hund bringt nix

preimann
  • Forenwelpe
Beiträge: 7
Hallo,
unsere 8 monatige Schäferhündin ist eine echt ganz liebe Maus. Problem ist nur, das sie nicht herkommt, wenn sie irgendwas im Maul hat, Balli, Tannenzapfen, Handschuh etc. Hab schon alles versucht, rückwärts laufen, rufen, kasperl machen, verstecken, leckerchen, usw. Näher als 2 meter kommt sie nicht her. Da sie ja sehr aufmerksam ist, und alles interessant findet, lass ich sie gar nicht gerne frei. Nur wenn ich seh das die luft in einem umkreis von 400 meter frei ist von katzen, radlfahrer, auto, fussgänger hunde usw. Ich glaub nicht das sie hierbleiben würde, wenn ich sie rufe. Und anhängen ist dann ja schlicht unmöglich wenn sie was im Maul hat. Habt ihr da vielleicht ein paar tips? Die Übungen im Hundeverein haben bis jetzt auch noch nicht gefruchtet.

Zusätzlich hab ich noch das Problem, das ich sie nicht mehr mitnehmen darf in die Arbeit, und sie nun 4 1/2 Stunden allein lassen muss. Ich hab sie im Flur mit einem Fenster, da hat sie ihr Wasser und ihr Fressen, Kauknochen, Betti und ein paar Spielzeuge. Wir haben vorher immer mal das alleinsein geübt. Mal ne viertel Stunde mit Steigerung bis zu 1 1/2 Stunden, und dann musste ich sie von einem Tag auf den nächsten länger allein lassen. Manchmal ist sie brav und dann macht sie wieder irgenwas kaputt. Jetzt hat sie nicht mehr wirklich was im Flur stehen, aber jetzt kommen die Wände und Steckdosen dran. Ich weiss das es ihr wahrscheinlich zu langweilig ist oder sie mich bestrafen will, weil ich sie allein lasse, aber es geht nunmal nicht anders.

Danke für die Hilfe.
Petra
Zuletzt geändert am 18.12.2015 20:28 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
+ 1

Moin !

Hast Du es mal versucht ihr einen Tausch anzubieten ?
Also sie kommt mit dem Ball (oder was auch immer) zu Dir , Du bietest ihr etwas z.B. Leckeres (Wurst o.ä.) im Tausch an und sie gibt Dir das entsprechende "Beutestück" im Tausch ?
Das alles an der Schleppleine an einem Hundegeschirr (Sicherheit für Dich und Deine Fr.Schäfer ), so das sie nicht abhauen kann und Du somit die Kontrolle der Situation bei allen erdenklichen , möglichen Reaktionen hast.
Das würde evtl. etwas Zeit erfordern bis eine zufriedenstellende Reaktion eintritt.
Meine Beschreibung ist natürlich nur eine völlig inkomplette und sehr gekürzte Erläuterung des Aufbaus eines solchen Trainings.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 18.12.2015 22:30 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Irgendwo steht hier mein Apportiertraining - ich weiß nur nicht mehr wo

Ansonsten: Apport wird nah beim Hundeführer aufgebaut.

Apportel wird an einen Strick gebunden, so dass sie damit nicht abhauen oder es kaputt beißen kann.

Bei mir muss das Apportel in die Hand ausgegeben werden (später überall da, wohin ich es will). Legt der Hund es mir vor die Füße, gibt es ein bedauerndes "Schade" und KEINE Belohnung (wenn er zuvor gelernt hat, was Apportieren bedeutet; anfangs toleriere ich es, weil das Ausgeben wichtiger ist, denn das Apportel ist ja BEUTE für ihn, die er festhalten will/muss). Ich gehe step by step vor, also z.B. zuverlässiges Ausgeben, dann präzise in die Hand geben, dann Apportel etwas weiter weg auslegen (Schnur immer in der Hand oder schnell mit Fuß drauf), bringen und mir geben usw.

Ich sitze dabei ganz gemütlich auf einem Stuhl, z.B. in der Küche, oder auf der Couch im Wohnzimmer , achte sehr auf konsequentes Handeln meinerseits, gehe nicht auf das Zergeln ein sondern "friere ein", halte also das Apportel nur fest, lkämpfe NICHT darum. Wichtig: DU setzt die regeln fest und hast darin keine Veränderung i.S.v. "na gut, dann eben vor die Füße, auch wenn sie es mir vorher schon sonst in die Hand gegeben hatte" sondern bestehst auf die Ausgabe in die Hand.

