Böses Erlebnis

iLoVeMyDoGi
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...

Also jetzt möchte ich mich auch mal einmischen. Nämlich zum Thema wie die Staffs auf die Listen kamen. und ich denke das genauso wie meerestaucher!!
Also vom Prinzip her fallen lediglich die Staffs auf, die...wie drücke ich das jetzt sachte aus (und ich möchte niemanden kränken)...von Menschen gehalten werden, die in den ganzen Tag zu Hause mit ihren "Homies" oder was weiß ich rumhängen und die dann denken "hey jetzt bin ich voll cool. jeder wird angst vor mir haben!" Diese Menschen machen sich überhaupt keinen Kopf, dass ein Staff auch Beschäftigung braucht und Auslauf. Dann wissen sie nicht wie sie diese, doch manchmal sehr sturen Zeitgenossen, erziehen sollen und fangen an sie zu schlagen oder anzubrüllen. Dann passiert sowas! und die Hunde landen auf der Liste. Ich habe selbst einen Staff erlebt der nie von der Leine gelassen wurde. Er war nicht unerzogen, er war einfach nur extrem unausgelastet und hat sich genauso verhalten, wie der Staff in dieser Situation. Wenn es dann noch Junghunde sind die ihre Kraft nicht kennen, kommt so etwas dabei heraus.
Die anderen Staffs, die gut erzogen in Familien leben ohne "Ärger" zu machen, sein wir mal ehrlich, über die redet doch keiner! Das wird dann als "Ausnahme" abgeschrieben. Nicht bei jedem, aber bei vielen. Ich finde aber auch das sich dieses Thema in den letzten Jahren auch im positiven Sinne mehr verbreitet hat, sprich ich habe mehr Menschen getroffen, die Staffs super finden und diese auch vorurteilsfrei behandeln.
Vielleicht verallgemeine ich das ganze zu sehr, aber in meinen gerade Mal zwei Jahren mit einem Staff habe ich es so erlebt.

So mehr wollte ich garnicht loswerden
Liebe Grüße
Kirstin und Rico
Zuletzt geändert am 06.12.2011 10:23 Uhr
silvie86
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Beiträge: 1477
+ 2
Oh je, jetzt hab ich ja ne Diskussion losgetreten, die ich so gar nicht gewollt hab.
Was ich eigentlich nur verdeutlichen wollte war, dass wir bestimmte Rassen mit einem höheren "Risikopotential" betrachten, sei es durch mediale Prägung oder durch persönliche Erfahrungen. So würden wir einen Hund mit einem besseren Image nur als übermütig bezeichnen und es vielleicht auch nur verägert abtun, bei einem Hund mit einem schlechteren Image ist es dann schon beinahe ein Angriff und man macht sich ernsthafte Gedanken darüber, wie man sich besser schützen könnte.
Das eine angebrachte Beispiel mit dem Labbi der alle anspringt und beschmutzt ziegt dies doch deutlich-er erregt zwar Unmut, doch wirklich was dagegen tut keiner-wäre dies auch so, wenn es ein Hund mit einem schlechteren Image wäre? Oder wären da schon längst Anzeigen ins Haus der Besitzer geflattert?

Fakt ist, ein Hund der derart ungehalten und unkontrolliert ist, sollte nicht von der Leine gelassen werden(egal welche Größe oder Rasse)-schließlich pushen sich Hund auch ganz gern mal selbst hoch und werden dann auch schnell mal grob, wenn ihr Verhalten nicht zum gewünschten Erfolg führt.
Und das man sich erschrickt, ist ganz klar und es einem komisch wird, da man diesen scheinbar wildgewordenen Hund ja gar nicht einschätzen kann und es ist furchtbar ärgerlich, wenn die Besitzerin nur hilflos daneben steht. Von daher kann ich die TE durchaus verstehen!
Die Liebe zum Hund ist des Menschens Sehnsucht nach dem Paradies.
Funny1
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Beiträge: 17
+ 2

genau

....dewegen sollte man sein eigenes Verhalten "kontrollieren" und sich von diesem "Schubladen - Denken" entfernen und Situationen nur danach beurteilen, welch Erziehungs bzw. Verhaltensproblem im einzelnen "Fall" vorliegt.
Sollen doch die Emotionen hochkochen, wird man eben von anderen Leuten (die es halt nicht besser wissen.........im Prinzip doch einfach nur uninformiert sind) in Kategorien eingeteilt. What ever............
Mir ist es nur immens wichtig, daß der Mensch seinen Hund KENNT, ihn gesellschaftsfähig "macht" (denn leider leben wir nicht allein auf dem Planeten) und sich anderen Menschen allgemein und anderen Hundebesitzern im speziellen - respektvoll verhält.
Nichts hasse ich mehr, als wenn mir andere Hundebesitzer entgegenkommen , ihren Hund frei laufen lassen, der meine schon von weitem fixiert hat und auf sie losstürmt als gäbe es kein Morgen mehr........und die dann auf meine Bitte den HUnd doch anzuleinen nur als Kommentar haben: "wieso der macht doch nix......." (Ja aber meine drei vielleicht ihm.....da er sich alles andere als respektvoll benommen hat!) ..........und angesprungen werden in dieser ARt und Weise ist einfach nur ätzend und sollte nicht vorkommen. That`s it.
Gast
  • Begleithund
+ 1
(Und ich erzähl jetzt mal ein Schmankerl... passt irgenwie ein wenig zum Thema: Ich bin mit Freundinnen und meinem ersten RR, Beau, unterwegs. Wir setzen uns in ein Außenrestaurant in einem Einkaufscenter. Entückte Blicke Richtung Beau und "Ach, ist der schön. Und neiin, wie niedlich". Unser Platz war gegenüber der Rolltreppe. Und auf einmal kommt ein Schwarafrikaner die Rolltreppe hoch. Aus Sicht meines Hundes wuchs da auf einmal ein schwarzer Mensch langsam aus dem Boden. Und Beau bellte und grollte und war.... *ouhhh, war das peiiiinlich* Und die Leute, die ihn eben noch soooooo hübsch und niedlich fanden----- DIE Kommentare an den Tischen gezischelt warn nicht Ohne. Zumal sich auch hartnäckig das Gerücht hält, dass RRs früher als Sklavenjäger eingesetzt wurden. )
iLoVeMyDoGi
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Beiträge: 113
+ 1
Ich musste gerade echt über deine Geschichte lachen! Vom Prinzip her finden die Leute Hunde nur so lange süß, wie sie rum sitzen, sich bekrabbeln lassen und einen süßen Hundeblick aufsetzten. Sollte der Hund dann aber machen, was Hunde nun einmal tun, dann sind sie böse, unerzogen, man sollte am besten nur noch zu Hause bleiben!!! Da heißt es dann nur
Liebe Grüße
Kirstin und Rico
OlèOla
  • Begleithund
Beiträge: 731
Die Emotionen sind aber genau das Problem.

