Hund während der Ausbildung?

TanzMarie
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo!

Ich durchsuche das Forum nun einige Zeit und finde kein Thread mit einer ähnlichen Situation wie meiner. Sollte diese doch existieren tut es mir leid!

Ich bin 21 Jahre alt und wohne mit meinem Freund (23 Jahre alt) in einer ca. 50qm großen Wohnung. Wir wohnen direkt an der Weser, sodass wir trotz der Stadtlage mit dem Hund im Grünen spazieren gehen könnten. Wir haben jedoch keinen Garten und wohnen im 2. Stock.
Mein Freund ist im 3. Lehrjahr, ich im 1. Lehrjahr (arbeite jedoch schon seit 2 Jahren in dem Betrieb). Ich arbeite im Büro und könnte einen Hund mit ins Büro nehmen, wir haben bereits schon einen Bürohund.

Wir beide wünschen uns schon länger einen Hund, am liebsten hätten wir einen Havaneser oder Malteser.

Wir wohnen schon ein Jahr zusammen, kennen unseren Arbeitsalltag und finanziell müsste die Hundehaltung wenn wir zusammenschmeißen auch klappen.
Trotzdem haben wir Bedenken dem Hund nicht gerecht werden zu können, ch möchte der/dem Kleinen unbedingt ein schönes Zuhause bieten.
Was sagt ihr zu unserer Situation? Würdet ihr erfahrungsgemäß sagen dass eine Hundehaltung bei uns möglich ist.

Ich würde mich über Tipps und ehrliche Einschätzungen freuen!
Vielen Dank und liebe Grüße!
Marie
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1917
Liebe Tanzmarie,
ihr seid beide noch sehr jung, also genießt eurer Leben ohne Hund - geht tanzen usw. und wenn eure berufliche Existenz gesichert ist und ihr wisst, das ihr beisammen bleiben wollt, erst dann nehmt euch eine Hund, der für den Rest seines Lebens bei euch bleiben darf.
Es gibt viele Punkte, die zu überlegen sind, wie ZB. was macht ihr mit dem Hund, wenn ihr Urlaub am Meer, etc. machen wollt,
oder wenn ihr am Abend mal ausgehen wollt und der Hund protestiert mit Dauerbellen oder der Hund wird krank, was das Budget ordentlich überschreiten lässt.
Ein Hund ist süß, aber er ist nicht aus Plüsch und braucht viel mehr als Nahrung und Liebe - Hundehaltung ist ein "Dauerjob

LG
Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 48
Hallo Tanzmarie!

Ihr habt Euch offensichtlich darüber Gedanken gemacht und wollt Beide schon länger einen Hund. Ihr seid Beide Berufstätig, wenn auch noch in der Ausbildung, aber Du könntest den Hund sogar mit ins Büro nehmen!
Wenn ihr mit dem Hund viel draußen seid, und die Möglichkeit bietet sich ja, ist kein Garten notwendig. Ein Garten sollte sowieso nie ein Ersatz für Spaziergänge sein. Hunde sind keine Gartenzwerge.
Wohnt ihr im zweiten Stockwerk ohne Lift wäre ein kleinerer Hund sowieso besser. Erfahrungsgemäß weiß ich, dass es nicht prickelnd ist einen großen Hund über die Treppen schleppen zu müssen wenn er zum Beispiel operiert wurde.
Tierarztkosten können jedoch schon mal ganz schnell in den vierstelligen Bereich hochfahren.
Ich hatte in meiner Ausbildung zwei Hunde und Gott sei Dank das Glück das meine Hunde nie ernsthaft krank waren und Vorsorgeuntersuchungen nicht so ins Geld gehen. Aber eine größere Operation oder Untersuchungen wie MRT etc...hätte ich mir nicht leisten können obwohl ich für einen Lehrling schon relativ gut verdient habe und im zweiten Lehrjahr bereits eine eigene Wohnung hatte. Diesbezüglich habe ich mir als ganz junger Mensch zu wenig Gedanken gemacht. Das kann ordentlich in die Hose gehen.

Nur man hört als junger Mensch nicht auf zu Leben nur weil man einen Hund hat. Ich ging und gehe Abends auch gerne aus und das sollte kein Problem sein wenn der Hund das Alleine bleiben gelernt hat. Ich würde es nicht unbedingt bis in die Morgenstunden tun, aber das versteht sich eigentlich von selbst. Und nicht jeder junge Mensch hat das Bedürfnis jedes Wochenende auf den Putz zu hauen

Es spricht nichts dagegen mit Hund einen Urlaub zu genießen.
Auch nichts gegen einen Meerurlaub. Klar, Kitesurfen mit Hund kann ich nicht. Dann lieber ein schöner Urlaub in den Bergen.
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9010
+ 1
Ich denke, das es durchaus möglich für Euch wäre, einen kleinen Havenser, Malteser. o.ä. zu halten und der Fellnase auch gerecht zu werden. Z.B. Urlaub muss man dann eben entsprechend planen, genau so wie den "normalen" Tagesablauf. Das schaffen Millionen von Menschen weltweit, wenn Ihr zwei alles bedenkt, Euch auf alle Eventualitäten einzustellen bereit seid, warum nicht.
Bezüglich der Kosten bei einer Erkrankung, Verletzung, u.s.w. der Fellnase, es gibt gute Tierkrankenversicherungen, die einen Großteil, oder sogar alles abdecken. Ich z.B. bin "Frührentner", also nicht gerade steinreich , aber dank meiner Hundekrankenvers. kann und konnte ich bislang 2 dicke (Not-) Operationen mit Medikamenten, Nachbehandlungen, u.s.w. problemlos latzen und ein Ende der Behandlungen ist auch nicht in Sicht.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 25.01.2018 17:47 Uhr
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