Britische Medien warnen vor der Leptospirose-Impfung Nobivac L4

CairnLover
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Mittlerweile habe ich sehr viel über Leptospirose und Leptospiroseimpfungen gelesen und weiß, warum die Nobivac L4 so viele Nebenwirkungen hat. Die haben ein Problem mit den Impfungen für Leptospirose.
Um überhaupt eine stärkere Immunreaktion provozieren zu können, müssen sie viele Gifte reinpacken, um das Immunsystem zur Reaktion zu zwingen. Sowas kann man nur Tieren zumuten.
Und selbst mit den ganzen Giften zum Boostern ist die Wirkung so gering, dass zu lesen ist, in gefährdeten Gebieten müsse man 2x jährlich impfen. Und dabei fehlen auch bei der 4-fach Impfung pathogene Stämme.
Die Impfung soll nur exakt vor den Serovaren schützen, die die Impfung enthält.

Leider habe ich für D nicht detailliert gefunden, an welchen Serovaren Hunde erkranken. Aber nach einer schweizer Studie (Increasing Incidence of Canine Leptospirosis in Switzerland) waren die Auslöser von Leptospirose bei Hunden 2007-2012 in der Schweiz der Reihenfolge nach:
L. interrogans serovar Australis (AUS)
L. interrogans serovar Bratislava (BRA)
L. kirschneri serovar Grippotyphosa (GRI)
L. interrogans serovar Autumnalis (AUT)
L. interrogans serovar Pomona (POM)
L. interrogans serovar Icterohaemorrhagiae (ICT)
L. interrogans serovar Canicola (CAN)
L. interrogans serovar Tarassovi (TAR)
L. interrogans serovar Bataviae (BAT)
L. interrogans serovar Sejroe (SEJ)
L. interrogans serovar Hardjo (HAR)
wobei die ersten beiden Stämme mit je 70% am häufigsten waren. Die nächsten 3 Stämme am 2.häufgsten und die in der Impfung enthaltenen Stämme am 3.häufigsten.
95,7% Hunde waren mit der 2-fach Impfung (ICT) und (CAN) geimpft.
Seropositiv auf die geimpften Serovare waren 14.4% (Icterohaemorrhagiae) and 12.3% (Canicola) der erkrankten Hunde, mit den höchsten Titern bei einem der beiden geimpften Serovare in 3 Hunden, deren Impfung länger als 12 Monate her war.

Die Impfung enthält:
Leptospira interrogans serogroup Canicola serovar Canicola to reduce infection and urinary excretion;
L. interrogans serogroup Icterohaemorrhagiae serovar Copenhageni to reduce infection and urinary excretion;
L. interrogans serogroup Australis serovar Bratislava to reduce infection;
L. kirschneri serogroup Grippotyphosa serovar Bananal / Lianguang to reduce infection and urinary excretion.

Die Impfung enthält nicht alle pathogenen Leptospirosestämme und sie verspricht auch nicht, dass Hunde nach der Impfung nicht an den Leptospirenserovaren erkranken, die verimpft wurden, sondern die Erkrankungen zu reduzieren.

Heißt, wer 1x geimpft ist (erste Impfung 2x), der ist nicht immun, kann aber wahrscheinlich ein Jahr lang an den verimpften Stämmen/Serovaren nicht schwer erkranken, denn die Impfung verspricht 1 Jahr lang zu wirken, an den anderen Serovaren natürlich schon.
Die beste Zeit mit den meisten Erkrankungen ist Mai-Oktober.

Irritierend ist in jedem Fall, dass geimpfte Hunde nach Ablauf der Impfung besonders stark auf die verimpften Leptospiren reagieren können, wenn sie daran erkranken.


gundhar, 10,1% (30) der Hunde aus der Studie sind gestorben. 33,2% (99) der Hunde wurden aus medizinischen oder finanziellen Gründen eingeschläfert.

Feuerhund, es ist mir herzlich egal, auf welche schulmedizinische Weisheit Du hinaus willst.
Feuerwolf
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@CairnLover

Ich weiss zwar nicht wer @Feuerhund ist, den Du da ansprichst, aber ich antworte einmal:

1) Worauf ich, Feuerwolf, hinaus wollte ist KEINE schulmedizinische Weishiet, sondern eine allgemein gültige Aussage anwendbar sowohl in der Schulmedizin, als auch in der Alternativmedizin bzw. Naturmedizin

2)Was ist da jetzt sooo viel anders in Deinem letzten Beitrag ,als in dem von Dr. Rückert vom 10.1.16 , den ich vor 3 Tagen um 17.35 Uhr eingestellt hatte?
Außer dass Du die Stämme mit Namen benannt hast ? Was ist jetzt neu oder unbekannt in Deinem Komi? Du hast Dir zwar sehr viel Arbeit gemacht, aber Neues irgendwie nicht geschrieben.

