Der Karelische Bärenhund: Ein Exot unter den nordischen Jagdhunden
Moin!
Ich habe zwar keinen Karelier sondern seinen nächsten Verwandten den Russisch-Europäisch Laika.
Dimitri haben wir 2006 aus dem Tierheim geholt. Zu dem Zeitpunkt hatte er leider schon Arthrose und war ca 6J alt.
Er war und ist schon immer sehr eigenständig und mutig (angstfrei trifft es besser) gewesen. Er geniest auf seine Art eine spezielle Stellung im Rudel.Wir hatten erst eine Briard Hündin und jetzt 2 Mischlingsrüden.Dimitri steht dem Rudel zwar meist bei wenn es mal Streß gibt,fängt aber nie irgenteinen Streit mit anderen Hunden an.Er erhebt keinerlei Führungsanspruch,lässt sich aber auf keinen Fall dominieren.Fremde Hunde muss er immer erstmal begrüssen.Spielen wollte er noch nie länger als 2-3min.
Wenn er auf dominante Rüden trifft bleibt er meist stehen und lässt sich beschnuppern.Solange es dabei bleibt ist alles in Ordnung,wenn aber einer zu aufdringlich wird,zeigt er erstmal eindeutig die Zähne.Wenn dann einer versucht bei ihm aufzuspringen oder auch nur die Pfote auflegen will, geht er sofort und ohne Zögern Richtung Kehle. Da er sonst sehr lieb aussieht sind die Besitzer der anderen Hunde (trotz meiner Warnung) immer sehr erschrocken wenn plötzlich die Bestie für einen kurzen Augenblick aus ihm hervorbricht.Dimitri hat nie nachgesetzt und zum Glück auch keinen an der Kehle zu fassen gekriegt (ausser einem Büschel Fell).Ist vieleicht nicht nett,aber das Gesicht von dem einen "stolzen" Schäferhundbesitzer war super als sich sein doppelt so großer Liebling jaulend mit eingeklemmten Schwanz hinter ihm verkroch.Wie gesagt,passiert nur bei unbelehrbaren Haltern und dom.Rüden.
Dimitri ist sehr eigenständig und geht bei Spaziergängen lieber alleine in einiger Entfernung.Da er wie gesagt Arthrose hat und zu Mensch und Hund freundlich ist kann man ihn an entsprechender Stelle auch super laufen lassen.
Anfangs (ca3/4J.) ging es nicht ohne Schleppleine.So lange hat es auch gedauert bis er eine feste Bindung zu uns aufgenommen hatte.Spaziergänge von ca2Std und mehr waren anfangs kein Problem.Hätte er aber seine Erkrankung nicht,weiss ich nicht ob ich ihm hätte gerecht werden können.
lg Torsten
Ich habe zwar keinen Karelier sondern seinen nächsten Verwandten den Russisch-Europäisch Laika.
Dimitri haben wir 2006 aus dem Tierheim geholt. Zu dem Zeitpunkt hatte er leider schon Arthrose und war ca 6J alt.
Er war und ist schon immer sehr eigenständig und mutig (angstfrei trifft es besser) gewesen. Er geniest auf seine Art eine spezielle Stellung im Rudel.Wir hatten erst eine Briard Hündin und jetzt 2 Mischlingsrüden.Dimitri steht dem Rudel zwar meist bei wenn es mal Streß gibt,fängt aber nie irgenteinen Streit mit anderen Hunden an.Er erhebt keinerlei Führungsanspruch,lässt sich aber auf keinen Fall dominieren.Fremde Hunde muss er immer erstmal begrüssen.Spielen wollte er noch nie länger als 2-3min.
Wenn er auf dominante Rüden trifft bleibt er meist stehen und lässt sich beschnuppern.Solange es dabei bleibt ist alles in Ordnung,wenn aber einer zu aufdringlich wird,zeigt er erstmal eindeutig die Zähne.Wenn dann einer versucht bei ihm aufzuspringen oder auch nur die Pfote auflegen will, geht er sofort und ohne Zögern Richtung Kehle. Da er sonst sehr lieb aussieht sind die Besitzer der anderen Hunde (trotz meiner Warnung) immer sehr erschrocken wenn plötzlich die Bestie für einen kurzen Augenblick aus ihm hervorbricht.Dimitri hat nie nachgesetzt und zum Glück auch keinen an der Kehle zu fassen gekriegt (ausser einem Büschel Fell).Ist vieleicht nicht nett,aber das Gesicht von dem einen "stolzen" Schäferhundbesitzer war super als sich sein doppelt so großer Liebling jaulend mit eingeklemmten Schwanz hinter ihm verkroch.Wie gesagt,passiert nur bei unbelehrbaren Haltern und dom.Rüden.
