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erwartungen an welpen
Das Problem ist, dass viele Menschen, die sich einen Welpen zulegen nur im Kopf haben "ach, schau doch wie süß er ist" sie vergessen aber die viele Arbeit die so ein kleiner Racker mit sich bringt. Man kann halt keinen süßen kleinen Welpen haben, der stubenrein ist, auf alle Kommandos hört etc. Dafür braucht es sehr viel Arbeit und Zeit, die viele Menschen einfach nicht mehr haben. Mir ist auch aufgefallen, dass viele keine Junghunde bzw ausgewachsenen Hund haben wollen, weil sie glauben, dass diese dann nicht auf sie hören und die ganze Zeit ihrem Alten Besitzer nachtrauern und weil sie glaube, dass wenn sie ihn als Welpen holen, er ohne jegliche Arbeit (sich selbst) zum perfekten Hund erzieht und alles tut was man von ihm verlangt. Was mir auch aufgefallen ist, dass viele Menschen, die sich für eine größere Rasse entscheiden mit den Welpen sehr grob umgehen, da diese nicht so typisch "welpig" (ja ich weiss das hört sich komisch an
) sind, weil sie ja aben rassebedingt ziemlich groß sind.
Auf der anderen Seite frage ich mich wieder was darf man einem Welpen durchgehnlassen und wie reagiere ich am besten, wenn er nur Unfug anstellt.
Ich versuche meinen Welpen einfach "Kind" sein zu lassen, aber irgendwo müssen ja auch Grenzen sein, oder? Ich möchte später nicht einen Hund haben, den ich nirgends mitnehmen kann, weil er einfach nur Unfug macht. Andererseits möchte ich meinen Hund auch seine natürlichen Instinkte lassen und mich nicht immer in sein Vorgehen einmischen.
Wie zeige ich meinem Welpen was er darf und was nicht? Wenn er zB anfängt an den Schuhen rumzukauen, oder an den Möbeln dann sag ich "Nein" und lenke seine Aufmerksamkeit auf eins seiner Spielzeuge an denen er natürlich rumkauen darf soviel er will. Aber wie kann ich mir sicher sein, dass er das "Nein" mit der Couch assoziert und nicht mit seinem Spielzeug?
Oder zB rennt er mir wie ein wahnsinniger hinterher wenn ich den Boden wische. Er ist ganz narrisch auf dem Mop (vlt weil er ein Mops ist
). Soll ich ihn dann einfach tun lassen? Mir machts an und für sich nicht aus, aber ich will nicht, dass er das bis an sein Lebensende macht
. Soll ich ihn daweil ins Vorzimmer schicken? Ich hab ihn anfangs immer in seinen Korb geschickt, jedoch kam der sofort wieder rausgehüpft...
Ich glaub viele dieser Dinge legen sich wenn mein Bender älter wird, aber ich tue mir daweil schwer zu unterscheiden ob das einfach sein welpendasein ist, oder ob er anfängt ungezogen zu werden
Auf der anderen Seite frage ich mich wieder was darf man einem Welpen durchgehnlassen und wie reagiere ich am besten, wenn er nur Unfug anstellt.
Ich versuche meinen Welpen einfach "Kind" sein zu lassen, aber irgendwo müssen ja auch Grenzen sein, oder? Ich möchte später nicht einen Hund haben, den ich nirgends mitnehmen kann, weil er einfach nur Unfug macht. Andererseits möchte ich meinen Hund auch seine natürlichen Instinkte lassen und mich nicht immer in sein Vorgehen einmischen.
Wie zeige ich meinem Welpen was er darf und was nicht? Wenn er zB anfängt an den Schuhen rumzukauen, oder an den Möbeln dann sag ich "Nein" und lenke seine Aufmerksamkeit auf eins seiner Spielzeuge an denen er natürlich rumkauen darf soviel er will. Aber wie kann ich mir sicher sein, dass er das "Nein" mit der Couch assoziert und nicht mit seinem Spielzeug?
Oder zB rennt er mir wie ein wahnsinniger hinterher wenn ich den Boden wische. Er ist ganz narrisch auf dem Mop (vlt weil er ein Mops ist
Ich glaub viele dieser Dinge legen sich wenn mein Bender älter wird, aber ich tue mir daweil schwer zu unterscheiden ob das einfach sein welpendasein ist, oder ob er anfängt ungezogen zu werden
Natürlich ist es nicht einfach zu entscheiden ,was der Welpe darf und was nicht!
Aber eine einfache Frage hilft schon: "Will ich, dass er das auch macht, wenn er groß ist?"
Wenn man diese Frage mit NEIN beantwortet, dann sollte man das auch dem Welpen nicht erlauben!