Logischerweise schützen Impfungen NUR gegen die Serovaren! Das ergibt sich schon allein aus der Wirkweise einer jeder Impfung.

Thiomersal o. wie Du es nennst "viele Gifte um Reaktion zu erzwingen " wird auch in humanen Impfseren enigesetzt, nicht nur für Tiere und ist ein Konservierungsmittel, dass keine "Reaktion erzwingen" kann.
Was Du meinst sind Adjuvantien, die aber in dieser Impfung nicht vorkommen.

Hier ein Link mit Inhalt http://www.tierklinik.de/medizin/infektionskrankheiten/bakterielle-infektionen/leptospirose

Erreger

Bei den Erregern handelt es sich um eine große Spiralbakterienfamilie mit fast 200 Unterarten, von denen die meisten gutartig sind und sogar einige zur normalen Mundflora des Menschen zählen. Die pathogenen (krankmachenden) Stämme sind in der Minderheit, haben aber erstaunliche Strategien entwickelt, um eine erfolgreiche Ausbreitung erzielen zu können. Dazu gehört das Überleben in feuchten Böden und in tierischen Wirten, die durch die Ausscheidungen eine Ausbreitung der Bakterien gewährleisten, die dann in der Lage sind, dank ihrer extrem dünnen Beschaffenheit durch die intakte Schleimhaut oder kleine Hautrisse in den neuen Wirt einzudringen.

Die wichtigsten Haupterregergruppen sind:

Leptospira interrogans ist die Sammelgruppe für krankmachende Leptospiren: Hauptreservoir stellen Ratten, Mäuse, Schweine, Kühe, Hunde, Pferde wie auch wildlebende Tiere dar.

Die von dieser Gruppe ausgehenden 19 Untergruppen sind alle pathogen (krankmachend). Hier sind nur einige der wichtigsten mit medizinischer Bedeutung aufgeführt:

1. Leptospira canicula: Hauptreservoir stellt der Hund (Fuchs, Wolf, Rind, Schwein) dar und verursacht die Stuttgarter Hundeseuche.
2. Leptospira icterohaemorrhagiae : Hauptreservoir stellt die Ratte (Hund, Fuchs, Schwein und Rind) dar und verursacht die Weilsche Erkrankung .
3. Leptospira pomona : Hauptreservoir stellen Schweine und Rinder dar. Die Erkrankung ist häufig chronisch und führt zu Dauerausscheidern.
4. Leptospira grippotyphosa : Hauptreservoir stellen Wildtiere , wie Wühlmäuse und Eichhörnchen (aber auch Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Hund) dar.

All diese Bakterien können auf den Hund oder die Katze übertragen werden und anschließend einen Menschen erkranken lassen. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Übertragung

Ein mit Leptospiren infiziertes Tier scheidet die Bakterien mit dem Urin aus. Diese überleben im feuchten Erdboden, Wasserpfützen und kleinen Tümpeln. Der Hund oder die Katze trinken aus der Pfütze, wobei die Bakterien Kontakt mit der Schleimhaut haben. Da diese Bakterien extrem dünn sind, schlängeln sie sich zwischen den Zellen der Schleimhaut hindurch und dringen in die Blutbahn ein. Danach wandern die Leptospiren in die Nieren und vermehren sich dort. Nach vier bis vierzehn Tagen können die ersten Symptome der Infektion beobachtet werden.

Beim Menschen kann die Übertragung durch das Haustier stattfinden, nachdem sich beispielsweise der Hund zuvor den Genitalbereich geleckt hat und anschließend den Besitzer ableckt. Durch kleine Verletzungen der Oberhaut können dann die mit dem Speichel aufgebrachten Erreger in den Körper des Menschen eindringen.


Krankheit
Weilsche Krankheit

Dies ist eine bösartig verlaufende Form der Leptospirose, verursacht durch Leptospira icterohaemorrhagiae. Die Hauptquelle (Reservoir) sind Ratten und Mäuse. Gefährdet sind vor allem Menschen, Hunde und Schweine, aber auch andere Tierarten.

