Ich brauche Hilfe.
Hallo Christina,
Du "klingst" noch sehr jung
Ist das so?
Darf ich fragen wer den Hund erzogen hat/erzieht und was er fuer eine Ausbildung genossen hat?
Wann hat das denn angefangen und was hast Du dagegen getan? Man laesst das ja nicht einfach so, wenn einem auffaellt, dass der Hund negative Verhaltensweisen an den Tag legt.
Hunde mit einem grossen Schutzinstinkt muessen aber wissen, dass nicht sie beurteilen duerfen, wann beschuetzt wird. Ich habe auch Hunde mit einem sehr ausgepraegten Schutzinstinkt, aber wenn ich eine Situation als harmlos beurteile, dannn brauchen sie weder mich noch meine Familie zu beschuetzen bzw. Anstalten machen andere zu verbellen oder anzuknurren.
Wie kann das sein? Wo lebte denn dieser Wurf. Hat denn da keiner mal dem Mann gesagt, dass er das zu lassen hat?!
Das hoert sich aber nicht gerade gut an. Sie wollte tatsaechlich den Mann beissen? Was hast Du dann gemacht?
Kann Dir jemand bei der Erziehung ein wenig helfen? Wie waere es mit einer Hundeschule, wo man mit seinem Hund ein bisschen "arbeiten" kann, die Beziehung ein bisschen verbessert und noch weitere gute Tipps bekommt. Jemand, der Deinen Hund sieht und kennenlernt, kann das sicher besser beurteilen, wo Du ansetzen musst.
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
Du "klingst" noch sehr jung
Darf ich fragen wer den Hund erzogen hat/erzieht und was er fuer eine Ausbildung genossen hat?
Original von Chrissy
:>> Also mein Hund ist jetzt 2 Jahre.> Am Anfang war alles okay aber später dann wurde sie agressiv gegenüber Männer & kleine Kinder.
Wann hat das denn angefangen und was hast Du dagegen getan? Man laesst das ja nicht einfach so, wenn einem auffaellt, dass der Hund negative Verhaltensweisen an den Tag legt.
Sie hat einen sehr großen Beschützerinstinkt und beschützt mich & meine Familie bei jeder kleinigkeit.
Hunde mit einem grossen Schutzinstinkt muessen aber wissen, dass nicht sie beurteilen duerfen, wann beschuetzt wird. Ich habe auch Hunde mit einem sehr ausgepraegten Schutzinstinkt, aber wenn ich eine Situation als harmlos beurteile, dannn brauchen sie weder mich noch meine Familie zu beschuetzen bzw. Anstalten machen andere zu verbellen oder anzuknurren.
Früher als sie noch ein kleines Baby war wurde sie immer & auch ihre Geschwister von einem älteren Mann> erschreckt.
Wie kann das sein? Wo lebte denn dieser Wurf. Hat denn da keiner mal dem Mann gesagt, dass er das zu lassen hat?!
Wenn ich mit ihr rausgehe dann bellt die Männer an & wird auch agressiv zu denen.> So letztens hatten wir Besuch sie kannte die Leute aber.> Einer von denen (ein Mann) hat sich unseren Garten angeguckt und nur die Hand rausgestreckt um was zu zeigen und mein Hund ist in die Luft gesprungen und wollte ihn beißen. Zum glück hat sie ihn nich bekommen und er hat nichmal einen Kratzer abbekommen auch keinen Hautkontakt. Später konnte er mein Hund aber ganz normal mit Leckerchen füttern als ob gar nichts gewesen wäre. Auch wenn das kleine Kind meiner cousine hier ist (3 jahre glaube ich) müssen wir die wegsperren weil die gefahr zu groß ist das sie den kleinen angreift.
Das hoert sich aber nicht gerade gut an. Sie wollte tatsaechlich den Mann beissen? Was hast Du dann gemacht?
