Hund drängt sich zwischen Ersthund und mir - wie reagiere ich am Besten?

Timi<3
  • Forenwelpe
Beiträge: 113
Hallo ihr Lieben,

seit knapp nem Monat haben wir ein neues Rudelmitglied. Kena, ein Rüde von ca 2-4 Jahren, eine Mischung aus Schätzungsweise Dackel, Epagneul Breton und Papillon. Über seine Vorgeschichte wissen wir kaum was (er kommt aus Mallorca), er wurde vermutlich ausgesetzt (vielleicht aber auch abgehauen?), jedenfalls landete er in der Tötungsstation und wurde über die Mallorca Tierreettung später an uns weiter vermittelt.

Wir haben ihn als neuen Zweithund zu Lucky (8 Jahre) dazugeholt, da unser Giotto vor einigen Monaten verstorben ist und wir ihm wieder einen Hundekumpel geben wollten. Es gibt keinen Stress zwischen den Beiden, da sie sehr ruhig sind. Höchstens mal geknurre von Kenas Seite, wenn es um Futter geht, wenn Lucky ihm zu nahe kommt. Aber auch gibt es so gut wie keine Interaktion, Kena ist sehr Menschenorientiert und überhaupt nicht verspielt, Lucky im Grunde auch, einzige Interaktion ist vielleicht sich anschnuppern und nebeneinander herlaufen.

So, jetzt zu meinen eigentlichen Problemen:

-Kena ist ein sehr aufdringlicher Hund. Anfangs sprang er immer an uns hoch, als wir nach kurzem weg sein zurück kamen. Kriegen das Problem nun langsam in den Griff, indem wir uns wegdrehen, ihn ignorieren und erst Aufmerksamkeit geben, sobald er sitzt oder generell unten bleibt.
-Er rennt einem ständig hinterher und weint etwas, wenn man den Raum verlässt. Nach einer Zeit scheint er sich aber zu beruhigen, macht auch nichts kaputt. (falls er ausgesetzt wurde liegt es ja viellecht daran, dass er Trennungsängste hat?)
-Sehr oft setzt er sich vor eine hin oder klettert an einem hoch, um Aufmerksamkeit zu bekommen, teilweise fängt er an zu fiepen oder zu bellen. Es scheint ihm richtig schwer zu fallen, nciht an einem hochzuklettern oder ständig anzupföteln. Hier gehen wir so vor, dass wir ihn entweder ignorieren oder wegstoßen. In meinen Augen ist dieses "sich-aufdrängen" und auf einen draufsetzen/draufklettern eine machthaberische Geste, er zeigt quasi "ich stehe über Dir"...oder ist es einfach seine Art zu kuscheln? Bestätigt man ihn durch wegstoßen, da man ihm Aufmerksamkeit gibt? Oder sollte ich wirklich nur ignorieren und ihn auf mich klettern lassen aber nicht reagieren?
-Er respektiert nicht ganz den Liegeplatz von Lucky. Oft hat er sich auf sein Kissen gelegt, ich habe ihn weggeschickt und ausgeschimpft. Als er dann sogleich in sein Körbchen ging, habe ich ihn gelobt. Doch er tut es auch in unserer Abwesenheit (wenn wir zurück kommen lag er schonmal da) und Lucky juckt sowas leider überhaupt nicht wenn er da liegt...aber die Hunde sollten doch die Regel akzeptieren, dass jeder seinen festen Platz hat und nicht auf die Kissen der anderen gehen darf? Ich denke, das ist auch eine Art, uns zu testen, denn er tut es immer wieder mal (denke aber auch wieder, um Aufmerksamkeit zu bekommen).

Und jetzt zum Hauptproblem:

