hündin will nicht im anderen zimmer schlafen

inpag
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo,

also ich habe zwei Hunde, einen Rüden und ein Weibchen. Beide schon 8 Jahre alt.
Ich bin zu meinem Freund gezogen ins Haus, davor waren die Hunde in einer Wohnung.
In der Wohnung haben die Hunde im Vorzimmer alleine geschlafen, hatten beide kein Problem damit.

Und nun bin ich ins Haus gezogen, und die Hunde haben beide im Wohnzimmer geschlafen, hatten auch beide kein Problem damit alleine dort zu schlafen, jedoch hat der RÜde begonnen in der Nacht irgendwelche Sachen zu markieren. Deswegen gab es natürich auch Streit zwischen meinem Partner und mir.

Nun haben wir die Hunde sozusagen in das hintere Teil des Hauses "verbannt" - dort ist die Waschküche und die Heizung, die leider etwas lauter sein kann!
Die Hunde sind auch dort, wenn wir nicht zuhause sind.
In der Nacht passt es dem Weibchen aber gar nicht, der Rüde hat kein Problem damit, fühlt sich wohl.
Das Weibchen heult aber dann ab und zu bei der Tür- und das dann die ganze Nacht.

Die Hunde werden auch in dem Raum gefüttert, verbindet sie das vielleicht Damit??? und will futter??? iCh weiß nicht mehr was ich tun soll, sie tut mir so leid - und nochdazu kann sie nichts dafür dass der Rüde im wohnzimmer makiert, und deswegen "verbannt" wurden.
Ich möchte ihr gern die Angst nehmen, und dass sie sich drüben auch wohl fühlt! Hat jemand ein Rat dazu? Dankeee
Zuletzt geändert am 26.12.2016 11:49 Uhr
struppilein
  • Halbstarker
Beiträge: 446
+ 4
Natürlich haben die Hunde mit der jetzigen Lage Probleme, sonst würden sie sich nicht so verhalten. Sie verstehen nicht, warum sie aus dem Rudel ausgestoßen werden und machen dass doch auch deutlich, in dem sie in der Wohnung "makieren". Anstatt auf ihren seelischen Schmerz einzugehen und sie im oder vor dem offenen Schlafzimmer schlafen zu lassen, werden sie nun noch weiter vom Rudel entfernt. Sie leiden also noch mehr als vorher und wissen nicht, was sie verbrochen haben, dass sie so bestraft werden, denn ein Ausschluß aus dem Rudel bedeutet in der Natur das Todesurteil .Dass haben sie nun nach 8 Jahren Treue bekommen( in ihren Augen). Laßt sie doch einfach vor der offenen Schlafzimmertür oder im Schlafzimmer schlafen und das Problem ist erledigt.
Zuletzt geändert am 26.12.2016 12:27 Uhr
CEEYEET
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
+ 2

ausgeschlossen

@inpag Aber Dein Freund war schon damit einverstanden,daß die beiden mitkommen dürfen.Es ist doch für die zwei auch alles neu.Es riecht alles anders und nicht mehr nach Ihrem vertrauten zuhause. Hunde markieren nun mal ihr Revier .Ich bin kein Psychologe, aber, anstatt ihr den beiden helft ,daß sie sich in dem neuen zuhause zurecht finden, habt Ihr ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen .Ich kann mir vorstellen, wie unsere Hunde reagieren würden,wenn ich sie ans äußere Ende des Hauses auslagern würde.Meines Mannes Bruder wohnt in NRW .Dieser hat ein wunderschönes Haus ,aber Haustiere werden da nicht geduldet. Wir waren einmal da und unser Hund mußte im Heizungskeller schlafen. Keiner Konnte die Nacht schlafen ,weil unser Hund die ganze Nacht geheult hat. Wir waren auch noch nicht wieder dort.Warum stellst Du Deinen beiden nicht ein Körbchen in Eure Nähe ,damit sie wissen ,daß sie nicht alleine sind .Wir haben unsere Schlafräume im 1. Obergeschoß, haben aber im Erdgeschoß unser Lager aufgeschlagen,weil unser Tyson nicht die schmale steile Treppe hochsteigen soll.Bezieht doch bitte Eure zwei mit in Euer neues Leben ein, anstatt sie in einem entlegenen Teil des Hauses abzustellen .Nicht böse sein ,aber Du hast gefragt und ich habe ehrlich geantwortet. L.G. CEYEET
Zuletzt geändert am 26.12.2016 16:36 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20680
@struppilein: Du hast mMn vollkommen recht. Bloß die beiden scheinen sich ja über die Hundehaltung in dem Haus nicht einig zu sein, der Mann scheint die Hunde allenfalls zu "dulden"