Wirft sie dir das Apportel vor die Füße >> nö, noch mal! Bei mir kommt zusätzlich "in Hand", damit ich SPÄTER auch "auf Schoß", "in Tasche" usw. sagen kann, was meine Hunde schnell vestehen.

Ist deine Hündin sehr wild, wäre es sogar angezeigt, dass du auch sie zunächst an ihrem Geschirr fest machst, damit du eine bessere Kontrolle hast.

Habe hier grad einen kleinen Berserker, der mal ein großer Berserker wird, wenn man nicht aufpasst. Der ist zwar nicht mein Hund, aber ich trainiere ihn. Dieser Hibbelkopp hat nun schon gelernt (erst dritte Trainingseinheit), dass er ruhig abwarten muss, dann das Apportel bringt und ausgibt. Für einen temperamentvollen 17 Wochen alten Junghund nicht einfach, aber machbar. Nach diesen Trainings schläft er gut, denn sein Köpfchen ist gut ausgelastet

Das wäre auch eine Möglichkeit bei deiner Hündin, also nicht nur körperlich vor der Arbeit auslasten (dann drehen sie manchmal arg auf) sondern nach dem Spaziergang auch eine Runde Apportübung.

Manche Hunde müssen sich bei mir so das Futter erarbeiten - das wäre für deine Hündin auch gut
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Gast
  • Begleithund
Mein Rüde hat damals in dem Alter auch super gern alles mögliche beim Alleinbleiben kaputt gemacht. Das Alleinsein war eigentlich kein Problem, aber die Langeweile was sooo schrecklich und musste anscheinend irgendwie überbrückt werden. Ich habe dann vor dem weggehen immer alles weggeräumt und ihm Sachen hingestellt, die er zerstören durfte. Ausm Supermarkt habe ich irgendwelche Kartons mitgebracht oder ich habe Zeitungspapier zerknüllt, Leckerlies reingesteckt und alles in ein Paket gesteckt. Das hat Benji alles kleingehäxelt. War eine zeitlang viel zum Aufräumen und saubermachen. Aber er hat sich nicht mehr an den Sachen vergriffen, an die er nicht randurfte und hat seelig geschlafen, wenn ich heim kam. Nach und nach habe ich ihm immer weniger Zerstörungsmaterial dagelassen und irgendwann gar nichts mehr. Seit dem ist Ruhe.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Johann Wolfgang v. Goethe)
Gast
+ 1
Hallo Petra,
eine echt ganz liebe Maus? Sehe ich nicht so, für mich ist das eine pubertierende, nicht erzogene Halbstarke die dir
bei jeder Gelegenheit zeigt, wer das SAGEN bei euch hat, nämlich sie!!!

Für einen Schäferhund, wie auch alle anderen Rassen, reicht es nicht aus, einfach mal 1 - 2 Stunden spazieren zu gehen und darauf zu hoffen das Hund sich irgendwann in ferner Zukunft nach mir richtet. Ein Hund apportiert nicht von sich aus, das muss man ihm beibringen, die Anleitung dazu hat dir Lincan gegeben. Ein Hund, der nicht zuverlässig gehorcht, kommt nicht von der Leine. Geschirr drauf, Schleppleine dran und Rückruf üben, üben, üben. Bis es sitzt.

>>Die Übungen im Hundeverein haben bis jetzt auch nichts gefruchtet<<
Übungen, Kommandos o.ä. muss man mit liebevoller Konsequenz durchsetzen, dem Hund zeigen und klarmachen was ICH will, bzw. wie ICH mir die Ausführung des Kommandos vorstelle. Zur Bestätigung das alles richtig war gibt es LL, Lob oder Leckerchen.

Zum Alleinbleiben hat dir Gary einiges geschrieben. Zusätzlich möchte ich darauf hinweisen, das du vielleicht beim Verlassen der Wohnung im Sicherungskasten den Hauptschalter umlegen solltest. 230 Volt sind auch für einen Schäferhund schwer verdaulich. Übrigens, wenn deine Hündin dich für das alleinlassen "betrafen" wollte, sähe das anders aus. Schau dir mal an wie Hunde bestrafen.
LG, Alidasy mit Banditen
preimann
  • Forenwelpe
Beiträge: 7
Hallo ihr Lieben,
als erstes Danke für die Antworten.

zu tomstep: habe ihr schon Tauschgeschäfte angeboten, am Anfang lässt sie zwar aus, legt es aber ungefähr 1 meter vor mir ab und holt sich das leckerchen. Wenn ich ihr ein anderes spielzeug anbiete spielt sie zwar mit lässt das andere aber nicht los.
Im Hundeverein hat man mir gezeigt das ich meine Hände nicht vorstrecken darf und sie verstecken muss, dann kommt sie zwar her ich lob sie dann, und kann sie mittlerweile streicheln, aber das spielzeug gibt sie nicht her.