-Wenn ich Lucky knuddele, drängt Kena sich so gut wie jedes mal dazwischen. Er quetscht sich
zwischen jede noch so kleine Lücke und versucht u.a., meinen Mund zu lecken, er klettert an mir hoch, lehnt sich gegen meinen Rücken, meinen Arm usw. Lucky hat ihn dann auch schon mal zurechtgewiesen, geknurrt und nach ihn geschnappt, aber Kena schien das überhaupt nicht zu interessieren und er blieb seelenruhig sitzen. Ich bin der Meinung, dass Kena der Ranghöhere von den beiden ist. Doch trotzdem sollte er es akzeptieren, wenn ich auch mal mich mit Lucky beschäftige, und sich nicht immer dazwischen drängen... Bis jetzt handhabe ich es so, dass ich ihn auch hier wegstoße, ihm den Rücken zudrehe, ihn ignoriere. Er versucht es aber trotzdem, sich irgendwie dazwischen zu quetschen. Jetzt hab ich im Netz etwas recherchiert und da hieß es, man sollte es akzeptieren, dass er den anderen Hund wegdrängt. Weil er der Ranghöhere ist, denn er soll in seiner Position bestärkt werden, damit es bei den Hunden nicht zu unnötigen Konflikten kommt. Alles schön und gut, ich verstehe es, Kena als erstes Futter zu geben, ihn als erstes zu Begrüßen und etwas mehr Aufmerksamkeit zu geben als Lucky. ABER wie gesagt, wenn ich Zeit mit Lucky verbringe, dann sollte Kena nicht dazwischen funken...! Ich als Rudelführer bestimme doch immernoch, mit wem ich interagiere und wie lange, und nicht Kena.

Jetzt habe ich wieder einen halben Roman geschrieben aber ich denke es ist wichtig, sein Verhalten allgemein zu schildern. Was denkt ihr sind die Gründe seines Verhaltens? Dominanz oder Anhänglichkeit wegen Trennungsangst? Wie würdet ihr vorgehen, sind meine geschilderten Vorgehensweisen in Ordnung oder sollte ich was ändern? Und wie löse ich das Problem mit Lucky?

Frage über Fragen...ich hoffe dennoch auf Antworten und gute Ratschläge

Vielen Dank fürs Durchlesen!
Liebe Grüße,
Timea mit Lucky und Kena
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Also, für mich ist Kena (so wie Du ihn darstellst) einfach nur rotzfrech. Kommt bei mir ein neuer Hund dazu, dann hat er sich erstmal hinten anzustellen. Ich bevorzuge grundsätzlich erst mal den Althund und behalte beide genau im Auge. Platz 1 muss sich der neue Hund erst mal erarbeiten. Hochspringen und dazwischen drängen würde ich unterbinden und auf die Aufmerksamkeitsheischerei würde ich nicht eingehen. Da würde ich ihn überhaupt nicht beachten. Du schreibst hier,"ich als Rudelführer", na ja, ich glaube Kena ist auf dem besten Weg dass anders zu sehen, denn Du hast ihn ja darin bestärkt, in dem Du ihn zur Nr.1 gemacht hast, die er aber nicht ist. Die "Rangordnung" unter den beiden muss sich erst entwickeln.Im besten Fall merkst Du nichts oder nicht viel davon. Beide sind ruhig und dulden/akzeptieren sich. Mehr kann man nach 3-4 Wochen doch nicht erwarten. Alles andere wird sich entwickeln. Das Futter würde ich ziemlich gleichzeitig und nicht zu dicht beieinander hinstellen und zum streicheln hast Du doch zwei Hände. Ich würde eher sagen, dass der Althund noch immer das Sagen unter den Hunden hat, denn er weist den Neuen ja zurecht, wenn er sich daneben benimmt.
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 16.08.2016 17:15 Uhr
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 377
+ 2
Also ich sehe das anders, ich habe auch mehrer Hunde aus dem Ausland geholt, Dein Neuzugang hat Verlassensängste.
Das er Dich als Höhergestellten sieht , kannst Du aus dem Lecken an deinen Mundwinkeln erkennen. Das machen Welpen bei ihrer Mutter, ein Rangniedriger zu einem Ranghohen, niemals umgekeht! Ist ein Zeichern der Unterwerfung.
Du hast Kena erst 1 Monat, wer weiß was in dem Vorleben so passiert ist. Vielleicht war er ein Wanderpokal, wie meine erste aus dem Ausland, sie ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt, war total unglücklich wenn ich weg war. Sie war schrecklich erleichtert wenn ich wieder kam. Ich hatte meine 2 Monate, als sie sich in etwas Furchtbaren gewälzt hat und ich sie an eine Parkbank angebunden habe um aus dem Auto, das 5 m entfernt stand, ein Handtuch zu holen. Mein Hund hatte solche Angst, sie hat sich aus einem engen Geschirr gewunden und ist ins Auto gesprungen. 24 Stunden war sie in einem Schockzustand, sie hat gezittert und wollte nicht mehr das Haus verlassen.... Man weiß halt nie, wenn man sich einen älteren Hund holt, was er vorher erlebt hat.