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
+ 1
Also zuerst von mir .
Ich bin auch mit den Hunden vom Haus , in eine Wohnung gezogen .
Sie waren auch schon älter , aber es gab überhaupt kein Problem .
Selbst als ich die Second Hand Hunde aufgenommen habe , gab es
kein Problem oder dieses markieren des Rüden ... wobei ich gehört
habe das dies auch Hündinnen machen .

Ich hab jetzt nur mehr die Hündin und die kann jederzeit zu mir
beziehungsweise zu meinem Bett .

Was deine Hunde zeigen , sind meiner Meinung nach , reine
Protest Handlungen .
Du veränderst bei den Hunden nur etwas , wenn du etwas änderst/veränderst .

LG .
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
+ 1
Als wir unsere beiden Schätzchen abholten, hatten wir ca. 1h vor Fahrtende Pause gemacht, was gegessen und die Hunde pinkeln lassen. Daher dachten wir zuhause angekommen, mit dem Gassigehen kann nicht so dringend sein.
Tja, Chip, das Sensibelchen hat gleich mal in mein Zimmer gepinkelt. Und die nächsten Tage mehrfach jeden Tag irgendwo ins Haus. Auch direkt nach dem Gassigehen. Am Gassigehen lag es nicht.
Besonders auffällig war, dass Chip gepinkelt hat, wenn Chap z.B. gerade nicht bei ihm war, weil er mit nach unten gelaufen war und oben war die Tür zu.
Wir haben das Pinkeln weitestgehend ignoriert und nach Rücksprache mit der Vorbesitzerin hab ich 1x bisschen geschimpft. Bisschen, weil ich nicht so überzeugt davon war, das Schimpfen überhaupt richtig ist, obwohl ich nicht begeistert war. Aber ich hab gleich gedacht, dass das psychisch ist und der Hund genau weiß, dass das nicht gerade zu den vom Menschen gewünschten Verhalten gehört. Das Gespräch mit der Vorbesitzerin hat dann auch bestätigt, dass er das früher schon gemacht hat, wenn er in einer Notsituation gemeinsam mit seinem Bruder ein paar Tage woanders leben musste.
Ansonsten waren beide lieb, verschmust, haben ganz selbstverständlich auf dem Rücken geschlafen und sich auch problemlos auf den Rücken drehen lassen. Das heißt schon was, denn unsere Westihündin hat Jahre gebraucht, bis sie soviel Vertrauen hatte, dass sie sich hat auf den Rücken drehen lassen.
Chap, der Rudelchef war von Anfang an total souverän. Der macht sowas nicht. Der ist selbstbewusst und mutig. Der sucht sich am Baum die höchste Stelle und pinkelt dann so hoch als möglich an den Baum.

Die Beiden haben vorher nicht im Bett geschlafen, sondern wie bei der TE bei offener Tür im Nebenraum. So haben sie ihre alten Schlafplätze, die wir mitbekommen haben, bei mir im Zimmer und auch welche nebenan bei uns im Schlafzimmer. Ab der ersten Nacht hat Chip bei uns im Bett (niedriges Futonbett) geschlafen. Chap kam dann am 2.Tag dazu. Aber er geht heute noch öfters rüber in sein altes Bett.

Nach 4 Tagen hatte sich das Pinkeln erledigt. Aber auch kürzlich kam es 1x vor. Chap war mal wieder ohne ihn in der Küche und oben war die Tür zum Treppenhaus zu. Und ja, das ist mit Sicherheit Protestpinkeln.
Das könnte auch zeigen, dass er sich ohne seinen Bruder immer noch nicht ganz sicher bei uns fühlt oder dass sein Bruder ihm generell die Sicherheit gibt, die braucht.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es eher schlimmer wird, wenn man einen Hund bei Protestverhalten aussperrt oder streng bestraft. Damit könnte seine fehlende Sicherheit wohl noch verstärkt werden.
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