Hunde die nichts ins Maul nehmen und desshalb auch nicht Apportieren .

DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
In einem anderen Forum wurde gerade dieses Thema angefangen
beziehungsweise besprochen .

Leider ist es so das die Fragestellerin eine Lösung wollte bzw einen Rat ,
nur ist es wie immer , es wurde tw gestritten , unter all den vielen
Wissenden .

Es wurde mit Fachausdrücken rumgeschmissen , wahrscheinlich um zu zeigen
wie Gut man doch ist .
Nur was genau fängt eine Laie damit an . ? ? ?

Eine Userin hat den Aufbau bei ihrem Hund , mit dem Cliker beschrieben .
Klar kann es so funktionieren wie sie es beschrieben hat , setzt jedoch beim
Hund als auch beim Menschen einiges voraus .
Man kann einen Hund zwar dazu bringen etwas an zu sehen ... etwas an zu
stupsen .... aber wenn er nichts ins Maul nimmt , dann war es das .

Nun die Frage :

Hatte von euch schon wer solch einen Hund ?
Wenn ja , wie habt ihr es ihm gelernt
Beziehungsweise
wie würdet ihr es einem solchen Hund lernen . ?

.
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Hallo DOJO,
ein Hund, der NICHTS in den Fang nimmt verhungert, also MUSS er was in den Fang nehmen, und sei es um zu Fressen.

Man muss der Sache auf den Grund gehen und Ursachenforschung betreiben WARUM der Hund nicht apportieren will. Der Boxer einer Bekannten hatte sich bei den ersten Übungen die obere Lefze durch gebissen und war nicht zu überzeugen das nicht das Bringholz, sondern er sich den Schmerz zugefügt hatte.

Manche HH trainieren ihren Hunden das Apportieren schon in der Welpenzeit ab. Wenn der Kleine stolz eine tote Maus als Beute präsentiert wird gemeckert und der Welpe dazu gebracht die Beute aus zu spucken. Oder seine Beute wird ihm wortlos weggenommen. Aus welchem Grund sollte der Hund später apportieren? Chef hat ihm doch klargemacht das er das nicht darf.

Eventuell muss man auch erst mal den Beutetrieb des Hundes wecken. Eine Reizangel tut da gute Dienste, Und wenn der angebundene Socken dann noch in Fleischsaft getränkt wird ist er für die meisten Hunde einfach unwiderstehlich. Das ist ein Anfang.

Die Gründe warum ein Hund nicht apportieren mag sind u.U. vielfältig. manche Rassen gelten komplett als nicht sehr appotierfreudig, wenn man das vom BX-Rüden meiner Tochter verlangt, guckt der der müde und scheint zu sagen: "Du hast geworfen, also hols auch wieder. Ich jedenfalls nicht." Allerdings wurde auf Apportieren kein Wert gelegt.
VlG, Eleonore
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
Wenn mein Hund nicht apportieren will, wird halt nicht apportiert. Problem gelöst.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von meerestaucher:

Wenn mein Hund nicht apportieren will, wird halt nicht apportiert. Problem gelöst.

So einfach kann man es sich natürlich auch machen.
Ich würde mich erst mal fragen, warum soll der Hund etwas ins Maul nehmen? Das ist ja ein weites Feld.Viele arbeiten daran, dass der Hund eben nichts ins Maul nimmt.Andere brauchen es für Prüfungen und wieder andere machen es nur so zu ihrem Spass. Da müsstest Du schon etwas genauer schreiben, was Du meinst.
Liebe Grüße von Melwin.
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Die Fragestellerin hat einen CC ( Cane Corso ) .

Die schlaue Antwort wegen dem Fressen , gab es auch im anderen Thread .
Aber nur weil er fressbares ins Maul nimmt , ist noch lange nicht gesagt das
der Hund auch andere Sachen nimmt .
Was sich bewiesen hat , den die Fragestellerin hat da einiges probiert .....
Futterbeutel ... Ball mit Leberpastete einreiben ... nichts hat interessiert .

Sie wollte das Apportieren dem Hund einfach aus Spass , für Mensch und Hund ,
beibringen .

Und Nein , laut ihrer Aussage hat er diesbezüglich keine schlechte Erfahrung
gemacht ... den Hund interessiert es einfach nicht .
.
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DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
@ melwin

Du hast zwar Recht , zumindest teilweise , mit deiner Aussage .

Aber ist es nicht egal , aus was für Gründen der Hund dieses Apportieren
zeigen soll ? ? ?

