Gefundenes Fressen für Hundehasser?

Shibaherz
Beiträge: 20678
Weiß nicht, ob Ihr davon gelesen habt? In Stetten bei Sigmaringen in B-W hat sich am Dienstagabend ein angeleinter Kangal in Abwesenheit der Halterin von der Leine losgerissen, den Grundstückszaun übersprungen und eine 72jährige Passantin, wohnhaft in der Nachbarschaft, auf dem Gehweg angegriffen und tödlich verletzt. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten der Frau wegen des Eigenrisikos nicht helfen. Die Polizei erschoss danach den Hund, sowie zwei weitere Hunde, die sich im Wintergarten des Hauses aufhielten.

Hier noch zwei vielsagende Kommentare von web.de:

Viviane Schuster
Was hat ein KANGAL in Deutschland zu suchen. Und dann noch angekettet. Natürlich sind die Halter Schuld. Man muss sich schon informieren, welche Rasse man sich da ins Haus holt. Aber solange jeder Vollpfosten sich heutzutage jeden Hund bei Ebay-Kleinanzeigen beschaffen kann. Natürlich tut es mir leid für die alte Dame und deren Angehörigen, aber (so blöd sich das jetzt auch anhört) Gott sei Dank, war es kein Kind

Jule Weis
Vielleicht kommt es jetzt falsch rüber...ist aber nicht so gemeint!
Ich bin froh, dass die Frau gestorben ist. In einem solchen Alter, die Operationen und Maßnahmen noch mitzumachen und die psychischen Belastungen durchzustehen, ist alles andere als leicht. Mein Mitgefühl mit den Rettungskräften, der Polizei und den Angehörigen!

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 31.05.2017 23:18 Uhr
christianeadler
  • Moderator
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+ 1
www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/stetten-am-kalten-markt/Hund-beisst-72-jaehrige-Passantin-tot;art372576,9274518


Wieso für Hundehasser? Gerade als Hundefreund bringt mich sowas auf die Palme. Mir tut die arme Frau leid, aber auch die Zeugen, die zur Untätigkeit verurteilt waren. Ich glaube, solche Bilder vergisst man nie wieder.

Mich macht es aber auch traurig und wütend, dass solche Tierhaltung mitten in einem Wohngebiet in Deutschland noch möglich ist, die nun zu einem toten Menschen und drei toten Hunden geführt hat. Wir haben eines der fortschrittlichsten Tierschutzgesetze de Welt, und trotzdem hält jemand Hunde 16 Stunden eingesperrt und sogar an der Kette. Dass die Tiere von sowas verrückt werden, ist doch klar, speziell auch noch bei Arbeitshunden, die seit Jahrhunderten zum eigenständigen Beschützen selektiert wurden. Wir haben zusätzlich noch endlose Gefahrenverordnungen und Hundegesetze, die eine sichere Unterbringung von Wachhunden verlangen und die Bevölkerung vor Angriffen schützen sollen. Ich hoffe nur, dass sich nicht auch in diesem Fall, wie 2000 bei dem Kind in Hamburg, herausstellt, dass die zuständigen Behörden informiert waren und nur nichts unternahmen.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Shibaherz
Beiträge: 20678
Natürlich können Hunde nichts dafür, wie Menschen mit ihnen umgehen.
Wir sind hier ALLE Hundefreunde – trotzdem gibt es genug Hundehasser.

Es hat dort bereits mehrfach Beschwerden aus der Nachbarschaft über die Tierhaltung gegeben, ohne dass sich etwas änderte. Der Tathund lag tagsüber angekettet auf dem kleinen Grundstück. Die Nachbarn hatten sich auch über den „infernalischen Gestank“ beschwert, weil die Halterin längere Zeit lang das benutzte Katzenstreu einfach in einer Hofecke aufschichtete.
Die Halterin hat zudem Nachbarn gegenüber ihre Absicht geäußert, Welpen züchten und verkaufen zu wollen.
Das zuständige Veterinäramt überprüfte auf die Beschwerden von Nachbarn hin die Tierhaltung und verlautbarte danach, dass tierschutzrechtlich „alles in Ordnung“ sei.
Klar haben wir genügend Gesetze und Verordnungen. Aber wie in anderen Bereichen auch, wird ihre Einhaltung zu wenig und zu lasch kontrolliert. Außer im Straßenverkehr, wo die Kontrollen dem Staat entsprechende Einnahmen bringen.

