehr knappen Resource gehört. Nicht nur in Afrika, sondern auch bei uns in Europa bzw. Deutschland. Und die Wasserknappheit wird auch nicht besser, sondern eher eklatant zunehmen.
Seit 2 Jahren (!!!) besteht bei uns das Verbot Autos mit Wasser aus der Leitung zu waschen oder den Garten zu gießen . Unser Dorf hat zwar außen herum Wald, aber dahinter sind große Felder zum Gurkenanbau für u.a. Kühne.
Die Landwirte haben tiefe Brunnen gebohrt für die Bewässerung. Gurken benötigen sehr, sehr viel Wasser.
Ein Großteil er Ernte wird aber von Kühne abgelehnt, da die Gurken entweder zu groß für einzelne Zubereitungsformen sind, oder zu krumm oder..oder...
Mittlerweile dürfen die Bauern keine neuen oder tieferen Brunnen mehr bauen, da der Grundwasserspiegel in den betroffenen Gemeinden immer weiter absinkt und der Klimawandel sein Übriges dazutut.

Ein Ungleichgewicht in der Versorgung oder gar eine Unterversorgung entsteht nicht durch Insektenfutter. Da Mensch und Tier schon seit Jahrtausenden Insekten essen bzw. fressen, ist diese Art der Langzeitstudie für mich `mal wieder ausreichend.
Außerdem bestätigen labortechnische Untersuchungen diese Aussage. Es sind genügend versch. Proteinsoten vorhanden z.B. Aminosäuren.

Dann werden die Insekten komplett ohne Medikamente insbesondere ohne Antibiotika gezüchtet und gefüttert.
Allein dies ist schon ein sehr wichtiger Punkt für mich.
Die Oberfläche der Erde reicht nämlich nicht aus um alle Menschen geschweige denn Tiere insb. Haustiere wie Hunde u. Katzen, biologisch und artgerecht zu ernähren mit Rindern,Schweinen, Ziegen etc.
Also...müsste entweder die Erde massiv vergrößert werden....oder die Anzahl der Lebewesen, die am Ende der Nahrungskette stehen,radikal reduziert werden. Oder aber....es müssen alternative Formen der Ernährung gesucht bzw. ausgebaut werden.

Sicherlich hat das Insekten-Futter / -lebensmittel auch seine Schattenseiten. Alle kennen wir wohl z.Zt. noch nicht.
Aber Insektenfarmen gibt es in anderen Ländern schon sehr, sehr lange.

Und dann....ist da noch ein Aspekt.....meine Hunde fangen und fressen Fliegen..... ......Ich finde es zwar immer noch nicht so pralle und appetitlich....aber für sie scheint es okay zu sein...

LG Feuerwolf
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
Original von Hundeli:

Hallo

hm, klar verändern sich die Gewohnheiten, bloss ist das immer gut oder besser?
Grad letztens hab ich einen Artikel gelesen worin z.B. stand, dass Rinder gar nicht so schlimme Luft ablassen, wenn sie mal müssen........... Kommt dazu, dass man Nutztiere auch anständig halten kann und als Konsument kann ich doch wählen, welches Fleisch gekauft wird.