Sie ist nicht mit kleinen Kindern aufgewachsen, und tut bei uns in der Familie keinem was auch nicht meinem Freund, die beiden spielen sogar.>> Aber meine Mutter hat gesagt, wenn sie jemanden beißt kommt der Hund weg (sie ist ein Schäferhund)> ich will meinen HUnd nich weg tun.>> Was könnte die ursache dafür sein das sie so reagiert> Könnt ihr mir vielleicht weiter helfen?>>
Kann Dir jemand bei der Erziehung ein wenig helfen? Wie waere es mit einer Hundeschule, wo man mit seinem Hund ein bisschen "arbeiten" kann, die Beziehung ein bisschen verbessert und noch weitere gute Tipps bekommt. Jemand, der Deinen Hund sieht und kennenlernt, kann das sicher besser beurteilen, wo Du ansetzen musst.
Ja ich bin noch jung. 17 Jahre.
Leider bin ich nur selten zuhause. Mache eine Ausbildung auserhalb
& bin nur 2 mal in der Woche zuhause. In der Zeit kümmert sich meine Mum um den Hund.
Und als das passiert ist war ich nicht zuhause. Das war auch das erste mal das sie das gemacht hat.
Ihre Schwester hat dieses Problem auch.
Vorher hat sie sowas nie getan. Nur immer Männer angebellt. Aber dabei haben wir uns erst gar nichts gedacht weil
wir ja wussten das sie Männer nich so mag. Aber das dass so weit geht konnten wir ja nich ahnen.
WIr gehen jetzt zu einer HUndepsychologin, die erste sitzung haben wir am Dienstag.
Dann bekommen wir einen Trainingsplan und müssen mit dem Hund trainieren.
Als sie noch Jung war sind wir zur Hundeschule gegangen sie kann alle Grundkomandos, hört aufs Wort & sie ist eigendlich ein sehr sozialer Hund.
Auch gegenüber anderen HUnden oder Tieren alles okay.
WIr haben sie von Privat leuten gekauft. Persönlich kenne ich die nich so aber meine Mutter.
Und eigendlich sind die sehr vernümpftig. Das mit dem erschrecken haben wir auch selbst erst später erfahren als wir sie schon hatten.
Leider bin ich nur selten zuhause. Mache eine Ausbildung auserhalb
& bin nur 2 mal in der Woche zuhause. In der Zeit kümmert sich meine Mum um den Hund.
Und als das passiert ist war ich nicht zuhause. Das war auch das erste mal das sie das gemacht hat.
Ihre Schwester hat dieses Problem auch.
Vorher hat sie sowas nie getan. Nur immer Männer angebellt. Aber dabei haben wir uns erst gar nichts gedacht weil
wir ja wussten das sie Männer nich so mag. Aber das dass so weit geht konnten wir ja nich ahnen.
WIr gehen jetzt zu einer HUndepsychologin, die erste sitzung haben wir am Dienstag.
Dann bekommen wir einen Trainingsplan und müssen mit dem Hund trainieren.
Als sie noch Jung war sind wir zur Hundeschule gegangen sie kann alle Grundkomandos, hört aufs Wort & sie ist eigendlich ein sehr sozialer Hund.
Auch gegenüber anderen HUnden oder Tieren alles okay.
WIr haben sie von Privat leuten gekauft. Persönlich kenne ich die nich so aber meine Mutter.
Und eigendlich sind die sehr vernümpftig. Das mit dem erschrecken haben wir auch selbst erst später erfahren als wir sie schon hatten.
Zuletzt geändert am 06.07.2010 21:43 Uhr
Hallo Chrissy,
du schreibst zwei interessante Dinge und zwar zum einen, dass sie früher als Welpe oft von einem Mann erschreckt wurde und zum anderen, dass sie einen großen "Beschützerinstinkt" hat.
Oftmals werden da zu viele Dinge in einen Topf geschmissen und verwechselt- ist auch nicht schlimm, der Grat ist schmal.
Jedenfalls kann man aber schon mal sagen, dass eure Hündin nichts Positives in Verbindung mit Männern erfahren hat.
