Die alte Leier mit dem Allein Sein HILFE
was ist denn ein anti bark halsband? sprüht das?
wenn du nächste woche schon dein praktikum anfängst wird das bestimmt schwer. ist das vollzeit?
wie ist er denn draussen so? klebt er da auch an dir oder macht er da sein eigenes ding?
wenn du nächste woche schon dein praktikum anfängst wird das bestimmt schwer. ist das vollzeit?
wie ist er denn draussen so? klebt er da auch an dir oder macht er da sein eigenes ding?
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
Antoine de Saint-Exupéry
Antoine de Saint-Exupéry
Genau es ist so ein Sprühhalsband.
Ja leider muss ich da 35h/Woche arbeiten, allerdings habe ich Gleitzeit und werde eine lange Mittagspause zu Hause verbringen (wohne nur 5min entfernt) und mit ihm draußen spielen gehen.
Draußen klebt er ganz und gar nicht an mir wie zu Hause. Er rennt auch nicht einfach weg, sondern ganz normal ein wenig vor, dreht sich immer mal um, um zu sehen wo ich bin und flitzt über die Wiese. Ich spiele dann auch gern und viel mit ihm, rufe ihn zwischendurch immer mal zu mir und belohne dann. Das klappt draußen ganz gut. Er wirkt dann sehr selbstbewusst und neugierig. Ist aber manchmal problematisch mit anderen unkastrierten Rüden.
Weil das eben so ein riesen Unterschied macht wie er drinnen und draußen ist, habe ich auch oft gedacht dass es zu Hause von ihm eine Art Masche ist. Es wirkt natürlich süß und lieb wenn er immer bei mir sein will, allerdings kann es ja auch sein dass es wirklich nur Kontrolle ist und am Ende auch mit dem Allein sein ein Dominanzproblem?
Es fragt sich eben nur ob es überhaupt möglich ist das zu ändern wenn ich jetzt mehr arbeiten muss und er mehr allein ist.
Freue mich aber über jede Anregung.
Ja leider muss ich da 35h/Woche arbeiten, allerdings habe ich Gleitzeit und werde eine lange Mittagspause zu Hause verbringen (wohne nur 5min entfernt) und mit ihm draußen spielen gehen.
Draußen klebt er ganz und gar nicht an mir wie zu Hause. Er rennt auch nicht einfach weg, sondern ganz normal ein wenig vor, dreht sich immer mal um, um zu sehen wo ich bin und flitzt über die Wiese. Ich spiele dann auch gern und viel mit ihm, rufe ihn zwischendurch immer mal zu mir und belohne dann. Das klappt draußen ganz gut. Er wirkt dann sehr selbstbewusst und neugierig. Ist aber manchmal problematisch mit anderen unkastrierten Rüden.
Weil das eben so ein riesen Unterschied macht wie er drinnen und draußen ist, habe ich auch oft gedacht dass es zu Hause von ihm eine Art Masche ist. Es wirkt natürlich süß und lieb wenn er immer bei mir sein will, allerdings kann es ja auch sein dass es wirklich nur Kontrolle ist und am Ende auch mit dem Allein sein ein Dominanzproblem?
Es fragt sich eben nur ob es überhaupt möglich ist das zu ändern wenn ich jetzt mehr arbeiten muss und er mehr allein ist.
Freue mich aber über jede Anregung.
ich hab irgendwo mal gelesen wenn die hunde draussen nicht kleben und zuhause weinen sie beim alleine bleiben dann ist das eher keine angst vorm alleinesein.
ist jetzt natürlich schwer weil du ja bald anfängst.
bei uns hat eine box gut geholfen, aber bino kam total verängstigt zu mir, da war das wieder was anderes.
ich denke das an platz schicken und dann das zimmer kurz zu verlassen ist schon ein guter anfang, vorher gut auspowern, nur das ganze muss ja langsam gesteigert werden und ich glaub in einem wochenende ist das nicht zu schaffen..
hast du mal angefragt ob du ihn vielleicht mitbringen kannst?
ist jetzt natürlich schwer weil du ja bald anfängst.
bei uns hat eine box gut geholfen, aber bino kam total verängstigt zu mir, da war das wieder was anderes.
ich denke das an platz schicken und dann das zimmer kurz zu verlassen ist schon ein guter anfang, vorher gut auspowern, nur das ganze muss ja langsam gesteigert werden und ich glaub in einem wochenende ist das nicht zu schaffen..
hast du mal angefragt ob du ihn vielleicht mitbringen kannst?