Der von Christiane angegebene Link lässt sich nicht öffnen. Ist aber leicht zu googeln mit den Stichworten „Stetten“ und „Kangal“

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Gast
  • Forenwelpe
Ich bin erschüttert, die arme Frau. Mein Beileid.
Die Hundebesitzerin gehört ..... (möchte ich lieber nicht aussprechen).
SchnauzerGirl
  • Alpha Hund
Beiträge: 7297
+ 1
Es macht einen natürlich fassungslos! Die Tierschutzgesetze, die wir haben,
müssen angewandt werden! Kangal Haltung in der Stadt empfinde ich als
überhaupt nicht sinnvoll! Der Kangal beschützt seinen Grund und Boden!
Über Kettenhaltung braucht man nicht sprechen, kennt man aus Polen zur
Genüge, man weiss doch was das mit Hunden macht!

Das Grundstück war zwar eingzäunt und der Hund ist sprichwörtlich über
sich hinaus gewachsen. Es gibt eine Mindesthöhe zur Grundstückseinzäun-
ung, Warnschilder sollten auf Hunde hinweisen! Diese Hunderasse ist nichts
für Besitzer, die keine/wenig Erfahrung haben! Das haben die Hunde und
eine Frau mit ihrem Leben bezahlt! *Völlig aus den Lot gelaufen*
"Artgerecht, ist nur die Freiheit"...
Zuletzt geändert am 01.06.2017 11:28 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 914
+ 2
Hier noch ein ausführlicher Bericht dazu:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.stetten-akm-frohnstetten-wem-gehoerte-der-todes-hund.3b0dbbf4-1e8f-44cd-a181-f1f17917dd02.html

Wieder einmal ein Herdenschutzhund in falschen Händen !!

Nicht nur, dass der Kangal, der die Frau tötlich verletzt hatte erschossen wurde, sondern die anderen 2 Hunde auf den Grundstück auch noch, die nicht an dem Vorfall beteiligt waren.

Furchtbar für die Spaziergängerin.....

Wieso meinen manche Leute, sie müssten halt "etwas Besonderes" haben wollen, setzen sich aber nicht mit der Hundeart, geschweige denn mit der Rasse auseinander.
Die Halterin wollte angebl. auc hnoch Kangal`s züchten um Geld zu machen !!

Durch solche Leute kommen Herdenschutzhunde in Verruf !! Durch absolut falsche Haltung, wobei man hier schon nicht mehr von Haltung in meinen Augen sprechen kann !!

Von Herdenschutzhunden keine Ahnung, aber züchten (wohl eher vermehren) wollen !!

3 Hunde und die Spaziergängerin haben dafür mit ihrem Leben bezahlt !! UNVERANTWORTLICH !!

Und ich finde auch, dieses unverantwortliche Verhalten der angebl. Halterin ist ein gefundenes Fressen für alle Hundeunliebhaber und Menschen, die soweiso schon Angst vor Hunden haben, auch wenn letztere oft unbegründet ist.

Sie hat verantwortlichen und wirklichen Hundeliebhabern und Herdenschutzhundeliebhabern damit einen großen Bärendienst erwiesen....Hoffentlich treffe ich diese Frau nie im Leben !!

Traurige Grüße
Feuerwolf mit Renntier Fina
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 1
Auch du sprichst vom gefundenen Fressen für Hundeunliebhaber, aber ich verstehe es nicht. Es gibt sicher viele Fälle, in denen ich als Hundehalter mit Hundefeinden auf Konfrontationskurs bin, aber nicht in so einem. Sowas darf einfach nicht passieren, und wäre ich eine Angehörige, würde ich nicht nur die Halterin, sondern auch die Kommune verklagen. Es kann nicht sein, dass erst jemand schwer verletzt werden oder sterben muss, damit solche gefährlichen Haltungsbedingungen aufhören. Ich habe doch als Hundefreund dasselbe Interesse wie der Hundefeind, unbeschadet und ohne Angst vor aggressiven Hunden auf öffentlichen Wegen gehen zu dürfen. Ich möchte erst gar nicht hinter einem meterhohen Gartenzaun von einem Hund angefletscht werden, der auf der linken Hinterpfote darüber springen könnte, und hoffen, dass Halsband und Kette halten, was eben irgendwann nicht mehr glückt. Diese Anwohner mussten sich das gefallen lassen, und ich könnte auch aus meiner Gegend ähnliche Beispiele erzählen, wo notdürftig gesicherte Hunde die Strasse vor ihrem Grundstück mit als ihr Revier verteidigen.

Als Hundefreund gebe ich ehrlich zu, dass Unfälle mit Hunden immer passieren können und werden. Kein Hund und kein Halter ist perfekt, benimmt sich immer ausgeglichen und vorausschauend. Vielleicht beisst mein Hund mal den Tierarzt oder einen Vertreter, der trotz Warnschildern das Grundstück betritt. Vielleicht missversteht mein Hund mal etwas als Bedrohung und wehrt sich. Als Hundefreund wünsche ich mir, dass die Gesellschaft mit diesem Restrisiko lebt. Um so schärfer verurteile ich doch aber Vorfälle wie diesen. Was dieser alten Dame passiert ist, ist kein Unfall, sondern war durch schlechte Haltung und Fahrlässigkeit vorprogrammiert.

