Hirtenhunde = Herdenschutzhunde, aber keine Hütehunde?
Hallo
Der Herdenschutzhund hat die einzige Aufgabe die Herd vor eindringende Feind zu Schützen.Andere Aufgaben haben sie nicht.Wenn die Hütehunde Feierabend machen kommen die Herdenschutzhunde.
Wir haben auch Borders oder Altdeutsche Hütehunde zum Herdenschutzhund ausgebildet.Hütehunde eignen sich durchaus auch zum Herdenschutzhund,da sie fehlende Kraft und größe mit Köpfchen ,wendigkeit und Geschwindigkeitwett machen. Meisent sind dann 2-3 Hunde zum Schutz der Herde über nacht vor Ort.
Obwohl wir nurnoc h ganz selten Hunde übernacht vor Ort haben den den Schaden den diese Hunde anrichten können ist zu Enorm.
Unsere Größten Herdenschutzhunde sind Schäferhunde und ein Rotweiler.
Gruß Tom
Der Herdenschutzhund hat die einzige Aufgabe die Herd vor eindringende Feind zu Schützen.Andere Aufgaben haben sie nicht.Wenn die Hütehunde Feierabend machen kommen die Herdenschutzhunde.
Wir haben auch Borders oder Altdeutsche Hütehunde zum Herdenschutzhund ausgebildet.Hütehunde eignen sich durchaus auch zum Herdenschutzhund,da sie fehlende Kraft und größe mit Köpfchen ,wendigkeit und Geschwindigkeitwett machen. Meisent sind dann 2-3 Hunde zum Schutz der Herde über nacht vor Ort.
Obwohl wir nurnoc h ganz selten Hunde übernacht vor Ort haben den den Schaden den diese Hunde anrichten können ist zu Enorm.
Unsere Größten Herdenschutzhunde sind Schäferhunde und ein Rotweiler.
Gruß Tom
Original von tom.zi:
Unsere Größten Herdenschutzhunde sind Schäferhunde und ein Rotweiler.
Gruß Tom
Gruß Tom
Hallo!
Schaeferhunde und Rottweiler sind aber keine Herdenschutzhunde
Hier mal zur Erklaerung:
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Der Herdenschutzhund ist kein Hund fuer jedermann. Das erstmal vorweg!
Unter Herdenschutzhunde (abgekuerzt HSH) versteht man alle Hunderassen, die zum Beschuetzen von Nutztieren vor wilden Tieren und Dieben gezuechtet wurden. Bis heute werden sie in ihren jeweiligen Herkunftslaendern zu diesen Zwecken gezuechtet und eingesetzt. Man trifft sie aber auch als Haus- und Hofwaechter. Die Heimat aller Hirtenhunde sind die eurasischen Hochgebirge vom Himalaya bis zu den Pyrnaeen.
Dier Herkunftsgebiete und die dazugehoerigen Herdenschutzhundrassen:
Gebiergsregionen Portugals: Estrela Berghund
Himalayaregion: Tibet Mastiff
Maremma und Abruzzen in Italien: Maremmano Abruzzese
Gebirge Suedfrankreich und Nordspanien: Pyrenaeenberghund
Mittel-und Westspanien: Mastin Espanol
Anatolisches Hochland: Akbas, Kangal, Karshund
Irak, Syrien, Iran: Kangal, Karshund
Kaukasus: Kaukasischer Owtscharka
Steppen Russlands, Ukraine, Turkmenistan, Kasachstan: Mittelasiatischer Owtscharka, Suedrussischer Owtscharka
Polen: Polski Owczarek Podhalanski
Ehem. Tschechoslowakai: Slovensky Cuvac
Suedeuropaeische Staaten: Carpatin, Karakatschan, Komondor, Kraski Ovcar, Kuvasz, Mioritic, Sarplaninac, Tornjak
Herdenschutzhunde sind keine Huetehunde. Wenn ueberhaupt ueben sie eine sehr geringe Huetefunktion aus. Huetehunde sind leichtgebaute und bewegliche Treiber, die die Herde zusammenhalten und gerne laufen. HSH sind schwergebaute, kraeftige und robuste Hunde und sind nicht so bewegungsfreudig. Sie sind sehr gelassen und begleiten die Herde mit ihrem Hirten. Ihre Gleichgueltigkeit gegenueber bestimmten in ihren Augen unwichtigen Reizen und ihr stark ausgepraegter Schutzinstinkt ist bei keiner anderen Hunderasse zu finden.
Herdenschutzhunde sind kompromisslose Waechter von Territorien und Beschuetzer von Nutztierherden und sie brauchen keine entsprechende Ausbildung, um ihren "Job" zuverlaessig auszuueben. Diese Charaktereigenschaften sind ihnen angeboren.
