Heilung bei Epilepsie-Anfall

helscha
  • Forenwelpe
Beiträge: 11
Wir haben eine 10jährige American White Collie-Hündin, die seit Wochen Epilepsie-Anfälle hat. Der Arzt meint, da helfen nur noch Tabletten. Wer hat ähnliche Erfahrungen?
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Moin !
Also die einzige Möglichkeit, denke ich, wäre herauszufinden, was genau die Ursache der Krampfanfälle ist. Da gibt es ja einige Möglichkeiten, z.B. (!) eine Hirnorganische Erkrankung, ein Raumfordernder Prozeß im Gehirn, eine Vergiftung, ein Tumor, eine Verletzung, eine Rassespezifische Ursache, u.s.w.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
gebe tomstep voll und ganz recht,
der oberbegriff "epilepsie" fasst ja eher die symptome zusammen und weniger die ursache.

der diagnoseprozess ist oft langwierig und kann nicht von jedem Tierarzt durchgeführt werden.
ich wünsche euch von herzen viel erfolg und gute besserung!!
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
helscha
  • Forenwelpe
Beiträge: 11
Hallo alle und danke für die Antwort.
Also der Tierarzt ist mit seinem Latein am Ende. Vielleicht kann eine Hundephysiotherapeutin mehr helfen?
Was den diagnoseprozess betrifft, ist er oft langwierig und kann nicht von jedem Tierarzt durchgeführt werden, das stimmt!
Gibt es ja auch beim Menschen, aber der Hund kann ja nicht reden!
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
sag mal, wie äßert sich der "anfall" denn?
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20213
Mein Pflegehund ist Epileptiker. Um das zu diagnostizieren, braucht man aber viele Voruntersuchungen, um andere Grunderkrankungen auszuschliessen. Neben den von Tomstep angesprochenen Ursachen für Anfälle sind auch noch sehr häufig Leber- und Nierenfunktionsstörungen und Stoffwechselerkrankungen. Einer meiner früheren Hunde hatte z. B. Anfälle durch Altersdiabetes. Was habt ihr bislang untersuchen lassen?

Meine nächste Frage ist nach der Art und Häufigkeit der Anfälle. Hat dir der Tierarzt ein Tagebuch empfohlen? Bei meinem Pflegehund ist z. B. offensichtlich, dass Stress, positiver wie negativer, und eine eiweissreiche Ernährung Anfälle begünstigen. Allein darüber liess sich die Krankheit nach einem halben Jahr aber nicht mehr regulieren, und er bekommt jetzt Phenobarbital als Tabletten. Ganz rund läuft es damit bei uns noch nicht. So muss ich z. B noch Durchfall vermeiden, was bei einem notorischen Allesfresser nicht ganz einfach ist. Und jüngst kam es zwei Tage lang zu einer ganzen Serie von Anfällen, weil er ohne ersichtliche Symptome irgendeine bakterielle Infektion hatte. Für Notfälle, wenn es trotz Tabletten noch zu einem Anfall kommt, habe ich Diazepam.

WENN die Diagnose tatsächlich fest steht, würde ich euch schnell zu Medikamenten raten, denn jeder Anfall schädigt das Gehirn. Mein Pflegehund litt z. B. nach der Anfallserier deutlich an Amnesie, hatte grosse Teile seiner Erziehung und sogar seine Lieblingsplätze im Haus vergessen.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Zuletzt geändert am 06.11.2017 19:15 Uhr
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
Ich habe zwar keine Erfahrung mit Epilepsie bei Hunden.

Was ich dir aber sagen kann, da ich gerade mal google bemüht habe, ist, dass Epilepsie bei Collies ein Rassespezifisches Problem zu sein scheint.
Hier mal eine automatisch übersetzte Seite.
https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://elkana.info/border-collie-information/epilepsy-in-border-collies.html&prev=search
Und im Original: http://elkana.info/border-collie-information/epilepsy-in-border-collies.html

Die Frage ist also als Erstes, was ist passiert? Kann es von etwas, wie einer kürzlichen Impfung, einer Infektion, Parasiten, Herzproblemen, Nierenproblemen etc. ausgelöst worden sein/werden.