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
Antoine de Saint-Exupéry
Antoine de Saint-Exupéry
Also mitnehmen würde nicht gehen. Schon allein weil er in neuen Umgebungen viel zu neugierig, ungeduldig und aufgekratzt ist. Er würde dort wahrscheinlich auch erstmal alle anbellen und nie auf dem Platz bleiben wollen, dass ich mehr mit ihm beschäftigt wäre als mit meinen Aufgaben dort.
Ich werde natürlich wenn ich kann viel mit ihm raus gehen und ihn in der wenigen Zeit gut beschäftigen und üben. Aber ich habe Angst dass das Ganze dadurch dass er dann ja wieder lange allein sein muss und stundenlang bellt alles quasi wieder kaputt macht und die kurzen Übungen nichts bringen.
Ich wollte eben wirklich mal wissen was andere denken was die Ursachen sind. Man hört und liest fast immer über Verlustangst, aber das haut bei ihm echt nicht hin. Er ist ja zB. auch so dass er ohne Probleme mal bei Fremden bleibt. Er jault nicht wenn ich dann gehe, weil es da ja neue und interessante Dinge gibt.
Ich werde natürlich wenn ich kann viel mit ihm raus gehen und ihn in der wenigen Zeit gut beschäftigen und üben. Aber ich habe Angst dass das Ganze dadurch dass er dann ja wieder lange allein sein muss und stundenlang bellt alles quasi wieder kaputt macht und die kurzen Übungen nichts bringen.
Ich wollte eben wirklich mal wissen was andere denken was die Ursachen sind. Man hört und liest fast immer über Verlustangst, aber das haut bei ihm echt nicht hin. Er ist ja zB. auch so dass er ohne Probleme mal bei Fremden bleibt. Er jault nicht wenn ich dann gehe, weil es da ja neue und interessante Dinge gibt.
Hallo,
hm, so eine Woche vor dem Praktikum ist es schon ziemlich schwierig ihm beizubringen, dass Alleinbleiben okay ist. Ich denk mal eher, dass es nichts wird und würde selber nicht das Risiko eingehen, dass eventuelle Trainingserfolge in kürzester Zeit wieder zunichte gemacht werden.
Hunde, die nicht allein bleiben können, haben ganz ganz selten Verlustangst. Oftmals ist es so, dass sie es einfach nicht gelernt haben, auch mal allein zu bleiben und sich zu entspannen. Es sind eben Rudeltiere und jedes Mitglied hat die Aufgabe aufzupassen, dass er die anderen nicht verliert. Diesen Verhalten kann man sich beim Gassigehen zunutze machen, andersherum muss man dem Hund aber beibringen, dass es auch mal vorkommen kann, dass sich das Rudel trennt und er sich solange an dem Platz, wo er zurückgelassen wird, entspannen kann. Dieses Verhalten muss er erlernen und kann es nicht von sich aus.
Ich denke mal, dass du deinem Hund dies nicht langsam beigebracht hast? Sondern dich auf das Anti Bellhalsband verlassen hast und nun ist irgendwas vorgefallen, vielleicht hat er sich erschrocken oder das Halsband war defekt.. was auch immer.. (ich glaub der Grund ist nun nicht ganz so wichtig, wie auch immer: ihr steht wieder am Ausgangspunkt). Dir bleibt nun nichts anderes übrig, als von ganz vorne zu beginnen und das Alleinbleiben zu trainieren. Hast du denn die Möglichkeit, ihn irgendwo abzugeben, damit er nicht während deiner Arbeitszeit allein ist? Wie gesagt, ich würde das Risiko nicht eingehen und stattdessen emsig üben, wenn mir die Zeit es erlaubt, damit er nicht stundenlang gestresst zu Hause sitzt und nie lernt, dass er ganz entspannt schlafen kann.
