Ein Golden Retriever soll es sein

JassyMonster
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+ 1
Also folgendes, mein Bruder möchte unbedingt einen eigenen Hund. Vor allem, da ich mit Jassy nicht mehr zu Hause wohne.

Da er zurzeit sehr unzuverlässig ist (hoch pubertär) bekommt er frühestens in einem Jahr einen Hund.

Er wollte immer schon einen Golden Retriever und jetzt natürlich immer noch. Er hat sogar schon mit mir gesprochen, ob es in Tierheimen Golden Retriever Welpen gibt.

Da dies eher selten vorkommt, hat er begonnen auf Internetseiten zu suchen um billige Welpen zu finden.

Das gefiel mir gar nicht und ich habe ihm erklärt. Entweder ein Hund aus dem Tierheim/Tierschutz oder von einem anständigen Züchter. Bei Billigwelpen muss man sehr vorsichtig sein, da diese meist aus dem Osten kommen. Hab ihm dann erstmal ein paar Videos über Ostlandhunde gezeigt.

Er war geschockt. Also wurde die Entscheidung für einen Züchter getroffen. Freut mich als jemanden der dauerns im Tierschutz arbeitet nicht wirklich, aber besser von einem richtig guten Züchter, als von irgendwoher.

Also habe ich suchen begonnen. Die meisten Züchter im Internet schieden von vorne herein für mich aus, da die Gesundheitszeugnisse der Hunde nicht einwandfrei waren.
Ich bin dann bei einer Züchterin hängen geblieben.
http://www.goldendogs.at

Die mir von der HP sehr gut gefallen hat. Natürlich möchte ich sie erstmal persönlich kennen lernen, bevor ich mich für einen Hund von ihr entscheide. Aber was meint ihr? Sieht die Züchterin in Ordnung aus?



Ein paar Tipps für Goldis wäre noch nett
Vielleicht auch ein paar Buchempfehlungen. Würde meinem Bruder gerne mal ein Buch über Golden Retriever schenken in dem alles drinnen steht, was man wissen muss/sollte


liebe Grüße von Jassy und mir
Ich kann die Welt nicht alleine retten, kann es aber zumindest versuchen.

benick
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Beiträge: 3
Naja, den Züchter möcht ich jetzt ungern über ne Homepage beurteilen, einfacherer ist es vielmehr sich mit ihn zu treffen und mit ihm reden...

Grundsätzlich ist es ja beim Goldi so, dass es sehr intelligente Tiere sind, an sich sehr ausgeglichen und ein Problem mit dem Schutztrieb wirst du auch nicht haben.... Wichtig ist aber, dass Goldis ursprünglich zur Jagd, um genau zu sein als Apportierhunde, eingesetzt wurden, deshalb ist es wichtig dass er über das "normale" Gassigehen hinaus gefördert wird. Hundesport ist in diesem Fall meist angebracht, weil der Hund geistig sowie körperlich gefördert wird. Ist dies nicht der Fall treten häufig Verhaltensauffälligkeiten auf.
Also im Allgemeinen muss sich dein Bruder im klaren sein, dass er sich vom Charakter her einen total unkomplizierten Hund ausgesucht hat, aber er muss viel Zeit investieren.

Hof hilft die ein bisschen.
Liebe Grüße
JassyMonster
  • Begleithund
Beiträge: 832
Ich will ja auch nicht nur über die HP entscheiden. Will die Frau persönlich kennen lernen. Bevor überhaupt die Entscheidung für einen Welpen vom Züchter überhaupt getroffen wurde.

Nur die anderen Züchter vielen schonmal weg, weil da die Hündinnen jedes Jahr Welpen bekommen, gesundheitlich nicht 1a waren, oder 2-mehr Rassen züchteten.

Bei ihr gefällt mir, dass sie meist nur 1 Wurf im Jahr hat und im Jahr drauf hat dann eine andere Hündin einen Wurf. Außerdem lässt sie sich offensichtlich viel Zeit mit der Auswahl des Deckrüden usw.


Danke für die Info über den Goldi


Aber im Vergleich zu meiner Mischlingshündin wird der Goldi wohl extrem einfach handzuhaben sein.
Sie ist ein absoluter Sturkopf, hat einen extremen Jagdtrieb und einen Schutztrieb ihrer Familie gegenüber hat sie auch. Natürlich alles in die richtigen Bahnen geleitet. Hat aber lange genug gedauert^^
Ich kann die Welt nicht alleine retten, kann es aber zumindest versuchen.

Dog01
  • Begleithund
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+ 1
einen guten Züchter erkennst du erst in einem persönlichem Gespräch und unerwartetem Besuch.Er muß dir das Muttertier zeigen können.Du sieht ob diese freundlich zu dir kommt oder auf Krawall aus ist.Du kannst erkennen wie die Hunde bzw.Welpen gehalten werden.Ein guter Züchter belegt seine Hündin höchstens 3-4 mal in ihrem Leben.
Er hat auch ältere Tiere ,die ihren Lebensabend dort verbringen dürfen.
Er fragt auch dich nach deiner Lebenssituation aus.Auf jeden Fall muß er Papier seiner Hunde zeigen können.
leila2003
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Beiträge: 45
Hier mal ein kleiner Buchtipp:

http://www.amazon.de/Golden-Retriever-Bruce-Fogle/dp/3405151724/ref=sr_1_22?s=books&ie=UTF8&qid=1357508002&sr=1-22

Ich wollte damals auch einen Goldi haben und daher habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich finde es ganz gut.

