"Geht" es überhaupt, einen Hund mit Vollzeitjob zu verbinden?

benjilamalice
  • Forenwelpe
Beiträge: 5
Hi! Ich habe mich gerade eben hier angemeldt, mein Name ist Isabelle und ich bin vor einem Jahr nach Wien gezogen, um hier zu arbeiten. Ich bin vom Verhalten noch recht unreif und habe einen Job in einem Büro, wo ich im Schichtmodell arbeite, keine fixen Zeiten habe und manchmal zB von 06:30 - 17:00, genauso aber von 13-23:30 arbeiten kann. Macht es da +berhaupt Sinn, dar+ber nachzudenken, einen Hund zu adoptieren ? Meine Großeltern in Frankreich hatten einen Schäferhund, ich habe ihn sehr geliebt und es war schwierig für mich, als er starb - auch wenn ich ihn nur in den Sommerferien gesehen habe. Als ich klein war, wollte ich immer einen Hund haben, doch meine Eltern waren dagegen. Es stand f+r mich fest, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen würde, an dem ich einen eigenen Hund hätte, doch nun ist das mit dem Job gar nicht so einfach.... dazu kommt, dass ich in einer WG wohne und auf mich alleine gestellt wäre. Mein Freund kann Tiere nicht ausstehen - ist es vielleicht zu früh? Liebe Grüße, Isabelle
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
+ 1
also Deine WG Mitbewohner müßen auf jeden Fall auch mitspielen , genau wie auch Dein Freund (es sei denn er ist Dir wurscht ) und dann (nur dann) könntest Du darüber nachdenken einen Hund zu holen.
Sonst würde ich (!) lieber warten bis ich eine eigene Wohnung habe und dann die Organisation explizit durchplanen und dann überlegen ob es geht , oder eben nicht !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Chiba
  • Forenwelpe
Beiträge: 15
hi,

also ehrlich gesagt solltst du dir noch ein wenig gedanken machen. ich weiß noch das ich in meiner ausbildung unbedingt en hund haben wollte wie verückt, aber die Vernunft hat doch gesiegt zum glück und hab mir en wufffi zugelegt wo ich mehr zeit hatte. glaub mir du tust den hund kein gefallen wenn du von 13-23.30 uhr arbeiten gehst. wenn ich mal länger arbeiten muss, dann bring ich chiba zu meinen erltern, die haben ne riesen wiese und selber 3 hunde.
ausserdem gibt es hunde die leider nicht lange alleine bleiben können( chiba kann zum glück supi alleine bleiben), oder es gibt hunde die bellen wie verrückt. ich weiss ja nicht wie es bei dir in der wg ist ob sich jeder mal um den hund kümmern kann. aber wenn dein freund keine Tiere ausstehen kann, naja ich weiß nicht, ich würde dir in dieser situation ein hund abraten, sorry. aber vllt sehen das hier leute anders.
lg
Gast
+ 2
Hallo Isabelle,
verzichte dem Hund zuliebe auf seine Anschaffung (Kauf). Ein Welpe käme eh nicht in Frage, da die Erziehung sehr zeitintensiv ist. Außerdem glaube ich nicht, das du diesen Part irgendwelchen WG-Mitgliedern überlassen möchtest. So ein Welp ist schnell verzogen, sprich versaut und wenn dann gar nichts mehr geht muss er weg. Ein weiteres Handycap ist dein Freund. Er mag keine Tiere, er mag dich nicht teilen auch nicht mit einem Hund. Hast du schon einmal überlegt, wie so ein Mensch einen Hund, dazu noch einen der ihm deine Zuneigung wegnimmt, wahrscheinlich behandelt? In einer Partnerschaft müssen beide Ja zum Hund sagen, und zwar aus Überzeugung.
LG, Alidasy und Banditen
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 896
Mein Hund mußte so leben, daß ihn der Freund seiner Halterin nicht leiden kann. Der Hund ist groß, er lernte Männer hassen und landete fünfjährig im Tierheim. Bei mir braucht er nicht mit einem Mann teilen. Er zeigte mir siebenjährig, was er mit einem Mann anstellt, den er in die Finger kriegt. So lange hält der Haß vor, obwohl zwei Jahre schon kein Mann mehr in seinem Leben war. Dem Tier wird kein Gefallen getan, wenn es gezwungen wird, mit jemandem zu leben, der es nicht leiden kann.
Hunters
  • Forenwelpe
Beiträge: 15
Ich schaffte meine Zweithündin im Welpenalter an, mitten in meiner Ausbildung (Vollzeit) und ich war auch auf mich alleine gestellt. Zugegeben es war nicht wirklich genau überlegt und sie musste das Alleine bleiben schon relativ früh lernen da ich nur in den seltensten Fällen einen Hundesitter hatte auf den auch Verlass war und zB meine Eltern denen ich meine Hündin anvertraut hätte, auch ganztags arbeiten. Geschadet hat es meinem Hund aber in keinster Weise. Sie ist wohlerzogen und hat sich prächtig entwickelt. Die ideale Situation war es natürlich dennoch nicht aber ich habe das Beste daraus gemacht und die freie Zeit gehörte nur den Hunden.