Lieben Gruß,
Nadine
hm, so eine Woche vor dem Praktikum ist es schon ziemlich schwierig ihm beizubringen, dass Alleinbleiben okay ist. Ich denk mal eher, dass es nichts wird und würde selber nicht das Risiko eingehen, dass eventuelle Trainingserfolge in kürzester Zeit wieder zunichte gemacht werden.
Hunde, die nicht allein bleiben können, haben ganz ganz selten Verlustangst. Oftmals ist es so, dass sie es einfach nicht gelernt haben, auch mal allein zu bleiben und sich zu entspannen. Es sind eben Rudeltiere und jedes Mitglied hat die Aufgabe aufzupassen, dass er die anderen nicht verliert. Diesen Verhalten kann man sich beim Gassigehen zunutze machen, andersherum muss man dem Hund aber beibringen, dass es auch mal vorkommen kann, dass sich das Rudel trennt und er sich solange an dem Platz, wo er zurückgelassen wird, entspannen kann. Dieses Verhalten muss er erlernen und kann es nicht von sich aus.
Ich denke mal, dass du deinem Hund dies nicht langsam beigebracht hast? Sondern dich auf das Anti Bellhalsband verlassen hast und nun ist irgendwas vorgefallen, vielleicht hat er sich erschrocken oder das Halsband war defekt.. was auch immer.. (ich glaub der Grund ist nun nicht ganz so wichtig, wie auch immer: ihr steht wieder am Ausgangspunkt). Dir bleibt nun nichts anderes übrig, als von ganz vorne zu beginnen und das Alleinbleiben zu trainieren. Hast du denn die Möglichkeit, ihn irgendwo abzugeben, damit er nicht während deiner Arbeitszeit allein ist? Wie gesagt, ich würde das Risiko nicht eingehen und stattdessen emsig üben, wenn mir die Zeit es erlaubt, damit er nicht stundenlang gestresst zu Hause sitzt und nie lernt, dass er ganz entspannt schlafen kann.
Lieben Gruß,
Nadine
Zuletzt geändert am 11.02.2012 19:01 Uhr
Danke für eure Antworten.
Also das mit dem ans Allein sein gewöhnen würde ich sagen: jein. Ich habe damals schon mit ihm einige Wochen trainiert, aber ich habe ein paar Fehler gemacht und es war auch alles schwieriger als jetzt da ich damals noch in einer WG gewohnt habe. Dann habe ich wahrscheinlich zu früh aufgegeben weil die Uni losging und ich keine andere Lösung fand. Allerdings muss ich sagen dass er die ersten 6 Monate bei meinen Eltern in seinem Rudel aufgewachsen ist, das aus ihm seiner Mutter und seiner Großmutter bestand. Dort war er auch schon öfter allein, aber hatte ja die beiden anderen Hunde. Richtig augeprägt hatte er es also erst als er dann zu mir kam.
Da ich zum Studieren wegziehen musste habe ich hier Niemanden der ihn so lange nehmen kann. Für zwischendurch habe ich meinen Freund, eine Hundesitterin und eine Nachbarin, aber dass ihn Jemand in der kompletten Arbeitszeit betreut wird nicht möglich sein.
Also das mit dem ans Allein sein gewöhnen würde ich sagen: jein. Ich habe damals schon mit ihm einige Wochen trainiert, aber ich habe ein paar Fehler gemacht und es war auch alles schwieriger als jetzt da ich damals noch in einer WG gewohnt habe. Dann habe ich wahrscheinlich zu früh aufgegeben weil die Uni losging und ich keine andere Lösung fand. Allerdings muss ich sagen dass er die ersten 6 Monate bei meinen Eltern in seinem Rudel aufgewachsen ist, das aus ihm seiner Mutter und seiner Großmutter bestand. Dort war er auch schon öfter allein, aber hatte ja die beiden anderen Hunde. Richtig augeprägt hatte er es also erst als er dann zu mir kam.
Da ich zum Studieren wegziehen musste habe ich hier Niemanden der ihn so lange nehmen kann. Für zwischendurch habe ich meinen Freund, eine Hundesitterin und eine Nachbarin, aber dass ihn Jemand in der kompletten Arbeitszeit betreut wird nicht möglich sein.
Hört sich nicht so ideal an..
