Erziehung - artgerechter Umgang - Die Aufgaben des Hundes "Heute "
Hallo,
frueher wurden die Hunde ja hauptsaechlich gehalten, um bestimmte Aufgaben zu erfuellen. Und in etwa ist das heute ja auch noch so.....
In manchen Laendern ist das noch sehr stark ausgepraegt. Also der Begleithund wie wir ihn kennen ist da nicht so stark vertreten.
Hunde sind dort in erster Linie Wach- Schutzhunde, Jagdhunde und auch Therapiehunde.
Der Hund hat sich unserer Welt sehr gut angepasst und wurde durch Zucht und Selektion fuer die verschiedenen Aufgabengebiete perfektioniert.
Natuerlich gibt es auch Ausuferrungen, die mir so gar nicht in den Kram passen wie bestimmte Modeerscheinungen usw.
Ich halte meine Hunde in erster Linie als Familienhunde und Wachhunde. Sie leben im Rudel und unserer Familie. Sie gehen zwar ihrem eigentlichem Job, dem Bewachen der Herde nicht mehr nach, aber sie sind auch dazu gezuechtet worden, um Territorium zu bewachen und das machen sie jeden Tag.
Habe keine Nachbarn und wir "stoeren" niemanden
Meine Erziehungsmethoden sind dementsprechend. Ich moechte, dass sie ein artgerechtes Hundeleben im Rudel fuehren und ihren urspruenglichen Aufgaben in etwa nachgehen koennen, aber sie brauchen genauso viel Familienanschluss und muessen sich entsprechend "benehmen".
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
frueher wurden die Hunde ja hauptsaechlich gehalten, um bestimmte Aufgaben zu erfuellen. Und in etwa ist das heute ja auch noch so.....
In manchen Laendern ist das noch sehr stark ausgepraegt. Also der Begleithund wie wir ihn kennen ist da nicht so stark vertreten.
Hunde sind dort in erster Linie Wach- Schutzhunde, Jagdhunde und auch Therapiehunde.
Der Hund hat sich unserer Welt sehr gut angepasst und wurde durch Zucht und Selektion fuer die verschiedenen Aufgabengebiete perfektioniert.
Natuerlich gibt es auch Ausuferrungen, die mir so gar nicht in den Kram passen wie bestimmte Modeerscheinungen usw.
Ich halte meine Hunde in erster Linie als Familienhunde und Wachhunde. Sie leben im Rudel und unserer Familie. Sie gehen zwar ihrem eigentlichem Job, dem Bewachen der Herde nicht mehr nach, aber sie sind auch dazu gezuechtet worden, um Territorium zu bewachen und das machen sie jeden Tag.
Habe keine Nachbarn und wir "stoeren" niemanden
Meine Erziehungsmethoden sind dementsprechend. Ich moechte, dass sie ein artgerechtes Hundeleben im Rudel fuehren und ihren urspruenglichen Aufgaben in etwa nachgehen koennen, aber sie brauchen genauso viel Familienanschluss und muessen sich entsprechend "benehmen".
Zuletzt geändert am 11.02.2009 23:05 Uhr
.. , dann sind unsere HSH von den Erwartungen an sie ( als Hund) und vom ihnen gebotenen Lebensumfeld her ja noch recht nahe an ihren genet. bedingten Voraussetzungen dran! - Wir konnten den Hunden ein adäquares Umfeld geben. -
Aber schauen wir uns z.B. in den Städten um oder uns die Rollen der Hunde an,die z.B.Aufgaben des "Sozialpartners", des Behindertenbegleithundes", des "menschl, Familienmitgliedes", des "Katastrophenhundes" ( allein der Begriff..), des "Ersatz-Partners", des Blindenführhundes, des Epilepsie-Hundes etc. erhalten...
das Feld ist weit. - Wie weit können wir ( Menschen) gehen, welche sog. "Erziehungsmethoden werden wegen dieser doch oft einseitigen Erwartungshaltung
von Menschenseite vertreten? Und welche vertretbare Grenze gibt es?
Aber schauen wir uns z.B. in den Städten um oder uns die Rollen der Hunde an,die z.B.Aufgaben des "Sozialpartners", des Behindertenbegleithundes", des "menschl, Familienmitgliedes", des "Katastrophenhundes" ( allein der Begriff..), des "Ersatz-Partners", des Blindenführhundes, des Epilepsie-Hundes etc. erhalten...
das Feld ist weit. - Wie weit können wir ( Menschen) gehen, welche sog. "Erziehungsmethoden werden wegen dieser doch oft einseitigen Erwartungshaltung
von Menschenseite vertreten? Und welche vertretbare Grenze gibt es?