Leptospirose Petechiale Blutungen

- Petechiale Blutungen bei der Leptospirose. Die Ausschnittsvergrößer-ung zeigt die feinen Kapillarblutungen in Detail. Beachten Sie die Blässe der Schleimhaut und die leichte Gelbfärbung durch die Gelbsucht.
Symptome sind Schwäche, hohes Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, gefolgt von Gelbsucht und Hautrötungen, sowie Zeichen von Leber- und Nierenerkrankungen.

Schließlich führen Nieren- und Leberversagen bei unbehandelten oder zu spät behandelten Tieren zum Tod.
Stuttgarter Hundeseuche

Wird vorrangig beim Geschlechtsakt und bei unhygienischer Hundehaltung übertragen.

Symptome sind Blutarmut, Fehlgeburten, Gelbsucht mit generativem Abbau der Leber, Niere und Milz mit starkem Durst und Erbrechen. Nach dem Versagen der Organe folgt der Tod des Tieres.

Die chronische Form

Die chronische Form der Leptospirose kann durch einige schwächere Stämme, wie Leptospira pomona und grippothyphosa, ausgelöst werden. Diese führen zu keinen so schweren Symptomen, wie bei den beiden ersten Stämmen beschrieben. Die Krankheit verläuft ohne offensichtliche Symptome, was zur Dauerausscheidung von Leptospiren führt und eine große Gefahr für den Menschen darstellen kann.

Diagnose

- Leptospiren unter dem Dunkelfeld-Mikroskop
Die Diagnose kann leider nicht anhand von klinischen Symptomen erbracht werden. Ein großer Teil der bereits oben angeführten Symptome lässt sich bei einer Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten nachweisen. Die genaue Diagnose wird von Speziallaboratorien erbracht, die über verschiedene lebende Leptospirenstämme verfügen und eine Leptospiren-Lebendagglutination durchführen können. Durch die im Blut befindlichen Abwehrstoffe verklumpen die Leptospiren im Mikroskopfeld zu einem Haufen. Die auf der oberflächlichen Hülle der Bakterie befindlichen Antigene reagieren mit den im Blut des erkrankten Tieres befindlichen Antikörpern. Diese Reaktion zeigt das Vorhandensein von Abwehreiweißen an. Es können aber auch andere Diagnosetechniken zum Einsatz kommen.

Therapie

Sollte vorzugsweise in einer Tierklinik erfolgen, die über eine Isolierstation für Infektionskrankheiten verfügt, da mit den Ausscheidungen des kranken Tieres jede Menge Bakterien (Leptospiren) ausgeschieden werden. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika . Zusätzlich werden je nach Schwere des Krankheitsbildes unterstützende Maßnahmen, wie beispielsweise Dauertropfinfusionen notwendig. Nach der Kontrolle des Blutbildes, der Gerinnung, Nieren- und Leberwerte wird dann vom behandelnden Tierarzt / Tierärztin über weitere Behandlungsschritte entschieden.

In schweren Fällen liegt die Todesrate der Hunde bei etwa 30%.

Prophylaxe / Vorbeugung

Bei Zwinger- oder Stallhaltung sind unbedingt hygienische Maßnahmen zu berücksichtigen. Vorsorge gegen Ratten und Mäuse sollte betrieben werden, und der Kontakt zwischen gesunden und erkrankten Tieren muss vermieden werden.

Die beste Vorbeugung ist die Schutzimpfung , die wenigstens einmal jährlich, in gefährdeten Gebieten halbjährlich vom Tierarzt /Tierärztin durchgeführt werden sollte. Die Impfung erfolgt gegen Leptospira interrogans, icterohaemorrhagiae und canicola, die als die Gefährlichsten gelten. Die anderen Leptospirenstämme können bei der chronischen Verlaufsform der Leptospirose trotz allem von Bedeutung sein. Erkrankungen durch andere als im Impfstoff enthaltene Stämme sind bei Hund und Katze sehr selten. Gegen diese Stämme kann der Impfschutz nur eine Teilimmunisierung geben und eventuell nicht ausreichen, so dass geimpfte Tiere erkranken. Die Erkrankung ist jedoch im Allgemeinen nicht so schwerwiegend.