Sind bestimmte Rassen beteiligt,spielt sich bei vielen Menschen innerlich ein Film ab, der sicherlich sehr medial geprägt ist.
Seit ich eine Deutsche Schäferhündin habe, muss ich auch mit einer Reihe von Vorurteilen leben, da sind nicht nur die HH mit den Listenhunden direkt betroffen.
Das hat auch nicht immer unbedingt etwas mit Hundebegegnungen zu tun oder Klischees, die Artgenossenaggressionen betreffen sondern auch ein ganz anderes unschönes Klischee.
Je nachdem welche Gassirunde ich laufe, streife ich im Wald einen Problembezirk, in dem manchmal Jugendliche ihre "Schulschwänzerzeit" verbringen.
Es ist mir jetzt zum 3. Mal passiert, dass ich von unterschiedlichen Menschen als "Nazi" beschimpft wurde, nur weil ich als blonde Frau mit einem DSH unterwegs bin.
Bereits da fängt es an und ich habe nicht mal in besonderer Weise gehandelt, ich bin einfach nur da und sicherlich alles andere als rechtsradikal
Auf den Klops ist noch keiner gekommen, wenn ich mit meinem Mixrüden da lang laufe, es liegt also nicht allein an meinem Erscheinungsbild (welches sowieso auch nicht dem Klischee eines "Nazis" entspricht).

Weiter geht es dann aber bei Hundebegegnungen, in denen ich mich oft etwas anhören muss, weil ich meine Hunde nicht "spielen" lasse.
"Oh Achtung, da kommen die unverträglichen Hunde", heißt es dann, obwohl ich noch nicht mit einem Satz erwähnt habe, dass meine Hunde unverträglich wären.

Das Schlimmste bisher war allerdings eine Situation, in den ein HH meine Hündin trat.
Er ließ seinen Hund ungefragt auf meine zurennen und ich rief ihm zu, dass ich keinen Kontakt will, weil sie krank ist.
Hund kommt trotzdem an, quetscht sich an mir vorbei und meine Hündin schnappt ihn ab.
HH kommt nun plötzlich angerannt (ich in der Annahme, er wolle seinen Hund endlich abholen) und trat ihr in die Seite.
Es wisse ja schließlich jeder, dass Schäferhunde auch Hunde totbeißen und keinen Spaß verstehen- meine ja offenbar auch nicht, sonst wäre sie ja nicht an der Leine.

Schubladendenken gibt es überall und wird es immer geben.
Niemand ist davor geschützt- auf beiden Seiten nicht, das sollte man wissen.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
iLoVeMyDoGi
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Es ist einfach nur noch traurig wie sich die Menschen benehmen. Und selbst Hundehalter haben keine Ahnung mehr. Man hat das Gefühl die haben keinen Verstand.
Liebe Grüße
Kirstin und Rico
Funny1
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über die Geschichte mit dem zum "Wolf" mutierten Ridgeback habe ich auch sehr schmunzeln müssen. -
Stellt sich die Frage warum es uns so trifft(verletzt), wenn man doofe Kommentare und/oder "Beurteilungen" unter der Gürtellinie hinnehmen muß ...?! Ich versuche (ein Segen mein fortgeschrittenes Alter .....früher ist mir das nicht gelungen) es einfach abzuhaken unter dem Gehirnteil : "Sprüche die die Welt nicht braucht" . -
Solche Sprüche kann ja niemand mit etwas Intellekt ernst nehmen.
Also: Schwamm drüber!
Ich würde mir einfach nur ein respektvolleres Miteinander wünschen. Vor allem bei Hundebesitzern untereinander - für all die anderen Sprüche unter jeglichem Niveau die von Menschen kommen, die den Intelligenzquotienten einer Banane haben wünsche ich allen die damit belästigt werden : Gleichmut und Stärke mit einer guten Prise Humor !
lG Funny1
iLoVeMyDoGi
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Beiträge: 113
Funny1: Glaub mir ich beneide dich, dass du einfach sagen kannst "Schwamm drüber". Ich kann das nicht...

Liebe Grüße
Kirstin und Rico
Liebe Grüße
Kirstin und Rico
Funny1
  • Forenwelpe
Beiträge: 17
ach das kommt noch!!!!!!!!
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