Meine Neue ist auch so eine Hupfdohle, hat lang gedauert, bis sich das gelegt hat, mit dem Kommando Sitz ging es dann doch... Auch sie freut sich wie ein Schneekönig, wenn ich wieder auftauche, dann wird sie kurz gestreichelt und das wars dann. Meine alte Hündin, die die Rangobere ist, findet das völlig ok. Alle meine Hunde haben die neuen toleriert und ganz selten den Chef markiert, die Neuen hatten Narrenfreiheit!
Genauso ist das mit dem Körbchen. es ist ihnen egal wer wo schläft, solange keiner den Besitzanspruch anmeldet, würde ich sie lassen. Auf das Kommando "Körbchen" lege ich Wert, das jede in ein Körbchen geht, welches ist mir egal.

Dein Neuzugang muss erst mal Vertrauen zu Dir entwickeln, bei den Hunden aus dem Ausland dauert sowas wesentlich länger, dann kommt die Phase, wo Du getestet wirst, wer der Stärkere ist. Aber was Du beschreibst ist das noch nicht der Fall, freu Dich das sich beide Hunde gut verstehen, auch hier dauert bis zur Freundschaft länger.

Und vergiß das Märchen über die Dominanz gegen über Menschen, das gibt es höchstens unter Geschlechtsgenossen von Rüden um eine Hündin, und ich hoffe das meinst wohl nicht?
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 912
Meine Fina mit spanischem Migrationshintergrund hat auch diese Unart.
Bei mir macht sie es nicht mehr, wenn Anouk '( meine ältere Maus) bei mir ist. Sie weiss, dass ich sie dann wegstupse.
Bei anderen Leuten z.B: Besuchern versucht es weiterhin fleissig sich zwischen sich und Anouk zu quetschen.
Eine freche Göre, die immer im Mittelpunkt stehen möchten....griiiins.

Bei uns hat jeder seine eigenen Liegeflächen. Es hat gar nicht so lange gedauert, bis Anouk Fina deutlich gemacht, welches Ihre Liegeflächen sind und welche Fina benutzen darf.
Natürlich hbe ich Fina immer auf ihre Liegeflächen (Bett, Matratze) geschickt.

Fina hatte keine Verlassensängste. Hat aber zu Anfang meine Abwesenheit grundsätzlich sofort ausgenutzt um etwas Fressbaren zu suchen und ggf. auch zu finden. Sei es ein alter Lederkurzführer oder ein Kaffeepad gewesen.
Mittlerweile können sogar Gummibärchen auf dem Wohnzimmertisch liegen wenn ich außerhaus bin und sie klaut sie nicht mehr.

@weckener: Hm.....es gibt aber durchaus Hunde, die ihre Menschen sher gut erzogen haben und sagen, wo`s lang geht......z.B. Hund will Sofa für sich alleine haben und verbeisst alle Menschen, die sich auf`s Sofa setzen wollen wenn Hundi drauf liegt..... ......oder andere Hunde, die ihre Menschen beim Tierarzt stellen, weil sie nicht behandelt werden wollen und lieber gehen möchten....der Tierarzt hatte danach die Behandlung ohne Maulkorb verweigert, was verständlich ist......also musste erst einmal seeeeehr lange geübt werden, bis der Hund sich den Maulkorb anlegen ließ.......und dementsprechend spät konnte er behandelt werden.....
Blanka2002
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
Also so ganz spontan würde ich eigentlich Weckener zustimmen,weil sich viele meiner Hunde aus dem Ausland,
auch so verhalten haben.Was soll man denn nach einem Monat von dem Hund verlangen,der muss sich auch erstmal zurechtfinden,er hatte vielleicht noch nie ein richtiges Zuhause.
Aber so aus der Ferne,ohne Hund und Halter zu kennen,ist es schwierig Tipps abzugeben.
Wenn man es genau wissen will,dann sollte man sich an einen erfahren Hundetrainer wenden,der sich das
Verhalten mal vor Ort genau ansieht.
Der kann dann auch sagen,ob der Hund jetzt Verlassensängste hat oder einfach nur frech ist,er
kann dann auch einen entsprechenden Trainingsplan aufstellen.
Sich dazwischen zu quetschen,das macht meine kleine Hündin auch sehr gern,aber nur weil sie sehr eifersüchtig ist,
das sollte man dann schon unterbinden,es hat mich auch einige Mühe gekostet,aber jetzt klappt es wenigstens bei mir,
draußen macht sie das immer noch,aber wir arbeiten daran.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Wie ein verängstigter Auslandshund, der durch die Hölle gegangen ist, sieht mir Kena nicht gerade aus. Eher wie ein ausgesetzter Auslandshund, der ein "schönes und behütetes" zuhause hatte, dann aber läßtig wurde und ausgesetzt wurde. Er hat sich doch sehr schnell in sein neues zuhause eingelebt. Nicht jeder "Auslandshund" war ein gequälter und verängstigter Hund. Demnach würde ich auch nicht jeden so behandeln. Kena scheint mir eher ein ganz normaler Hund zu sein (wie viele aus unseren TH auch), der noch Erziehung brauch. Ich denke, so sollte man ihn auch behandeln. Wie ein ganz normalen Hund.
Liebe Grüße von Melwin.
Blanka2002
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
Ich denke mal ein Hund der aus der Tötungsstation kommt,hatte nicht so ein gutes Zuhause,und was vorher war weiß man ja nicht.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von Timi<3:

