Ich brauche mal eure Meinungen um die richtige Entscheidung zu finden. (Achtung sehr lang)

samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
Wie fange ich am besten an??
Vor vielen Jahren habe ich meine Hündin Socke im Alter von 17 Jahren verloren. Eigentlich wollte ich danach keinen Hund mehr, da der Abschied immer so schwer ist. Vor 4 Jahren dann habe ich von einer guten Bekannten einen Mops aus Ihrem Wurf geschenkt bekommen. Naja, ein Mops ist jetzt nicht wirklich das, was ich mir so unter Hund vorstelle, aber spätestens als ich ihn im Alter von 2 Wochen auf "der Hand" liegen hatte war es zu spät. Seitdem sind wir nun zusammen und ich liebe ihn sehr. Leider sind in meiner Umgebung nicht viele Hunde mit denen er spielen kann (das Größenverhältnis) so dachte ich letztes Jahr, als die Schwester von Mops einen Mischlingswurf erwartete, es wäre ganz schön einen zweiten Hund für ihn zu holen, da auch der Vater des Wurfes, ein West-Highland-Mix nicht besonders groß ist, also ein optimaler Spielkamerad für Mops. Kurz auf Arbeit abgeklärt, ich habe den besten Chef der Welt, auch den Zweiten kann ich mit ins Büro nehmen, es schien alles super.

Ben kam zu uns nach Hause und alles lief toll. Sie vertrugen sich von Anfang an sehr gut, nun sind Möpse ja auch eher Rudeltiere, es gibt auch keinerlei Probleme mit Rang und Mobbing...(zwei unkastrierte Rüden). Das Einzige, was nicht nur mich, sondern auch meinen TA verwunderte war, dass Ben immer weiter wuchs.

Warum auch immer hat Ben mittlerweile eine Größe von knapp 50 cm. Seine Wurfgeschwister sind fast alle etwa Mopsgröße, bis auf einen Bruder der etwas größer geworden ist. Und genau darin liegt das Problem. Ben ist ein Ausbund an Energie, er braucht Bewegung und Acion. Wenn er mit Mops spielen will bekommt Mops Angst, manchmal schleicht er ganz eng an der Wand entlang um durch das Wohnzimmer zu kommen, oder versteckt sich unterm Bett. Manchmal aber spielen die Beiden auch miteinander (wenn Ben vorsichtig ist) oder kuscheln zusammen auf dem Sofa. Aber wenn Ben wieder seine Düseanfälle bekommt ist Mops weg. Es ist halt auch schon vorgekommen, dass Ben im Spiel in Mops reingesprungen ist und Mops sich dabei verletzt hat. Wenn wir spazieren gehen bleibt Mops immer an meinen Füßen, manchmal traut er sich ein wenig weg, aber wenn Ben auf uns zukommt rennt er sofort wieder zu mir. Mittlerweile hat sich Mops schon richtig verändert. Er ist längst nicht mehr so fröhlich wie früher, denn wenn er sich zum Beispiel freut, hält Ben das für eine Spielaufforderung und will toben, Mops aber bekommt es wieder mit der Angst zu tun...

Nicht missverstehen. Jeder Hund für sich ist einfach toll, aber eben mit völlig unterschiedlichen Interessen. Ben muss regelmäßig ausgepowert werden. Ich fahre viel mit ihm Fahrrad. Mops ist dann immer alleine zu Hause. Ich habe zwar einen Fahrradanhänger für Mops, aber er "motzt" dann immer hinten drin, da er ja auch mitlaufen möchte, was er aber nicht kann, also lasse ich ihn zu Hause. Wenn ich mal ohne Hunde weggehe, trenne ich die Beiden aus Sorge, dass Ben wieder zu wild spielt.

Ben bräuchte eigentlich einen ebenbürtigen Spielkameraden, einen Labrador oder ähnliches. Einen Menschen der ihn mit Pferd ins Gelände nimmt, oder einen der regelmäßig mit ihm joggt. Mops hingegen braucht einen warmen Platz, seine Ruhe und jemanden, der mit ihm durchs Städtchen flaniert.

Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich damals so ohne Verstand gehandelt habe. Ich bin ja nun kein Neuling was Hunde angeht und gehöre nicht zu den Schnellentschlossenen. Vor allem, weil ich damals gesagt bekommen habe, dass es sich bei dem Vater um einen Wessi-Border-Mix handelt. Da aber der Vater mit etwa 30 cm so klein und dazu noch strohig-braunes Fell hatte, habe ich mir eingebildet, ich, mit meiner super Ahnung von Hunden, dass es sich um einen Border-Terrier handelt, nicht um einen Border-Collie. "Ist ja schließlich nicht alles mit weißer Brust automatisch ein Border-Collie." Ich hätte doch erahnen können und müssen!!, dass eventuell ein doch recht großer Hund dabei rauskommt. Andererseits bin ich niemals davon ausgegangen, dass sich Mops so sehr verändert, war er doch früher immer eher ein Draufgänger, der eher wild und rüpelig mit anderen Hunden gespielt hat.

Mir ist klar, dass sich hier etwas ändern muss. Eine Möglichkeit ist natürlich, dass ich so weitermache wie bisher, Ben immer wieder zur Ordnung rufen, Spiele unterbinden, oftmals getrennt spazieren gehen (damit jeder Hund das bekommt was er braucht). Die Frage die ich mir stelle ist, werde ich so allen gerecht? Ist so jeder glücklich?

Die andere Möglichkeit ist, für Ben ein passendes Zuhause zu suchen, in dem er vielleicht sogar einen tollen Spielkameraden hat, nicht ständig für etwas "bestraft" wird, was das Natürlichste der Welt ist, spielen, toben, Spaß haben. (Schnürt mir den Hals zu, wenn ich dran denke, hänge doch sehr an ihm)

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Könnt ihr mir bitte mal eure Gedanken dazu sagen?
Pfotenteam
  • Forenwelpe
Beiträge: 191
+ 2
Ist es nicht egal, wie groß ein Hund ist, wenn es um das gemeinsame toben geht?
Also für mich klingt das jetzt hauptsächlich so, als wenn für Hund A ein passend großer Spielkamerad gesucht werden muss und für Hund B auch.

Was ich persönlich als absolut bedeutungslos sehe. Große und kleine Hunde können einwandfrei mit einander toben, laufen, schnüffeln gehen und mehr. Wenn beide Hunde bei Dir groß wurden, dürfte es gerade dann eigentlich kein Problem sein. Und wenn im Ben wirklich der Border drin steckt und dieser sich auch zeigt, dann musst Du mehr mit ihm machen, als Fahrrad zu fahren und spazieren zu gehen. Der Border ist schlau und will vom Kopf gefördert werden. Das schafft kein Fahrrad fahren der Welt. Da musst Du schon mehr machen um IHM gerecht zu werden und damit er auch ruhiger werden kann. Denn nur vom laufen und toben wird ein Hund nicht einfach mal ruhig und konzentriert.

Was wäre denn dabei hin und wieder (nicht jede Rude) mit den Hunden auch mal getrennt zu gehen? Wenn Du 3 Runden am Tag läufst und jeden 2 Tag 1 Runde getrennt gehst, wäre das für keinen Hund der Tod. Für mich klingt es zum Schluß mehr oder weniger danach, als wenn Du den Ben eigentlich schon abgeschrieben hast. Versteh mich nicht falsch, aber so liest es sich für mich.

Ich finde, das Du mit beiden Hunden eine sehr gelungene Mischung hast. Du hast einen Begleiter an Deiner Seite und einen Arbeitshund der etwas tun möchte. Finde ich persönlich immer optimal.
Wir sollten anfangen unsere Hunde so zusehen, wie sie wirklich sind und aufhören sie so zusehen, wie wir sie sehen wollen
Zuletzt geändert am 16.12.2011 11:47 Uhr
Felina04
  • Halbstarker
Beiträge: 499
+ 1
Hallo,

naja optimal von den Bedürfnissen sind die Beiden nicht, aber wenn dem Großen gezeigt wird, dass er nicht so wild mit dem Kleinen spielen kann, finde ich den Größenunterschied auch nicht bedenklich... Meine Felina liebt es mit Howis, Golden, Leonbergern und Doggen zu toben, weil sie da so schön slalom um dir Beine rennen kann und die so schwerfällig sind... XD
Also da sehe ich weniger das Problem.

