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hund verpinkelt die ganze Wohnung aus trotz
Wenn Du der Meinung bist, dass Du nur in diesem speziellen Thema falsch liegen könntest, dann habe ich auch nichts dagegen, die Art von Beweisführung anzutreten, die Du möchtest.
Entweder über Beobachtungen und logische Schlüsse oder indem ich Fachliteratur angebe.
mfg
Entweder über Beobachtungen und logische Schlüsse oder indem ich Fachliteratur angebe.
mfg
ja klar ! bitte !
keine angst ich sehe deine Argumentation auch nicht als Angriff an, man kann immer wieder dazu lernen.
MfG
@René Schäfer freut mich, denn wie gesagt, ein Angriff sollte es nicht sein.
Der erste Fehler ist, Hunde empfinden kein Ekel vor Kot oder Urin, wir Menschen übrigens auch nicht (von Natur aus).
Ich kann mir schon denken, dass ich wohl zuerst meine Behauptung beim Menschen erklären sollte.
Ekel und Scham sind zwar natürliche Gefühle beim Menschen aber es gibt nur wenige natürliche Auslöser.
Beim Ekel fällt mir auf Anhieb nur der Ekel vor verdorbenen Fleisch ein.
Fleisch das wirklich verdorben ist, können wir Menschen nicht Essen, der Brechreiz lässt sich nicht unterdrücken.
Ekel und Scham werden vom Mensch zum grossen Teil erlernt (das ist "Pfui"
, dies geschieht vor allem über Absprachen, die wir Kultur nennen.
Verschiedene Menschen haben von Berufswegen mit Fäkalien zu tun, z.B. Reinigungspersonal, Sanitäre, Pflegefachkräfte etc. alle berichten, dass es nur eine relativ geringe Eingewöhnungszeit braucht, um den angelernten Ekel zu überwinden.
Interessant ist dabei, dass der Geruch immer als unangenehm empfunden wird, auch wenn unsere Sinne sehr schnell abstumpfen.
So wundert es einen dann auch nicht, dass man immer wieder von sehr unhygienischem Verhalten lesen kann, wenn man sich für Geschichte interessiert.
Schloss Versailles musste zum Beispiel in den Sommermonaten immer gereinigt werden, weil der Gestank nicht mehr auszuhalten war, es gab keine Toiletten in Versailles und jeder verrichtete seinen Notdurft wo er wollte.
Toilettenpapier wurde hier in Europa erst Ende des 19 Jahrhunderts eingeführt, vorher war es eigentlich sehr üblich, sich überhaupt nicht zu reinigen.
Bei Hunden ist die ganze Sachlage noch extremer.
Die Welpen werden zuerst von ihrer Mutter sauber-geleckt.
Später frisst die Mutter vor allem den Kot der Welpen auf, wobei dieses Verhalten durch die Zucht im Vergleich zu den Wölfen stark abgeschwächt wurde (wie übrigens die ganze Brutpflege).
Wir Menschen übernehmen fast Nahtlos die Aufgaben der Mutter und putzen hinter den Welpen her.
Hunde fressen auch Kot, sowohl den von Artgenossen wie auch von anderen Tieren (inklusive Menschen) und sie wälzen sich auch gerne darin.
Dabei nimmt man inzwischen an, dass das Wälzen sehr wahrscheinlich die gleichen Gründe hat, aus denen wir Menschen uns Parfümieren.
Die Analdrüse ist für den speziellen Eigengeruch der Hunde zuständig und dieser Geruch so einzigartig, dass man diesen Geruch in seiner Funktion mit unserem Gesicht vergleichen kann.
Dies würde keinen Sinn machen, wenn der Geruch von Kot oder der Kot selbst für einen Hund eklig wäre.
Zu guter Letzt markieren sie auch mit Urin und Kot, weshalb sie dann auch an den Ausscheidungen von Artgenossen besonders interessiert sind.
Es gibt aber einen Grund, weshalb wir Hunde zur Stubenreinheit erziehen können.
Caniden haben einen Trieb, der dafür sorgt, dass sie versuchen zu vermeiden, sich in unmittelbarer Nähe ihrer Schlafstellen und Aufzuchhölen zu lösen.
Dieser Trieb mach wirklich viel Sinn, weil ansonsten die Wurfhölen und Schlafstellen von anderen Jägern leicht gefunden werden könnten.
Vieles von dem habe iich schon in ähnlicher Form in meinem Blog geschrieben:
http://www.dogspot.de/benutzer/laursen/blog/stubenreinheit1/
In diesem Blog findest Du aber nicht die Antwort, weshalb Hunde sich ausgerechnet auf unseren Betten, Sofas oder bei den Türen erleichtern können.
Dies hängt damit zusammen, dass Adrenalin dazu führt, dass man sich erleichtern muss.
Umgangssprachlich sagt man dazu, sich vor Angst in die Hosen scheissen.
Hunde, die nicht gelernt haben, alleine zu sein, haben Angst.
Manchmal so viel, dass sie sich auch in die Hosen scheissen oder bepinkeln.
Hunde, die so viel Angst haben, suchen gerne Orte auf, die ihnen scheinbar mehr Sicherheit geben, zum Beispiel weil sie nach uns riechen.
Besonders intensiv riechen nun einmal unsere Sofas und unsere Betten nach uns, deshalb kann ein Hund sich dorthin zurückziehen.
Bei den Türen hängt es damit zusammen, dass die Hunde die Erfahrung gemacht haben, dass wir dort wieder hereinkommen und sie deshalb dort auf uns warten.
mfg
Der erste Fehler ist, Hunde empfinden kein Ekel vor Kot oder Urin, wir Menschen übrigens auch nicht (von Natur aus).