Eine regelmäßige Impfprophylaxe schützt nicht nur das Tier, sondern auch den Menschen vor den gefährlichsten Stämmen der Erreger der Leptospirose!
Zuletzt geändert am 07.01.2017 22:55 Uhr
Feuerwolf
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@CairnLover

Ich denke Du solltest Dich einmal von einen Tiermediziner oder Humanmediziner über die Grundlagen der Immunologie bzw. Impfungen aufklären lassen, bevor Du solche Halbwahrheiten öffentlich machst, die z.T. komplett falsch sind oder aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Denn, jemand, der kaum Wissen über Immunologie und Impfungen hat, könnte, wie anscheinend Du auch, vor solchen Halbwahrheiten und Halbtatsachen riesige Angst bekommen.

Kennt man aber die biologischen und medizinischen Zusammenhänge relativiert sich einiges von allein bzw. kann die Risiko-Nutzen-Bewertung besser erfolgen.

Was ich mit meinem Beispiel anhand von ASS (Aspirin) sagen wollte:

Es gibt keine wirksame Medizin ohne Nebenwirkungen oder Kontraindikationen. Dies gilt sogar für die Homoöpathie (z.B. Echinacea), von der ich ein großer Anhänger bin, als noch mehr für die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Jeder, der etwas anderes behauptet ist entweder ein Scharlatan oder hat von der Materie keine Ahnung.

LG Feuerwolf
CairnLover
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> Original von Feuerwolf:

Ich denke Du solltest Dich einmal von einen Tiermediziner oder Humanmediziner über die Grundlagen der Immunologie bzw. Impfungen aufklären lassen, bevor Du solche Halbwahrheiten öffentlich machst, die z.T. komplett falsch sind oder aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Denn, jemand, der kaum Wissen über Immunologie und Impfungen hat, könnte, wie anscheinend Du auch, vor solchen Halbwahrheiten und Halbtatsachen riesige Angst bekommen.

Kennt man aber die biologischen und medizinischen Zusammenhänge relativiert sich einiges von allein bzw. kann die Risiko-Nutzen-Bewertung besser erfolgen.


Ich denke, Du solltest wissen, dass es sowohl impfkritische Humanmediziner, als auch Tierärzte gibt. Dieses Recht mussten sich die Ärzte in D per Gerichtsurteil erkämpfen. Davor konnten sie die Zulassung verlieren, wenn sie sich kritisch zu Impfungen geäußert haben.
Auch bei den Immunologen findet man in allen Ländern Impfkritiker. Gerade zu dieser Impfung.
Also ist die Antwort zu Impfungen abhängig davon, ob ich einen schulmedizinischen Hardliner frage oder einen impfkritischen Mediziner/Immunologen.

Da es mir gerade einfällt- Ich habe letztes Jahr den Tierarzt gewechselt und die neue Tierärztin gefragt, was sie von der Leptospiroseimpfung hält. Sie hat gesagt, geimpft oder ungeimpft ist relativ egal, weil Hunde so oder so an Leptospirose erkranken können.

Ein unabhängiger Immunologe würde vielleicht darauf hinweisen, dass man bei einer amerikanischen Studie mit mehr als 1.200 gesunden geimpften und ungeimpften Hunden erstmals bei mehr als 20% natürlich gebildete Antikörper gegen verschiedene Leptospirose-Serovare gefunden hat.
Ich denke, da Hunde auch ohne zirkulierende Antikörper gegen Krankheiten resistent sein können, dürfte die Zahl noch höher liegen.
Und das zeigt, dass die Natur ihre eigenen Regelungsmechanismen hat.

Original von Feuerwolf:
Was ich mit meinem Beispiel anhand von ASS (Aspirin) sagen wollte:

Es gibt keine wirksame Medizin ohne Nebenwirkungen oder Kontraindikationen. Dies gilt sogar für die Homoöpathie (z.B. Echinacea), von der ich ein großer Anhänger bin, als noch mehr für die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Jeder, der etwas anderes behauptet ist entweder ein Scharlatan oder hat von der Materie keine Ahnung.

LG Feuerwolf
>

Das war ja so klar, wie Kloßbrühe.

Warum ist der Spruch "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung" einer der Sprüche der Schulmedizin?
Weil die Mittel der Schulmittel derart viele Nebenwirkungen, Schäden und Erkrankungen auslösen können, insbesondere bei Einnahme mehrerer Mittel, dass dem Patienten hier in D suggeriert werden muss, das wäre normal.
Hier empfehle ich jedem http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungscheck
Uns kann man doch sogar noch die Medikamente andrehen, bei denen Pharma in den USA wegen der gravierenden Nebenwirkungen Milliarden Schadenersatz zahlen musste.