Zur Sachen mit dem Mop:
Den Hund in seinen Korb schicken und wenn er da nicht sicher bleibt, einfach in einen anderen Raum bringen für die Zeit, in der Du wischt! Er stirbt nicht gleich, nur weil er mal nicht bei Dir ist!
Aber eine einfache Frage hilft schon: "Will ich, dass er das auch macht, wenn er groß ist?"
Wenn man diese Frage mit NEIN beantwortet, dann sollte man das auch dem Welpen nicht erlauben!
Zur Sachen mit dem Mop:
Den Hund in seinen Korb schicken und wenn er da nicht sicher bleibt, einfach in einen anderen Raum bringen für die Zeit, in der Du wischt! Er stirbt nicht gleich, nur weil er mal nicht bei Dir ist!
Ich habe meinen kleinen Milow, auch erst seit ein paar Wochen und ich lasse ihm auch noch jede Menge Freiheiten und er darf viel spielen und rumtoben. Ich gebe ihm gaaanz viel Liebe und Geborgenheit, aber ich meine was kann man bei einem so süßen Welpen auch anderes machen??
WIr haben Alma mit 11 Wochen bekommen. Sie ist unser erster Hund. Klar, wir haben uns vorher Informiert und auch mit anderen (Bekannten) ausgetauscht, die Hunde haben, auch Welpen hatten. Jedoch merkten wir sehr schnell, das man keine Vergleiche ziehen kann.
Abgesehen davon mag ich das sowieso nicht, weil ich denke, jeder Hund, ist ein Individuum. Ein Welpe ist ein Welpe. Und was will man von einem Lebewesen was 8, 10, 12 Wochen auf der Welt ist erwarten?
Die Frage sollte sein, was erwarte ich von mir? Und meiner Meinung nach sollte das in der Zeit Ruhe, Gelassenheit und Konsequenz sein. Liebevolle Konsequenz. .
Ich denke wenn man mit diesen drei Dingen so einem kleinen Hund begegnet und ihm Schritt für Schritt die Möglichkeit gibt unsere Sprache zu verstehen, und wir selbstverständlich auch seine, dann kann man ein gutes Team werden.
Wenn ich Falsch liege, Korrigiert mich, aber den Eindruck habe ich bisher.
Was mich stört ist das durch den Austausch mit anderen zu Anfang ein riesen Druck entstanden ist. Weil uns ganz oft gesagt wurde "Was der Hund in den ersten 12 Wochen lernt... später wird das nichts mehr." Dadurch haben wir uns so einen Druck auferlegt, der denke ich wirklich Schwachsinnig war/ ist. Ich meine ein Hund, ein Lebewesen ist ständig in der Lage zu lernen. Und niemand lernt alles innerhalb einer abgesteckten Zeit.
Abgesehen davon mag ich das sowieso nicht, weil ich denke, jeder Hund, ist ein Individuum. Ein Welpe ist ein Welpe. Und was will man von einem Lebewesen was 8, 10, 12 Wochen auf der Welt ist erwarten?
Die Frage sollte sein, was erwarte ich von mir? Und meiner Meinung nach sollte das in der Zeit Ruhe, Gelassenheit und Konsequenz sein. Liebevolle Konsequenz. .
Ich denke wenn man mit diesen drei Dingen so einem kleinen Hund begegnet und ihm Schritt für Schritt die Möglichkeit gibt unsere Sprache zu verstehen, und wir selbstverständlich auch seine, dann kann man ein gutes Team werden.
Wenn ich Falsch liege, Korrigiert mich, aber den Eindruck habe ich bisher.
Was mich stört ist das durch den Austausch mit anderen zu Anfang ein riesen Druck entstanden ist. Weil uns ganz oft gesagt wurde "Was der Hund in den ersten 12 Wochen lernt... später wird das nichts mehr." Dadurch haben wir uns so einen Druck auferlegt, der denke ich wirklich Schwachsinnig war/ ist. Ich meine ein Hund, ein Lebewesen ist ständig in der Lage zu lernen. Und niemand lernt alles innerhalb einer abgesteckten Zeit.
Zuletzt geändert am 16.10.2011 16:43 Uhr
Hallo Alma2011,
ein Welp lernt außerhalb seiner Ruhezeit, die sollte er nach eigenem Gutdünken einteilen, ständig. Uns warum sollte ich mir das nicht zunutze machen. das heißt jetzt nicht, das immer, den ganzen lieben tag der kleine irgendwelche Kommandos an den Kopf geknallt bekommt, sondern das seine von mir später gewünschten Verhaltensweisen mit einem Kommando belegt werden. Legt er sich hin: Fein Platz; nimmt er seinen Hintern auf den Boden: Fein Sitz; steckt er beim Spaziergang seine Nase ins Gras und geht einer Fährte nach heißt es : Fein Such. Ich erwarte selbstverständlich nicht, das mein Kleiner nach zwei, oder dreimal fein Such eine 1500 Meter lange Fährte ausarbeitet wie ein altgedienter Bluthund.Aber er kennt das Kommando und weiß, was ich von ihm will wenn er denn eine Fährte suchen soll.
