In meinen Armen gestorben ...

Aspidites
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Beiträge: 3
Hallo,

ich bin sozusagen ganz neu hier ... eigentlich nur aus einem Grund. Vor zwei Stunden ist meine Süße eingeschläfert worden und ich komme mit der ganzen Situation nicht wirklich gut klar. Sie war schwer krank, hatte HD. Innerhalb von 6 Wochen hat sie massiv abgebaut, konnte in den letzten Tagen kaum noch aufstehen, kaum laufen. Ich hab so massive Schuldgefühle. Die Ärztin sagte mir, dass man mit einer entsprechenden Krankenversicherung, die ich nicht hatte, rechtzeitig etwas unternehmen hätte können. Jedoch ist die Krankheit so massiv und schnell vorangeschritten und mit 11 Jahren nimmt keine Versicherung einen so großen Hund auf, dass ich kaum noch reagieren konnte. Selber konnte ich die Behandlung, bzw. eine Operation, die jetzt nötig gewesen wäre einfach nicht bezahlen.

Es tut mir so leid meine süße, du warst so ein phantastischer Hund .... ich vermiss Dich - verzeih mir bitte .....
ulrike2hh
  • Forenwelpe
Beiträge: 3

ich lann dich gut verstehen

Original von Aspidites:
hallo,
mir ging es genauso, ich musste inden letzten 6 monaten 2 hunde einschläfern lassen, wegen krebs, sie waren auch schon alt.

Ich kann nur sagen, die zeit heilt alle wunden, anders geht es nicht, für die hunde war es zum schluss eine befreiung, ich konnte in ruhe beim tierarzt abschied nehmen, und sie wurden erlöst von den qualen, leider ist es bei den menschen nicht so
Habe aber noch 2 jüngere hunde, für die kleine habe ich einen krankenversicherung abgeschlossen, bei agila, aber es ist teuer, da kannst du auch jeden monat beim tierazt geld sparen für den notfall.
Ich kann dir nur raten, hole dir einen neuen hund, es gibt soviele, die brauchen ein gutes zuhause, und du erfüllst einen guten zweck, und vielleicht lenkt es dich ab von deinem schmerz.
Wünsche dir alles gute, lieben gruss ulrike


Hallo,

ich bin sozusagen ganz neu hier ... eigentlich nur aus einem Grund. Vor zwei Stunden ist meine Süße eingeschläfert worden und ich komme mit der ganzen Situation nicht wirklich gut klar. Sie war schwer krank, hatte HD. Innerhalb von 6 Wochen hat sie massiv abgebaut, konnte in den letzten Tagen kaum noch aufstehen, kaum laufen. Ich hab so massive Schuldgefühle. Die Ärztin sagte mir, dass man mit einer entsprechenden Krankenversicherung, die ich nicht hatte, rechtzeitig etwas unternehmen hätte können. Jedoch ist die Krankheit so massiv und schnell vorangeschritten und mit 11 Jahren nimmt keine Versicherung einen so großen Hund auf, dass ich kaum noch reagieren konnte. Selber konnte ich die Behandlung, bzw. eine Operation, die jetzt nötig gewesen wäre einfach nicht bezahlen.

Es tut mir so leid meine süße, du warst so ein phantastischer Hund .... ich vermiss Dich - verzeih mir bitte .....
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
es tut mir unsagbar leid den schweren weg den gehen mußtest...die beziehung zu seinem Tier ist nicht zu ersetzen.