Im Gegensatz dazu gibt es bei der Pflanzenheilkunde so viele Unverträglichkeiten, wie es beim Essen gibt. Und es ist natürlich auch dort einiges zu beachten. Steht aber in keinem Vergleich zur Allopathie.
Von der Homöopathie mit ihren stark verdünnten Substanzen, die man auch bei den Standardpotenzen kaum noch nachweisen kann, sind mir Nebenwirkungen nicht bekannt.
Feuerwolf
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@CairnLover

H I L F E !!

"Ich denke, da Hunde auch ohne zirkulierende Antikörper gegen Krankheiten resistent sein können, dürfte die Zahl noch höher liegen." Zitat CairnLover

Das ist weder schulmedizinisch, biologisch oder alternativmedizinisch gesehen machbar !

Bitte, bitte ...............setzte Dich erst einmal mit den biologischen Grundlagen auseinander oder lass es Dir bitte, bitte erklären! Die gelten nämlich auch für impfkritische Mediziner, Heilpraktiker etc. gleichermaßen!

Es gibt eine s.g. "Stille Feiung". Daher kommen sie 20% natürlich gebildeter Antikörper. D.h. Hund kommt mit den Erregern in Kontakt ohne daran zu erkranken und entwickelt Antikörper, ähnlich einer Impfung.
Dann hat jeder Körper auch noch sowohl spezifische und unspezifische Antikörper in sich.

Eine Risistenz ohne irgendwelche Antikörper gibt es nicht !

Wenn Dir Kontraindikationen oder nicht Erwünschte bzw. Nebenwirkungen bei der Homöopathie nicht bekannt sind, dann setzte Dich bitte auch hier mit der Materie auseinander oder lass es Dir erklären.

Echinacea Globuli z.B. ist bei immunsuspressierten Menschen / Tieren kontraindiziert.
Ebenso sind etliche Substanzen für Allergiker nicht einsetzbar aus der Homöopathie.

Mit Pflanzenheilkunge kann man auch Tiere umbringen, sogar in der vorgeschriebenen Dosis. Und ich habe nicht von Unverträglichkeiten gesprochen, sondern von NEBENWIRKUNGEN !

Bitte lass Dir auch diesen Unterschied erklären oder belese Dich.

Himmel, hilf ! Du bringst ja immer mehr "Klopper" raus
CairnLover
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Feuerwolf, leider enthält dein Beitrag vom 7.1., neben dem üblichen Schüren der Angst vor Erkrankungen, bis auf die Erwähnung von 19!! pathogenen Untergruppen im Link der Tierklinik, für mich nichts Neues zur Leptospirose.

Wenn der Fall auch nur einer durch Hunde auf Menschen übertragenen Leptospirose nachgewiesen wäre, dann wäre der doch überall veröffentlicht worden, um den Impfdruck in Bezug auf die humane Sicherheit zu erhöhen. Vor allem beim RKI. In D ist nämlich keine humane Leptospirose-Impfung zugelassen, soweit ich das beurteilen kann. Aber auch in vielen anderen Medien.

Barmettler et al. hat das Risiko einer Übertragung von Hunden mit akuter Leptospirose auf deren Besitzer und die Angestellten einer Tierklinik untersucht. Bei keinem der 91 untersuchten Personen konnte Leptospirose festgestellt werden.
Auch kein einziger Besitzer der 298 erkrankten Hunde aus der schweizer 10-Jahresstudie, die übrigens von 2003-2012 lief (Schreibfehler meinerseits), ist nachgewiesenermaßen an Leptospirose erkrankt.
Daher geht man davon aus, dass die Übertragung von Hund auf Mensch eher unüblich ist.
Und bei den Tierärzten wird Leptospirose insbesondere wegen dem Kontakt zu Nagetieren und Impfstoffen kritisch gesehen.

Entscheidend für den Schutz einer Leptospirose-Impfung sind die Serovare. OK.