Sie sind nicht die herkoemmlichen "Familienhunde" und jegliche Versuche von unqualifizierten Ausbildern sie zu diesen zu machen, sind zum Scheitern verurteilt. Natuerlich kann man einen solchen Hund in der Familie halten, aber man sollte sich vorher im Klaren darueber sein, WEN man sich ins Haus holt. Nur ein erfahrener, verstaendnisvoller und verantwortungsvoller Hundehalter, der sich im Vorfeld mit diesen Rassen auseinandergesetzt hat und immer bereit ist dazuzulernen und sie evt. sogar in ihrem eigentlichen Lebensumfeld beobachten konnte und verstehen gelernt hat, ist in der Lage einen solchen Hund artgerecht aufzuziehen und zu halten.
Die richtige Aufzucht und Integration in ein neues Lebensumfeld ist ein besonders wichtiger Bestandteil im Leben eines HSH und sollte nicht unterschaetzt werden. Ein HSH erreicht seine vollstaendige Erwachsenenreife erst mit 3 Jahren und das bedeutet, dass der Halter einen besonders "langen Atem" braucht und bisdahin viele Rueckschlaege hinnehmen muss. Belohnt wird man mit einem einzigartigen Hund, der an Intelligenz, Mut und Einfuehlvermoegen kaum zu ubertreffen ist.
Und diejenigen, die einen HSH haben, koennen das sicherlich bestaetigen.
Original von Mupfel:
>Das sei so als würde man einen Transporter mit einem Sportwagen vergleichen.
>Das sei so als würde man einen Transporter mit einem Sportwagen vergleichen.
LG
Mupfel
Mupfel
Ich wuede den HSH auch nicht mit einem "Transporter" vergleichen. Ich sehe da eher einen Ferrari.
Der HSH ist zwar schwerer und nicht so wenig wie ein Huetehund, aber wenn es draufankommt, entwickelt er sich zu einem blitzschnellen Kugelblitz und dann stuermen auch mal 80kg Koerpermasse einem evt. "Feind" entgegen
einem HSH das Hüten beizubringen - er ist in der Regel meistens zu träge und Plump und bringt nicht so viel Energie mit, um eine Herde zu hüten.
Ihre Schutzfunktion resultiert hauptsächlich aus ihrem imposanten und schon gefährlich wirkenden Auftreten. Legenden besagen, HSH's würden sich todesmutig dem Bär, Wolf oder sonstigen Feind entgegenwerfen. Das ist eher eine Legende. Viel mehr schrecken sie durch ihre Präsenz ab.
HSH sind klassisch sehr selbständig, was viele Leute als eigenwillig bezeichnen. Das kommt daher, dass sie eben - wie oben schon beschrieben - in der Nacht quasi allein bei der Herde blieben - bzw. die riesigen Herden in ihren Wanderungen beschützen mussten. Die Abwesenheit des Schäfers oder Helfers hat also letztlich die HSH's zu einer gewissen "Selbständigkeit" genötigt.
Das prägt sich natürlich auch aus, wenn er keine Herde hat. Der HSH passt im Grunde von alleine und immer auf - und wenn er was "komisches" bemerkt, informiert er durch Aufmerksam machen - entweder durch Lautzeichen - oder durch optische Signalisierung. Das kann sein, dass er "vorbei kommt" und den Kollegen (anderer HSH - oder Schäfer) aufmerksam machen will, ihm zu folgen.
In der Regel sucht der HSH die Gesellschaft des "Kollegen" von daher ist es sinnvoll, derer zwei zu halten.
Registriert der Hund, dass der "Kollege" es wahrgenommen hat, was ihn beunruhigt, zieht sich der Hund normal ein wenig zurück und wartet ab, was nun zu passieren hat. Meist reicht die Präsenz von ein, zwei oder mehr HSH um den Eindringling zu verscheuchen.
Das führt aber auch dazu, dass ein HSH erst mal bis ganz hoch läuft auf die Kuppe um zu sehen, ob alles in Ordnung ist, anstatt sich auf halben Weg abrufen zu lassen und sich ggf. auch noch entspannt hinzulegen - ist er beunruhigt - und die HSH sind meist "unter Spannung" dann geht er der Sache auf den Grund.
Lieben Gruss
Alina, Angel, Leon und natürlich ich - Bela
Ihre Schutzfunktion resultiert hauptsächlich aus ihrem imposanten und schon gefährlich wirkenden Auftreten. Legenden besagen, HSH's würden sich todesmutig dem Bär, Wolf oder sonstigen Feind entgegenwerfen. Das ist eher eine Legende. Viel mehr schrecken sie durch ihre Präsenz ab.
HSH sind klassisch sehr selbständig, was viele Leute als eigenwillig bezeichnen. Das kommt daher, dass sie eben - wie oben schon beschrieben - in der Nacht quasi allein bei der Herde blieben - bzw. die riesigen Herden in ihren Wanderungen beschützen mussten. Die Abwesenheit des Schäfers oder Helfers hat also letztlich die HSH's zu einer gewissen "Selbständigkeit" genötigt.
