Ein Denkmal für besonders tierische Taten.

Shibaherz
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Bamse - Statue in Montrose

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Shibaherz
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Denkmaleinweihung für Bamse in Honnigsvåg, Nordkapp, Norwegen, 2009

Das Denkmal für den Hund in Montrose (Schottland) wurde 2006 eingeweiht.
Dasjenige in Honnigsvåg wurde dem in Montrose nachgebaut.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Shibaherz
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Und hier noch mal das Ehrenmal für Jagdhunde in Warmsen (1977) aus einem früheren Beitrag von Christiane.
Die Skulpturen zeigen von links nach rechts einen kleinen Münsterländer, einen Deutsch-Kurzhaar und rechts einen Rauhaardackel.
In der Mitte ist der bekannte Spruch von Franz von Assisi eingelassen.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 915
Es gibt noch ein Denkmal für Hunde in Meissen am "Hundewinkel". Ecke Görnische Gasse/ Fleischergasse.

Ich habe dieses Denkmal vor Jahren photographiert, als wir dort waren. Leider kann ich die Inschrift nicht entziffern.....damals war`s noch nix mit Digitalkamera. Könnte mir da vielleicht jemand helfen?

Danke

Feuerwolf mit Renntier Fina
Karinar
Beiträge: 20711
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Hier noch eine Geschichte, habe ich aus dem Internet:

Der Hund als Liebesbote
Stuczel war jahrelang Bote: Er überbrachte Liebesbriefe zwischen dem Ritter Kurt Weckheim und seiner späteren Ehefrau Hilarie von Wangenheim.

Wie die Legende berichtet, hat sich Hund "Stuczel", der sich im Besitz des Junkers Kurt von Wenkheim befand, als Überbringer von Liebesbotschaften von Schloss Altenstein bei Schweina oder von Gotha aus nach Winterstein an die junge Tochter des Jägermeisters Hillerie von Wangenheim große Verdienste erworben. Hat er doch das Liebesglück der beiden über die Zwistigkeiten der Adelsfamilien von Wenkheim und von Wangenheim gehalten und letztlich sogar zur Versöhnung geführt. Durch die Heirat des jungen Paares lebte der treue Vierbeiner fortan in Winterstein. Der Jägermeisterin war ihr geliebter "Stuczel" so sehr ans Herz gewachsen, dass sie ihm 1630 die letzte Ruhestätte unterhalb der Burgmauern gab. Auch ließ sie ihm einen schönen Grabstein herrichten, der bis heute gut erhalten ist.
Bei Winterstein im Thüringer Wald kannst du das Denkmal für den Hund Stuczel besichtigen.
Shibaherz
Beiträge: 20679
+ 1
@Karinar





Liebe Karin, ich bin nun auch nicht gerade eine Exoertin fürs Mittelhochdeutsche, aber in etwa dürfte die Grabinschrift das Folgende bedeuten:

Im März 1630 wurde hier ein Hund begraben, damit ihn die Raben nicht fressen.
Sein Name war Stuczel, er war Fürsten und Herrschaften wohlbekannt.
Dies geschah wegen seiner großen Treue, die er seinem Herrn und seiner Herrin bewiesen hat.

Wen es interessiert, am besten diese Seite aufschlagen:
http://www.suehnekreuz.de/thueringen/winterstein.htm

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 09.09.2017 13:42 Uhr
Karinar
Beiträge: 20711
@ Shibaherz

Danke, liebe Hanna, ich habe mir die Geschichte sowie die Sage durchgelesen.
LG Karin
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 378
+ 1
Wie Ihr sehen könnt, habe ich Bamse als Profilbild jetzt. ich habe sein Denkmal auf meiner Reise in Norwegen gefunden und fand das einfach schön. Leider konnte ich niemand fragen, was es mit dem Hund auf sich hat. Eigentlich wollte ich ein großes Bild von ihm einsetzten, aber DS hat dem Armen den Kopf halbiert....

Vielen Dank Feuerwolf und Shibaherz, das Ihr geforscht habt und mir erklären konntet, was es sich mit dem Denkmal auf sich hat!
Shibaherz
Beiträge: 20679
@weckener: Da muss ich jetzt mal ausnahmsweise Dogspot gegen Dich in Schutz nehmen
Sie können ja unmöglich hier jede Bildgröße zulassen.

Du kannst doch Fotos von Deiner Festplatte bequem über dreamies.de hochladen. Da kannst Du das Bild verkleinern, oder aber beschneiden, d. h. unnötige Umgebung wegschneiden. Stehe für Ratschläge gern zur Verfügung

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Shibaherz
Beiträge: 20679
Ich möchte noch mal auf den schweizerischen Nationalhelden Barry zurückkommen.

Zu ihm gibt es eine Dauerausstellung im Naturhistorischen Museum Bern, die 2014, 200 Jahre nach seinem Tod, eröffnet wurde.




Das Fell ist real, alles übrige Modell des originären Hundes.


Es fällt sofort ins Auge, dass er in seinem Körperbau eher einem drahtigen Labrador ähnelt.
Die inzwischen hins. ihrer Kopfform und ihes Körpergewichts überzüchteten Bernhardiner können heute nicht mehr als Rettungshunde eingesetzt werden. „Sie sind zu schwer, um sie mit einem Führer aus einem Helikopter herunterzulassen und wieder hochzuholen“ (Rudolf Thomann, Leiter der Foundation Barry). (Es waren vor allem die Engländer, deren Nachfrage im 19. Jh. schweren, großen Hunden galt. Heute sind sie uns in punkto notwendige Einkreuzung einen Schritt voraus.)

Die geduldigen sozialen Tiere besuchen jetzt Alters- und Behindertenheime, auch verhaltensauffällige Kinder.





Das Denkmal auf dem Hundefriedhof in Paris zeigt ihn mit einem halberfrorenem Jungen auf dem Rücken. Sowohl diese Darstellung als auch die Inschrift des Denkmals gelten heute als irreführend.

https://www.swissinfo.ch/ger/kultur/vierbeinige-legendeadd-the-underlinebarry--vom-bauernhund-zum-nationalhelden/40495102

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