Überlege es dir gut. Ich kenne das WG-Leben und es ist nicht wirklich vorteilhaft mit Hund. An deiner Stelle würde ich abwarten, alles gezielt durchplanen, eine eigene Wohnung suchen und einen neuen Freund!
"Das wahre Gold des Golden Retrievers ruht in seinem Herzen." (Roger Caras)
Helmele
  • Forenwelpe
Beiträge: 20

Besser nicht

Also ich würde es sein lassen der Hund würde die Abneigung deines Freundes spüren. Und es gäbe Probleme.
Zuletzt geändert am 01.10.2014 07:58 Uhr
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
+ 1
Original von Dudley:

Ich schaffte meine Zweithündin im Welpenalter an [...] sie musste das Alleine bleiben schon relativ früh lernen [...]

naja, du hattest ja offenbar einen zweiten hund (der welpe musste also nicht "allein" bleiben und hatte einen artgenossen, der ihm relxt gezeigt hat wie der hase läuft) und ne menge dusel bei der wahl des welpen gehabt

und nun zur TE:
überlege dir gut, ob du
1. all deine freiziet für die beschäftigung deines hundes aufbringen willst
2. du ggf auf deinen partner verzichtest, weil es immer wieder streit gibt, denn ein hund ist immer da!
3. du auch unter widrigen bedingungen in der lage bist dem hund gerecht zu werden (erkrankungen, erziehung, sozialverhalten etc)
4. nach einem 10 stundentag immernoch 2 stunden lust hast bei schnee oder schneeregen mit dem hund losziehen willst und trotzdem spaß hast?
5. die näxten jahre urlaub mit oder ohne hund...oder mit oder ohne freund planen möchtest
ach diese lsite könnte ich noch stunden lang weiterführen

ein hund lebt nicht einfach so nebenher und fügt sich bedingungslos in alle umstände, die da kommen. auch wenn dies manchmal bei anderen so wirkt, kann ich dir sagen, da steckt eine menge ungesehene arbeit drin, die man eigentlich nur bewältigen kann, wenn man auch mehr als 4 stunden am tag mit dem hund zusammen ist (schlafenszeiten klammere ich da mal aus)
die eckdaten, die du beschrieben hats wären für mich allesamt auschlusskriterien gegen die anschaffung eines hundes...dem hund zu liebe!
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Zuletzt geändert am 01.10.2014 08:17 Uhr
Hunters
  • Forenwelpe
Beiträge: 15
Original von halunke:

Original von Dudley:

Ich schaffte meine Zweithündin im Welpenalter an [...] sie musste das Alleine bleiben schon relativ früh lernen [...]

naja, du hattest ja offenbar einen zweiten hund (der welpe musste also nicht "allein" bleiben und hatte einen artgenossen, der ihm relxt gezeigt hat wie der hase läuft) und ne menge dusel bei der wahl des welpen gehabt


Nein, das war nicht der Fall denn meine Ersthündin war zu dem Zeitpunkt (noch) kein relaxtes Vorbild das Welpen erzieht und die große, weite Welt zeigt ohne das ich dafür etwas tun musste. Meine Hunde haben sich damals auch nicht bedingungslos in jede Situation gefügt. Das war Training und nicht zufällig "großes Glück".
"Das wahre Gold des Golden Retrievers ruht in seinem Herzen." (Roger Caras)
WolfsSong
  • Halbstarker
Beiträge: 498
Normalerweise bin ich jemand die ganz klar sagt: Berufstätigkeit und Hundehaltung kann man durchaus miteinander vereinbaren!
Aber es kommt eben auch auf einige Punkte an:

Die insgesamte Arbeitszeit z.B. mein Partner und ich arbeiten max. 8 Std. tägl. und das sollte (finde ich) die Grenze für einen Hund sein, die er alleine verbringen muss.
Dann muss man bedenken: Eine Einzelperson mit Fulltime-Job ist oftmals überfordert mit der Hundehaltung. Man muss ja in seiner wenigen freien Zeit: Haushalt, einkaufen, evt. Parties oder Treffen, Hundeerziehung und Hundeauslastung, Pflege des Hundes unter einem Hut bringen...gar nicht einfach! Und es bleibt mehr liegen, als es sollte.

Mit 2 Personen kann man die wichtigen Aufgaben wenigstens aufteilen und man kann an einem Strick ziehen...es ist unabdingbar dass die gesamte Familie den Hund gleich behandelt! (Dazu zählt eben auch der Partner...).
Ein Hund macht oftmals Dreck und hat einen Eigengeruch, willst du das deinem Partner zumuten, obwohl er mit Tierliebe nichts anzufangen weiss?

Natürlich kannst du auch über eine prof. Hundebetreuung nachdenken, solange dein Hund allein ist...aber umsonst ist nicht mal der Tod Es ist mit Sicherheit kostspielig.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)
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