Zu lincoln: zu Hause spuckt sie mir das Spielzeug mittlerweile vor die Füsse. Ein Erfolg? Werde das auf jeden Fall probieren mit deiner Anleitung. Danke für die Tipps.

Zu Gary: habe schon im Forum von deinem Vorgehen gelesen. Hab ich heute gleich probiert und ihr eine schön verpackte Schachtel dagelassen. Als ich Mittags heimkam, war auch die Schachtel völlig zerfetzt, aber im 1. Stock hat sie wieder an einer Steckdose und der Wand gearbeitet. Dann hat sie noch das Licht angemacht, um zu sehen wie weit sie schon im Ziegel ist. Beim Saubermachen hats dann auch gleich den Strom rsusgehauen. DANKE DIR ALIDASY werd ich beherzigen.
Etwas Zweifel hab ich doch mit den Leckerlis in den Kartons. Wird sie dann nicht im Suchwahn noch was anderes kaputt machen und wird dazu noch belohnt?

Zu Alidasy: ich muss dir natürlich recht geben, das wir sie ein wenig betütelt haben, als sie in der Tierklinik war, aber sie weiss eigentlich was sie darf und nicht. Und sie hat von uns schon ihre Rüffel bekommen, wenn sie was in unserem Beisein angestellt hat.
Im Hundeverein hat man mir erklärt ich soll bei Radlfahrer oder jogger sie zuerst hinlassen und dann zurückreissen. Ich find das eigentlich gefährlich. Wäre es nicht besser mit ihr fuss vorbei zu gehen oder sie hinsetzen zu lassen und zu warten bis die vorbei sind.?

Danke für Eure Kommentare
LG Petra
Zuletzt geändert am 21.12.2015 19:11 Uhr
Gast
Hallo Petra,
in was für einem vorsintflutlichem Hundeverein bist du denn??? Hinlaufen lassen und zurück reißen??? Sie weiß EIGENTLICH was sie darf und nicht darf. Für mich liegt eure Betonung auf EIGENTLICHH, eigentlich ja oder nein???
Nun kann ich meine Ansprüche, die ich an die Erziehung eines Hundes stelle, nicht auf jeden HH übertragen, aber ihr scheint ja das eine oder andere "Problemchen" zu haben.

Jogger, Inliner, Fahrradfahrer:
Solche Begegnungen kann ich provozieren, ich spreche mit Bekannten Ort und Zeit ab, spreche das genaue Verhalten des Provokateurs ab und kann entsprechend einwirken. Dazu ist natürlich ein gewisser Grundgehorsam wichtig, wenn die "kleine, liebe Maus" nicht hört, ist so eine Begegnung kontraproduktiv, sie lernt nur, das dass so i.O. ist.

Alleinbleiben:
Dieses Training würde ich von Grund auf neu aufbauen. Sie wird auf ihren Platz(Decke, Körbchen) geschickt und hat da liegen zu bleiben bis man ihr das Verlassen erlaubt. Und dieses auf dem Platz bleiben wird auch mit liebevoller Konsequenz durchgesetzt, sie hat da liegen zu bleiben. Wenn es klappt, verlässt man kurz den Raum. Diese Zeit des Raums verlassen wird langsam verlängert, Irgendwann verlässt man die Wohnung. Oder man verwendet die von Gary angewendete Methode. Nur reicht in der Regel EIN Karton oder Schachtel nicht aus. Auch ist die Größe des Kartons entscheidend. Einen Schuhkarton schreddert eine Schäferhündin in einigen Minuten. Ich würde eine ganze Mahlzeit in zwei oder drei recht stabile größere Kartons verteilen. Futter ist ja nur in den Kartons, nicht an anderen Stellen, lohnt also nicht, da zu suchen.
Ich weiß ja nicht, zu welchem Zweck ihr zum Hundeverein geht, aber dieses auf dem angewiesenen Platz zu bleiben kann man beim Ablegen auch dort üben.