Trotzdem hilft das jetzt alles nicht, mach dir keine vorwürfe o.ä. sie hat gelitten und ohne dich wär sie garnicht so weit gekommen...
Gruß mit tiefem mitgefühl
vom halunken
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Leni
  • Hundetrainer
Beiträge: 4649
Hallo...ich musste sowas auch schon mal mitmachen =(
Ich habe drei lange Jahre gebraucht, bis mir meine Eltern einen Hund erlaubt haben, und im Oktober 06 kam dann meine kleine Emma, ich war der glücklichste Mensch auf der Welt ♥
Mit ca. 12 Monaten fing sie dann an Blut zu pinkeln und wir dachten, jetzt wird sie endlich zum ersten Mal läufig. Eines Tages habe ich mich zu ihr in den Garten gesetzt und wollte sie schön kraulen und streicheln, doch als ich sie am Bauch berührt hab, hat sie ganz fürchterlich gejault. Weil Samstag war, mussten wir also zum Notdienst. Die erste Vermutung war eine Magendrehung, aber durch eine Ultraschalluntersuchung wurde festgestellt, dass die ganze Blase voll war mit etwas festem und mit keiner Flüssigkeit. Das war auch der Grund, warum Emma sich alle drei Meter zum pinkeln hingehockt hatte und nie was kam.
Sie sollte dann operiert werden, aber bei der Operation wurde festgestellt, dass es sich um einen schon gestreuten bösartigen Tumor handelte, am liebsten hätte unsere Tierärztin Emma gleich eingeschläfert, weil sie wahrscheinlich schon geahnt hatte, dass es immer schlimmer werden würde...
Nach der OP sind wir noch oft zur Kontrolle der Narbe usw. dorthin gefahren.
Manchmal schien es, als sei sie wieder topfit und manchmal konnte sie keinen Meter laufen.
So etwas haben alle TA´s aus der Klinik noch nie gesehen bei einem so jungen Hund...
I-wann hat Emma dann nichts mehr gefressen...keine Kekse, kein Käse, keine Nudeln...gar nichts, dabei war sie immer so ein Vielfraß.
Nachdem sie sechs Tage lang nichts mehr gefressen hat, haben wir uns entschlossen, sie zu erlösen.
Und als wenn sie es wüsste, ist sie alleine in den Kofferraum unseres Autos gesprungen, was sie vorher nie gemacht hat.
Aber die Autofahrt war das Schlimmste überhaupt.
Plötzlich kamen aus dem Kofferraum ganz komische Geräusche, als wenn ein halbvoller Kanister so hin und her schwappt...doch das war Emma, bei ihr sind die kleinen Tumore, die bei ihr von Tag zu Tag mehr geworden sind, explodiert.
Wir haben Emma nach der Einschläferung wieder mit zu uns nach Hause genommen und sie bei uns begraben, jetzt weiß ich immer, wo sie ist ♥ sie hatte so ein kurzes Leben (13 Monate alt) und manchmal bereue ich meine Fehler, die ich gemacht habe, da sie ja mein erster Hund war...

Doch seit Januar haben wir einen neuen Hund, und es stimmt, man kommt so auf andere Gedanken, wird abgelenkt und hat ein neues Tier, um das man sich kümmern kann und dem man ein neues schönes zu Hause gibt Ich hatte nach Emma vier Monate keinen Hund, aber es ist toll, dass ich jetzt meine Dana habe ♥
Zuletzt geändert am 10.06.2008 14:54 Uhr
maurice1
  • Forenwelpe
Beiträge: 147
Hallo,es tut mir unendlich leid für dich.Mußte leider auch schon solch eine Erfahrung machen.Die Zeit heilt alle Wunden und du wirst dann irgendwann darüber hinwegkommen.Dann denkst du mit Freude an die schöne Zeit mit deinem geliebten Hund zurück.Liebe Grüße von Vera mit Shira und Amy
Berner Verrückte
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
hallo!
Ich kann dich gut verstehen..... Ich musste gott sei dank noch keinen Hund einschläfern, aber ich weiß wie es in dir aussieht, denn man liebt ja seine hunde und wenn man dann nicht anders helfen kann ist es besonders schwer. Wir haben so eine Krankenversicherung und es lohnt sich wirklich. Ich bin in Gedanken ganz fest bei euch und heute abend wird bei mir für deine Süße eine Kerze angezündet.
Gast
Hallo,
ich kann den anderen nur zustimmen,die Zeit heilt die Wunden und zurück bleiben die schönenn Erinnerungen die dir keiner nehemn kann.Wir haben schon zweimal ein Tier einschläfern müssen unser Boxer Zorn vor 20Jahren, er ist stolze 15 Jahre alt geworden und hat meinen Mann durch seine ganze Jugend begleitet. Aber wir sprechen heute noch von ihm und er ist immer noch in unseren Herzen.Deshalb haben wir vor zwei Jahren auch keinen neuen Boxer geholt sondern einen Beagle, unser Zorn bleibt einzigartig. Vor ca.2,5 jahren haben wir unsere Katze einschläfern müssen, sie war unheilbar krank obwohl sie erst 2 Jahre war.
Mach dir keine Vorwürfe, du hast das beste für deinen Hund getan, er hat jetzt keine Schmerzen mehr , und du warst bei ihm als er sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht hat.
Lg Ernie
Maximillian
  • Forenwelpe
Beiträge: 6