Grüesslis
Hundeli

Im Umkehrschluss : Ist es denn immer schlecht oder schlechter ?
Auch achten die wenigsten Menschen darauf woher ihr Fleisch für ihre Nahrung kommt, und beim Hundefutter sind es vermutlich noch weniger die daran denken woher das Fleisch stammt, dass die Futterhersteller in ihrem Hundefutter verarbeiten.
Das ist wohl meistens (!) die billigste Möglichkeit die gewählt wird
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Würde man Lebensmittel nicht rigoros vernichten, sondern verteilen, gäbe es wahrscheinlich auch mehr für alle zu essen. Dazwischen stehen aber die Einnahmen der Bosse, die lieber billig vernichten, als kostenlos oder billig zu verteilen. Die Nahrungsknappheit ist doch m.M.n. künstlich gemacht. Täglich werden Nahrungsmittel Haldenweise vernichtet, damit die Einnahmen stimmen. Angebaut wird was Geld bringt, nicht was die Ärmsten satt macht. Man verdient am Hunger der Ärmsten besser, als ihren Hunger zu stillen. Es ist auch auffällig, dass der Trent zur Mehrhunde-/Katzenhaltung geht. Da werden nicht nur 2 Katzen oder Hunde gehalten, sondern es ist einfach nur schick, viele Hunde oder Katzen zu halten.Sehe ich mir die Hundehalter in meinem Wohnumfeld an, dann stelle ich fest, dass es in jedem Hauseingang mindestens 2 Hunde gibt. In meinem Haus (5 2-Raumwohnungen und 5 4-Raumwohnungen ) gibt es ständig 5 Hunde, manchmal sogar 6 Hunde. Das Haus hat 4 Eingänge. Da sind dann als fester Hundebestand immer mindestens 13 Hunde im Block. Wir sind aber nur ein kleiner "Lückenbau" mit wenig Hunde. In letzter Zeit nimmt der Hundebestand in meinem Wohngebied rapiede zu. Fast jeder neu zugezogene junge Mieter kauft sich mindestens einen Hund. Es ist einfach"schick" geworden, sich Hunde zu halten. Dabei ist es egal ob Geld oder Zeit für den Hund da ist. Von den vielen Wohnungskatzen wollen wir mal nicht reden. Fast jede 2. Wohnung hat ein Katzennetz am Balkon. Und alle Hunde und Katzen wollen auch fressen. Gibt es Nachwuchs, ist der ruck zuck verkauft. Würde man anstatt Lebensmittel zu vernichten, sie lieber haltbar machen und als Trockennahrung oder Konserve weiter nutzen und in ärmere Gebiete kostenlos oder preiswert abgeben, würde es kaum noch Hunger geben. Würde man Lebensmittel statt teures Holz oder ähnliches anbauen, gäbe es auch weniger Hunger. Genau so könnte man die Hunde- und Katzenhaltung begrenzen (pro Haushalt 2 Hunde oder Katzen). Man würde weniger Futter produzieren müssen (arme Hersteller). Würde besser verteilt und nichts weggeworfen werden, gäbe es keinen oder kaum Hunger. Aber, dass ist nur meine Meinung.
Liebe Grüße von Melwin.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
@Melwin: In dem Punkt der Nahrungsvernichtung stimme ich Dir zu.

Wenn ich mir anschaue, wieviel Gurken, Möhren und Zwiebeln bei uns als Ausschuß auf den Äckern wieder landen und dann untergeackert werden.....ein Skandal. Wenn man sich von dem Haufen aber zwei Möhren oder ein paar Kartoffeln mitnehmen will, läuft man Gefahr angezeigt zu werden, weil es ja Eigentum der Erzeuger ist oder der verarbeitenden Betriebe....schmälert den Gewinn.

Deutsche Geflügelerzeuger verkaufen billigst Hühner in afrikanische Länder mittlerweile zu solchen Dumpingpreisen, dass die dortigen, einheimischen Hühnerzüchter im Preiskampf nicht mehr mithalten können und .....pleite gehen !!

Allerdings reicht selbst bei Verteilung aller erzeugten Lebensmittel die Erdoberfläche nicht mehr um alle Menschen und Tiere ausreichend und vor allem nachhaltig zu ernähren. Und dieser Zustand wird sich noch mehr verschlimmern. Was daraus resultieren wird merken wir heute schon ..... und es wird noch schlimmer

Die ist für mich der Hauptgrund mich mit dem Thema Insekten als Nahrungsquelle zu befassen.

Wobei ich ehrlich gesagt momentan noch eher dazu bereit bin meinem Hundchen Futter aus Insektenmehl zu geben oder Fische zu essen, die mit Insektenmehl großgezogen wurden als selber geröstete Insekten zu essen.
Aber vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem ich nur noch die Wahl habe zwischen Insektenprotein oder gar keinem Protein.

Traurige Grüße
Feuerwolf mit Renntier Fina
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