Wenn ihr nur für euch mal wissen wollt, was und wie viel euer Hund von euch hält, köönt ihr ja mal einen Versuch machen:
Setz dich im Schneidersitz auf den Boden, die Unterarme auf die Knie und in beide Hände umfassen eine Bockwurst, so das oben aus der Hand ein Ende herausragt. Wenn es gelingt, die Kleine ohne ein Wort, nur mit Blick und "bösem Gesicht" vom Würstchen ab zu halten, seid ihr die Chefs im Ring. Holt sie sich das Würstchen wisst ihr zumindest was sie von EUCH hält.
LG, Alidasy mit Banditen

PSS.: Ist die Kleine intakt oder kastriert?
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

Hundeverein

Bitte wechsle den Hundeverein - diese Leute haben NULL Ahnung vom RICHTIGEN Training! Diesen Blödsinn mit Hinlaufen und dann Zurückreißen kenne ich vom SV-Verein (auch vom DVG).

Anstatt einen Hund bewusst ins Fehlverhalten laufen zu lassen. um ihn dann hart zu korrigieren, nein, zu bestrafen, ist es wesentlich sinnvoller, gewünschtes Verhalten zu bestätigen und ihm VORHER von Anfang an, dazu zu bringen, dass er sich ach bei Reizen erst am HF orientiert. Dies geht bei Schäferhunden, aber auch Neufis & Co. sowie bei Kleinhunden .

Übrigens >> dein Trainer im Hundeverein verstößt in Deutschland gegen das Tierschutzgesetz
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295

Bin wieder da ...

Hallo

Ich war ja jetzt einige Zeit weg , hab mich aber entschlossen , wieder um eine Aufnahme
anzusuchen .

Nun zu diesem Thema
Was man da alles zu Lesen bekommt , da kann man echt nur den Kopf schütteln .
Denn man muss sich einiges mal vor Augen halten .
1 ) Für was geht man in eine Hundeschule
2 ) In welche Hundeschule soll man gehen
3 ) Will man mit dem Hund Hundesport betreiben .

Den dies allein ist schon ein Unterschied ... wie man einen Hund arbeitet .

Will man einfach nur einen gehorsamen Hund , dann ist man meist in einer Hundeschule
oder wie sie sich sonst so nennen , vollkommen fehl am Platz . Meistens zumindest .
Warum ?
Dort ist alles meist das gleiche Schema ... Gruppendynamik .. links um , rechts um , kehrt ..
schneller schritt , ablegen , absetzen usw .
Und das es ja funktioniert ... der Hund auch auf HB/in schaut bzw achtet , wird dann auch
noch mit der Futterhand vor der Nase des Hundes rumgefuchtelt .

Nun zum Thema ... Bringen / Apportieren und der Frage bzw Aussage der Threaderstellerin .

Du solltest das ganze von einer anderen Seite betrachten , nicht einfach , der Bringt nicht .
Den warum bringt er nicht ? Weil er der Meinung ist du willst es ihm wegnehmen .
Er versteht auch das gewollte Tauschgeschäft nicht , wie auch . ?
Man muss dem Hund in einzelnen kleinen Schritten , alles beibringen . Und nicht wie es in
Hundeschulen gern gelernt wird , das man gleich den Gegenstand wirft oder mit dem Hund
um den Gegenstand rauft . Beides ist falsch . !
Normal ist der Ablauf beim Apportieren wie folgt :
1 ) Werfen des Gegenstandes
2 ) Man sendet mit " Apport " oder " Bring " den Hund zum Gegenstand .
3 ) Hund läuft zu Gegenstand ,, nimmt ihn auf und kommt zum HB/in .
4 ) Hund sitzt vor und hält den Gegenstand ... bietet ihn zur Abnahme an .
5 ) Abnahme mit Kommando " Aus "
6 ) Hund geht auf Kommando ... in Grundstellung .

