Ich brauche mal eure Meinungen um die richtige Entscheidung zu finden. (Achtung sehr lang)

samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
+ 1
@malina:
Ja, das ist natürlich z.Zt. recht aufwendig. Vor allem, wenn wieder mal so ein Tag ist, an dem Ben kaum zu bremsen ist bin ich manchmal echt unsicher. Dann ist natürlich auch die Frage ob das tatsächlich so bleibt, oder ob im Zuge des älter werdens, und der weiteren Erziehung natürlich, sich die jetzigen Probleme legen. Und, welche Konsequenzen hätte die Abgabe von Ben für ihn? Er ist nicht ganz einfach zu händeln, man muss halt immer aufmerksam sein und ein Ticken schneller als er. Und er neigt halt dazu völlig aufzudrehen, sodass man Situationen, die dieses begünstigen, möglichst vermeiden sollte. Er ist sehr personenbezogen. Der absolute Horror für mich wäre, wenn er so ein Wanderpokal würde. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin der mit ihm klar kommt , aber das ist eben auch der Grund warum meine Kinder (18 + 21) nicht gerne mit ihm gehen.
Dazu kommt, dass ich jetzt schon so viel Arbeit investiert habe, wir so große Fortschritte gemacht haben, gebe ich jetzt auf der Ziellinie auf??
Vielleicht sollte ich mir ein Hobby mit Mops suchen, bei dem er und sein Selbstbewußtsein gefördert werden. Wo ich intensiv nur mit ihm "Qualitätszeit" verbringe.
Felina04
  • Halbstarker
Beiträge: 499
+ 3
Das klingt doch gut! Wenn Mops' Selbstbewusstsein gestärkt wird (vielleicht durch Dogdance oder Trickdogging?) und Ben dazu noch mit Radfahren etc ausgelastet wird, kann das schon klappen! Hut ab! Du machst dir wirklich Gedanken! Übrigens gibt es Hundesportvereine, wo man dann mehrere Kursangebote wahrnehmen kann und nur einen Monatsbeitrag zahlen muß. Viele dort haben zwei oder mehr Hunde und tranieren dort abwechselnd mit jedem und holen sich dort Tipps und Anregungen...
Zuletzt geändert am 17.12.2011 12:09 Uhr
Anjelica
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
ich sags doch Samaike, Du schaffst das, halte durch und wenn wieder zu ein Tag zum Verzweifeln kommt, schreibe hier einfach, ich glaube Du bekommst hier jede Menge Unterstützung

lg Anjelica und ihre 4 Hundis
Ein Hund denkt: Sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich. Sie müssen Götter sein!
Eine Katze denkt: Sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich. Ich muss ein Gott sein!
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1683
+ 1
Habe / hatte ein ähnliches Problem: junger wilder Rüde und ältere, schon etwas wacklige Hündin. Zwar beide gleich groß, aber der Rüde war meiner alten Hündin doch öfter mal zu wild.
Wenn ich gemerkt habe, dass es ihr zu viel wird oder er immer mehr aufdreht, habe ich den Rüpel entweder "Platz" machen lassen oder in seine Box geschickt zum "Abkühlen". Nach ein paar Minuten war dann die wilde Phase vorbei und die zwei haben sich "lieb" miteinander beschäftigt oder sind ihre eigenen Wege gegangen.
Mit der Zeit hat er gelernt dass zu grobes Spiel nicht nur mir gegenüber sondern auch der alten Hündin gegenüber erstmal zum Spielabbruch führt. Seither spielt er (meistens ) vorsichtiger.
Bzw. wenn er anfängt die Hündin zu bedrängen kann ich ihm sagen "Hol den Strick" - dann holt er ein Spieltau, hält es CHeyenne vor die Nase bis sie das andere Ende nimmt und beide spielen Tauziehen ( das ist etwas wofür sich Cheyenne immernoch begeistern kann - im Gegensatz zu Rennen, Rempeln und Rumbalgen).

