erfahung mit antibellhalsband?

Netty
  • Halbstarker
Beiträge: 567
Hallo,
ist schon traurig, wenn es sich "Mensch" einfach machen will und statt einer Erziehung Folter wählt!
Unsere Cimhat auch extrem gebellt schon richtig gekläfft.. Musste nur jemand am Haus vorbei gehen. Heute tut sie das nicht mehr, durch Erziehung und nicht Folter.
Sie bellt wenn es klingelt, was ok ist aber nur kurz bzw. wenn ich Schluss sage ist schluss.

Klar dauert es länger, mehr oder weniger.. Aber sie verliert nicht ihr Vertrauenzu mir!

Allerdings gibt es Ausnahmen wo ich auch tröste.
Ich möchte, dass Cim, wenn sie verletzt ist oder einen Schreck bekommt zu mir kommt und nicht wegläuft.
Sie kommt also an einen Stromzaun, erschreckt sich und kommt zu mir. In diesem Fall tröste ich, damit sie auch immer zu mir kommt. ich kenne Hunde, die laufen dann weg und sind erstmal Stunden nicht zu finden oder sie laufen über die hauptstraße bis Nachhause. Das möchte ich vermeiden.

In diesem Fall tröste ich also aber auch nicht überschwenglich, nur gerade so, dass sie weiß bei solchen gefahren bin ich für sie da.

LG
netty
Agnosie:
"Krankhafte Störung der Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen - trotz erhaltener Funktionstüchtigkeit der Sinnesorgane - als solche zu erkennen."
Leidet die Mehrzahl der Menschen darunter?
Heike L.
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3886
Original von visitor:

Hi,

die Firma stellt auch Antibellhalsbänder her.
Die Anwendung von Elektroreizgeräte ist in Deutschland verboten und darüber wird hier bei dogspot auch nicht diskutiert.

Lieben Gruß Tina

ich wußte nicht, dass die auch antibellhalsbänder ( der name ist ja schon selten doof ) herstellen...
Viele Grüße
Heike
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smiley
Jaggi_Chester
  • Forenwelpe
Beiträge: 59
Hallo,

ich finde antibell halsbänder auch einfach nur furchtbar. Als ich damals meinen Freund und seinen Beagle kennengelernt habe war auch so ein Halsband in seinem Besitz. Es wurde ihm von einem Hundetrainer empfohlen weil unser Chester nicht alleine zu hause bleiben konnte. Ich habe mir es einmal angesehen wo der Hund das Halsband drauf hatte. Mein Bild von Chester mit dem Halsband (was bei jedem fiepen jammern oder jaulen strom durch seinen Hals jagte) : er sah dieses rote ding und die Ohren und der schwanz verschwanden seine Augen zeigten Angst und er viel in sich zusammen. Im selben augenblick flog dieses Anti- Bell Halsband in den Müll.


Uns hat es dann ein Sofa, eine kaputte Wohnungstür und diverse andere Dinge gekostet bis mein Hund verstanden hat das es gar nicht so schlimm ist allein zu bleiben und das wir immer wieder kommen.
Und nun bleibt er ohne Stress und Angst zu haben für mehrere Std. allein zu Haus.

Und wenn ein Hund bellt muss es auch gründe dafür geben, ich würde mir erstmal das WARUM ansehen anstatt glei mit nem Folterinstrument zu kommen.

Aber für viele scheint es ja der einfachste weg zu sein um das Problem einfach zu entfernen anstatt auf ursachen forschung zu gehen.


Für mich käme so ein Ding auf gar keinen fall in Frage.


Viele Grüße Jaggi
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.
Goliath
  • Begleithund
Beiträge: 909
100% agree with "Mephistopheles" besser kannis nicht ausdrücken. Was Leute nur alles für Folterwerkzeuge kaufen....
mfg Rea

Meine süße kleine!
hannibals
  • Forenwelpe
Beiträge: 96
hallo

ich bin ein absoluter gegner von diesen antibellhalsbänder. fruchtbar, dass sowas überhaupt erfunden wurde. schrecklich, dass sowas überhaupt heute noch angeboten wird. schlimm, dass sowas überhaupt gekauft wird!!
hannibal darf überall mitkommen, wenn er will. mir egal, wenn er mit auf die toilette kommt.
mittlerweile kommt er nicht mehr mit ins badezimmer, weil es doch spannenders gibt.

hunde geben sich mühe uns menschen zu verstehen.
wie wäre es, wenn wir menschen uns auch mühe geben unsere hunde zu verstehen??

es gibt eine menge andere möglichkeiten unseren hunden mitzuteilen, was wir von ihnen möchten.
zum glück beissen unsere hunde uns nicht jedesmal, wenn wir sie nicht verstehen!

--------
zitat:
Und ich würde meinen Hund auch nicht mit etwas Verbotenem "heiß" machen. Wie soll der Hund denn wissen, dass er das jetzt nehmen darf weil ich es ja eigentlich will?
--------

"Verboten" würd ich jedoch nicht sagen. Was will man sonst mit einem Schweineohr?
liebe grüsse bettina und hannibal

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)
Zuletzt geändert am 09.08.2008 15:01 Uhr
cengogini
  • Forenwelpe
Beiträge: 169

Wenn ein Hund jammert, sollte man sich um ihn kümmern. Hingehen, und beruhigend auf ihn einwirken. Demnächst werden noch Stromstoß-Halsbänder für schreiende Babys entwickelt...