Wie eigentlich immer gehen die Diskussionen danach in die falsche Richtung. Es geht nicht um Behördenversagen oder untragbare Zustände bei dieser konkreten Hundehaltung, sondern darum, ob ein Kangal ein gefährlicher Hund ist und auf die Rasseliste gehört. Natürlich geht wieder Hüte-, Hirten- und Herdenschutzhund wild durcheinander.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Zuletzt geändert am 02.06.2017 19:05 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 914
+ 1
@ChristianeAdler:

Ich meinte damit, dass so ein Vorfall Wasser auf die Mühlen ist von Hundeunliebhanbern und deren Argumenten gegen Hunde.

Genauso wie ein tödlicher Angriff eines Wolfes Wasser auf die Mühlen von Wolfsgegnern ist und sie diesen Vorfall als Argument gegen alle Wölfe nehmen würden.

Ein Kangal gehört für mich nicht auf die Liste der gefährlichen Hunde. Genausowenig wie ein Maremmano auf diese Liste gehört oder andere Herdenschutzhunde.
Vor Jahren stand der Maremmano in NRW auf dieser "Kampfhundeliste" und ist mittlerweile wieder von dieser Liste genommen worden.

In Hamburg und Hessen stehen der Kangal und der Kaukasische Owtscharka auf der Liste. In NRW wird die Gefährlichkeit des Kangals vermutet, kann aber widerlegt werden durch einen Wesenstest ( s.g. Liste 2).

Für mich gehört eher die Halterin auf eine Liste mit Menschen, die keinen Hund, schon gar keinen Herdenschutzhund halten dürften !!

Aber ich muss wissen, was für einen Hund ich mir anschaffe und ihn verantwortungebewusst und rasse- bzw. veranlagungsrichtig halten ( z.B. sollte man auch einen Galgo oder Podenco nicht ohne Leine in einem noch dazu wildreichem Gelände frei laufenlassen...), so dass eben keine unberechtigte Gefahr für andere Menschen oder Lebewesen besteht, denn manche Hunde sollen ihren Garten und ihr Haus verteidigen.
Und ja.....ein Herdenschutzhund verteidigt bzw. versucht gefahrenabwendend auch seine Nachbarn miteinzubeziehen.
Denn für sie hört der Schutz nicht an der Grundstücksgrenze auf, sondern alles, was in ihrem Sichtbereich ist wird mit einbezogen.
So wie sie seit Jahrtausenden dafür gezüchtet worden sind.....drohend abwehrend......aber ihren Gartenzaun oder ihren Elektrozaun um eine Herde haben sie zu respektieren.....Das ist die Kunst bzw. Notwendigkeit bei der Haltung dieser Hunde....

Unfälle können immer passieren. Ein Restrisiko besteht auch immer und wird immer bestehen bleiben auf dieser Welt, nicht nur mit Hunden, sondern auch mit Mitmenschen und der Natur an sich.

Dass dieser Vorfall mit der Spaziergängerin für mich kein Unfall war, hab`ich, denke ich , deutlich gemacht.

Meine Anouk hat auch ihren Garten heftigst verteidigt. Sie hätte über den Gartenzaun springen können, ebenso wie Fina ihren Garten gegen andere Hunde verteidigt und auch über den Zaun springen können, wenn sie es denn könnte und wollte....oder unten drunter durchbuddeln.....
Meine Hunde waren aber immer schon grundstückstreu und ich habe ihnen beigebracht eben nicht über den Zaun zu hüpfen.

Hier habe ich einen Link zu dem Thema, der m.M.n. sehr gut widergibt, was ich meine:
https://www.wuff.eu/wp/herdenschutzhunde-zwischen-faszination-und-albtraum/
Zuletzt geändert am 02.06.2017 20:11 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20678
+ 2
@Christiane: Für Dich ist das doch kein „gefundenes Fressen“ i. S. von verallgemeinernder Stimmungsmache gegen große Hunde. Diese Stimmungsmache gibt es gleichwohl. Nur so war das gemeint. Du siehst Dich in dem Fall auf einer Linie mit den Hundehassern („Sowas darf einfach nicht passieren“)? Mag sein, aber die Schlüsse, die von Hundefreunden und -hassern aus einem derartigen Vorkommnis gezogen werden, sind nicht diesselben. Die Kritik des Hundefreundes – erklärtermaßen auch Deine – richtet sich auf die Haltungsbedingungen und deren Tolerierung durch die zuständigen Behörden; der Hundefeind dagegen fordert Zucht- und Importverbote, eine allgemeine Reduzierung des Hundebestandes, besorgt sich Pfefferspray oder füllt Leberwurst-Köder mit Glasscherben.

