Ignoranten

sarschen
  • Halbstarker
Beiträge: 413
Heute war wirklich ein Tag zum wo ich wieder ausflippen könnte... Mein Freund und ich sind heute mit Sam an der Isar Gassi gegangen... Am Anfang war noch alles ok...
Als wir dann los gelaufen sind, habe ich Sam erstmal an die Schleppleine genommen, da er einfach noch nicht hört... Habe ihn dann auch ziemlich kurz gehalten...
*Jedenfalls kommt ein Paar auf und zu und Sam springt nur ein bisschen vor also nicht weit, da er ja nicht viel Spielraum hatte, da schreit die Frau uns an, dass wir unseren Hund mal etwas kürzer halten sollten, der würde sonst Passanten anfallen... Da habe ich schon meinen ersten Ausflipper bekommen und zurück gemault...
**Nicht viel weiter sehen wir von weiten schon zwei ausgewachsene Labradore unangeleint auf uns zurennen. Diese haben sich dann auch schnell über Sam her gemacht, ich habe dazu dann noch gar nichts gesagt sondern einfach mal abgewartet. Das Frauchen der zwei Tiere war total überfordert und hat sie gar nicht mehr unter Kontrolle bekommen... Als es dann endlich so weit war bin ich beruhigt weiter gegangen... Kann Sam schlecht ableinen weil er dann weg läuft und ich ihn nicht wieder bekomme...
***Ungefähr eine viertel Stunde später kommt aufeinmal ein kleiner Beagle auf Sam zugerannt und verbeisst sich sofort in ihn, von den Herrchen weit und breit nichts zu sehen. Da ist mir dann der Kragen geplatzt ich habe den Hund an seinem Geschirr gepackt und nur noch weg geschleudert... Danach ist er dann scnell weg gelaufen zu seinem Herrchen was ich von weitem schon gesehen habe...
****Zu guter letzt kam dann noch ein Riesenschnauzer frei angerannt wo das Herrchen ein super angenehmer Punker war und es nicht mal annähernd dazu gebracht hätte den Hund anzuleinen, der hat dann auch den gesamten Zorn von mir abbekommen...
*****FAZIT: bei solchen Leuten wundert es mich nicht mehr das es einen Leinenzwang gibt...
Gruß Sarah
visitor
  • Alpha Hund
Beiträge: 7442
Oh je,
das ist aber wirklich ein Tag für euch gewesen...an manchen Tagen wünscht man sich, nur möglichst alleine gelassen zu werden!
Und in Ruhe und nett spazieren gehen zu dürfen...

Aber Sam ist weiter nichts passiert?

Wir haben im Gegenzug einen sehr schönen Rundgang gehabt. Ich habe meine Freundin getroffen, die mit ihren Hunden unterwegs war, und die Hunde hatten ihren Spaß.

Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
blubbl
  • Begleithund
Beiträge: 1537
Boah, da wär mir aber auch der Kragen geplatzt!
Ich kann Dich voll verstehen, hier in HH haben wir extra unseren Führerschein gemacht, damit wir nicht nur auf den Freilaufflächen trainieren ( Dogdance ect.) können und unsere Ruhe haben, auf den anderen Wiesen, und was ist? Wir treffen uns gelegentlich zum gemeinsamen Training ( so ca 6 Leute mit Hund) auf irgeneiner großen Wiese. Neulich standen wir dann auf dieser Wiese im Kreis, einer redete die anderen hörten zu, die HUnde saßen in der Grundstellung neben uns. Wir standen am Rand einer größeren Wiese. In relativ kurzer Zeit kamen drei Leute mit Hunden hintereinander an und nervten. Wenn die wissen wollen, was wir da tun, können die ja gerne in einem passenden Moment fragen, aber den eigenen Hund einfach in eine offensichtlich "geschlossene Gesllschaft" hereinlaufen zu lassen und blöde Grinsend danebenzustehen, wärend der Hund unsere nervt , finde ich schon sehr dreist. Hätten wir die Hunde nun frei gehabt, hätte es sich ja um ein Missverständniss handeln können, aber so...?
Wie dreist muss man bitte sein, um so ein Verhalten an den Tag zu legen. Wenn deren Hunde spielen sollen, können sie doch auf die Freilaufflächen gehen!
Schau mal in meinen Blog, da steht ein Flugblatt für solche Ignoranten. Verbreitung ist erwünscht!
Gruß und "Mitleid"
Blubbl
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

ila151
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
Kennt Ihr das nich?

Bei 90 % aller Hundehalter kommt doch immer der berühmte Spruch "meiner tut nichts".

Ich habe einen mehr als problematischen Rüden, den ich einfach nicht ableinen kann - ich komme sehr oft in diese Situation und bin immer noch erstaunt darüber wieviel naive und unvernünftige Halter es gibt. -- Ein Erlebnis für mich ist es einen Halter zu treffen, der einfach verbal oder mit Handzeichen eine Verständigung herbeiführt - vielleicht wird durch dieses Forum - dieses gefördert.