Geht es nicht eigentlich darum ... wie lernt man es solch einem Hund . ( ? )

.
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DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
@ Eleonore

Wie ich schon schrieb , der Hund hat laut Aussage keine schlechte Erfahrung
gemacht .

Der CC ist 7 Monate .

Und selbst wenn ein Hund schlechte Erfahrung gemacht hat/hätte , so gibt
es auch hier Möglichkeiten , es dem Hund schmackhaft zu machen bzw das
Apportieren dem Hund als sehr positiv zu verkaufen .

Ja , es gibt Hunde bzw Hunderassen , die wenig Beutetrieb haben .
Es gibt sogar Züchter , die diesen Beutetrieb bei Welpen nicht fördern .
Was aber nicht bedeutet , das diese Hunde des´halb schlechtere Hunde sind ,
meiner Meinung nach .

Man muss sich halt nur die Frage stellen , braucht man den Beutetrieb oder
das Futter wirklich , um dem Hund etwas zu lernen . ( ? )
.
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DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Original von meerestaucher:

Wenn mein Hund nicht apportieren will, wird halt nicht apportiert. Problem gelöst.


Ich habe die selbe Einstellung , denn wenn man es nicht gerade für eine Prüfung
braucht , also wozu ?
Aber wenn sich Menschen etwas einbilden ... dann soll oder muss es so sein .

Generell geht es um die Frage : Wie lernt man es solch einem Hund bzw wie oder
was für versuche würdet ihr starten , um es dem Hund zu Lernen . ?

.
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halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
ich habe mich nun doch in dieses thema eingelesen...aber was ist eigentlich genau die frage??

ein hund nimmt von sich aus nix ins maul und soll nun aber apportieren...richtig?
die methode darf aber nicht aufwendig oder gar kompliziert sein, damit es ein "laie" auch hinbekommt...richig?
geht es hier um einen einzelfall einer halterin, die hier garnicht mitdiskutiert?

und zu guter letzt...ich begreife das thema auch deshalb schon nicht, weil man ja keinen katalog zusammenstellen kann, der pauschalmethoden enthält, aus der man sich eine heruaspickt, die passen könnte...sollte ich nun einen hund vorgestellt bekommen, der (waeum auch immer) apportieren soll, dies aber nicht verknüpfen kann, würde ich mir zuerst eine vollanamnese gönnen. ohne diese kann ich nicht wissen, wie man es ihm am besten nahebringt.
muss positive bestärkung durch futter sein? nein...aber in 99,9% der fälle sind hunde darüber aber eben gesprächsbereit.
hier nun aber ins blaue zu diskutieren finde ich etwas müßig
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20212
Hallo DOJO

Ich fange bei deinem letzten Beitrag an, weil mich die Einstellung, "wenn Menschen sich etwas einbilden..." ärgert. Wenn man einen Hund zum Apportieren sucht, kauft man sich aus hunderten von Rassen nicht ausgerechnet einen klassischen Hofhund, der möglichst kein Jagdverhalten haben sollte, macht sich den passend und nennt es Spass. Im Gegenteil kann ich mich doch daran erfreuen, wenn z. B. mein Hirtenhund ganz ohne mein Dazutun für Wild und Katzen kein Interesse zeigt.
Und wenn man unbedingt ein Verhalten rauskitzeln will, für das der Hund keine Veranlagung mitbringt, fängt man sinnvollerweise im Welpenalter damit an. Einen Welpen, der nichts ins Maul nimmt, hatte ich persönlich noch nie. Ob Zeitungen, Socken, Schuhe, Stöcke oder Aas, irgendwas hat jeder durch die Gegend geschleppt. Wenn ich dann locke und er seine Beute mitbringt, haben wir den ersten Schritt getan.

Ausser einem nicht vorhandenen Beutetrieb fallen mir noch verschiedene Ursachen ein, warum Hunde die angebotenen Apportel nicht annehmen. Mein Hovawart ist ohne viel Bezug zu Menschen im Hunderudel aufgewachsen und entsprechend stark auf Hierarchie und hündische Etikette geprägt. Er hätte es unverschämt gefunden, etwas aufzunehmen, was mir gehört. Und als dann die Begeisterung für diese gemeinsame Beschäftigung geweckt war, streikte er bei harten Gegenständen wie Bringhölzern, aber Ansprüche des Hundes an Form und Material des Apportels sollte man sowieso austesten. Andere Hunde sind nur an bewegter Beute interessiert. Die kann ich über eine Reizangel motivieren. Manche Trainer verordnen Hunger, damit das Bringen des Futterbeutels existentiell notwendig wird. Tipps ohne genauere Informationen zu Hund und Halter finde ich fragwürdig.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
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