Nein, es kann nicht darum gehen, ob ein Kangal ein gefährlicher Hund ist und auf die Rasseliste gehört. Vielmehr muss es darum gehen, ob die Haltung bestimmter Hunderassen behördlicherseits an Auflagen geknüpft werden sollte, auch wenn diese Hunde nicht auf der Rasseliste stehen und da auch nicht hingehören. In diesem Sinn liegt doch auch eindeutig ein Versagen des zust. Veterinäramtes (s. meinen Beitrag von vorgestern, 07:21 h) oder sonstiger mit Tierschutz befasster Stellen vor. Denen geht es scheinbar doch am A … vorbei, ob ein Hund bestimmte Aufgaben, ein bestimmtes Betätigungsfeld braucht oder nicht, wenn sie meinten, dass „tierschutzrechtlich alles in Ordnung“ gewesen sei.

Als „selbstbeherrscht, beschützend, konzentriert und ruhig“ charakterisiert die Hamburger Kangal-Züchterin Elisabeth von Buchwaldt den Kangal. Ein Herdenschutzhund par excellence. „In der Türkei leben diese Hunde frei in den Dörfern, und niemand kann es sich leisten, dass sein Hund jemanden anknurrt oder sogar beißt … Kangals beschützen die Herde vor Raubtieren, und sehr selten vor Menschen … ein erwachsener Kangal, der gut sozialisiert und erzogen ist, hat mit fremden Menschen keine Probleme ...“

In den USA, England und Schweden werden Kangals sogar als Therapie-Hunde ausgebildet. Sie sind angeblich ganz besonders geeignet für die Betreuung von Menschen mit Hundephobien, von autistischen Kindern und Schwerbehinderten.

Auf Focus online heißt es zum Kangal aber auch: Kein Hund für einen Reihenhausgarten, wo er durch permanenten Revierschutz-Stress zur tödlichen Gefahr werden kann. Während seiner selbständigen Beschützer-Aktionen ist der Kangal nicht mehr unterordnungsbereit.

Und solche Hunde hat die Halterin in Stetten von morgens früh bis abends spät, eingesperrt bzw. angeleint, auf dem kleinen Grundstück sich selbst überlassen.




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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 03.06.2017 01:03 Uhr
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
Den Threadtitel verstehe ich nicht.
Tragischer Vorfall. Sowas sollte nicht passieren. Aber nicht der Erste und nicht der Letzte, bei dem ein Hund einen Menschen tötet oder verletzt. Wer Hunde nicht mag, der hat genug Argumente dagegen und kann sich auf jede Menge Vorfälle beziehen, so dass er beim besten Willen nicht auf einzelne Vorfälle angewiesen ist.

Ganz anders beim Wolf, was ein völlig anderes Thema ist, bei dem es Konsequenzen geben muss und haben wird, wenn Menschen durch ihn getötet werden.

Im aktuellen Fall hat eine Frau, wie ich gelesen hatte, von einem Mann einen Kangal übernommen, der mit dem Hund nicht zurecht kam. Sie hat die Gefährlichkeit dieses einen Hundes unterschätzt.
Bei uns stehen Kangals auf der Liste, gleichwohl ich noch keinen bösartigen Kangal gesehen habe. Ganz im Gegenteil. Auch wenn er in einem ganz normalen Haus lebt, kann er lammfromm sein.
Auch kann nicht von diesem Kangal, der möglicherweise vom Vobesitzer oder einem anderen (wer weiß denn, was dieser Hund erlebt hat und wie viele landen möglicherweise wiederholt im TH) versaut wurde, auf alle Kangals geschlossen werden.

Das die Besitzerin den ganzen Tag unterwegs war, möchte ich dabei nicht werten, da nicht bekannt ist, ob das üblich war oder eine Ausnahme darstellte.

Fest steht nur, dass die Frau sich mit dem Übernehmen dieses Hundes, von dessen Aussehen sie sich vielleicht hat blenden lassen, überschätzt hat und dies ein Menschenleben gekostet hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Anzeigen beim Veterinäramt bezogen sich nach dem, was ich gelesen habe, auf die 20 Katzen der Frau, deren benutzte Einstreu in Massen auf dem Grundstück gelagert wurde und zu Geruchsbelästigungen in der Nachbarschaft führte. Auch das eher ein Zeichen der Überforderung. Da jeder auf seinem Grundstück machen kann, was er will und es den Tieren gut ging, hatte der Besuch vom Amt keine Folgen.

Für mich ist die Frau eher ein Tiermessie, der einfach nicht nein sagen konnte, wenn es um die Aufnahme von Tieren ging.
Zuletzt geändert am 03.06.2017 13:09 Uhr
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