Die Zeit mit dem Hund zählt

Ich kann nachvollziehen , wie es Dir im Moment geht- hab das vor 5 Jahren erleben müssen.Mein kleiner Shi Tzu war sehr schwer herzkrank, habe ihn lange gepflegt, aber irgendwann ging es gar nicht mehr.Habe auch ähnliche(Schuld)gefühle gehabt, aber man hat dem Hund letzendlich geholfen, sein Leiden zu beenden und ruhig einzuschlafen.Vergessen kann ich diese Momente nie, sie sind tief in meinem Herzen drin, aber noch stärker sind die Gedanken an den Kleinen, an die schöne Zeit, die ich mit ihm erleben durfte.Ich habe schon länger einen anderen Hund, der mein Leben ausfüllt, aber vergessen ist der Kleine nie!Mit einem Hund sein Leben verbringen zu können ist so eine reiche Erfahrung und Bereicherung und nur das zählt.
Da Du schreibst- in meinen Armen gestorben- das ist auch das Wichtigste, was man machen sollte, auch wenn es einem das Herz bricht- aber dem Hund das Gefühl zu geben, man ist bis zur letzten Minute bei ihm und läßt ihn nicht allein, ist Das Wichtigste in so einem Moment!Glaub mir, er hat das gespürt.
wir trauern mit Dir
Liebe Grüße Petra + Max
Scooby-Doo
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
Hallo, das tut mir unendlich leid zu lesen, was Dir widerfahren ist. Auch wir haben vor 6 Wochen unseren Sisko einschläfern lassen müßen, er war sehr krank und im Herbst letzten Jahres unsere Aisha mit 17 Jahren. Es tut furchtbar weh und mache dir keine Vorwürfe, wer weiß ob eine OP wirklich Deinen Hund so geholfen htte. Meiner Meinung nach kann auch ein Arzt nicht die 100%ge Gewissheit geben. Du hast alles für Deinen Hund gegeben, der Rest hat das Schicksal entschieden. Deine Süße durfte wunderbare glückliche Jahre mit Dir verbringen und Du hast Ihr den letzten wichtigen Dienst erwiesen und Sie zum Tor der Regenbogenbrücke begleitet. Es ist alles in Ordnung. Der Schmerz wird weniger und die Zeit arbeitet für Dich und Deinen Schmerz. Alles Gute
Zuletzt geändert am 10.06.2008 22:15 Uhr
Lord vom Kör
  • Forenwelpe
Beiträge: 1

Hallo ,ich fühle mit Dir

Dein Hund ist 11 Jahre geworden,viele werden heute nicht mehr so alt.
Bei einem Hund in diesem Alter ist eine OP auch mit vielen Risiken verbunden.
Auf jeden fall hast Du dich für Deinen Freund entschieden und das ist gut so,denn er sollte nicht leiden.
Abschiedsbrief für einen wahren Freund
Du warst bei mir in meinen Träumen
die Blätter fallen von den Bäumen
Für kurze Zeit berührte uns das wahre Licht
hell erleuchtet war s und klar die Sicht
Ich fühlte deine Liebe, Wärme und das wahre Glück
vielleicht das Paradies, gar nur ein kleine Stück
Du gabst mir mehr, als ich je vermochte, so stark, was uns verband
ich hielt Dich fest in meinen Armen, als Du, dein Licht entschwand
Unerwartet schnell und doch auf leisen Sohlen
unsrer Sehnsuchts Traum ward uns gestohlen
Der Schmerz durchströmt mich voller Macht
wie die Lawine, die zu Tale kracht
Getrenntes Band, wie durch die Schere
gesellt zum Schmerz sich noch die Leere
So fühl ich mich nun wie ein kleines Kind
Einsamkeit und Schmerz ist wie ein kalter Wind
Traurig glitzernd glänzen nun die Tränen
die Hoffnung fällt wie Blätter von den Bäumen
Mir bleibt nur dein Bild und die Erinnerung
auf meinen Wegen durch die Dämmerung

Fühle Dich umarmt von mir Gudrun mit Lord im Herzen und Socke bei Fuß

Original von Aspidites:

Hallo,

ich bin sozusagen ganz neu hier ... eigentlich nur aus einem Grund. Vor zwei Stunden ist meine Süße eingeschläfert worden und ich komme mit der ganzen Situation nicht wirklich gut klar. Sie war schwer krank, hatte HD. Innerhalb von 6 Wochen hat sie massiv abgebaut, konnte in den letzten Tagen kaum noch aufstehen, kaum laufen. Ich hab so massive Schuldgefühle. Die Ärztin sagte mir, dass man mit einer entsprechenden Krankenversicherung, die ich nicht hatte, rechtzeitig etwas unternehmen hätte können. Jedoch ist die Krankheit so massiv und schnell vorangeschritten und mit 11 Jahren nimmt keine Versicherung einen so großen Hund auf, dass ich kaum noch reagieren konnte. Selber konnte ich die Behandlung, bzw. eine Operation, die jetzt nötig gewesen wäre einfach nicht bezahlen.

Es tut mir so leid meine süße, du warst so ein phantastischer Hund .... ich vermiss Dich - verzeih mir bitte .....
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