Jedes Lebewesen ist ein Individuum. NIEMAND kann ein Lebewesen BESITZEN.
Sy Me
Sy Me
Zuletzt geändert am 11.02.2009 23:06 Uhr
Ich denke, dass viele Leute sogar unmögliches verlangen..
- Er soll wachsam sein, aber nicht kläffen
- Er soll mich beschützen, aber fremden gegenüber freundlich sein
- Er soll territorial sein, aber mit allen anderen Hunden klar kommen
- Er soll gehorsam sein, aber wenn es drauf ankommt selbst entscheidungen treffen
Diese Punkte sind halt oftmals schon ein Widerspruch in sich. Aber ich kenne nicht wenige Leute, die genau das vom Hund verlangen. Nicht nur einen der Punkte, sondern ALLE! Und da ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert. Das kann kein Hund wirklich in vollem Umfang leisten.
- Er soll wachsam sein, aber nicht kläffen
- Er soll mich beschützen, aber fremden gegenüber freundlich sein
- Er soll territorial sein, aber mit allen anderen Hunden klar kommen
- Er soll gehorsam sein, aber wenn es drauf ankommt selbst entscheidungen treffen
Diese Punkte sind halt oftmals schon ein Widerspruch in sich. Aber ich kenne nicht wenige Leute, die genau das vom Hund verlangen. Nicht nur einen der Punkte, sondern ALLE! Und da ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert. Das kann kein Hund wirklich in vollem Umfang leisten.
Eine interessante Frage!
Wenn ich so auf die vergangenen 30 Jahre zurückschaue, was kann ich dann sagen?
Hunde bekommen immer öfter einen eher "Ideellen" Wert, denke ich. Für viele Hunde ging die Entwicklung klar von einem "Gebrauchshund" mit klar umrissenen Aufgabenfeld weg und ist heute doch auch bei einem Status angelangt, der eher der Selbstverwirklichung seiner Besitzer dient. Das ist nicht negativ gedacht; wenn zB der sportliche Mensch sich den entsprechenden Hund holt und mit ihm zusammen Fähigkeiten entwickelt ist das ja für beide schön.
Dabei bedingt das heute erkannte und angewandte Wissen über Lernvorgänge und soziale Strukturen einen Umgang mit dem Hund, der ein allgemein viel höheres Niveau erreicht als es viele Jahre möglich war. Die Hunde werden ganz anders gefordert und gefördert und können so auch oft besser auf das "heutige" Leben eingehen. Das kommt natürlich wieder dem Menschen zu Gute.
Kritisch wird es dann, wenn die Erwartungen nicht mit der Wirklichkeit mithalten kann. Wer zB einem Piloten über die Schulter schaut, weiss klar, welcher jahrelange Aufwand dessen beruflicher Werdegang in Anspruch nahm. Wer aber einem spezialisierten Hund bei der Arbeit zusieht, setzt manchmal voraus, dass der eigene Hund das auch können sollte - weil es eben ein Hund ist.
Ein Hund sollte keine "Krücke" für den Alltag oder für das Ego sein. Na gut, ein bisschen
.
Oft wird ja so vieles in einen "Hund" hinein interpretiert...klar, ein Hund kann nicht sprechen und diese Ansprüche zurückweisen. Wenn Hunde sprechen könnten, wäre es mit mancher ewigen Freundschaft schnell am Ende und auch die Bequemlichkeit würde wahrscheinlich sehr leiden
Das ist nicht nur so dahin gesagt. Hunde bleiben oft ein Leben lang bei ihren Menschen, und der Mensch ist überzeugt davon, dass es seinem Hund nur bei ihm am Besten geht, dass nur er ihn am Besten versteht. Aber ist es wirklich so oder ist das nur das, womit wir uns gerne schmeicheln?
Warum ich Hunde habe? Mir macht es sehr großen Spaß, mit Hunden zusammen zu sein. Mich reizt die Auseinandersetzung mit ihrem Wesen, ich investiere gerne viel Zeit in ihre Ausbildung und vor allem habe ich viel Spaß mit ihnen. Sie fordern mich, stellen mich auf die Probe und in Frage, und mit jedem Hund kann ich mich weiter entwickeln. Hunde bringen mir sehr viel bei
Grenzen für den "Gebrauch" von Hunden festzulegen ist m.E. sehr schwer. Es ist sehr traurig, wenn Hunde an Seele, Leib und Leben schaden nehmen. Der Trend, den Hund als Partner stellvertretend für Menschen in vielen Bereichen einzusetzen ist auch etwas fraglich, vorsichtig gesagt.
