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Hündin zu Rüde oder Rüde zu Rüde ?

Angel87
  • Forenwelpe
Beiträge: 189
Hallo,
"Ein grosser Tipp von mir wäre, falls du dir vorstellen kannst ein Tierheimhund zu nehmen, liegt der Vorteil darin das sich die Hunde ohne Zeitdrang kennenlernen können und du eine Probezeit haben kannst, am Anfang z.b den Tierheim Hund einige Wochenenden zu nehmen wo du die Hunde wirklich beobachten kannst und unter Kontrolle hast."

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hatte meinen ersten Hund (Rüde) ein gutes halbes Jahr, als ich unsere Hündin dazu bekam. Vorher hatten wir einige Pflegehunde (beider Geschlechter) und es gab nie Probleme. Unsere Hündin haben wir als Pflegehündin aufgenommen und es stellte siche schnell heraus, dass wir sie so nicht vermitteln können, da sie starke Aggressionen zeigte. Es dauerte keine zwei Wochen, dann war sie hier der Chef. Aber die beiden verstehen sich. Unser Rüde weiß wie weit er bei ihr gehen kann und wenn ihr was nicht passt zeigt sie ihm das ganz klar.

Die Aggressionen haben wir jetzt gut im Griff und hergeben werden wir unsere Püppi auch nie wieder. Aber es ist schon deutlich mehr Arbeit mit zwei Hunden. Ich bin nicht sicher, ob ich mir wieder einen 2. hund anschaffen würde.
meerestaucher
  • Begleithund
Beiträge: 1501
ich hab auch eine hündin und einen rüden (hündin von welpen auf an, kastriert, jetzt 2 jahre) und seit einem monat unseren neuzugang, 8 monate alt, rüde, unkastriert.
ich hab mir einen rüden geholt weil ich gehört habe dass unterschiedliche Geschlechter sich wohl besser verstehen, aber Erfahrung hab ich dazu keine, ist jetzt das erste mal dass ich zwei hunde zusammen hab.

am anfang gab eifersüchteleien, die haben sich aber relatisch schnell gelegt, er kam leider aus einer schlechten haltung und war am anfang ängstlich gegenüber allem, jetzt taut er aber auf und lässt sich mittlerweile nicht mehr die butter vom brot nehmen
bin mal gespannt wie es wird wenn er älter wird....
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
meerestaucher
  • Begleithund
Beiträge: 1501
Original von Angel87:



Aber es ist schon deutlich mehr Arbeit mit zwei Hunden. Ich bin nicht sicher, ob ich mir wieder einen 2. hund anschaffen würde.

das kann ich unterschreiben. vor allem wenn der neuzugang noch gar nix kann, und man eigentlich alles doppelt machen muss. war die ersten 3-4 Wochen auch echt schwer, vor allem weil meine hündin dann plötzlich draussen gar nicht mehr gehört hat, ich dann wieder mit schleppleine anfangen musste, und im schlepptau noch einen zwerg hatte der noch gar nicht gelernt hat an der leine zu gehen. auch war dann meine hündin draussen etwas unterbeschäftigt (sonst mach ich immer suchspiele etc mit ihr), aber dann musste ich ja schauen dass er mir nicht abdampft

man soll ja getrennt trainiere, das kann ich aber nur am we.
aber mittlerweile spielt es sich so langsam ein, und bei den suchspielchen sind jetzt beide super ehrgeizig, weil man jetzt ja den anderen ausstechen muss
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1255
Ich hatte zuerst ne Hündin und habe dann einen Rüden dazugeholt, weil sie prinzipiell Rüden sympathischer fand als andere Hündinnen.
Draußen oder zu Besuch kein Problem (egal welches Geschlecht)- sie ist super sozial und souverän, aber ich hatte immer den Eindruck dass sie mit Rüden mehr Spass hat.
Wie reagiert Deiner denn auf Besuchshunde? Ist er "eifersüchtig" wenn es um Dich, seinen Platz, Spielzeug oder fressen geht? Hast Du schon Vorlieben / Abneigungen gegen große Hunde /kleine Hunde/ aufdringliche/schwarze....beobachtet?

Ich finde, wenn man seinen Hund gut kennt und beobachtet kann man recht gut einschätzen welcher Hund ihm sympathisch sein könnte - und dann am besten ein paar mal neutral treffen.

Rüde oder Hündin - ich würde sagen es hängt von den Vorlieben Deines Hundes ab (einfach beobachten).
Wahrscheinlich verhalten sie sich zu zweit gegenüber anderen Hunden so oder so anders als einzeln
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
cindyzudii89
  • Halbstarker
Beiträge: 343
Ich denke es wäre wichtig, deinen Hund entscheiden zu lassen. Beobachte ihn im Umgang mit potenziellen Familienmitgliedern oder anderen Hunden. Du wirst schnell merken ob er lieber mit Hündinnen oder Rüden zusammen ist.
Simba z.B. mag Hündinnen, Rüden sind nicht so toll aber das ist auch nicht immer so. Selten geht er lieber zu nem Rüden als einer Hündin.

So könntest du den perfekt passenden Hund finden.
Ach so, ich finde es toll das du dir vorher Gedanken machst und nicht deinem Hund einfach jemanden vorsetzt den er vielleicht garnicht mag!!
Eines der Dinge, die nicht für Geld zu haben sind, ist das Schwanzwedeln eines Hundes.

Hunde haben alle Guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
dogdreamhundetraum
  • Forenwelpe
Beiträge: 50
Ich habe zwei Rüden. Geplant war der zweite Hund nicht, er ist einfach so in unser leben geschneit. Da die erste begegnung auf neutralem Boden sehr positv verlaufen ist, haben wir es probiert und einmal gekabbelt und die Rangordnung klargestellt, sind die beiden ein Herz und eine Seele...Es ist vermutlich egal ob Rüde oder Hündin, wenn die Chemie zwischen den beiden Stimmt. Ich würde auch erst mit potenziellen Hunden auf neutralem Boden zusammentreffen und schauen wie das dann läuft... Mein ersthund ist auch ein sehr dominanter Hund, kommt aber mit meinem zweithund superklar. Auch gegenüber andern Rüden ist er viel gelassender gewoden.
Kittys Hundeshop
wilhelm busch
  • Forenwelpe
Beiträge: 20
Mehrhundehaltung ist eigentlich immer gesünder für den Hund, wenn eine stabile Führung vom Hundehalter gegeben ist. dann kommt es auch wenig zu Rangelein, du solltest immer die Kontrolle behalten. Dann kannst du dir anschaffen was du willst Rüde oder Hündin. Aggressionen solltest du in deinem näheren Umfeld gar nicht erst aufkommen lassen.

MfG
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