Hund tagsüber Draußen

sk-ow
  • Forenwelpe
Beiträge: 12
Hallo Ihr Liebern,

ich wollte mal was fragen und hoffe ihr zerfleischt mich nicht,
ich habe seit 3 Monaten einen 6 Monate alten Hund (MOPS/Fr. Bulldogge mischling)
mein Freund hat einen großen Bauernhof und ich arbeite Vollzeit, deshalb ist der Hund auch tagsüber
mit meinem Freund unterwegs, dort am Stall wo sich mein Freund den ganzen Tag aufhält hat der Hund
sein Körbchen wo er eigentlich fast die ganze Zeit drin liegt, es sei denn mein Freund geht mit Ihm spazieren etc.
Wenn mein Freund mit dem Traktor wegfährt, dann fährt der Mops mit alles gar kein Problem...
leider wird es nun immer kälter draußen und ich habe das Gefühl die kleine friert.
Deshalb haben wir nun angefangen eine Hundehütte zu bauen, diese ist doppelwandig und an allen seiten, boden und dach mit 40mm styrodur isoliert (fast fertig)
Nun meine Frage, meint ihr Sie friert dadrin immer noch? Sie ist tagsüber von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr dort, danach hol ich Sie ab und wir gehen nach Hause in usnere Wohnung.
Was kann ich machen das Sie eben nicht mehr friert? 9 Stunden am Tag in der Wohnung lassen, alleine ist sicher keine Lösung!
Vllt könnt ihr mir helfen, ich bin sehr um das wohl meines Hundes besorgt.
Einen pulloverchen hat sie schon an, zittert aber ab und an immer noch
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8969
+ 2
Moin !
Ich bin nun wirklich kein Mops/Bulli Kenner, aber ich kann mir nicht vorstellen, das der Hund jetzt schon friert.Klamotten gäbe es aber auch reichlich, wenn es wirklich kalt wird draussen.Also z.B. gefütterte Overalls.Hatte ich mal in Lappland für minus 30 Grad mit Hund.Adressen der Dealer für soetwas habe ich noch irgendwo bei Interesse !
Ich vermute, der kleine Wuffel ist erst 3 Monate in der neuen Umgebung / Situation und er kennt ja das draussen sein noch nicht wirklich.Von der Wurfkiste in den Stall, ist ja ähnlich einem Sprung ins kalte Wasser und erfordert sicher eine längere Zeit der Gewöhnung.
Die Hütte ist ja schon mal erste Sahne , will sagen top konstruiert.
Wenn der Kleine wirklich absolut gesund ist, dürfte das was Du da beschreibst, kein Problem für den Hund darstellen, eher ist das ein schönes Leben für einen Hund.
Wie gesagt, das ist nur eine spontane Einschätzung von einem Schäferhund Besitzer, also von mir und sicher wirst Du noch wirklich zutreffende Einschätzungen Deiner Situation erhalten hier !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 14.10.2016 15:55 Uhr
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Hallo

Zerfleischt wird hier niemand , jeder sagt nur seine Meinung ,
zu deiner Aussage .

Ich merke , du machst dir Sorgen um deinen Hund . Das ist schon
einmal der richtige Ansatz .

Was ich nicht so toll finde , ist dieses Kalt - Warm .
Damit meine ich , tagsüber ist er draußen und am Abend ist er
dann in der sicher zu gut geheizten Wohnung . Der Hund kann
sich gar nicht einstellen , auf Kälte oder Wärme . Bedeutet ,
er kann auch gar nicht richtig zuhaaren ( Unterwolle ) .

Das mit den Mäntelchen oder was es da sonst noch alles gibt ,
mag zwar schön aussehen , für mich aber stellt es ein verweichlichen
des Hundes dar .
Aber dass , kann ja jede/r sehen wie er/sie will .

Zu der Hundehütte .
Sich wurde sie sehr geräumig gemacht .
Nur wie soll ein 6 Monate alter Hund diese erwärmen oder als
warm empfinden . Mit diesem Alter ist er sicher nicht in der
Lage , genug Eigenwärme zu produzieren .
Ist zumindest meine Meinung .

LG .
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1222
+ 3
Original von sk-ow:

Hallo Ihr Liebern,

ich wollte mal was fragen und hoffe ihr zerfleischt mich nicht,
ich habe seit 3 Monaten einen 6 Monate alten Hund (MOPS/Fr. Bulldogge mischling)
mein Freund hat einen großen Bauernhof und ich arbeite Vollzeit, deshalb ist der Hund auch tagsüber
mit meinem Freund unterwegs, dort am Stall wo sich mein Freund den ganzen Tag aufhält hat der Hund
sein Körbchen wo er eigentlich fast die ganze Zeit drin liegt, es sei denn mein Freund geht mit Ihm spazieren etc.
Wenn mein Freund mit dem Traktor wegfährt, dann fährt der Mops mit alles gar kein Problem...
leider wird es nun immer kälter draußen und ich habe das Gefühl die kleine friert.
Deshalb haben wir nun angefangen eine Hundehütte zu bauen, diese ist doppelwandig und an allen seiten, boden und dach mit 40mm styrodur isoliert (fast fertig)
Nun meine Frage, meint ihr Sie friert dadrin immer noch? Sie ist tagsüber von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr dort, danach hol ich Sie ab und wir gehen nach Hause in usnere Wohnung.
Was kann ich machen das Sie eben nicht mehr friert? 9 Stunden am Tag in der Wohnung lassen, alleine ist sicher keine Lösung!
Vllt könnt ihr mir helfen, ich bin sehr um das wohl meines Hundes besorgt.
Einen pulloverchen hat sie schon an, zittert aber ab und an immer noch


Ein Mops und auch eine franz. Bulldogge hat kaum bis gar keine Unterwolle.