Lieben Gruß Tina
Wenn ich so auf die vergangenen 30 Jahre zurückschaue, was kann ich dann sagen?
Hunde bekommen immer öfter einen eher "Ideellen" Wert, denke ich. Für viele Hunde ging die Entwicklung klar von einem "Gebrauchshund" mit klar umrissenen Aufgabenfeld weg und ist heute doch auch bei einem Status angelangt, der eher der Selbstverwirklichung seiner Besitzer dient. Das ist nicht negativ gedacht; wenn zB der sportliche Mensch sich den entsprechenden Hund holt und mit ihm zusammen Fähigkeiten entwickelt ist das ja für beide schön.
Dabei bedingt das heute erkannte und angewandte Wissen über Lernvorgänge und soziale Strukturen einen Umgang mit dem Hund, der ein allgemein viel höheres Niveau erreicht als es viele Jahre möglich war. Die Hunde werden ganz anders gefordert und gefördert und können so auch oft besser auf das "heutige" Leben eingehen. Das kommt natürlich wieder dem Menschen zu Gute.
Kritisch wird es dann, wenn die Erwartungen nicht mit der Wirklichkeit mithalten kann. Wer zB einem Piloten über die Schulter schaut, weiss klar, welcher jahrelange Aufwand dessen beruflicher Werdegang in Anspruch nahm. Wer aber einem spezialisierten Hund bei der Arbeit zusieht, setzt manchmal voraus, dass der eigene Hund das auch können sollte - weil es eben ein Hund ist.
Ein Hund sollte keine "Krücke" für den Alltag oder für das Ego sein. Na gut, ein bisschen
Oft wird ja so vieles in einen "Hund" hinein interpretiert...klar, ein Hund kann nicht sprechen und diese Ansprüche zurückweisen. Wenn Hunde sprechen könnten, wäre es mit mancher ewigen Freundschaft schnell am Ende und auch die Bequemlichkeit würde wahrscheinlich sehr leiden
Das ist nicht nur so dahin gesagt. Hunde bleiben oft ein Leben lang bei ihren Menschen, und der Mensch ist überzeugt davon, dass es seinem Hund nur bei ihm am Besten geht, dass nur er ihn am Besten versteht. Aber ist es wirklich so oder ist das nur das, womit wir uns gerne schmeicheln?
Warum ich Hunde habe? Mir macht es sehr großen Spaß, mit Hunden zusammen zu sein. Mich reizt die Auseinandersetzung mit ihrem Wesen, ich investiere gerne viel Zeit in ihre Ausbildung und vor allem habe ich viel Spaß mit ihnen. Sie fordern mich, stellen mich auf die Probe und in Frage, und mit jedem Hund kann ich mich weiter entwickeln. Hunde bringen mir sehr viel bei
Grenzen für den "Gebrauch" von Hunden festzulegen ist m.E. sehr schwer. Es ist sehr traurig, wenn Hunde an Seele, Leib und Leben schaden nehmen. Der Trend, den Hund als Partner stellvertretend für Menschen in vielen Bereichen einzusetzen ist auch etwas fraglich, vorsichtig gesagt.
Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!
Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Bei mir ist so, dass ich Tiere insgesamt sehr, sehr liebe, im Lauf der Jahre aber ganz von Tieren abgekommen bin, die in Freiheit und dort, wo sie hingehören, besser leben. Was ja schon zeigt, wie wichtig mir artgerechtes Halten von Tieren ist....
Da bleiben im Rahmen meiner Möglichkeiten dann nur noch Hund, Katze und Gartenteich... Katze scheidet inzwischen leider auch aus, weil mehrere Familienmitglieder allergisch reagieren.
Vom Hund erwarte ich eigentlich nur, dass er eine angenehme Gesellschaft für die ganze Familie ist, etwas, um was ich mich intensiv kümmern kann (typisch weiblich
) und er ist ein Grund, mich auch auf eine gesunde und angenehme Art zu bewegen, nicht nur bei der Arbeit. Zu irgendeiner Sportart, also zu unproduktiver Bewegung, könnte ich mich nie aufraffen...