Sie hat gelernt, dass sie komische, plötzliche und unvorhersehbare Dinge tun und auch, dass man sich besser vor ihnen in Acht nimmt.
Mit dem Anbellen der Männer hat sie sowohl den Männern selbst, aber auch euch signalisieren wollen, dass ihr das alles andere als geheuer ist und sie sich die komische Person lieber vom Leib halten will.
Das, was in der Situation hätte passieren sollen ist, dass ihr ihr die Last abnehmt und die Situation klärt.
Das heisst konkret, dass ihr sie beiseite nehmt (aus der Situation heraus), ihr zu verstehen gebt, dass alles ok ist und den Mann dann "wegschickt"- zumindest auf Abstand.
So würde sie gar nicht erst in die Situation kommen, noch einen Schritt weiter (Schnappen) zu gehen.
Da ihr aber (so habe ich das gelesen) das Bellen ignoriert habt, habt ihr ihr unbewusst das Signal gegeben, dass ihr auch nicht genau wisst, wie mit der SItuation umzugehen ist- aber auch, dass es okay ist, wenn sie verbellt.
Ungewollt habt ihr eurer Hündin also einen riesigen Batzen an Verantwortung übertragen, die sie aber erst recht aifgrund ihrer schlechten Erfahrungen nicht tragen kann und auch nicht sollte.
Es ist also kein Wunder, dass sie in der von dir beschriebenen Situation geschnappt hat (oder wollte), denn offensichtlich wurden ihre vorausgehenden Zeichen nicht erhört und sie sah sich in der Rolle, zu klären.
Sogesehen ist es also kein "Beschützerinstinkt", sondern Abwehrverhalten und Unsicherheit.
Hunde, die aus Unsicherheit agieren, sind allerdings noch "gefährlicher", da sie meist sehr schnell und unkontrolliert/unvorhersehbar agieren.
Eure Aufgabe wäre es nun, sie 1. nicht in solche Situationen zu bringen und 2. ihr Sicherheit zu geben und ihr gleichzeitig Grenzen zu setzen.
Wenn ihr euch eurer Sache sehr sicher seid, dann provoziert bestimmte Situationen und regelt sie selbst.
Das hieße konkret:
Ihr bestellt einen Mann herbei, eure Hündin ist gesichert (Leine und Maulkorb) und ihr achtet genau darauf, dass sie nicht unter Stress gerät.
Also sollte der Abstand zu dem Mann noch sehr groß sein und ihr solltet sie nun in eine Position bringen, wo sie sich nicht zum Handeln gezwungen sieht- also hinter euch ins Platz am besten.
Ihr steht vor der Hündin und unterhaltet euch ganz freundlich mit dem Mann.
Ziel: Sie soll merken, dass 1.nichts Schlimmes passiert und 2. ihr alles unter Kontrolle habt.
Nichtsdestotrotz ist ein/e Trainer/in natürlich sehr wichtig!
ich wünsche euch viel Erfolg!
du schreibst zwei interessante Dinge und zwar zum einen, dass sie früher als Welpe oft von einem Mann erschreckt wurde und zum anderen, dass sie einen großen "Beschützerinstinkt" hat.
Oftmals werden da zu viele Dinge in einen Topf geschmissen und verwechselt- ist auch nicht schlimm, der Grat ist schmal.
Jedenfalls kann man aber schon mal sagen, dass eure Hündin nichts Positives in Verbindung mit Männern erfahren hat.
Sie hat gelernt, dass sie komische, plötzliche und unvorhersehbare Dinge tun und auch, dass man sich besser vor ihnen in Acht nimmt.
Mit dem Anbellen der Männer hat sie sowohl den Männern selbst, aber auch euch signalisieren wollen, dass ihr das alles andere als geheuer ist und sie sich die komische Person lieber vom Leib halten will.
Das, was in der Situation hätte passieren sollen ist, dass ihr ihr die Last abnehmt und die Situation klärt.