Ich würde dir raten, dem Kleinen das Alleine-bleiben beizubringen, damit er in der kalten Jahreszeit im Haus deines Freundes bleiben kann. Dein Freund sollte ihn dann zwischendurch auch mal zum Gassi/Spielen/Kontakten holen.

Für Hundehütten gibt es Vorschriften und eine reine "Stallhaltung" tagsüber ist auch nicht erlaubt.
Bitte lese dir das durch
http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html

Ganz "schlecht" finde ich, dass man sich einen Hund zulegt, aber eigentlich gar keine Zeit für ihn hat und die Betreuung tagsüber jemanden überläßt, der nicht sehr viel Interesse an ihm zeigt.

Besser wäre sicher, eine geeignetere Betreuung wie eine professionelle Tagesstätte, wo der Hund beschäftigt/erzogen wird, wo man regelmäßig mit ihm raus geht, damit er die Natur erkunden kann und auch 4-beinige Spielkameraden findet und so dann auch sozialisiert und an die Umwetl gewöhnt wird
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 912
+ 1

Gesellschaftshunde

Ich stimmte Dojo2 diesmal absolut zu: Wie soll ein kleiner Mops-Bulldoggen-Junghund eine so große Hütte warm bekommen?

Und Trixie: Ein Mops-Bulldoggen-Mix hat keine Unterwolle. Diese Hunde sind absolut nicht für den dauernden Aufenthalt im Freien gezüchtet. Sie bekommen sehr oft Blasenentzündungen und irgendwann dann auch Nierenprobleme bei solcher Haltung.
Beide Rassen wurden als Gesellschaftshundehunde zur Freude reicher Edeldamen gezüchtet und sind somit reine Haushunde, die seit Jahrhunderten im warmen Haus leben!
Daher friert der Kleine natürlich draußen. Er kann zwar etwas abgehärtet werden, wird aber niemals ein Hund für eine so lange Außenhaltung. Ein Mäntelchen kann zwar etwas helfen, ersetzt aber niemals für diese Hunde eine nicht vorhandene Unterwolle oder einen Platz vor dem Kamin im Haus.
brigitte6
  • Forenwelpe
Beiträge: 44
Man sollte vorher Überlegen wenn man sich einen Hund zulegt,habe für solche Leute kein Verständnis.Wie kann man einen Welpen den ganzen Tag draussen halten,so ein Hund gehört ins Haus.
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1222
Original von Feuerwolf:

>> Und Trixie: Ein Mops-Bulldoggen-Mix hat keine Unterwolle. .......


Sicher meintest du jemand anderen? Denn genau das hatte ich ja geschrieben
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 912

@Trixi11

Nein, Trixi11 ich meinte niemanden anderen. Bitte Kontext beachten! Ich habe geschrieben, dass ich Dojo2 zustimme:......und Trixi11, genauso wie Du das eben geschrieben hast, dass diese Hunde keine Unterwolle haben.

Vielleicht hätte ich das "Und" kleinschreiben sollen zum besseren Verständnis.
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 2
Was das Winterfell bei dieser Mischung angeht, kenne ich mich nicht aus. Möpse sind aber, wenn sie denn nicht aus einer plattnasigen Qualzucht stammen, durchaus wetterfest. Ausserdem ist ein sechs Monate alter Hund kein Welpe mehr und sollte bereits ein stabiles Immunsystem haben.
Wenn er den Freund über den Tag verteilt oft begleiten kann, sehe ich in der Haltung kein Problem. Dass die Hunde Schwierigkeiten mit der Umstellung von beheizten Räumen auf die Aussentemperatur haben, gilt für alle Haushunde. Meine kompensieren das dadurch, dass sie sich warm toben. Für den Liegeplatz würde ich eine Isoliermatte verwenden (Es gibt auch Heizdecken). Die Hütte sollte so gross sein, dass sie sich durch die Körperwärme des Hundes erwärmt. Wenn Schmuddelwetter ist, würde ich ihn aber abtrocknen, bevor er in seine Hütte geht.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
@ christianeadler

Ich weis zwar was du meinst , stelle mir dies allerdings als
schwieriges Unterfangen vor .
Die Hundehütte steht auf dem Bauernhof , denk ich mir jetzt
mal .
Ich kann mir aber nicht vorstellen das der Freund sich die
Zeit nimmt , jedes mal den Hund abzutrocknen , wenn dieser
in seine Hütte geht . Dass machen ja nicht einmal alle
Hundebesitzer/Hundebesitzerinnen , die ihren Hund in der
Wohnung halten .

Und ich muss dir widersprechen , was deine Aussage mit den
Temperaturen anbelangt .
Meine Hunde hatten und haben diesbezüglich kein Problem .

Es gibt aber Hunderassen wie Boxer oder Dobermann , die sehr
empfindlich sind was die Nieren anbelangt .
Da ist ein Mops sogar stabiler ... kenne da zwei .
Um nicht zu verallgemeinern .
Es kommt immer auf die Haltung .. die Versorgung drauf an ,
vor allem aber das man den Hund nicht von Haus auf ...,.
verweichlicht .

LG .
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Zuletzt geändert am 16.10.2016 16:08 Uhr
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