.Der Hund ist eine "Ausrede" für mich, mich stundenlang draußen in der Natur aufzuhalten ...
Grüßle!
Gerlinde mit Ronja und Charly
Da bleiben im Rahmen meiner Möglichkeiten dann nur noch Hund, Katze und Gartenteich... Katze scheidet inzwischen leider auch aus, weil mehrere Familienmitglieder allergisch reagieren.
Vom Hund erwarte ich eigentlich nur, dass er eine angenehme Gesellschaft für die ganze Familie ist, etwas, um was ich mich intensiv kümmern kann (typisch weiblich
Grüßle!
Gerlinde mit Ronja und Charly
Zuletzt geändert am 12.02.2009 10:30 Uhr
Das ist eine sehr gute Frage. Ich hatte mal im Fernsehen einen Beitrag über irgendein Naturvölkchen, fragt mich jetzt nicht wo, gesehen. Sie gingen mit ihren Hunden, bewaffnet mit Pfeil und Bogen auf die Jagd. Die Hunde lebten im Rudel mit den Menschen in primitiven Strohhütten und mußten sich selbst versorgen. Man sah aber auch das die Menschen respektvoll mit ihnen umgingen.
Diese Hunde hatten kein Sofa oder ein kuscheliges Hundebett, keine medizinische Versorgung, kein tolles ausgewogenes Futter. Aber sie hatten ihre Freiheit und konnten meist tun was sie wollten. Sie wirkten auf mich glücklich.
Was ich damit sagen will, oft tun mir meine Hunde leid, weil sie, wie ich auch, vielen Zwängen unterworfen sind und vieles von ihnen abverlangt wird , das eigentlich gar nicht in ihrer Natur liegt.
Ich weiß nicht ob ich meinen Hunden zuviel zumute. Ich halte sie, weil es mir Spaß macht mit einer anderen Spezies zu interagieren. Dabei versuche ich ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Natürlich bin ich dabei auch egoistisch, denn meine Hunde geben mir sehr viel.
Lg
Conny
Diese Hunde hatten kein Sofa oder ein kuscheliges Hundebett, keine medizinische Versorgung, kein tolles ausgewogenes Futter. Aber sie hatten ihre Freiheit und konnten meist tun was sie wollten. Sie wirkten auf mich glücklich.
Was ich damit sagen will, oft tun mir meine Hunde leid, weil sie, wie ich auch, vielen Zwängen unterworfen sind und vieles von ihnen abverlangt wird , das eigentlich gar nicht in ihrer Natur liegt.
Ich weiß nicht ob ich meinen Hunden zuviel zumute. Ich halte sie, weil es mir Spaß macht mit einer anderen Spezies zu interagieren. Dabei versuche ich ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Natürlich bin ich dabei auch egoistisch, denn meine Hunde geben mir sehr viel.
Lg
Conny
Im Titel dieses Threads wird auch nach der "Aufgabe" eines heutigen Hundes gefragt. Und da beginnt oft das Problem:
Klar, es gibt Hütehunde, die (ernsthaft) eine Schafherde hüten, genauso wie es nach wie vor Wachhunde gibt, die die Aufgabe haben, ein Grundstück zu bewachen.
Welche wirkliche Aufgabe hat aber ein "Familienhund"???
Ist Familienhund sein eine Aufgabe, die ein Hund als solche auffassen kann?
Ist spielen eine Aufgabe die der Hund als solche auffassen kann?
Ist "auf der Couch rumliegen und geknuddelt werden" eine Aufgabe die der Hund als solche auffassen kann?
Ist "Agility-Turniere-gewinnen" eine Aufgabe, die der Hund als solche auffassen kann?
ist "sinnlos durch den Wald laufen" eine Aufgabe, die der Hund als solche auffassen kann?
Wenn man ehrlich ist, muß man alle diese Fragen mit "Nein" beantworten. Viele Hunde der heutigen Zeit haben keine Aufgabe (mehr). Wenn der Hund aber keine Aufgabe hat, kann er vielleicht "glücklich" sein (er hat ein Dach überm Kopf, Menschen die ihn lieben, ärztliche Versorgung und und und... verglichen mit einem Straßenhund in Rio de Janeiro ist das durchaus als "Glück" zu betrachten). Aber kann ein Hund ohne Aufgabe, ohne echte Verantwortung auch wirklich zufrieden sein???
