blutige Blasenentzündung-brauch Euren Rat

CindyMaus
  • Halbstarker
Beiträge: 554
Hallo,

meine Hündin leidet seit Sonntag an einer akuten Blasenentzündung. Sie hatte ständiges Druckgefühl und sehr viel Blut im Urin. Am Montag bin ich zur Tierklinik gefahren mit Urinprobe. Mein Hund bekam Blase und Gebärmutter Ultraschall gemacht.Da war nichts auffälliges. Es wurde auch ein Antibiogramm gemacht. Sie bekam ein Antibiotika verabreicht und ein Schmerzmittel. Am 2. Tag der Einnahme von Antibiotika fühlte mein Hund sich eigentlich wieder wohl. Sie machte immer weniger Urin, allerdings immer noch mit Blut. Der üble Geruch des Urin lies auch nach. Sie frisst und säuft wieder normal.
Doch es ist immer noch Blut im Urin und nachdem Wasserlassen verspürt sie immer noch Druck, wobei dann kein Urin mehr kommt.
Nun mach ich mir doch Sorgen, weil immer noch Blut im Urin ist. Antibiotika habe ich noch bis Montag. Am Dienstag soll ich zur Nachuntersuchung.
Ist das normal, dass der Urin so lange blutig ist?

Hoffe auf Eure Antworten.........Danke.
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
ich denke es ist schwierig da pauschal eine antwort zu geben, da ja nicht jeder krankheitsablauf gleich abläuft....
kann man sich in deiner tierklinik auch mal telefonisch erkundigen? vielleicht wäre das ja möglich. leider sind ja so tierkliniken auch mal gerne anonym und man hat keine zeit

in der zwischenzeit würde ich sie warmhalten, (draussen nicht nass werden und nass heimkommen) und schauen dass sie genug trinkt.
(meine hatte auch mal den ansatz einer blasenentzündung, da hab ich ihr dann gekochtes fleisch mit wasser und vitamin c haltigen früchten gegeben, also quasi hühnersuppe, damit sie genug feuchigkeit aufnimmt damit die bakterien ausgespült werden).
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1834
Blut im Harn deutet normalerweise auf Harngrieß oder einen Harnstein hin, aber dein Hund wurde ja bereits per Ultraschall untersucht.. wurde auch eine Blutuntersuchung gemacht (Stichwort Urämie) ?
Wenn trotz AB noch immer Blut im Harn ist, dann gibt es in den Harnwegen noch immer eine offene Wunde/Entzündung, die blutet. Das AB verhindert die Ausbreitung eines Infektes, aber wenn die Blutung nicht bald aufhört, hat man vielleicht doch ein Steinchen in den Harnwegen übersehen.
Weniger Urin deutet nicht unbedingt auf eine Gesundung hin - es könnte auch sein, dass der Harn nicht richtig abfließen kann.

Ich würde dir ebenfalls empfehlen, die Tierklinik anzurufen und den Sachverhalt zu schildern.
CindyMaus
  • Halbstarker
Beiträge: 554
Original von Catalou:

Blut im Harn deutet normalerweise auf Harngrieß oder einen Harnstein hin, aber dein Hund wurde ja bereits per Ultraschall untersucht.. wurde auch eine Blutuntersuchung gemacht (Stichwort Urämie) ?
Wenn trotz AB noch immer Blut im Harn ist, dann gibt es in den Harnwegen noch immer eine offene Wunde/Entzündung, die blutet. Das AB verhindert die Ausbreitung eines Infektes, aber wenn die Blutung nicht bald aufhört, hat man vielleicht doch ein Steinchen in den Harnwegen übersehen.
Weniger Urin deutet nicht unbedingt auf eine Gesundung hin - es könnte auch sein, dass der Harn nicht richtig abfließen kann.

Ich würde dir ebenfalls empfehlen, die Tierklinik anzurufen und den Sachverhalt zu schildern.

Danke für die Antwort,

habe gerade mit der Tierklinik telefoniert. Fahre nun noch einmal hin und gebe den Urin erneut ab.
Mit weniger Urin, meinte ich eher das der Harndrang, so wie man es bei einer Blasenentzündung kennt, nach gelassen hat.
Es wäre an meiner Hündin nichts auffällig mehr am Allgemeinzustand, nur das der blutige Urin nicht aufhört.

Ich leide richtig mit und habe Angst, dass dahinter mehr stecken könnte
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1834
Du machst ja alles richtig und ich wünsche dir, dass der "Spuk bald vorbei ist.