Ich kann dir sehr nachfühlen. Wie ich zum Studieren in eine andere Stadt umgezogen bin, da ging es mit dem Alleinbleiben auch überhaupt nicht - Gary hat das ganze Wohnhaus zusammengebellt. Ich bin jeden Tag im Haus rumgelaufen und habe mich bei jedem entschuldigt
Täglich wurde ich mutloser und er hat das natürlich auch mitbekommen, wie ich mir einen Kopf gemacht habe, ob er denn wenigsten für eine Stunde ruhig ist. Dieses Nervosität hat sich so übertragen, dass er es natürlich nicht konnte (auch heute vor Prüfungen muss ich mich so am Riemen reißen, mein Lampenfieber nicht auf ihn zu übertragen, weil dann ist Alleinbleiben für ihn schwer möglich). Wahrscheinlich geht es dir momentan ähnlich: du stehst unter Zugspann und er MUSS allein bleiben können - leider sind das keine guten Voraussetzungen. Ich musste überhaupt erstmal selber lernen, Vertrauen zu ihm zu haben und nicht schon mit dem Gedanken hinaus zu gehen, dass er es eh nicht schafft.
Punkt 2 auf der Liste, warFrustrationstoleranz. Immer und immer wieder üben und so wenig wie möglich zulassen, dass alte Verhaltensweisen wieder gezeigt werden. Deswegen finde ich, dass du unter allen Umständen vermeiden solltest, dass er während deines Praktikums zu lange alleine ist und dann gestresst zu Hause jammert. Du musst jetzt langfristig denken, damit er irgendwann längere Zeit schafft - in einer Woche wird das mit Sicherheit nichts.
Ich kann dir sehr nachfühlen. Wie ich zum Studieren in eine andere Stadt umgezogen bin, da ging es mit dem Alleinbleiben auch überhaupt nicht - Gary hat das ganze Wohnhaus zusammengebellt. Ich bin jeden Tag im Haus rumgelaufen und habe mich bei jedem entschuldigt
Punkt 2 auf der Liste, warFrustrationstoleranz. Immer und immer wieder üben und so wenig wie möglich zulassen, dass alte Verhaltensweisen wieder gezeigt werden. Deswegen finde ich, dass du unter allen Umständen vermeiden solltest, dass er während deines Praktikums zu lange alleine ist und dann gestresst zu Hause jammert. Du musst jetzt langfristig denken, damit er irgendwann längere Zeit schafft - in einer Woche wird das mit Sicherheit nichts.
Zuletzt geändert am 11.02.2012 20:46 Uhr
meiner bellt und jault zwar nicht aber er randaliert ,er kennt das allein sein ,seit wir ihn haben,des öfteren fängt er an ,alles zu zerbeissen,wit haben ihn eine kurze zeit in die Transportbox vom Auto geholt und rein gesetzt,die hat er so Kaputt gemacht ,das sie nicht mehr zum gebrauchen ist.Jetzt hat er unsere Möbel angenagt und sogar den FensterRahmen,also haben wir ihn in den Transportkäfig gesetzt,den haben wir neu gekauft fürs Auto,also er ihn gesehen liegt sich rein und lag ganz entspannt drinnen,wir haben stundenweise mit ihm geübt ,da drinn zu bleiben ,hat geklappt,so ich komm Heim und er hat den Käfig voll demoliert.Lag auf der Eckbank ,hat diesmal nichts zernagt.
Wir wissen uns keinen Rat mehr.
Lg wickidoo
Wir wissen uns keinen Rat mehr.
Lg wickidoo
Ja die Frustration war und ist wirklich ziemlich groß. Ich kann mir gut vorstellen dass er genau jetzt in dieser Zeit anfing zu bellen, weil ich die letzten Wochen viel mehr Stress hatte und sowieso viel unter Druck stand. Ich hatte viele Prüfungen und Klausuren, nebenbei Uni und Arbeit. Dann das bevorstehende Praktikum das sehr wichtig für mich ist um bessere Chancen danach zu haben ins Berufsleben einzusteigen. Ich war zum Lernen öfter und länger zu Hause, hatte aber weniger Zeit für ihn. Das hat er natürlich gemerkt und reagiert jetzt so auf die neue Situation und meine neue Unsicherheit und Angespannteheit.