Wenn Collies so leicht mit Epilepsie auf ein gesundheitlches Problem reagieren können, wie dort beschrieben, dann wäre meiner Ansicht nach eine Herzuntersuchung und eine Blutuntersuchung eine gute Möglichkeit abzuklären, ob mit Nieren, Herz, Zuckerspiegel, etc. alles in Ordnung ist.

Wäre es im Anschluss an eine Impfung aufgetreten, würde ich eine hömoöpathische Behandlung machen. Denn da gibt es spezielle Mittel zur Ausleitung von Giften.
Es gibt auch bei Epilsepsie einige homöopathische Mittel, die unterstützend sehr gut helfen können, wenn man das näher einkreisen kann.

Viel Erfolg.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 918
Hier ist ein Link mit Neurologen für Tiere/Hunde in Deutschland.
http://www.tier-neurologen.de/

Dann sind hier noch evtl. Ursachen und Voruntersuchungen aufgeführt zur Diagnosefindung:
http://cms.tier-neurologen.com/krankheiten-mainmenu-52/37-epilepsie.html

Wenn es Dir möglich ist, würde ich einen speziellen Neurologen aufsuchen mit Hundchen, denn wie vorher schon geschrieben wurde, ist die Ursachenfindung nicht immer ganz einfach und kann auch leider nicht immer 100%ig die Ursachen benennen. Oft gibt es mehrere Auslöser, die dann zusammenkommen.

Meist bleibt nur die medikamentöse Therapie, die oft eine deutliche Entlastung für den Hund bringt....und somit auch Euch.

Es gibt einen homöopathischen/homotoxikologischen Therapie-VERSUCH. Den würde ich Dir aber nur in enger Begleitung mit einem erfahrenen Therapeuten empfehlen und NUR mit Notfallmedikament z.B. Diazepam wegen evtl. Erstverschlimmerung.

Unterstützend bringen (bitte nicht lachen) Lavendelläppchen o. -säckchen ans Halsband gebunden dem Hund oft eine Beruhigung und Entspannung. Aber nur echte Lavendel benutzen und keine künstl. Aromen, die bringen nichts, und nicht dauerhaft einsetzen.

Wie kommst Du auf Physiotherapeut?

Gute und möglichst schnelle Besserung.

Feuerwolf mit Renntier Fina
Zuletzt geändert am 06.11.2017 20:15 Uhr
helscha
  • Forenwelpe
Beiträge: 11
danke für die tolle Beschreibung. Werden uns das genau ansehen


Original von Feuerwolf:

Hier ist ein Link mit Neurologen für Tiere/Hunde in Deutschland.
http://www.tier-neurologen.de/

Dann sind hier noch evtl. Ursachen und Voruntersuchungen aufgeführt zur Diagnosefindung:
http://cms.tier-neurologen.com/krankheiten-mainmenu-52/37-epilepsie.html

Wenn es Dir möglich ist, würde ich einen speziellen Neurologen aufsuchen mit Hundchen, denn wie vorher schon geschrieben wurde, ist die Ursachenfindung nicht immer ganz einfach und kann auch leider nicht immer 100%ig die Ursachen benennen. Oft gibt es mehrere Auslöser, die dann zusammenkommen.

Meist bleibt nur die medikamentöse Therapie, die oft eine deutliche Entlastung für den Hund bringt....und somit auch Euch.

Es gibt einen homöopathischen/homotoxikologischen Therapie-VERSUCH. Den würde ich Dir aber nur in enger Begleitung mit einem erfahrenen Therapeuten empfehlen und NUR mit Notfallmedikament z.B. Diazepam wegen evtl. Erstverschlimmerung.

Unterstützend bringen (bitte nicht lachen) Lavendelläppchen o. -säckchen ans Halsband gebunden dem Hund oft eine Beruhigung und Entspannung. Aber nur echte Lavendel benutzen und keine künstl. Aromen, die bringen nichts, und nicht dauerhaft einsetzen.

Wie kommst Du auf Physiotherapeut?

Gute und möglichst schnelle Besserung.

Feuerwolf mit Renntier Fina
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