Bis Ende der Achtziger Jahre hieß es noch auf den Hundesportplätzen: Laß ihn erstmal ein Hund werden, unter einem Alter von einem Jahr hat ein Hund auf dem Platz nix zu suchen. Man hat die Lernfähigkeit verkümmern lassen. Ich persönlich "arbeite" auch schon mit einem Welpen. Spielerisch im Rahmen dessen was aus dem Hund werden soll.Allerdings sind die Anforderungen, vor allem von Ersthundbesitzern, manchmal wirklich sehr hoch. Bei der Abgabe von Alicia`s Geschwistern wurde ich von einen Interessenten gefragt, ob so ein Welpe denn auch zwischen einem Perserteppich und einem billgen Läufer unterscheiden kann. Ich hab sie an das Kaufhaus Karstadt verwiesen. deren Porzellanhunde können das nämlich.Erwartungen an einen Welpen kann man sehr wohl haben. Bei einem guten Züchter bekomme ich den Welpen
der vom Wesen und vom Temperament zu mir passt. Nehme ich aber nach dem Motto "Ach der ist aber süüüüssss" irgendeinen, habe ich vielleicht auch mal Pech. Mir macht es Spass, meine Hunde alltagstauglich zu machen, ihnen was beizubringen und sie in ihren rassebedingten Möglichkeiten Ihren Spass haben zu lassen. Wenn ich sehe, mit welchen Augen mich Daisy ansieht, wenn sie beim Mantrailen in der Fußgängerzone ihre Zielperson gefunden hat, das weiß ich das es in Ordnung ist, das wir beide das machen. Und bei beiden Hunden ab ich nur ihr Verhalten im Spiel gefördert.
LG, Eleonore mit Daisy und Alicia.
ein Welp lernt außerhalb seiner Ruhezeit, die sollte er nach eigenem Gutdünken einteilen, ständig. Uns warum sollte ich mir das nicht zunutze machen. das heißt jetzt nicht, das immer, den ganzen lieben tag der kleine irgendwelche Kommandos an den Kopf geknallt bekommt, sondern das seine von mir später gewünschten Verhaltensweisen mit einem Kommando belegt werden. Legt er sich hin: Fein Platz; nimmt er seinen Hintern auf den Boden: Fein Sitz; steckt er beim Spaziergang seine Nase ins Gras und geht einer Fährte nach heißt es : Fein Such. Ich erwarte selbstverständlich nicht, das mein Kleiner nach zwei, oder dreimal fein Such eine 1500 Meter lange Fährte ausarbeitet wie ein altgedienter Bluthund.Aber er kennt das Kommando und weiß, was ich von ihm will wenn er denn eine Fährte suchen soll.
Bis Ende der Achtziger Jahre hieß es noch auf den Hundesportplätzen: Laß ihn erstmal ein Hund werden, unter einem Alter von einem Jahr hat ein Hund auf dem Platz nix zu suchen. Man hat die Lernfähigkeit verkümmern lassen. Ich persönlich "arbeite" auch schon mit einem Welpen. Spielerisch im Rahmen dessen was aus dem Hund werden soll.Allerdings sind die Anforderungen, vor allem von Ersthundbesitzern, manchmal wirklich sehr hoch. Bei der Abgabe von Alicia`s Geschwistern wurde ich von einen Interessenten gefragt, ob so ein Welpe denn auch zwischen einem Perserteppich und einem billgen Läufer unterscheiden kann. Ich hab sie an das Kaufhaus Karstadt verwiesen. deren Porzellanhunde können das nämlich.Erwartungen an einen Welpen kann man sehr wohl haben. Bei einem guten Züchter bekomme ich den Welpen
der vom Wesen und vom Temperament zu mir passt. Nehme ich aber nach dem Motto "Ach der ist aber süüüüssss" irgendeinen, habe ich vielleicht auch mal Pech. Mir macht es Spass, meine Hunde alltagstauglich zu machen, ihnen was beizubringen und sie in ihren rassebedingten Möglichkeiten Ihren Spass haben zu lassen. Wenn ich sehe, mit welchen Augen mich Daisy ansieht, wenn sie beim Mantrailen in der Fußgängerzone ihre Zielperson gefunden hat, das weiß ich das es in Ordnung ist, das wir beide das machen. Und bei beiden Hunden ab ich nur ihr Verhalten im Spiel gefördert.
LG, Eleonore mit Daisy und Alicia.
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