Ich habe vor einigen Wochen einen Aushang gemacht um Jemanden zu suchen der ihn vielleicht halbtags betreut. Es haben sich auch drei Leute gemeldet, wobei ich mir unsicher war ob diese dafür Geld verlangen. Wenn ich könnte würde ich ja etwas bezahlen, aber von meiner Aufwandsentschädigung für das Praktikum kann ich ohne zusätzliche Unterstützung nichtmal meine Fixkosten im Monat zahlen. Ich werde aber heute Abend nochmal herumtelefonieren und klären ob nicht einer bereit wäre es unentgeldlich zu machen...auch wenn es mir sehr unangenehm ist.
Also sagen wir ich schaffe es, dass er vllt. nur 3-4h allein ist am Tag. Wie sollte mein Training genau aussehen? Ich habe da noch ein paar Unsicherheiten und Fragen:
1. Sollte ich auch unter der Woche nach der Arbeit abends mit ihm üben oder ist es durch die lange Trennung von mir dann nicht zu viel für ihn?
2. Wie schnell soll ich vorgehen dabei? Wann ist es Zeit für den nächsten Schritt? Wenn ich mit ihm zu Hause bin bleibt er ja schon ohne Probleme allein auf seinem Platz und ist ganz unbeeindruckt wenn ich mal für 5-15min den Raum verlasse und die Türen hinter mir schließe.
3. Wenn ich diese Kleinigkeiten trainiere wie Raum verlassen, Jacke anziehen, kurz das Haus verlassen etc. und er brav auf seinem Platz geblieben ist, soll ich ihn dann loben und belohnen oder soll ich ihn quasi ignorieren und gar nicht reagieren weil ich ja so tue als wäre es ganz normal und nicht der Rede wert wenn ich mal nicht da bin?
4. Und wenn er zB. vom Platz aufgestanden ist und ohne zu bellen an der Tür auf mich gewartet hat. Was soll ich dann machen oder sagen?
5. Ist es schlecht dass er mehrere Plätze in der Wohnung hat? Wenn ich zu Hause bin halte ich mich meistens in der großen Küche auf wo er seinen Hauptplatz hat. Aber im Schlafzimmer hat er einen extra Schlafplatz neben meinem Bett wo er sich auch oft hin zurückzieht wenn er seine Ruhe haben will, er Angst hat oder krank ist und eben auch wenn er allein ist. Dann ist es so dass er bei mir auf das Sofa darf. Zur Zeit benutze ich mein Wohnzimmer so gut wie nie um Heizkosten zu sparen und weil ich meistens in der Küche lerne, aber ab und an eben doch mal. Sollte ich ihm das verbieten?
Danke schonmal an alle die meine langen Beiträge lesen und sich die Mühe machen!
Ich habe vor einigen Wochen einen Aushang gemacht um Jemanden zu suchen der ihn vielleicht halbtags betreut. Es haben sich auch drei Leute gemeldet, wobei ich mir unsicher war ob diese dafür Geld verlangen. Wenn ich könnte würde ich ja etwas bezahlen, aber von meiner Aufwandsentschädigung für das Praktikum kann ich ohne zusätzliche Unterstützung nichtmal meine Fixkosten im Monat zahlen. Ich werde aber heute Abend nochmal herumtelefonieren und klären ob nicht einer bereit wäre es unentgeldlich zu machen...auch wenn es mir sehr unangenehm ist.
Also sagen wir ich schaffe es, dass er vllt. nur 3-4h allein ist am Tag. Wie sollte mein Training genau aussehen? Ich habe da noch ein paar Unsicherheiten und Fragen:
1. Sollte ich auch unter der Woche nach der Arbeit abends mit ihm üben oder ist es durch die lange Trennung von mir dann nicht zu viel für ihn?
2. Wie schnell soll ich vorgehen dabei? Wann ist es Zeit für den nächsten Schritt? Wenn ich mit ihm zu Hause bin bleibt er ja schon ohne Probleme allein auf seinem Platz und ist ganz unbeeindruckt wenn ich mal für 5-15min den Raum verlasse und die Türen hinter mir schließe.