Damit der Hund begreift was man von ihm will , beginnt man mit dem Halten des
Gegenstandes und baut auch gleich die Abnahme mit ein .
Dazu setze ich einen Hund in eine Ecke .. der Hund erhält den Gegenstand , den ich aber
immer halte . Wobei sich in meiner rechten Hand ein Leckerli befindet , das von kleinem
Finger und Ringfinger gehalten wird .
Nun beginnt das Geduldsspiel . Kein Raufen mit dem Hund um den Gegenstand ... nur
Kommando " Halten " . Nach einer Zeit kommt das Kommando " Aus " und in diesem Moment
hält man den Gegenstand nur mit einer Hand und mit der Rechten bietet man das Leckerli
an . Man sagt immer wieder in einem ruhigen Ton , das Kommando aus du macht das Leckerli
Interessant für den Hund . Es dauert zwar seine Zeit , aber er wird begreifen was von ihm
erwartet wird . Vor allem , weil er sieht oder merkt , er bekommt ja den Gegenstand wieder .
Auch wenn er ihn abgeben muss ... kurzzeitig .
Sitzt diese Übung , beginnt Phase 2
Damit das ganze dann noch besser sitzt , kann man nun etwas Beutetrieb/Kampftrieb arbeiten .
Bedeutet nichts anderes ... seine Beute , die man ihm streitig macht in dem man leicht mit
dem Hund darum rauft und ihn immer gewinnen lässt . Ist aber nur als Motivation gedacht ,
da der Hund dann viel lieber rankommt .. den Gegenstand anbietet ... nach dem Motto ,
nimm ihn mir doch weg . Den er weis ja nicht ... wird der Gegenstand nur abgenommen ...
oder rauft man etwas mit ihm um den Gegenstand .

Hält er also und gibt auf Kommando ab , kommt der nächste Schritt .

Man nimmt den Gegenstand ... legt ihn zwei - drei Meter von sich ab . Der Hund sitzt in
seiner Ecke .
Man geht zum Hund .. der Hund steht auf .. man hält den Hund , damit er nicht gleich von
selbst , losstürmt . Dann sendet man den Hund mit " Bring " oder " oder " Hol es " zum
Gegenstand . Er wird aufnehmen und bringen , sofern er Punkt 1 richtig gelernt hat .
Falls er aber dennoch versucht abzuhauen , was ich zwar nicht Glaube , so muss man
dies mit der Leine trainieren bzw Punkt 1 verbessern .

Ab da sollte man dann keine Probleme mit dem Apportieren mehr haben , beim Hund .

Noch etwas , dies übt man in der Wohnung ... erst mal .
Erst wenn es beim Hund sicher ist ... verlegt man das ganze ins Freie .

Alidasy :

Wie kommst du nur zu so komischen Aussagen ... wer hat dir den so-etwas beigebracht ?

Bockwurst und böser Blick ......... zzz

Du scheinst noch viel lernen zu müssen .

An alle anderen :
Speziell wenn man Ratschläge gibt , so sollten sie zielführend sein , für den Fragesteller .

Eine Verweis auf die Suchfunktion , ist es mMn ... nicht .

Wünsche aber allen ein wunderschönes stressfreies Weihnachtsfest .
.
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Gast
Hallo DoJo,
schön, das du dich entschlossen hast wieder mitzuspielen. Viel Spaß bei DS.

Nun zu meiner komischen Aussage: Nach Trumler ist das die Art und Weise wie der Vaterrüde seinem Nachwuchs beibringt wer im Rudel das Sagen hat. Der Rüde erklärt irgendeinen Gegenstand zum TABU und wehe dem Welpen, der dieses Tabu nicht respektiert. Über den kommt der heilige Geist in der Gestalt seines Vaters. Der Rest der Welpen erlebt das hautnah mit und weiß was ihnen blüht, wenn sie selbst das Tabu übertreten sollten.
Da die meisten Welpen heute ohne Vater aufwachsen, kennen sie dieses Spielchen nicht, somit übernehme ich die Rolle des Rüden, erkläre ein Spielzeug, ein Leckerchen zum Tabu und hindere den Kleinen daran es weg zunehmen. Natürlich bin ich dabei NICHT nett und freundlich, sondern mache schon ein "böses Gesicht". Der böse Blick war vor Jahrhunderten.
Keiner meiner Hunde, inzwischen 8, bzw. 5 Jahre alt, käme auf die Idee mir irgendetwas Essbares aus der Hand zu nehmen, bzw. mein Essen vom Teller zu klauen. Ein Stück Fleisch auf dem Fußboden liegt da bis es verfault wenn ich es mit "MEINS" belege. Aber das fällt ja auch nicht in die Kategorie Ausbildung, sondern ist Erziehung. Und da gäbe es noch diverse andere Sachen die ich anders mache als die meisten HH.
LG, Alidasy
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