Manch einer hat einen völlig angepaßten Hund - was mehr als beneidenswert ist - aber es ist halt nicht die Regel - und es wäre einfach super wenn sich Hundehalter untereinander besser verständigen könnten-
"Das Recht des Stärkeren ist das größte Unrecht" marie von Ebner-Eschenbach
Zuletzt geändert am 01.02.2009 16:54 Uhr
sarschen
  • Halbstarker
Beiträge: 413
nein sam ist weiter nichts passiert aber ich bin einfach so wütend gewesen... ich meine ein beagle!!! Haben die alle überhaupt keinen Respekt? Ich kann meinen Hund nicht beschützen in so einer Situation ausser natürlich es kommt ein Beagle angerannt aber bei einem Schnauzer bin ich schon ziemlich verzwickt und wenn der andere Hundehalter genau sieht das mein Hund vor seinem Angst hat und am liebsten auf den nächsten Baum klettern möchte, verstehe ich nicht warum man ihn nicht einfach anleinen kann... Sam hatte sich dann mittlerweile schon die gesamte Hundeleine einmal um seinen Körper gebunden und gewinselt... Er war dann daheim auch nur noch fertig... Hat sich gleich hingelegt und geschlafen... Und diesen Flyer werde ich mal bei uns aufhängen, weil hier leider jeder mit seinem Hund tun und lassen kann was er will... Das Ordnungsamt interessiert sich nicht wirklich für die Hunde und Hundehalter... Das nervt mich so unglaublich...
Gruß Sarah
visitor
  • Alpha Hund
Beiträge: 7442
Ich habe vorgestern fast einen Hund mehr gehabt...mit meinen 4 Australian Terriern- wir haben ja Damenbesuch- war ich auf einem riesigem freien Feld und die Hunde haben sich so richtig ausgetobt.

Da geht es recht lautstark zu und auf einmal sah ich etwas sehr großes Weißes immer näher kommen, im Affenzahn, weit und breit niemand zu sehen.

Als erstes habe ich meine Hunde- Bande hinter mich versammelt und zum "Bleib" angehalten. Dann bin ich dem Hund frontal entgegen und habe ihn erst mal gestoppt. Wegschicken ließ er sich nicht.
Es war ein sehr großer Mischling, bestimmt 70 cm Schulter, und er wollte sich sofort mit Danilo (29 cm) anlegen. Daraufhin habe ich den Kerl erst mal angeleint.

Meine Hunde vor geschickt, den Fremdhund bei Fuß genommen und los, die Besitzer zu suchen. Die fand ich dann sehr viel später, weil die sich überhaupt gar nicht um den Hund gekümmert haben, es schien mir so, als ob sie extra noch vor mir wegliefen...na ja, ich habe sie eingeholt, das passende gesagt und den Hund übergeben. Der Hund wurde sofort wieder frei laufen gelassen, "weil er ja sowieso nicht hört" und ich habe ihn dann noch drei mal gesehen, immer sehr weit weg von seinen Besitzern, immer bei anderen Hunden und ein mal wäre er fast überfahren worden.

Was ich damit an sich erzählen möchte, ist: es hilft nichts, wenn man wütend ist. Besser wäre es, für solche Fälle ein Konzept zu haben, einen Plan A und einen Plan B, den man dann durchführen kann.
Sicher kann auch dann noch alles schief gehen, aber mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.

Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Löwchen
  • Halbstarker
Beiträge: 237
Das Problem kenne ich auch. Mein Hund ist halt ein totaler Schisser. An der Leine stark, ohne Leine total schwach. Wenn sie an der Leine ist, beisst sie alle anderen Hunde. (Auch wenn es schon besser geworden ist.)
Auf jedenfall wenn mein Hund an der Leine ist und mir dann ein unangeleintes, nicht auf den Beistzer hörendes Riesenvieh entgegengerannt kommt und meinen Hund dann attakiert, vor allem bei total glatter Straße dann kriege ich auch einen kleinen Anfall.
Und meistens sind die anderen Hundebesitzer dann noch so dreist, sich nicht mal zu entschuldigen, sondern mir zu unterstellen, dass ICH einen total unerzogenen, aggressiven Misthund habe und dass mein Hund eine Gefahr für andere Hunde ist.

Mensch. ja. Tut mir ja Leid, aber mein Hund hat die BH erfolgreich bestanden, geht auf Agilitytuniere und nur weil ich sie in der Nähe einer Hauptstraße (!) an die Leine nehme, soll sie unerzogen sein?

Tut mir Leid, aber sowas regt mich einfach auf. Nicht nur diese dreisten Hundebesitzer, sondern dass Hund an der Leine = unerzogen für einige bedeutet. Egal. Anderes Thema.

Aber an solchen Tagen, würde man die anderen Hundebesitzer wirklich am liebsten anschreien. Ich verstehe dich da wirklich.



Und Tina. Super reagiert!
Liebe Grüße,
Christine mit Hündchen Jenna
Zwuckel
  • Halbstarker
Beiträge: 211
ich hab seit geraumer zeit das problem dass meine immer durchstartet wenn sie andere hunde sieht.

hab mit schleppleine gearbeitet... mittlerweile gehts wieder einigermaßen...
ich leine meine prinzipiell an wenn andere hunde uns entgegen kommen, weil man weiß ja nie...
nur lassen andere ihre hunde trotzdem immer zu meiner hin obwohl ich sie extra anleine etc...

das härteste war bisher sowieso... ich geh mit meiner kleinen spazieren (kurz nachdem die schleppleine wieder eingemottet wurde), da geht sie mir schon wieder durch...
ich schrei hinterher... bringt nichts... dann seh ich wie die besitzerin des anderen hundes der lilli in dem moment wo sie ankommt ein leckerli ins maul schiebt!
da bin ich dann explodiert. hab sie gefragt ob sie nicht gehört hat dass ich meinem hund hinterher geschrien hab und sie nicht zurück gekommen ist und dass ich des unverschämt finde dass sie ihr trotzdem ein leckerli gibt... die antwort war: "wir menschen hören doch auch nicht immer so wie wir sollen" ???? da war ich erst mal baff. ich fand das so dreist!
da könnt ich mich heut noch drüber aufregen!

lg anna
Zuletzt geändert am 01.02.2009 18:13 Uhr
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