Hallo ihr Lieben,

seit knapp nem Monat haben wir ein neues Rudelmitglied. Kena, ein Rüde von ca 2-4 Jahren,

(er kommt aus Mallorca), er wurde vermutlich ausgesetzt (vielleicht aber auch abgehauen?),
jedenfalls landete er in der Tötungsstation und wurde über die Mallorca Tierreettung später an uns weiter vermittelt.

Kena ist sehr Menschenorientiert


-Er rennt einem ständig hinterher und weint etwas, wenn man den Raum verlässt. Nach einer Zeit scheint er sich aber zu beruhigen, macht auch nichts kaputt. (falls er ausgesetzt wurde liegt es ja viellecht daran, dass er Trennungsängste hat?)


Dass nur mal als Eckpunkte für meine Vermutung, denn es kann immer nur eine Vermutung sein.
Der Hund ist 2-4 Jahre alt.Er kommt aus Mallorca und wurde Von der Tierrettung aus der Tötungsstation freigekauft.
Wie lange sitzen Hunde in der Tötung? Meistens zwischen 1-2 Wochen, soweit mir bekannt ist. Was prägt mehr 1-2 Wochen in der Tötung oder 2-4 Jahre in einer Familie, als Familienhund?

Er ist Menschenorientiert, also liebt Menschen. Wieso tut er dass? Er muss in der Hauptsache gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Er läuft ständig hinterher, was nicht Zwangsläufig Trennungsängste sein müssen (aber können), es kann auch sein,dass er immer wissen möchte, was seine Menschen gerade machen und dabei sein möchte. Er macht nichts kaputt, müsste also Wohnungshaltung gewöhnt sein. Es ist auch kein Angsthund. Mehr weiß man nicht und man kann auch nicht viel mehr vermuten. Sicher war er nicht lange auf der Straße, sonst wäre er sicher nicht Menschenorientiert. Der Umgang mit Straßenhunden ist sicher nicht der beste.
Liebe Grüße von Melwin.
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 377
@melwin,
verstehe ich Dich richtig: Der Hund hatte ein glückliches Leben in einer Familie bis vor Kurzem? Dann ist er abgehauen oder direkt in die Tötungstation gebracht, worden und 14 Tage später war er vermittelt. Weil es in Mallorca passiert ist?
Wie kommst Du auf die Idee?
Tötungstation für ein paar Tage schaden dem Hund nicht? Die 2-4 Jahre in der Familie waren so toll für den Hund, das er die Tötungsstation locker wegsteckt?
Da ich immer ältere Hunde aus dem Ausland geholt habe, weiß ich, das das so schnell nicht geht, da müssen Fristen eingehalten, ein neuer HH muss gesucht werden, meist leben die Hunde erstmal in einem Tierheim und es stehen keine Menschen Schlange um ein Tier zu holen. Meine haben bis zu 2 Jahren darin gelebt und die Tierheime haben nicht unseren Standart. Da sind viele Beißereien täglich zu sehen, sie kämpfen oft ums Fressen.