Wenn du mit dem Großen noch zusätzlich (getrennt von Mops) was machst, wie Agility, Obedience etc, ist er zu Hause entspannter und ruhiger. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn du beide behalten willst, dann müssen beide ausgelastet werden. Das geht jedem Mehrhundehalter so... (Soweit ich das von meinen Rescherchen beurteilen kann. Mein Zweiter Hund ist noch in Planung.)
casabianca
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3742
+ 5
Hallo,

ich kann Dich in sofern verstehen, dass es nach Deiner Bescheibung etwas "umstaendlicher" und arbeitsaufwendiger fuer Dich ist, da die beiden ein so unterschiedliches Temperament haben, dass sie unterschiedlich stark ausgelastet werden muessen.

Ich persoenlich wuerde mir auch niemals einen Hund anschaffen, der charakterlich (wenn ich jetzt mal von einer Rasse ausgehe, wo man es in etwa weiss), komplett anders als meine waere. Und ich wuerde mir auch keinen Chi von 3 kg holen, weil ich 40/50 kg Hunde habe..... ABER wenn man etwas Zeit investiert geht das auch mit einem kleinen Groessenunterschied. Ich habe auch einen 17kg Mix... der spielt aber sehr selten mit den anderen (ab und zu mal im Liegen hahahahahha).

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist der 2. Hund gerade mal ein Jahr alt. Klar, das der wild und verspielt ist und vor Temperament nur so strotzt! Ich kann Dir zwar nicht versprechen, dass sich das wieder legt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit der Zeit lernen wird mit dem kleineren Kameraden umzugehen. Ja Hunde koennen das lernen!

Um diese Phase nun gemeinsam und gerecht fuer den juengeren Hund zu meisstern, wuerde ich mit ihm eine Hundegruppe/Schule besuchen, wo er auf gleichaltrige trifft und sich auspowern kann und Ihr beide gemeinsam arbeitet, denn auch Erziehung lastet aus.

Natuerlich wuerde ich mir auch ueberlegen, ob es wirklich so ist, dass dieser Hund einfach nicht zu Euch passt und es auch noch andere Gruende gibt. Dann wuerde ich dem Hund zuliebe auch ein neues Zuhause fuer ihn suchen. Ich wuerde das aber nicht davon abhaengig machen wie sein momentanes Spielverhalten mit dem Ersthund ist.
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
Zuletzt geändert am 16.12.2011 12:07 Uhr
meerestaucher
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3654
+ 1
Hi, kann dich gut verstehen!
bin seit 2 monaten auch besitzerin von 2 hunden.
ufffffffffffffffffffffffffffff.


dein neuzugang ist ja noch jung, also dementsprechend auch noch etwas wilder. da sind doch gute chancen dass das beim älterwerden besser wird.
meine beiden sind etwa gleich gepolt (beide high energy). aber: ich muss doch zusätzlich viel getrennt machen. ich geh zwar mit beiden zusammen spazieren, aber wenn es die zeit zulässt mach ich dann immer noch etwas einzeln, weil ich es mit beiden nicht unter einen hut kriege. und floey (mein ersthund) vermisst das, ich merk das ganz deutlich. die blüht einzeln draussen dann richtig auf. (ich fall also jeden abend tot ins bett )

ich würd das anrempeln etc unterbinden, dass er merkt dass er das nicht soll (das macht mein kleiner auch, floey hat zwar keine angst, aber sie ist genervt)
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Anjelica
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
+ 1
Hallo casabianca, Du sprichst mir aus der Seele, genauso sehe ich es auch. Wir haben zu (für) unserem Kangal-Mix eine Hündin dazugenommen, damit er einen Spielgefährten hat. Die Rechnung ist bei uns aufgegangen, zumal es sich herausstellte, das die Hündin eine Malinois ist. Tessa ist auch der reinste Wirbelwind, will aber zwischendurch immer mit unserer kleinen (und behinderten) Foxy spielen, was die natürlich gar nicht mag. Jedesmal gehen wir dazwischen und zeigen ihr, das sie das lassen soll. Es ist jetzt auch schon viel besser geworden, sie ist ja auch erst 1 Jahr alt und im schlimmsten Rüpelalter .