Dimitri ist sehr eigenständig und geht bei Spaziergängen lieber alleine in einiger Entfernung.Da er wie gesagt Arthrose hat und zu Mensch und Hund freundlich ist kann man ihn an entsprechender Stelle auch super laufen lassen.
Anfangs (ca3/4J.) ging es nicht ohne Schleppleine.So lange hat es auch gedauert bis er eine feste Bindung zu uns aufgenommen hatte.Spaziergänge von ca2Std und mehr waren anfangs kein Problem.Hätte er aber seine Erkrankung nicht,weiss ich nicht ob ich ihm hätte gerecht werden können.
lg Torsten
Durch eine puren Zufall sind wir nun seit 15 Nonaten stolze Besitzer eines Karelischen Bärenhundes. Und diese Rasse war absolut nicht geplant, aber wir haben einen der zwei Züchter (und es gibt in Deutschland wirklich nur zwei Züchter) auf der Hundeausstellung in Leipzig kennen gelern. Sie hatten den Zuchtrüden mit und der ist wirklich ein sehr imposantes Tier. Wir sind in den folgenden Monaten in Verbindung geblieben. Wir haben eine über 20 Jahre alte Katze und haben aus Rücksicht auf unsere Mize die Anschaffung eines Hundes immer aufgeschoben. Aber dann gab es Welpen und wir entschieden uns, dass es irgendwie gehen wird. Es ist unser erster Hund und dann noch ein Karele. Die ersten Monate waren die reinste Hölle. Wir sind gleich auf Anraten der Züchterin in eine Hundeschule gegangen, sind mit dem Auto in den Urlaub gefahren, haben der Maus das Stadtleben gezeigt und mußten ihr beibringen allein zu bleiben. Inzwischen ist Darwin ein sehr ausgeglichener Hund, der ordentlich an der der Leine läuft, ab und an frei über die Felder tobt, sich mit anderen Hunden versteht und die Katze hat klar die Dominanz übernommen. Natürlich ist sie noch ein Junghund, aber vom Verhalten bewegt sie sich wie alle anderen Hunde. Karelen sind wirklich selten und daher kann man sich mit anderen Besitzern kaum unterhalten. Sie sind wie alle Norden sicher schwer zu erziehen, aber die Elterntiere haben beide die Begleithundeprüfung abgelegt und ein älterer Bruder von unserer Darwin ist sogar Rettungshund. Da Karelen kaum oder überhaupt nicht bekannt sind, sagen die Leute beim Anblich von unserer Darwin immer "ach ein Husky" oder "na, aber Husky ist doch auch drin" oder "alle Norden sind gleich". Wir haben es mittlerweile aufgegeben Erklärungen abzugeben. Nur die russischen Einwanderer sagen "ah Laika". Darwin ist sehr freundlich zu anderen Menschen und freut sich über jeden Spielfreund. Nur ist sie leider etwas schreckhaft. Da kann ein Müllsack schonmal ein Knurren oder ein Wuff erzeugen. Dafür sind wir sehr froh, dass Darwin noch nicht weiss, dass sie unseren 80 cm hohen Zaun locker überspringen kann. Daran haben wir aber auch konsequent gearbeitet. Sie bleibt allein, bewegt sich in Restaurants und Hotels ruhig, mag unglaublich gern Besuch und läßt sich gern morgens die Treppen runter tragen. Karelen werden als äußerst schwierige Rasse beschrieben, aber wir kommen mit unserer Maus gut zurecht und können nur empfehlen, sich nicht abschrecken zu lassen. Wer einen Karelen will, muss sich allerdings im Ausland umschauen. Es muss aber auch kein Karele sein, wir sind ja auch nur zufällig zu unserer Darwin gekommen.
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- Halbstarker
Beiträge: 399Er zählt ebenfalls zur FCI – Gruppe 5 und wird den Jagdhunden zugeordnet. Angesetzt wird er auf größeres Wild wie Bären oder auch Elche.
Es wird ihm nachgesagt, daß er sehr selbständig und unabhängig arbeitet und sich auch im Zusammenleben mit seinen Menschen so verhält, also kein Hund für jedermann ist, sondern spezielle Bedürfnisse hat, denen Otto Normalverbraucher kaum gerecht werden kann in unserer Zivilisation.
Auf Ausstellungen trifft man diese Rasse eher selten an, im Alltag so gut wie nie (ich jedenfalls bin noch nie einem begegnet außerhalb von Ausstellungen). Im DCNH / VDH finden sich im internet gerade mal zwei Züchter in Deutschland.
Interessant wäre zu erfahren, wie sich der Alltag mit einem Karelier gestaltet. Gern würde ich hier auch Vergleiche zum Shiba ziehen, von denen ich selbst zwei besitze und der ebenfalls ein eigenständiger Jagdhund ist.