@Feuerwolf:
ich kann Dir berichten, meine Tiere egal ob Katze oder Hund haben noch nie einen TA angegriffen, im Gegenteil, sie gehen gern dorthin, sie flriten geradezu mit den TÄ.
Ich habe in meiner Wohnung mehrere Körbchen stehen, nicht nur 2, öfters liegen die Katzen drauf und die gehen nicht weg. Also wo soll der Hund dann hin?
Ich bin schon der Meinung, das der Hund erzogen werden muss, klare ruhige Anweisungen, aber im Hinterkopf wissen, es dauert vielleicht länger.
Meine Hunde kommen einzeln zum Schmusen, sie drängeln sich nicht vor, haben sie ganz am Anfang gemacht, ich habe dann immer gewartet, bis einer im Garten war und habe dann mit dem anderen geschmust, sie haben sehr schnell gemerkt, keiner kommt zukurz. Heute ist es so, bei Besuch kommen beide zur Begrüßung, werden nacheinader gestreichelt oder bei ängstlichen Menschen ins Körbchen geschickt und dann legen sie sich hin und schlafen. War bei allen meiner Hunde so.

Bei dem ersten Hund aus dem Ausland habe ich nach einiger Zeit mir einen Hundetrainer geholt um die Verlassensängste zu beseitigen. Finde ich immer gut, wenn die Beziehung noch nicht so gefestigt ist, man macht ja auch Fehler, die ein Aussenstehender besser sieht.
Timi<3
  • Forenwelpe
Beiträge: 113
Hallöchen,

da sind ja schon einige gute Antworten zusammengekommen

@melwin: naja, zum Rudelführer will ich ihn definitiv nicht machen. Ich bin nur der Meinung, dass der Ranghöhere Hund im Allgemeinen in seiner Position bestärkt werden sollte, da dies auch den Hunden den Stress wegnimmmt (was aber nicht heißt, dass seine freche Art geduldet wird).
Du schreibst: "Die "Rangordnung" unter den beiden muss sich erst entwickeln.Im besten Fall merkst Du nichts oder nicht viel davon. Beide sind ruhig und dulden/akzeptieren sich. Mehr kann man nach 3-4 Wochen doch nicht erwarten. Alles andere wird sich entwickeln." Ich bin mir dennoch ziemlich sicher, dass er die Nase vorn hat bei Lucky. Kena knurrt ihn z.B. an, wenn es um Essen geht. Aber auch sonst merkt man es im Alltag, er geht als erster durch die Tür, kommt als erster zur Begrüßung usw. Lucky war leider noch nie sehr durchsetzungsfähig und ist ein sehr unterwürfiger Hund. Zudem kommt, dass er durch seine Arthrose auch nicht mehr der fitteste ist...
Ich vermute aber auch, dass Kena im Allgemeinen gute Erfahrungen mit Menschen gemacht hat (nur bei Männern ist er noch skeptisch) und Wohnungshaltung gewöhnt ist, er ist auch absolut stubenrein. Ich kann mir eigentlich schwer vorstellen, dass man ihn "nur" wegen seiner frechen Art rausgeschmissen hat, denn ein schwer erziehbarer Fall ist er definitiv nicht, er macht ja schon Fortschritte. Aber gut, es soll ja Menschen geben, denen ein wenig Erziehung schon viel zu viel Aufwand ist und ihren Hund rausschmeißen. Traurig sowas.

@Feuerwolf: Hm doch ich denke das Vertrauen ist schon da, er legt sich auch schon richtig entspannt mit seinem Bauch nach oben vor einen hin. Aber in der Testungsphase ist er definitiv. Wir bleiben standhaft

@weckener: von der Tötungsstation weiß man, dass er wohl ziemlich verängstigt in der Ecke saß, als man ihn holte. Auch wurde er anscheinend von anderen Hunden gemobbt... wenn er andere Hunde kennenlernt, ist er immer etwas angespannt und vorsichtig, wenn die Hunde ihm zu nahe kommen oder zu wild sind, knurrt er auch ein wenig. Angreifen tut er aber nie. Vielleicht werden wir uns auch mal einen Hundetrainer holen, je nachdem, ob es sich jetzt mit der Zeit bessert oder nicht. Wir hatten auf jeden Fall vor zur Hundeschule zu gehen, da kann uns sicher auch bei Fragen noch weitergeholfen werden.
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