Ich kann mir schon denken, dass ich wohl zuerst meine Behauptung beim Menschen erklären sollte.
Ekel und Scham sind zwar natürliche Gefühle beim Menschen aber es gibt nur wenige natürliche Auslöser.
Beim Ekel fällt mir auf Anhieb nur der Ekel vor verdorbenen Fleisch ein.
Fleisch das wirklich verdorben ist, können wir Menschen nicht Essen, der Brechreiz lässt sich nicht unterdrücken.
Ekel und Scham werden vom Mensch zum grossen Teil erlernt (das ist "Pfui"
Verschiedene Menschen haben von Berufswegen mit Fäkalien zu tun, z.B. Reinigungspersonal, Sanitäre, Pflegefachkräfte etc. alle berichten, dass es nur eine relativ geringe Eingewöhnungszeit braucht, um den angelernten Ekel zu überwinden.
Interessant ist dabei, dass der Geruch immer als unangenehm empfunden wird, auch wenn unsere Sinne sehr schnell abstumpfen.
So wundert es einen dann auch nicht, dass man immer wieder von sehr unhygienischem Verhalten lesen kann, wenn man sich für Geschichte interessiert.
Schloss Versailles musste zum Beispiel in den Sommermonaten immer gereinigt werden, weil der Gestank nicht mehr auszuhalten war, es gab keine Toiletten in Versailles und jeder verrichtete seinen Notdurft wo er wollte.
Toilettenpapier wurde hier in Europa erst Ende des 19 Jahrhunderts eingeführt, vorher war es eigentlich sehr üblich, sich überhaupt nicht zu reinigen.
Bei Hunden ist die ganze Sachlage noch extremer.
Die Welpen werden zuerst von ihrer Mutter sauber-geleckt.
Später frisst die Mutter vor allem den Kot der Welpen auf, wobei dieses Verhalten durch die Zucht im Vergleich zu den Wölfen stark abgeschwächt wurde (wie übrigens die ganze Brutpflege).
Wir Menschen übernehmen fast Nahtlos die Aufgaben der Mutter und putzen hinter den Welpen her.
Hunde fressen auch Kot, sowohl den von Artgenossen wie auch von anderen Tieren (inklusive Menschen) und sie wälzen sich auch gerne darin.
Dabei nimmt man inzwischen an, dass das Wälzen sehr wahrscheinlich die gleichen Gründe hat, aus denen wir Menschen uns Parfümieren.
Die Analdrüse ist für den speziellen Eigengeruch der Hunde zuständig und dieser Geruch so einzigartig, dass man diesen Geruch in seiner Funktion mit unserem Gesicht vergleichen kann.
Dies würde keinen Sinn machen, wenn der Geruch von Kot oder der Kot selbst für einen Hund eklig wäre.
Zu guter Letzt markieren sie auch mit Urin und Kot, weshalb sie dann auch an den Ausscheidungen von Artgenossen besonders interessiert sind.
Es gibt aber einen Grund, weshalb wir Hunde zur Stubenreinheit erziehen können.
Caniden haben einen Trieb, der dafür sorgt, dass sie versuchen zu vermeiden, sich in unmittelbarer Nähe ihrer Schlafstellen und Aufzuchhölen zu lösen.
Dieser Trieb mach wirklich viel Sinn, weil ansonsten die Wurfhölen und Schlafstellen von anderen Jägern leicht gefunden werden könnten.
Vieles von dem habe iich schon in ähnlicher Form in meinem Blog geschrieben:
http://www.dogspot.de/benutzer/laursen/blog/stubenreinheit1/
In diesem Blog findest Du aber nicht die Antwort, weshalb Hunde sich ausgerechnet auf unseren Betten, Sofas oder bei den Türen erleichtern können.
Dies hängt damit zusammen, dass Adrenalin dazu führt, dass man sich erleichtern muss.
Umgangssprachlich sagt man dazu, sich vor Angst in die Hosen scheissen.
Hunde, die nicht gelernt haben, alleine zu sein, haben Angst.
Manchmal so viel, dass sie sich auch in die Hosen scheissen oder bepinkeln.
Hunde, die so viel Angst haben, suchen gerne Orte auf, die ihnen scheinbar mehr Sicherheit geben, zum Beispiel weil sie nach uns riechen.
Besonders intensiv riechen nun einmal unsere Sofas und unsere Betten nach uns, deshalb kann ein Hund sich dorthin zurückziehen.
Bei den Türen hängt es damit zusammen, dass die Hunde die Erfahrung gemacht haben, dass wir dort wieder hereinkommen und sie deshalb dort auf uns warten.
mfg
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...
wenn es nur darum gehen würde sich zu erleichtern, warum pinkelt der Hund auf genau die Sachen die dem Menschen doch eher wichtig sind bzw. wo er sich ausruht (Wohnzimmerstühle, -tische oder im Extremfall sogar ins Bett oder aufs Kopfkissen)? es ist richtig das der Hund einen viel geringern Ekel hat wie der Mensch ( deshalb nie den Hund in seine eigenen Extremente drücken, denn somit vermindere ich den Ekel nochmehr) aber weiß er doch um unseren Ekel und dass solche Ferkelein uns aufregen. Also was will der Hund uns damit sagen ? Meiner Meinung drückt er sein Missfallen an dieser Situation damit aus !
gruß René
Jo, er drückt in der Tat wortwörtlich sein Missfallen aus. Missfallen hat aber unterschiedliche Gesichter. Ein Missfallen (nicht gefallen) ist z.B. Angst.
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