Hundepreise

melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Eigentlich ist das ja kein großes Thema.Welpen mit Papiere und aus guter Zucht kosten (je nach Rasse ) um die 800.- €- 1000,- €.Jetzt falle ich aber vom Glauben ab. Da lese ich doch heute eine Anzeige eines Züchters (freier Verein) aus meiner Gegend . Franz. Bulldoggen Welpen: 1. Welpe 3500,- €, 2. Welpe 5500,- €,3. Welpe 20000,- €. 20.000,- € für einen 8 Wochen alten Welpen (blauträger).Ich denke mal, irgendwo sollte der Spaß aufhören und die Vereine einschreiten.Aber, wo ein Käufer....
Liebe Grüße von Melwin.
Gast
Melwin, rechne mal aus wie viel gut abgehangenes Rindsfilet man für den Preis kaufen könnte. Was wiegt ein FB-Welpe mit 8 Wochen? 2,5 Kg? Man oh Man, haben die Welpen goldene Ohren oder andere goldene Teile? Und warum die Staffelpreise?
Ich glaube ich bin zu billig bei der Abgabe meiner Welpen.
Ich habe ja im Laufe der Jahre schon einige Verrücktheiten erlebt, ein Japaner der ohne mit der Wimper zu zucken einen Scheck über Hunderttausend DM für einen DSH-Rüden, SchH III und frisch V1 gelaufen ausgestellt hat. Ein ehemaliges Vereinsmitglied hat für einen so dunkel gestromten Boxer, der fast schwarz wirkte, 60 000 DM hingeblättert. Der Rüde hatte einen ganz sauberen weißen Fleck in Form eines Herzens auf der Brust. Aber naja, als ich mich das erste Mal für einen großen Iren interessiert habe, wollten die wenigen Züchter auch 8 - 10 000 DM für einen Welpen. Aber zu dem Zeitpunkt gab es auch nur 3 oder 4 Züchter und die Nachfrage war recht groß. Ich meine mal gehört zu haben, das sich das dann freie Markwirtschaft nennt. Ich würde so einen Preis nicht bezahlen und wenn es Grünträger oder sonst was wären.
LG, Alidasy mit Banditen
Zuletzt geändert am 04.10.2015 21:56 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 1
Ich sehe eigentlich nicht, was die Vereine mit den Kaufpreisen zu tun haben. Das richtet sich doch nach Angebot und Nachfrage. Dass Hundezucht ein Geschäft ist, wird doch niemand bestreiten. Wenn auf fünf Welpen fünfhundert Interessenten warten, kann der Züchter auch mehr verlangen. Bei seltenen Rassen oder Farbvarianten stehen schon andere Züchter vor der Tür, und da sind dann die Kaufpreise ein kalkuliertes Risiko gegenüber den erwarteten Einnahmen durch Welpenverkauf und Deckgebühr. Das Einzige, was aus meiner Sicht gegen die teilweise wahnwitzigen Welpenpreise spricht, ist, dass sie dazu verlocken, billiger und auch mehr zu produzieren, um Kundenwünsche zu befriedigen. Damit fördert der Züchter indirekt nach den Gesetzen der freien Marktwirtschaft die Tierquälerei in Hundefabriken, den illegalen Transport, Einfihr und Verkauf. Das ist aber ein grundsätzliches Problem, denn billiger geht es auch bei tausend Euro.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von christianeadler:

Ich sehe eigentlich nicht, was die Vereine mit den Kaufpreisen zu tun haben. Das richtet sich doch nach Angebot und Nachfrage. Dass Hundezucht ein Geschäft ist, wird doch niemand bestreiten. Bei seltenen Rassen oder Farbvarianten stehen schon andere Züchter vor der Tür, und da sind dann die Kaufpreise ein kalkuliertes Risiko gegenüber den erwarteten Einnahmen durch Welpenverkauf und Deckgebühr.

Ich denke mal, wenn ich mir einen Hund in dieser Preislage kaufe, dann möchte ich sicher mit diesen Hunden auch züchten und überall ausstellen. Man muss sich ja dann auch einen Namen machen. Denn züchte ich mit einen Hund (hier 3 Rüden, also später mal Deckrüden?) , muss ich ihn überall zeigen. Umsomehr, da es Rüden sind. Da sie aber aus einen freien Verein kommen, kann ich sie auch nur in einen freien Verein ausstellen und züchten. Dass aber auch nur, wenn dieser Verein von den anderen freien Vereinen anerkannt wird. Meiner Meinung nach haben 2 Welpen auch noch eine Fehlfarbe und alle 3 sind blau Träger. 3500,- -red merle, 5500,- black and tan, 20000,- merle and tan. Demnach dürfte mit ihnen auch nicht gezüchtet werden. Nun machen ja manche freien Vereine so wie so was sie in Richtung Zucht machen wollen. Einen Dachverband für diesen Verein habe ich nicht gefunden. Was dann auch noch bedeuten kann, das dieser Verein auch von anderen freien Vereinen nicht anerkannt wird. Ich hätte dann also Papiere, die absolut nichts wert sind. Hätte also 20000,- € für einen Mischling ausgegeben. Warum sollen Vereine nicht die Welpenpreise festlegen und kontrollieren können? Man kann doch eine Spanne von - bis festlegen. Z.B. 800,- € - 2000,- €. Bei Zuchttieren sieht es dann schon wieder anders aus.Da würden dann nur Züchter kaufen, die wissen, was sie da kaufen. FB sind ja nun auch absolut keine seltene Rasse und Fehlfarben nichts "besonderes", im Gegenteil, etwas unerwünschtes für den Züchter und Aussteller.
Liebe Grüße von Melwin.
Fact and Fiction
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Vereine dürfen von Rechts wegen keine Preise festlegen und kontrollieren, sie sind ja selbst keine gewerblichen Unternehmen und ihre Mitglieder frei in ihren wirtschaftlichen Entscheidungen. Vereine können bestenfalls Preisrichtlinien nennen, haben rechtlich aber bei Verstößen dagegen keine Handhabe.

Abgesehen davon, diese exorbitanten Welpenpreise zielen auf ganz ganz dumme Leute. Zumal wenn es sich um Fehlfarben handelt, die aus gesundheitlichen Gründen unerwünscht sind. Dazu kommt das, was du auch erwähnt hast: Was will man mit Papieren anfangen von einem Verein, der von keinem anderen anerkannt wird?
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