Unglaublich!


das du die hunde immer so vermenschlichst. auf der einen seite empfiehlst du wirklich jedem, ob laie oder nicht seinen hund anzuknurren und sich "hundisch" zu verhalten,wegstumpen, oder auch mal "unterwerfen" und auf der anderen seite kommst du immer wieder mit diesen vergleichen.
jeder mensch der ein bisschen versteht, weiß doch wohl das man einen jammernden oder bellenden hund nicht "beruhigt" in dem man ihn noch lobt für seine taten. im gegenteil, je mehr man da auf ihn eingeht desto schlimmer macht man das.wenn meiner pienst schau ich ihn nicht mal an. denn genau das will er, selbst wenn ich ihn anmotzen würde, das wäre schöner für ihn wie das ignorieren... ich bin auch kein freund der antibellhalsbänder. ich finde es wird sich sehr leicht damit gemacht. der hund stört und bekommt ein halsband. das es da auch andere wege gibt, die evtl etwas mehr zeit in anspruch nehmen, allerdings genauso effektiv sein können und keinen schaden verursachen ist klar. allerdings kann ich mir zb nicht vorstellen das jeder hund der ein bellhalsband hat traumatisiert ist. das kommt sicher häuftig vor, allerdings sollte man das nicht über einen kamm scherren.
cengogini
  • Forenwelpe
Beiträge: 169
hier ist doch die rede von sprühhalsbändern????
ich denke über strohmhalsbänder muss ich mich erst recht nicht äußern...
cengogini
  • Forenwelpe
Beiträge: 169
Original von AlexvomSonnenhof:

...und vor hat so ein Folterinstrument zu kaufen.

http://wuff.de/artikel.php?artikel_id=1045


der artikel ist super und total verständlich geschrieben. bringt alles genau auf den punkt. vorallem der vergleich von alten leben und dem "neuen", da merkt man mal das es nicht unwahr ist, das der hund sein herrchen wiederspiegelt. darüber mache ich mir auch manchmal meine gedanken
lg
Mephistopheles
  • Begleithund
Beiträge: 1465
Original von cengogini:

das du die hunde immer so vermenschlichst. auf der einen seite empfiehlst du wirklich jedem, ob laie oder nicht seinen hund anzuknurren und sich "hundisch" zu verhalten,wegstumpen, oder auch mal "unterwerfen" und auf der anderen seite kommst du immer wieder mit diesen vergleichen.
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"Unterwerfen" habe ich nie empfohlen. Leg mir bitte nichts in den Mund, das ich nie gesagt habe.



jeder mensch der ein bisschen versteht, weiß doch wohl das man einen jammernden oder bellenden hund nicht "beruhigt" in dem man ihn noch lobt für seine taten.
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Das kommt auch drauf an. "Ach du armer armer Hund, Du tust mir aber leid" ist flasch, das stimmt. Ich kann aber durchaus mich ihm gegenüber ganz normal verhalten, vor allem wenn ein Hund Angst hat. Wenn ich ihn dann aber komplett ignoriere, ist das kein normales Verhalten, sondern "Strafe". Das versteht ein Hund dann erst recdht nicht.
Wenn ein Hund Angst hat, kann man ihn durchaus GANZ NORMAL streicheln, um ihm zu zeigen, dass eben alles ganz normal ist. Aber eben ohne besondere Ansprache oder so.




allerdings kann ich mir zb nicht vorstellen das jeder hund der ein bellhalsband hat traumatisiert ist. das kommt sicher häuftig vor, allerdings sollte man das nicht über einen kamm scherren.
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Das Problem ist aber, dass man es nicht vorher weiß und nicht vorher wissen kann. Also geht man immer das Risiko eines Traumas ein, wenn man so etwas benutzt.
cengogini
  • Forenwelpe
Beiträge: 169
Original von Mephistopheles:

Original von cengogini:

das du die hunde immer so vermenschlichst. auf der einen seite empfiehlst du wirklich jedem, ob laie oder nicht seinen hund anzuknurren und sich "hundisch" zu verhalten,wegstumpen, oder auch mal "unterwerfen" und auf der anderen seite kommst du immer wieder mit diesen vergleichen.
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"Unterwerfen" habe ich nie empfohlen. Leg mir bitte nichts in den Mund, das ich nie gesagt habe.


doch hast du. du hattest gemeint das euer rüde einmal einen anderen hund angegangen oder angeknurrt hatte und deine frau ihn unterworfen hat und dann 10 minuten knurrend über ihn gebeugt war.


und zu as kommt auch drauf an. "Ach du armer armer Hund, Du tust mir aber leid" ist flasch, das stimmt. Ich kann aber durchaus mich ihm gegenüber ganz normal verhalten, vor allem wenn ein Hund Angst hat. Wenn ich ihn dann aber komplett ignoriere, ist das kein normales Verhalten, sondern "Strafe". Das versteht ein Hund dann erst recdht nicht.
Wenn ein Hund Angst hat, kann man ihn durchaus GANZ NORMAL streicheln, um ihm zu zeigen, dass eben alles ganz normal ist. Aber eben ohne besondere Ansprache oder so.

unser goldi zb hat angst wenns donnert. sie kommt dann zu uns und sucht körperkontakt, den gewährleisten wir ihr auch, allerdings gehen wir nicht auf sie ein indem wir sie streicheln. manchmal steht sie dann auch vor der schlafzimmertür und will aufs bett. auch das darf sie dann. sie zeigt deutlich was ihr in diesem moment gut tut, allerdings bin ich mir sicher mit viel "gutschi guh" würde das nur schlimmer werden. ruhig bleiben und dem hund damit signalisieren das alles nicht so schlimm ist.

mit dem antibellhalsband geb ich dir einfach recht. das stimmt. punkt
Zuletzt geändert am 11.08.2008 11:32 Uhr
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