Das prägt sich natürlich auch aus, wenn er keine Herde hat. Der HSH passt im Grunde von alleine und immer auf - und wenn er was "komisches" bemerkt, informiert er durch Aufmerksam machen - entweder durch Lautzeichen - oder durch optische Signalisierung. Das kann sein, dass er "vorbei kommt" und den Kollegen (anderer HSH - oder Schäfer) aufmerksam machen will, ihm zu folgen.
In der Regel sucht der HSH die Gesellschaft des "Kollegen" von daher ist es sinnvoll, derer zwei zu halten.
Registriert der Hund, dass der "Kollege" es wahrgenommen hat, was ihn beunruhigt, zieht sich der Hund normal ein wenig zurück und wartet ab, was nun zu passieren hat. Meist reicht die Präsenz von ein, zwei oder mehr HSH um den Eindringling zu verscheuchen.
Das führt aber auch dazu, dass ein HSH erst mal bis ganz hoch läuft auf die Kuppe um zu sehen, ob alles in Ordnung ist, anstatt sich auf halben Weg abrufen zu lassen und sich ggf. auch noch entspannt hinzulegen - ist er beunruhigt - und die HSH sind meist "unter Spannung" dann geht er der Sache auf den Grund.
Lieben Gruss
Alina, Angel, Leon und natürlich ich - Bela
"Es wird die Zeit kommen, da wird das Verbrechen am Tier genauso geahndet, wie das am Menschen!"
(Leonardo da Vinci)
(Leonardo da Vinci)
Ein Freund hat einen Komondor,der ist genauso wie Lazlobella beschrieben hat.Absolut!Sind Komondore HSH ? Der liegt rum und pennt,scheinbar.Sobald etwas Interessantes passiert ist er in einer Sekunde von Null auf Zweihundert.Mein Freund hat ihm mal gezeigt wo sein Grundstück zu Ende ist und der Superhund stopt an der Grenze,egal was ist.Unglaublch aber wahr.
...schade dass wir weder einen Hirten- noch einen Herdenschutzhund brauchen, unsere Charly würd sich, glaub ich, für für beides eignen: Sie hütet sogar Mäuse, die sie gefangen hat und schreckt durch ihre Präsenz ( groß, schwarz,struppig)alles ab, sogar Jack Russels wollen nicht mit ihr spielen, wenn sie auffordert, sondern rennen heim....hehehe....
Grüßle Gerlinde
Grüßle Gerlinde
Zuletzt geändert am 17.01.2009 11:58 Uhr
Ich denke man sollte einen Hütehund von einem HSH schon stark unterscheiden..
Die Hütehunde sind einfach dafür da um die Herde beim grasen zusammen zu halten, wanderschäfer haben meist Border Collies, Kelpies oder Altdeutsche Hütehunde dafür.. diese eigenen sich jedoch NICHT als HSH, da sie in ihrer art nur für das treiben und zusammen halten der Herde ausgebildet und gezüchtet wurden, die großen HSH sind dafür da um einfach nur auf dem Terrain, auf dem die Schafe stehen vor Feinden zu schützen, egal ob Raubtier oder böser Mensch
)
Statt einen HSH nehmen manche auch drei Hütehunde, ich jedoch finde, das diese einfach nicht dafür geeignet sind, da sie immer unter spannung stehen und dies durchaus irgendwann zu viel für den Hund wird. 24 Stunden oder mehr unter spannung, kein schlaf und immer "Hallo wach" das ist eindeutig nicht gesund.. ;o)
Die Hütehunde sind einfach dafür da um die Herde beim grasen zusammen zu halten, wanderschäfer haben meist Border Collies, Kelpies oder Altdeutsche Hütehunde dafür.. diese eigenen sich jedoch NICHT als HSH, da sie in ihrer art nur für das treiben und zusammen halten der Herde ausgebildet und gezüchtet wurden, die großen HSH sind dafür da um einfach nur auf dem Terrain, auf dem die Schafe stehen vor Feinden zu schützen, egal ob Raubtier oder böser Mensch
Statt einen HSH nehmen manche auch drei Hütehunde, ich jedoch finde, das diese einfach nicht dafür geeignet sind, da sie immer unter spannung stehen und dies durchaus irgendwann zu viel für den Hund wird. 24 Stunden oder mehr unter spannung, kein schlaf und immer "Hallo wach" das ist eindeutig nicht gesund.. ;o)
Grüßlies
Maike, Feeby, Sooky und Paul
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- Halbstarker
Beiträge: 502Herdenschutzhunde sind somit die großen Hunde, die durchaus eine Herde auch beschützen können und die kleineren Rassen nennt man dann einfach Hütehunde?
LG
Mupfel