Für mich als Hundehalter zählt es zu meinen Pflichten, dem Hund, der bei mir keine "echte" Aufgabe erfüllt, Aufgaben zu schaffen die für ihn existenziell wichtig sind. Aufgaben, die artgerecht sind, also dem natürlichen Verhalten des Hundes möglichst naturnah entsprechen.
Nur so kann ich ihn nicht nur glücklich, sondern auch zufrieden machen.
Klar, es gibt Hütehunde, die (ernsthaft) eine Schafherde hüten, genauso wie es nach wie vor Wachhunde gibt, die die Aufgabe haben, ein Grundstück zu bewachen.
Welche wirkliche Aufgabe hat aber ein "Familienhund"???
Ist Familienhund sein eine Aufgabe, die ein Hund als solche auffassen kann?
Ist spielen eine Aufgabe die der Hund als solche auffassen kann?
Ist "auf der Couch rumliegen und geknuddelt werden" eine Aufgabe die der Hund als solche auffassen kann?
Ist "Agility-Turniere-gewinnen" eine Aufgabe, die der Hund als solche auffassen kann?
ist "sinnlos durch den Wald laufen" eine Aufgabe, die der Hund als solche auffassen kann?
Wenn man ehrlich ist, muß man alle diese Fragen mit "Nein" beantworten. Viele Hunde der heutigen Zeit haben keine Aufgabe (mehr). Wenn der Hund aber keine Aufgabe hat, kann er vielleicht "glücklich" sein (er hat ein Dach überm Kopf, Menschen die ihn lieben, ärztliche Versorgung und und und... verglichen mit einem Straßenhund in Rio de Janeiro ist das durchaus als "Glück" zu betrachten). Aber kann ein Hund ohne Aufgabe, ohne echte Verantwortung auch wirklich zufrieden sein???
Für mich als Hundehalter zählt es zu meinen Pflichten, dem Hund, der bei mir keine "echte" Aufgabe erfüllt, Aufgaben zu schaffen die für ihn existenziell wichtig sind. Aufgaben, die artgerecht sind, also dem natürlichen Verhalten des Hundes möglichst naturnah entsprechen.
Nur so kann ich ihn nicht nur glücklich, sondern auch zufrieden machen.
Zuletzt geändert am 12.02.2009 12:24 Uhr
Hallo Mephistoteles,
könntest Du das hier:
an einigen Beispielen genauer erklären?
Und inwiefern Sozialkontakte, Bewegung, Spuren nachgehen, etc. nicht artgerecht sind bzw. dem natürlichen Verhalten entsprechen?
Danke.
VG
Daniela
könntest Du das hier:
Original von Mephistopheles:
>> Für mich als Hundehalter zählt es zu meinen Pflichten, dem Hund, der bei mir keine "echte" Aufgabe erfüllt, Aufgaben zu schaffen die für ihn existenziell wichtig sind. Aufgaben, die artgerecht sind, also dem natürlichen Verhalten des Hundes möglichst naturnah entsprechen.
>> Für mich als Hundehalter zählt es zu meinen Pflichten, dem Hund, der bei mir keine "echte" Aufgabe erfüllt, Aufgaben zu schaffen die für ihn existenziell wichtig sind. Aufgaben, die artgerecht sind, also dem natürlichen Verhalten des Hundes möglichst naturnah entsprechen.
Nur so kann ich ihn nicht nur glücklich, sondern auch zufrieden machen.
an einigen Beispielen genauer erklären?
Und inwiefern Sozialkontakte, Bewegung, Spuren nachgehen, etc. nicht artgerecht sind bzw. dem natürlichen Verhalten entsprechen?
Danke.
VG
Daniela
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- Begleithund
Beiträge: 1693Welche Erwartungen stellen wir an unseren Hund heute? - Jeder einzelne und unsere Gesellschaft / in unserer Gesellschaft??
Erwarten wir da nicht zuviel?
Sozialpartner - Behindertenbegleithund - Schutz - Jagdgefährte - "Begleiter und Beschützer "Untergeordneter und "Untergebener , Partner etc.?
Oft sehe ich in diesen vielen unterschiedlichen Erwartungshaltungen an den Hund eine riiiieeeesige Diskrepanz zu den Erziehungs-"Methoden".
Sind wir da nicht ungerecht oder sogar anmaßend?
Welche Rolle soll Euer Hund in Eurem ( gemeinsamen ) Leben ausfüllen?
Warum habt Ihr einen Hund?
Sy Me