Das heisst konkret, dass ihr sie beiseite nehmt (aus der Situation heraus), ihr zu verstehen gebt, dass alles ok ist und den Mann dann "wegschickt"- zumindest auf Abstand.
So würde sie gar nicht erst in die Situation kommen, noch einen Schritt weiter (Schnappen) zu gehen.
Da ihr aber (so habe ich das gelesen) das Bellen ignoriert habt, habt ihr ihr unbewusst das Signal gegeben, dass ihr auch nicht genau wisst, wie mit der SItuation umzugehen ist- aber auch, dass es okay ist, wenn sie verbellt.
Ungewollt habt ihr eurer Hündin also einen riesigen Batzen an Verantwortung übertragen, die sie aber erst recht aifgrund ihrer schlechten Erfahrungen nicht tragen kann und auch nicht sollte.
Es ist also kein Wunder, dass sie in der von dir beschriebenen Situation geschnappt hat (oder wollte), denn offensichtlich wurden ihre vorausgehenden Zeichen nicht erhört und sie sah sich in der Rolle, zu klären.
Sogesehen ist es also kein "Beschützerinstinkt", sondern Abwehrverhalten und Unsicherheit.
Hunde, die aus Unsicherheit agieren, sind allerdings noch "gefährlicher", da sie meist sehr schnell und unkontrolliert/unvorhersehbar agieren.
Eure Aufgabe wäre es nun, sie 1. nicht in solche Situationen zu bringen und 2. ihr Sicherheit zu geben und ihr gleichzeitig Grenzen zu setzen.
Wenn ihr euch eurer Sache sehr sicher seid, dann provoziert bestimmte Situationen und regelt sie selbst.
Das hieße konkret:
Ihr bestellt einen Mann herbei, eure Hündin ist gesichert (Leine und Maulkorb) und ihr achtet genau darauf, dass sie nicht unter Stress gerät.
Also sollte der Abstand zu dem Mann noch sehr groß sein und ihr solltet sie nun in eine Position bringen, wo sie sich nicht zum Handeln gezwungen sieht- also hinter euch ins Platz am besten.
Ihr steht vor der Hündin und unterhaltet euch ganz freundlich mit dem Mann.
Ziel: Sie soll merken, dass 1.nichts Schlimmes passiert und 2. ihr alles unter Kontrolle habt.
Nichtsdestotrotz ist ein/e Trainer/in natürlich sehr wichtig!
ich wünsche euch viel Erfolg!
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Sie hat einen sehr großen Beschützerinstinkt und beschützt mich & meine Familie bei jeder kleinigkeit.
Früher als sie noch ein kleines Baby war wurde sie immer & auch ihre Geschwister von einem älteren Mann
erschreckt.
Wenn ich mit ihr rausgehe dann bellt die Männer an & wird auch agressiv zu denen.
So letztens hatten wir Besuch sie kannte die Leute aber.
Einer von denen (ein Mann) hat sich unseren Garten angeguckt und nur die Hand rausgestreckt um was zu zeigen und mein Hund ist in die Luft gesprungen und wollte ihn beißen. Zum glück hat sie ihn nich bekommen und er hat nichmal einen Kratzer abbekommen auch keinen Hautkontakt. Später konnte er mein Hund aber ganz normal mit Leckerchen füttern als ob gar nichts gewesen wäre. Auch wenn das kleine Kind meiner cousine hier ist (3 jahre glaube ich) müssen wir die wegsperren weil die gefahr zu groß ist das sie den kleinen angreift.
Sie ist nicht mit kleinen Kindern aufgewachsen, und tut bei uns in der Familie keinem was auch nicht meinem Freund, die beiden spielen sogar.
Aber meine Mutter hat gesagt, wenn sie jemanden beißt kommt der Hund weg (sie ist ein Schäferhund)
ich will meinen HUnd nich weg tun.
Was könnte die ursache dafür sein das sie so reagiert
Könnt ihr mir vielleicht weiter helfen?
LG Christina