Außerdem beschäftige die beiden auch auf gemeinsamen Spaziergängen so, dass Cheyenne schnüffeln und Leckerchen suchen gemütlich "mitläuft" , während ich mit Buddy vermehrt nebenher Unterordnungsübungen, Apportierspiele und ähnliche "Action" mache.
Außerdem gehe ich mit Buddy allein zum Begleithundtraining und Agility - Cheyenne ist zufrieden wenn sie in Ruhe auf dem Sofa bekuschelt wird.
Bei Mops würde ich in Deinem Fall allerdings auch was suchen, was ihm Spass macht und sein Selbstbewusstsein zusätzlich aufbaut - den Vorschlag mit Trickdog oder einer anderen Gruppe im Hundeverein finde ich auch gut.

Zwei so unterschiedliche Hunde sind zwar sicher mehr Arbeit, aber ich denke Du schaffst das.
Außerdem kann der Große tatsächlich lernen so zu spielen, dass er dem Kleinen keine Angst macht und irgendwann wird er wahrscheinlich auch selbst etwas ruhiger.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)

Nur indem wir die Hunde vor gefährlichen Menschen schützen,
schützen wir die Menschen vor gefährlichen Hunden !
malina
  • Begleithund
Beiträge: 1538
Hey, Du hast 2 erwachsene Kinder, ich dachte, Du stehst alleine da. Ja dann hat Mops genug Aufmerksamkeit und wenn 3 Menschen den Großen auslasten und das mit den Tips hier aus dem Forum, dann wird er auch ruhiger und wenn man weiß wie es geht und den Erfolg sieht, sieht man das ganze nicht mehr als Anstrengung, sondern es macht dann so viel Spaß und man wird was die Auslastung angeht selbst sehr kreativ. Denk an Mops und dann geh raus mit dem Großen und gib Gas und hab Spaß... dann wird auch er ruhiger
samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
@Felina04: Trickdogging ist eine super Idee. Mops neigt eh dazu und hat Spaß daran. Und so Dinge wie "Gib 5", "Rolle" oder "Erschießen" macht er auch schon. Da werde ich mich gleich auf die Suche begeben. Und ein Verein, der mehrere Möglichkeiten bietet, damit ich auch mit Ben etwas machen kann wäre natürlich optimal. Klasse Idee.

@Anjelica: Dir möchte ich wirklich danken. Wir kennen uns zwar nicht, aber du baust mich richtig auf. Super lieben Dank. Und ich komme natürlich auf dein Angebot zurück.

@Caro137: Ja, ich schaffe das Mensch!!

@malina: Genaugenommen habe ich sogar 3 erwachsene Kinder und seit Januar auch einen Enkel. Es wohnen halt nur noch die beiden Jungs zuhause. Die gehen auch sehr lieb mit den Hunden um und machen eben abends mit Mops auch öfter die Runde, aber ihr Interesse gilt wohl eher dem weiblichen Geschlecht . Was aber für mich kein Problem darstellt. Sind ja schließlich auch meine Hunde.
samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
So, nun fast 1 1/4 Jahr später möchte ich mich einfach noch einmal melden. Natürlich leben Ben + Mops noch mit mir zusammen. Ich habe mir eure Ratschläge zu Herzen genommen und unsere momentane Situation sieht absolut gut aus. Ben ist natürlich immer noch ein Energiebündel, aber Mops hat seine Angst verloren und läuft wieder mit seinem gewohnten Selbstbewußtsein durch die Gegend. Ben hingegen power ich mit dem Fahrrad aus und habe sogar letztes Jahr eine Fahradwanderung nach Bielefeld mit ihm (und Mops im Anhänger, 240 km) bewältigt. Ben ist nach wie vor ein toller Hund, wird aber zusehens Erwachsen und damit auch vernünftig. Mein Wohnzimmer sieht tatsächlich jeden Tag gleich aus, mit Besuch haben wir vielleicht noch ein kleines Problem, da jeder überschwenglich begrüßt wird, aber ich beschwere mich hier auf sehr hohem Niveau. Ich möchte mich dann doch noch mal hier bedanken, dass man nicht niedergebrüllt sondern ernst genommen wurde, das hat mir echt geholfen. Und jedem, der in meiner damaligen Situation steckt will ich nur sagen,
ja, du schaffst das!!!
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