Ich denke auch, das es gut wäre mit Ben Agility-, Suchspiele etc. zu machen, am besten in einer Hundeschule, wo er auch auf andere, seine Größe entsprechend Hunde trifft. Da ja bei ihm wohl voll der Bordercollie durchkommt, braucht er natürlich sehr viel Beschäftigung, sprich Kopfarbeit. Liebe Samaike, ich würde Mopsi weiterhin mitnehmen, allerdings würde ich einen kleinen Rucksack mitnehmen in dem ich Mopsi bei Bedarf "saven" kann. Es gibt spezielle Rucksäcke für Hunde, dann könntest Du den Kleinen auch auf die Fahrradtouren mitnehmen und er wäre nicht mehr alleine zu Hause. Und versuche Ben beizubringen, nicht so grob zu Mobsi zu sein, gehe immer wieder dazwischen, rufe ihn zur Ordnung, zeige Mopsi, das er keine Angst haben zu haben braucht. Ich weiß es ist ein hartes Stück Arbeit, was auf Dich zukommt, aber Du wirst sehen, es lohnt sich.

lg Anjelica und ihre 4-Beiner
Ein Hund denkt: Sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich. Sie müssen Götter sein!
Eine Katze denkt: Sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich. Ich muss ein Gott sein!
Zuletzt geändert am 16.12.2011 12:40 Uhr
samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Die jetzige Situation ist einfach etwas schwierig zu beschreiben. Ich merke halt, dass es im Moment nicht wirklich optimal läuft, weiß aber einfach nicht, wie ich das z.Zt. ändern soll.

@Pfotenteam:
Natürlich ist die Größe eigentlich egal. Mops hat früher, am Stall, gerne mit den dort wohnenden Aussies gespielt, nie ein Problem gewesen, wobei diese (Zuchthunde) ihn immer eher zu den Welpen gezählt haben und relativ vorsichtig mit ihm umgegangen sind. Warum Mops mittlerweile so auf Ben reagiert kann ich nicht sagen, aber es ist definitiv Angst. Und die hatte er auch schon vor dem Zwischenfall mit der Verletzung. Vielleicht ist das mit der Größe ein wenig falsch rübergekommen. Es stört mich überhaupt nicht, dass Ben so groß ist wie er ist, ich finde es eher schön, da ich mit ihm viel mehr machen kann. Auch abgeschrieben habe ich ihn absolut nicht. Wir haben schon die ein oder andere Zweitages-Fahrradtour gemacht, längere Spaziergänge, ich nehme ihn mit zum Pferd, er ist sehr lernfreudig und es macht viel Spaß mit ihm etwas zu unternehmen. Aber wenn er natürlich richtig toben will, ist es für mich zum Einen völlig verständlich, dass Ben mit seinem Freund Mops spielen will, zum Anderen aber auch, dass Mops damit völlig überfordert ist.

Getrennt spazieren gehe ich ja schon jeden Abend. Eben damit beide auf ihre Kosten kommen, wobei die Tour mit Mops oft von meinen Kindern übernommen wird. Mit Ben wollen sie nicht so gerne gehen.

@Felina04:
Ja, eine Sportart wäre schon das Richtige für Ben. Aber natürlich auch wieder ein halber Tag, an dem Mops alleine zu Hause ist. Es ist auch absolut nicht so, dass Ben zuhause unnormal unruhig oder unausgelastet ist, es ist halt ein junger Hund, der einen normalen Bewegungsdrang hat und, bestimmt ein wenig grobmotorischer, eben dem Alter entsprechend noch zu Übersprungshandlungen neigt.


Sorgen mache ich mir im Moment eher um Mops.
samaike
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
Und gleich noch hinterher, @casabianca,meerestaucher,Anjelica:

Oh, vielen Dank für die lieben und aufmunternden Worte. Manchmal ist der Austausch mit Anderen einfach super wichtig.
Und ich brauch das im Moment. Ich hab halt immer ein schlechtes Gewissen Ben auszubremsen, weil er ja eigentlich nur spielen will (ja, kenne den Satz, gibt's mittlerweile ja auch schon als T-Shirt-Spruch) Nur leider ist das Spiel zu wild. Aber, wenn ihr das auch unterbindet, dann wird es Ben wohl auch überleben.