Die 2-fach Impfung Nobivac L enthält:
Leptospira interrogans serogroup Canicola serovar Portland-vere
L. interrogans serogroup Icterohaemorrhagiae serovar Copenhageni

Die 4-fach Impfung enthält genau:
Leptospira interrogans serogroup Canicola serovar Canicola
L. interrogans serogroup Icterohaemorrhagiae serovar Copenhageni
L. interrogans serogroup Australis serovar Bratislava
L. kirschneri serogroup Grippotyphosa serovar Bananal / Lianguang

Wen die Studie zur Zulassung interessiert. Sie ist lesenswert, wegen der Kürze der Untersuchungen, den 2 Todesfällen in der Studie, den vergleichsweise wenigen Tieren der Studie und der Relativität der Angaben zum Schutz.
http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/EPAR_-_Public_assessment_report/veterinary/002010/WC500138214.pdf

Die 6-fach Impfung Nobivac L6 enthält:
Leptospira interrogans serogroup Canicola serovar Canicola
L. interrogans serogroup Icterohaemorrhagiae serovar Copenhageni
L. interrogans serogroup Icterohaemorrhagiae serovar Icterohaemorrhagiae
L. interrogans serogroup Australis serovar Bratislava
L. kirschneri serogroup Grippotyphosa serovar Bananal / Lianguang
L. kirschneri serogroup Grippotyphosa serovar Grippotyphosa

Man kann die Serovare der 2- und 4-fach Impfung teilweise nicht wirklich der schweizer Auflistung zuordnen. Das liegt daran, dass man von einer Wirkung aufgrund von Kreuzreaktionen ausging. Zur 4-fach haben sie was geändert und nur bei der 6-fach Impfung kann man sagen, da sind genau die 4 Serovare dabei, die es in der Schweiz gibt. Alleine das ist mMn. schon leicht undurchsichtig.

Zudem-Wenn man alleine die schweizer 10 Jahres Studie anschaut, dann sind alle! kranken Hunde an mehr als einem Serovar erkrankt.
ca.70% L. interrogans serovar Australis (AUS)
ca.70% L. interrogans serovar Bratislava (BRA)
ca.35% L. kirschneri serovar Grippotyphosa (GRI)
ca.35% L. interrogans serovar Autumnalis (AUT)
ca.35% L. interrogans serovar Pomona (POM)
14,4% L. interrogans serovar Icterohaemorrhagiae (ICT)
12,3% L. interrogans serovar Canicola (CAN)
1-5% L. interrogans serovar Tarassovi (TAR)
1-5% L. interrogans serovar Bataviae (BAT)
1-5% L. interrogans serovar Sejroe (SEJ)
1-5% L. interrogans serovar Hardjo (HAR)

Und das zeigt, dass die Sicherheit einer Impfung sehr relativ zu sehen ist. Denn auch wenn z.B. CAN,ICT,AUS und GRI geimpft werden, gibt es noch genug andere Leptospiren-Serovare, die genauso stark vertreten sind und an denen die Hunde ebenso lebensgefährlich erkranken können.
Wenn man die 4,3% ungeimpfte Hunde 2x abzieht, dann bleiben zudem insgesamt immer noch mindestens 18,1% bzw. 54 Hunde mit Impfschutz, die an genau den Leptospirose-Serovaren erkrankt sind, gegen die sie angeblich geimpft wurden.

Auf mich macht das jedenfalls den Eindruck, als würden Hunde gegen einen Teil der in Frage kommenden Serovare geimpft werden, ohne auch nur annähernd so gut geschützt zu sein, wie die Besitzer vermuten würden.
Im Gegenteil können sie auch geimpft erkranken und die Bakterien mit ihrem Urin in der Gegend verteilen.

Die schweizer Studie zeigt meiner Meinung nach auch, dass nur die Erfassung der tatsächlich in D auftretenden krankheitsauslösenden Serovare eine Aussage über den aktuellen Schutz der 4-fach Impfung in D ermöglichen würde.
In einer Studie aus München von 2007 stand z.B. an 2.Stelle der krankheitsverursachenden Serovare gleich eine ganz andere Leptospirose Serogruppe, die in keiner Impfung enthalten ist.

Zudem ist nicht geklärt, ob der Anstieg der Leptospirose insgesamt in Zusammenhang mit den Impfungen steht. Denn wirkliche Erklärungen für den weltweiten Anstieg hat die Wissenschaft nicht.