Hier mal n paar Stichpunkte aus der Inhaltsangabe:
- ein Hund für Sie
- Welpenpflege
- der erwachsene Hund
- Ernährung
- Körperpflege
- Gesundheit und Krankenheiten

Das Buch hat 78 Seiten... Ich finde der Kauf lohnt sich
JassyMonster
  • Begleithund
Beiträge: 832
Danke für den Buchtipp
Ich kann die Welt nicht alleine retten, kann es aber zumindest versuchen.

horselady83
  • Begleithund
Beiträge: 628
Wichtig ist bei einem Goldi ist, nicht zu vergessen, dass er eigentlich ein Jagdhund ist. Er möchte ausgelastet werden und eine Aufgabe haben. Er kann auch sehr stur sein.
Ich hatte mal einen Goldi als Pflegehund. Er war sehr anstrengend! Bei seinen Besitzern hatte er förmlich Narrenfreiheit. Wollte er nicht weiter gehen und legte sich hin, gingen sie halt mit ihm zurück. Das war verdammt nervig. Bei mir kam er damit aber nicht durch! Er MUSSTE weiter! Lasse mir doch nicht von dem werten Herren vorschreiben, wie weit bzw. wo lang wir gehen.
Auch haben wir im Garten einen winzig kleinen Teich, der mal mit Fischen bestückt war. Der Pflegehund fand ihn zum Baden ausreichend groß und sprang ständig hinein. Dabei gingen leider auch die Fische drauf! Naja, offenbar genoß er die Zuwendung des Abgetrocknet-Werdens. Alles Schimpfen und ähnliches brachte nichts. Er hat das bestimmt 20mal gemacht. Dann haben wir ihn einfach nicht abgetrocknet und er musste so lange draußen bleiben, bis er trocken war (das ging nur, weil da die entsprechende Temperatur gegeben war). Von da an war zumindest das Thema vom Tisch.
Leider hatte er die unschöne Angewohnheit, sein Kissen zu rammeln. Egal wann und wie. Kissen zwischen die Beine und ab ging es. Zum Glück beschränkte sich diese Angewohnheit aber nur auf sein Kissen!
Er hat nie gelernt, dass die Küche für ihn eine Tabuzone war. Er hat immer wieder versucht in die Küche zu kommen...
Da war er total anders, als unser anderer Pflegehund. Dem hat eine einmalige Ansage gereicht. War aber auch ein Labrador.

Zum Thema gute Züchter:
Ich würde niemals unangemeldet bei jemanden auftauchen! Ein Anruf vorher, ob es heute passt, sollte drin sein. Wenn es einen guten Grund gibt, warum nicht, dann sehe ich da auch kein Problem. Unangemeldeter Besuch kann nämlich wirklich sehr unpassend sein und so kann schnell ein falscher Eindruck entstehen.
Und man sieht auch bei einem angemeldeten Besuch, ob die Zuchtstätte grundsätzlich sauber ist. Und an dem Verhalten der Hündin kann man nicht innerhalb von ein paar Tagen viel ändern. Hat sie kein Vertrauen zu ihren Menschen, dann wird sie das auch zeigen.
Wichtig ist halt, dass Dir der Züchter auch keine Probleme, die es in der Rasse gibt, verschweigt. Z.B. bestimmte Krankheiten, wie HD/ED oder ähnliches (beim Collie z.B. CEA/PRA/MDR1-Defekt etc.).
Es ist auch möglich, dass ein Züchter keine Althunde hat, weil diese verstorben sind (so bei "meiner" Züchterin, sie hat nur noch ihre Junghündin, mit der sie einen Wurf plant. Man muss dazu sagen, dass sie eine länger Zuchtpause einlegen musste, weil ihre Hündinnen, die eigentlich für die Zucht gedacht waren, aus verschiedenen Gründen ausschieden und sie somit nur ihre "Althunde" hatte. Da sie nun aber nur noch einen Althund hatte, war sie auf der Suche nach einer Zuchthündin und fand einen wunderschönen Welpen. Den hat sie gekauft und während der ganzen Planung und Vorbereitung für den Wurf ist die Althündin verstorben. Will damit nur sagen, dass ein Fehlen von Althunden kein Zeichen für einen schlechten Züchter ist!).
Du solltest darauf achten, wie der Züchter über seine Hunde spricht. Daran kann man viel ablesen. Z.B. ob ihm die Hunde am Herzen liegen, wie wichitg sie ihm sind. Sicherlich kann man viel lügen, aber deswegen würde ich auch nicht nur auf den Inhalt achten, sondern eher auf das Wie. Z.B.: "Die Hunde DÜRFEN bei mir alt werden!" oder "Meine Hunde gehören zur Familie und sie bleiben auf jeden Fall bis zu ihrem Tod hier!" Die erste Aussage könnte ein Zeichen dafür sein, dass es sich um eine Duldung handelt und man eigentlich lieber nur zuchtfähige/junge Hunde hätte. Die Zweite zeugt eher von der Familienzugehörigkeit, die auch besteht, wenn der Hund nicht den Erwartungen entspricht.
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