Mit dem Rucksack ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber Mops ist 10 kg schwer, auf Dauer unangenehm. Daher habe ich mir ja den Fahrradanhänger gekauft. Wenn wir eine größere Tour machen, sprich 2-3 Tage, nehme ich Mops natürlich auch mit. Aber bei der üblichen Hausrunde ist es halt eher suboptimal. Wir wohnen in einer kleinen Stadt und müssen erst einmal ca. 3 Km über Strassen bis wir im Wald sind, der auch recht gut reflektiert von Wanderen ist. Mops lasse ich, wenn keiner unterwegs ist, neben dem Fahrrad herlaufen, solange er kann, aber ohne Leine. D.h. anfangs müsste er sowieso in den Anhänger. Auch im Wald kann er, wenn überhaupt, nur kurz raus. Das mag er nicht so besonders und jammert hinten rum, bis wir wieder zu Hause sind. Daher lasse ich ihn gleich da. Für Ben hat sich das Fahrradfahren als sehr gute Möglichkeit erwiesen seine Energie loszuwerden. Vorherige Versuche mit Ball und Frisbee verursachten eher das Gegenteil. Eine gute Bekannte rat mir dazu etwas zu suchen was eben nicht mit Action zu tuen hat, da manche Hunde wohl dazu neigen nicht mehr runterzukommen. Seitdem fahre ich halt fast täglich 15km mit ihm Fahrrad und beschäftige ihn mit Suchspielen. Das ist wirklich klasse.
Anjelica
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
liebe Samaike, laß Dich nicht unterkriegen, mit Geduld und Spucke kriegste es hin. Ich glaube wir haben alle schon mitbekommen, das es hier mehr um Mopsi geht als um Ben, und genau das ist ja das "Problem". Mopsi muß wieder mehr Selbstvertrauen bekommen und seine Angst ablegen, wenn Du Ben maßregelst, dann muß der Kleine das sehen. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, seit Foxy es mitbekommt, wenn ich unsere wilde Tessa in ihre Schranken weise, ist sie viel ruhiger geworden und umgekehrt muß ich mit Foxy schimpfen, wenn sie die Tessa anknurrt. Aber auch hier sieht die Tessa, das sie nicht alleine geschimpft bekommt und ist Foxy gegenüber auch loyaler geworden. OK, das paßt nicht auf Deine Beiden, aber ich glaube Mopsi muß es bewußt mitbekommen, das Ben "eins aufs Dach" bekommt, wenn er mit Mops zu wild umgeht. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben, das gehört einfach auch zu Ben's Erziehung, er muß halt lernen, das er auf den Kleineren Rücksicht nehmen muß. Ansonsten machst Du ja schon eine Menge mit Ben, er ist jung und wird auch das lernen. Ich hatte übrigens zwischendurch auch eine Phase, wo ich dachte mit Tessa wird's nimmer was, aber jetzt, nach gut 1 Jahr wird sie immer besser .

Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg, das Mopsi bald wird glücklich und ohne Angst ist.

lg Anjelica und die "Chaoten"
Ein Hund denkt: Sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich. Sie müssen Götter sein!
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malina
  • Begleithund
Beiträge: 1540
Ich habe auch einen großen und einen kleinen Hund, die beiden haben auch immer sehr schön miteinander gespielt, mit gewisser Zeit läßt das Interesse aber nach und Sie suchen sich draußen Ihre Kameraden zum toben. Beide Hunde waren immer sehr lauffreudig und wir waren immer viel unterwegs. Nun ist Pepino 16 Jahre und ich kann mit Ihm nicht mehr so viel laufen, seine kaputte Bandscheibe läßt es nicht mehr zu. Er war dadurch nicht mehr ausgelastet, deshalb mache ich mit Ihm Suchspiele und Intelligenzspiele etc. Und mit dem Faro laufe ich dann nochmal getrennt oder fahre Fahrrad. Das ist alles nicht mehr so einfach. Das ist so wenn ein Hund alt wird.

Aber ich glaube, Du meinst, das Du das nun mit 2 jungen Hunden hast, 2 Hunde mit total unterschiedlichen Charakteren, Temperament und somit unterschiedlichen Bedürfnissen. Und das Mops zudem Angst hat und sich nicht mehr wohl fühlt. Und dann ein Hundeleben lang getrennt etwas mit Ihnen machen zu müssen. Den großen auslasten, während Mops Zuhause wartet und Du dann wieder mit Mops getrennt laufen mußt. Ich finde für Euch alle 3 ist das nicht das wahre. Warum solltest Du für den Großen nicht ein gutes Zuhause suchen, bei aktiven Menschen, vielleicht noch mit einem Zweithund zum tollen. Jetzt ist das ganze halt passiert und Du bittest ja hier um Rat. Ich bin die letzte, die sagt, das man seinen Hund abgeben soll, aber beide Hunde bekommen nur so die Zeit und Zuwendung die Sie brauchen. Es ist doch nicht schlimm, wenn es beiden Hunden besser gehen soll, Du handelst somit ja auch im Sinne beider Hundis.

Lg. Andrea und die 2 Jungs
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