Und wo soll das enden? Erst wurden durch die Impfung die Hauptversacher CAN und ICT zurückgedrängt und es gab eine Verschiebung auf andere Serovare.
(Wie bei den Füchsen und der explosiven Zunahme der Fuchsbandwürmer in einer Studie zur Tollwut. Nur passiert es bei der Lepto halt komplett in einer Bakterienfamilie.)
Wenn dann die Erkrankungen durch die neu in der Impfung enthaltenen Serovare zurückgehen, werden doch höchstwahrscheinlich wieder andere Serovare zu den häufigsten pathogenen Serovaren werden. Wahrscheinlich die, die jetzt wenig vorkommen. Wie lange wird das weitergehen? Bis wir bei den 19 der Klinik sind? Werden dann noch weitere Serovare mutieren und pathogen? Bei über 200 ist die Möglichkeit ja nahezu unendlich. Kann dabei ein Serovar so mutieren, dass er noch gefährlicher wird, als die aktuellen?
Soll dann irgendwann gegen 19 Serovare oder mehr geimpft werden? Ist das noch realistisch, wo die Impfung jetzt schon so schlecht verträglich ist?

Mich erinnert das an die Büchse der Pandora.
Impfung war auch schon oft genug Fluch und hat Menschen- und Tierleben gekostet. Denn es gab schon Impfungen, die eingestellt wurden, weil sie nutzlos waren oder die Krankheit hauptsächlich da auftrat, wo viel geimpft wurde. Nicht immer geht es gut aus, wenn der Mensch die Natur beherrschen will.

Von Thiomersal ist übrigens seit Jahrzehnten bekannt, dass es neurotoxisch wirkt. Aber es ist ein billiges Konservierungsmittel, von dem Pharma behauptet keinen harmlosen, vergleichsweise wirkungsvollen Ersatz zu haben. Und das reicht, wie in vielen anderen Fällen - wenn die Industrie solche Einwürfe macht, vollkommen aus, dass es weiter genutzt wird. Arbeitsplätze sind da immer das beste Argument.

Leptospirose ist eine ganz schreckliche Krankheit für Hunde. Und für Hunde in einem sehr viel größeren Ausmaß als für Menschen. Daran hatte ich zu keiner Zeit Zweifel, was Du anscheinend nicht verstanden hast, wenn ich deinen Beitrag sehe.
Aber wenn man die Lage neutral beurteilt, und das sollte man immer tun, wenn man etwas beurteilen will, stellt man fest- komplett davor schützen kann leider nichts. Auch keine Impfung.
Ich persönlich erwarte nicht, dass sich die Situation langfristig bessern wird. Im Gegenteil erwarte ich aus vor genannten Gründen und weil es vollkommen logisch ist, dass es durch die Impfungen zunehmend immer mehr häufig vorkommende stark pathogene Serovare geben wird.

Wenn man sich für die Impfung entscheidet –Und der Hund MUSS natürlich die ganze Zeit über ganz gesund sein.
Mindestens 2 Wochen davor bis 2 Wochen danach und auch dabei (wie Feuerwolf schon schrieb) keine andere Impfung geben lassen.
In England gab es gemäß den dortigen Forenbeiträgen ganz besonders schlimme Nebenwirkungen, wenn gleichzeitig andere Impfungen geimpft wurden. Was wohl daran liegt, dass den Tierärzten in der Produktbeschreibung die gemeinsame Verimpfung mehrerer anderer Nobivac-Impfungen als problemlos empfohlen wird.
weckener
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@CairnLover
Wo hast Du das abgeschrieben?

Ich denke das Thema ist nun wirklich genug durchgekaut, ich habe nicht den Eindruck, das dies hier viele User lesen, also bitte ein neues Thema!!!!

Ich impfe meine Hunde und Katzen alle, ich kenne auch die militanten Impfgegner, denen ist nicht mit Gegenargumenten zu helfen, also versuche nicht andere HH zu verunsichern!

Mein TA hat mir alle Risiken und Folgen geschildert und ich habe mich seinen Empfehlungen angeschlossen. Und Dein Statement wird mich nicht überzeugen!!!!
trixi11
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Original von weckener:

@CairnLover
Wo hast Du das abgeschrieben?

Ich denke das Thema ist nun wirklich genug durchgekaut, ich habe nicht den Eindruck, das dies hier viele User lesen, also bitte ein neues Thema!!!!

Nein, das ist nicht noch lange nicht "genug durchgekaut" , es geht hier schließlich um die Gesundheit unserer Hunde!
Dein Eiindruck mag dich vll. täuschen?
Zudem mag dein persönlicher Eiindruck nicht richtungsweisend sein...


Ich impfe meine Hunde und Katzen alle, ich kenne auch die militanten Impfgegner, denen ist nicht mit Gegenargumenten zu helfen, also versuche nicht andere HH zu verunsichern!