Die Daumen sind gedrückt

Liebe Grüße Tina
CindyMaus
  • Halbstarker
Beiträge: 554

Tumor in der Blase-Schock

Hallo,

habe vor 4 Wochen schon einmal hier geschrieben, dass meine 6 jährige Hündin an einer blutigen Blasenentzündung leidet.
Sie wurde am ersten Behandlungstag in der Tierklinik per Ultraschall untersucht ohne Befund. Der Urinbefund ergab Hinweis das es eine Blasenentzündung sei. So bekam sie Antibiotika, diese wirkte auch schnell, meinem Hund ging es wieder gut nur dieses Blut im Urin hörte nicht auf. Dann wurde ein stärkeres Antibiotika verabreicht auch das brachte keine Änderung. Wieder in die Klinik wieder Urinuntersuchung nun zeigten sich Kristalle, welches aber nicht auf Harnsteine deuten würden. Das Antibiotika wurde weiter verabreicht zudem Blasentropfen um die Schleimhäute der Blase zu beruhigen und eine Paste um den Urin an zu säuern, wegen den Kristalle.
Nun es verbesserte sich rein gar nichts. Ihr Zustand ist jedoch top, spielt und tobt, frisst und säuft normal. Alles unauffällig wenn nicht dieses ständige Blut im Urin wäre.
Gestern dann wieder zur Tierklinik, dann nach fast 4 Wochen erneut Ultraschall mit der Diagnose 5 DM großer Tumor in der Blase.......der vor 4 Wochen wohl noch nicht da war????
Ob es gut-oder bösartig ist, weiß man noch nicht. Dienstag nun OP, Bauchschnitt d.h. also die Blase wird aufgeschnitten.
Blutuntersuchung ergab rein gar keinen Befund nur das es auf eine Entzündung hinweist.
Nieren wurden geschallt alles ohne Befund und perfekter Durchblutung.

Mein Bauchgefühl lässt mir jedoch keine Ruhe, ob hier alles richtig gelaufen ist.

WAS MEINT IHR????

Wäre Euch dankbar für eine ehrliche Meinung, Danke
Jackomo12
  • Forenwelpe
Beiträge: 1

Tumor in der Blase, Blut im Urin

Hallo.
Ich habe Deinen Beitrag gelesen der ja bereits 3 Jahre alt ist. Leider haben wir gerade genau das gleiche erlebt. Vor 4 Wochen super Blutbild, letzte Woche Blut im Urin (das ist jetzt weg) und eine kleine Wucherung in der der Blase, gestern dann Wucherung extrem vergrößert.
Kannst Du uns sagen zu welcher Behandlung Du Dich entschieden hast und was letztendlich der Befund war?
Bei uns liegt der noch nicht vor.
vielen Dank,
Antje Zimmermann aus Mainz

Original von CindyMaus:

Hallo,

habe vor 4 Wochen schon einmal hier geschrieben, dass meine 6 jährige Hündin an einer blutigen Blasenentzündung leidet.
Sie wurde am ersten Behandlungstag in der Tierklinik per Ultraschall untersucht ohne Befund. Der Urinbefund ergab Hinweis das es eine Blasenentzündung sei. So bekam sie Antibiotika, diese wirkte auch schnell, meinem Hund ging es wieder gut nur dieses Blut im Urin hörte nicht auf. Dann wurde ein stärkeres Antibiotika verabreicht auch das brachte keine Änderung. Wieder in die Klinik wieder Urinuntersuchung nun zeigten sich Kristalle, welches aber nicht auf Harnsteine deuten würden. Das Antibiotika wurde weiter verabreicht zudem Blasentropfen um die Schleimhäute der Blase zu beruhigen und eine Paste um den Urin an zu säuern, wegen den Kristalle.
Nun es verbesserte sich rein gar nichts. Ihr Zustand ist jedoch top, spielt und tobt, frisst und säuft normal. Alles unauffällig wenn nicht dieses ständige Blut im Urin wäre.
Gestern dann wieder zur Tierklinik, dann nach fast 4 Wochen erneut Ultraschall mit der Diagnose 5 DM großer Tumor in der Blase.......der vor 4 Wochen wohl noch nicht da war????
Ob es gut-oder bösartig ist, weiß man noch nicht. Dienstag nun OP, Bauchschnitt d.h. also die Blase wird aufgeschnitten.
Blutuntersuchung ergab rein gar keinen Befund nur das es auf eine Entzündung hinweist.
Nieren wurden geschallt alles ohne Befund und perfekter Durchblutung.

Mein Bauchgefühl lässt mir jedoch keine Ruhe, ob hier alles richtig gelaufen ist.

WAS MEINT IHR????

Wäre Euch dankbar für eine ehrliche Meinung, Danke
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