3. Wenn ich diese Kleinigkeiten trainiere wie Raum verlassen, Jacke anziehen, kurz das Haus verlassen etc. und er brav auf seinem Platz geblieben ist, soll ich ihn dann loben und belohnen oder soll ich ihn quasi ignorieren und gar nicht reagieren weil ich ja so tue als wäre es ganz normal und nicht der Rede wert wenn ich mal nicht da bin?
4. Und wenn er zB. vom Platz aufgestanden ist und ohne zu bellen an der Tür auf mich gewartet hat. Was soll ich dann machen oder sagen?
5. Ist es schlecht dass er mehrere Plätze in der Wohnung hat? Wenn ich zu Hause bin halte ich mich meistens in der großen Küche auf wo er seinen Hauptplatz hat. Aber im Schlafzimmer hat er einen extra Schlafplatz neben meinem Bett wo er sich auch oft hin zurückzieht wenn er seine Ruhe haben will, er Angst hat oder krank ist und eben auch wenn er allein ist. Dann ist es so dass er bei mir auf das Sofa darf. Zur Zeit benutze ich mein Wohnzimmer so gut wie nie um Heizkosten zu sparen und weil ich meistens in der Küche lerne, aber ab und an eben doch mal. Sollte ich ihm das verbieten?
Danke schonmal an alle die meine langen Beiträge lesen und sich die Mühe machen!
Zuletzt geändert am 12.02.2012 13:53 Uhr
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Beiträge: 16ich würde meinem Hund gerne das Bellen/Jaulen abgewöhnen wenn er allein ist. Er ist schon 4 Jahre alt und allein sein rein theoretisch gewöhnt. Ich studiere und arbeite nebenbei und daher war er immer sehr regelmäßig allein. Wir haben da eben so unseren Rythmus gehabt mit langem Spaziergang vorher, ein paar Spielchen in der Wohnung, seinem Ruheplatz in der hintersten Ecke der Wohnung und einem Leckerli bevor ich gegangen bin. Er fand es nie toll, aber konnte sich dann doch immer entspannen. Zumindest kam er mir sehr sehr häufig völlig verschlafen entgegen wenn ich längst in der Wohnung war. So fest hat er geschlafen. Ich muss dazu sagen dass er immer ein Anti Bark Halsband tragen musste. Ohne ging es gar nicht, aber da er sich daran gewöhnt hatte, ging es ja nie los da er sobald er es umhatte nicht mehr bellte. Das hat jetzt die letzten 3,5Jahre funktioniert und plötzlich bellt und jaukt er trotz Halsband. Ich möchte so gerne das Halsband weglassen können und dass er einfach so allein sein kann. Momentan sperre ich ihn deshalb immer ins Schlafzimmer, weil es der einzige Raum ist wo die anderen Mieter nicht so gestört werden. Gestern war ich 3h unterwegs und habe ihn gefilmt. Er hat wirklich komplett die ganze Zeit gejault und gelauscht. Der arme Kerl!
Nun weiss ich ja dass es an sich nicht wirklich viele Gründe für sein verhalten geben kann. Verlustangst kann ich mir nicht vorstellen weil er es ja wie gesagt an sich seit Jahren gewöhnt ist allein zu bleiben und weiss dass ich immer wieder komme. Ich habe daher gelesen dass es auch am Kontrollverlust liegen kann. Er ist auch generell ein kleiner Kontrollfreak, muss immer gucken was ich mache und ist in der Wohnung am liebsten die ganze Zeit so nah wie möglich bei mir. Ich lasse es ja nicht (mehr) zu. Er hat seine zugewiesenen Plätze auf die er sich legen muss und ich schließe auch immer die Türen wenn ich kurz mal ins Bad oder Schlafzimmer gehe damit er mir nicht hinterher trottelt.
Was kann ich noch machen und was denkt ihr ist sein Hauptproblem?
Ich fange ab nächster Woche ein Praktikum an weshalb er jeden Tag mehrere Stunden allein sein wird. Ich möchte nicht dass die Situation so bleibt, weil es für ihn natürlich schrecklich ist stundenlang in einem Zimmer allein zu sitzen und zu jaulen und zu bellen. Auch auf das Halsband möchte ich nicht zurückgreifen. Das war damals nur eine Notlösung und längst überfällig es ihm abzugewöhnen.
Bitte helft mir, gebt mir Trainingstips. Danke!