Verunsichern tun eigentlich nur diejenigen, die sich mit den Impfungen nicht wirklich auseinander setzen!


Mein TA hat mir alle Risiken und Folgen geschildert und ich habe mich seinen Empfehlungen angeschlossen. Und Dein Statement wird mich nicht überzeugen!!!!

Ich hoffe sehr, dass er dich wirklich über alle Risiken und Vorteile der Imfpung aufgeklärt hat! Dann kannstdu sie hier sicher alle nennen, oder?
Wer will denn hier wen "überzeugen"?

Man möchte doch eigentlich nur über die Risiken solch einer Impfung aufklären, oder siehst du das anders?
Zuletzt geändert am 10.01.2017 20:51 Uhr
CairnLover
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> Original von weckener:

@CairnLover
Wo hast Du das abgeschrieben?

Ich denke das Thema ist nun wirklich genug durchgekaut, ich habe nicht den Eindruck, das dies hier viele User lesen, also bitte ein neues Thema!!!!

Ich impfe meine Hunde und Katzen alle, ich kenne auch die militanten Impfgegner, denen ist nicht mit Gegenargumenten zu helfen, also versuche nicht andere HH zu verunsichern!

Mein TA hat mir alle Risiken und Folgen geschildert und ich habe mich seinen Empfehlungen angeschlossen. Und Dein Statement wird mich nicht überzeugen!!!!


Tatsächlich habe ich u.a. einiges aus der vor erwähnten Studie "Increasing Incidence of Canine Leptospirosis in Switzerland" übersetzt, auf die ich mich mehrfach beziehe, die Inhaltsstoffe der Impfungen und den Abstand zu anderen Impfungen den jeweiligen Zulassungen entnommen und anhand der häufig gelesenen Infomationen wie: früher war nur CAN und ICT weit verbreitet, letztlich seit den überall eingesetzten Impfungen überall zunehmende Leptospiroseerkrankungen mit anderen Serovaren und der Info auf der amerikanischen Herstellerseite im Merck Veterinary Manuel gemachten Aussage "geimpfte Hunde sind potentiell anfälliger für Infektionen mit Serovaren, gegen die sie nicht geimpft wurden", meine eigenen Schlüsse gezogen. Schaun wir mal in 10 Jahren.

Ich habe zudem nicht einmal besonders auf das hingewiesen, was an dieser Studie hauptsächlich auffallen müsste. Auch in der Schweiz herrscht keine Impfpflicht. Doch die schweizer Studie enthält insgesamt sehr viel mehr geimpfte Hunde, als komplett ungeimpfte, die erkrankt sind.
In der Schweiz ist übrigens aktuell nur noch Nobivac L6 zugelassen.

Es gibt Unterschiede zwischen Information und Verunsicherung.
Meine Tierärztin hat es mit "geimpft oder ungeimpft ist relativ egal, weil Hunde so oder so an Leptospirose erkranken können" sehr viel kürzer gehalten, als ich mit meinen Beiträgen und der damit für mich verbundenen Arbeit.
Aber erst diese Arbeit hat "mir" gezeigt, wie recht sie hat. Und zum Lesen wird hier keiner gezwungen.
Ich will hier niemanden überzeugen, sondern allenfalls zum Denken anregen.

Ich bin wie Trixie der Meinung, dass das Thema noch nicht ganz erledigt ist. Jedenfalls für mich persönlich. Denn vor allem möchte man sein Tier doch schützen. Ich habe durch die Recherchearbeit einen anderen Weg gefunden, über den ich mich nun erstmal weiter informieren werde.
Zuletzt geändert am 12.01.2017 12:29 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
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Nosoden

Nosoden als Prophylaxe sind selbst unter Homöopathen sehr umstritten.
Denn selbst Befürworter müssen zugegen, dass ein vollständiger Schutz nicht gegeben ist, der Körper trotzdem an der entsprechenden Erkankung erkranken kann. Am ehesten ist mit einer leichteren Erkrankung, die dann besser / einfacher behandelt werden kann zu rechnen.
Die entsprechende Erkrankung tritt weniger häufiger bei Individuen auf, die mit Nososden behandelt worden sind.
Spezielle Antikörper werden nicht entwickelt.

hier ein Link zum Thema Nosoden am Beispiel von Malaria:
https://www.drminah.de/humanit%C3%A4re-projekte/malariapr%C3%A4vention/

LG Feuerwolf

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