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Original von Emmely:
hallo,
also wir haben drei hunde...sind beide in vollzeit berufstätig und unseren hunden geht es gut...
ich kriege das brechen, wenn ich ständig höre, dass ein hund nur 4 stunden allein gelassen werden sollte!!!
warum??????
hallo,
also wir haben drei hunde...sind beide in vollzeit berufstätig und unseren hunden geht es gut...
ich kriege das brechen, wenn ich ständig höre, dass ein hund nur 4 stunden allein gelassen werden sollte!!!
warum??????
tja deine hunde sind dann aber auch zu dritt, also nicht mutterseelen allein in einer etagenwohnung!!
und danke casa...du sprichst mir aus der seele!!
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
-William James-
Zuletzt geändert am 05.10.2011 15:13 Uhr
Erstmal vorneweg: Ich finde es gut, dass sich die Fragesteller vorher Gedanken gemacht haben (sonst hätten sie das Thema hier nicht so reingestellt), sich um Tagesstätte usw. bemüht haben....das zeigt mir zumindest, dass sie mehr Verantwortungsgefühl als die meisten haben!
Wie oft gibts das "Ich habe Lust auf einen Hund - morgen hole ich mir einen Welpen (vom "Hobbyzüchter"/Bauernhof)- wenn er anstrengend wird landet er Tierheim oder bleibt halt stundenlang allein"
Sicher ist es nicht optimal, wenn man als Hundehalter berufstätig ist
.
Andererseits könnte es durchaus sein, dass dieser Hund, den die Vorbesitzerin nicht mehr halten kann sonst im Tierheim landet - das wäre noch schlimmer.
Außerdem ist es die Hündin schon (zumindest in der jetzigen Umgebung) gewohnt stundenweise alleine zu sein.
Ich habe bei der Beschreibung erstmal kein ganz schlechtes Gefühl - ok, könnte noch besser sein -aber auch wesentlich schlechter.
Eine Woche Eingewöhnung erscheint mir auch recht wenig. Mein Tip - wenns geht Urlaub verlängern
Ansonsten möglichst schon in der einen Woche versuchen den "normalen" Tagesablauf ansatzweise simulieren.
Also nicht "juhu, wir haben einen neuen HUnd- wir kümmern uns jetzt intensivst drum und gehen stundenlang spazieren, spielen..." sonst ist die Umstellung nach einer Woche echt Krass.
Sondern: zur "normalen" Zeit aufstehen (Gemein im Urlaub
). Morgenspaziergang machen, allein kurz aus dem Haus gehen (10-15-30 Min je nach Gefühl), ohne Trara wiederkommen, Schreibtischarbeiten, Fernsehen....Dass sich möglichst von anfang an der Rhythmus "morgens ist Ruhe angesagt" einspielt.
Nachmittags dann evtl. auch nochmal kurz allein lassen. Zeiten langsam verlängern (geht mit mehr Urlaub natürlich besser, sprich langsamer).
Wie oft gibts das "Ich habe Lust auf einen Hund - morgen hole ich mir einen Welpen (vom "Hobbyzüchter"/Bauernhof)- wenn er anstrengend wird landet er Tierheim oder bleibt halt stundenlang allein"
Sicher ist es nicht optimal, wenn man als Hundehalter berufstätig ist
Andererseits könnte es durchaus sein, dass dieser Hund, den die Vorbesitzerin nicht mehr halten kann sonst im Tierheim landet - das wäre noch schlimmer.
Außerdem ist es die Hündin schon (zumindest in der jetzigen Umgebung) gewohnt stundenweise alleine zu sein.
Ich habe bei der Beschreibung erstmal kein ganz schlechtes Gefühl - ok, könnte noch besser sein -aber auch wesentlich schlechter.
Eine Woche Eingewöhnung erscheint mir auch recht wenig. Mein Tip - wenns geht Urlaub verlängern
Ansonsten möglichst schon in der einen Woche versuchen den "normalen" Tagesablauf ansatzweise simulieren.
Also nicht "juhu, wir haben einen neuen HUnd- wir kümmern uns jetzt intensivst drum und gehen stundenlang spazieren, spielen..." sonst ist die Umstellung nach einer Woche echt Krass.
Sondern: zur "normalen" Zeit aufstehen (Gemein im Urlaub
Nachmittags dann evtl. auch nochmal kurz allein lassen. Zeiten langsam verlängern (geht mit mehr Urlaub natürlich besser, sprich langsamer).
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
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Original von casabianca:
Ich sehe das absolut nicht so.... denn ich nehme meine Hunde zwar nicht mit zur Arbeit, also manchmal schon und dann warten sie einige Minuten im Auto
, aber man muss seinen Hund sicher nicht 24 Stunden am Tag beschaeftigen, auch keine 5 Stunden....
Ich bin z.B. die meisste Zeit mit meinen Hunden zusammen, weil ich meisstens von zuhause aus arbeite. Unser Tag besteht auch aus Spaziergaengen, Pflege, Spielen, Erziehung oder einfach gemeinsam "abhaengen". Selbst, wenn wir "nur" "abhaengen" ist das fuer meine Hunde ganz ganz viel
Sie wuerden es aber ganz sicher nicht verstehen, wenn ich ab morgen 8 Stunden ausser Haus waere, auch wenn sie in einem 6erRudel leben. Da bin ich mir 100% sicher.
Ich sehe das absolut nicht so.... denn ich nehme meine Hunde zwar nicht mit zur Arbeit, also manchmal schon und dann warten sie einige Minuten im Auto
Ich bin z.B. die meisste Zeit mit meinen Hunden zusammen, weil ich meisstens von zuhause aus arbeite. Unser Tag besteht auch aus Spaziergaengen, Pflege, Spielen, Erziehung oder einfach gemeinsam "abhaengen". Selbst, wenn wir "nur" "abhaengen" ist das fuer meine Hunde ganz ganz viel
Sie wuerden es aber ganz sicher nicht verstehen, wenn ich ab morgen 8 Stunden ausser Haus waere, auch wenn sie in einem 6erRudel leben. Da bin ich mir 100% sicher.
Um Gottes Willen, so meinte ich das nicht.
Ich halte gar nichts davon, einen auf Dauerentertainer für den Hund zu machen. Das überdreht den Hund doch viel zu sehr.
Bloss, wenn ich jetzt an Jaimy denke...(angenommen, sie könnte entspannt allein bleiben, das müssen wir halt noch erarbeiten)...sie soll zu Hause die Zeit eigentlich schlafen. Also genau das, was sie bei mir auf Arbeit auch tut.
In meinem speziellen Fall ist es ja auch so, dass sie die meiste Zeit allein in einem Raum/ in meinem Auto ist.
Heisst, vormittags, wenn ich meine Hausbesuche mache, dann wartet sie im Auto. Dort verschläft sie die Zeit.
Nachmittags, wenn ich dann in der Praxis meine Patienten behandel, wartet sie die Zeit unter dem Schreibtisch im Wartebereich. (da außer mir und meinem Patienten fast nie jemand ist, geht das) Auch dort verpennt sie die meiste Zeit.
Sie hat allenfalls die Möglichkeit mit mir in der Mittagspause ne (sehr) kurze Löserunde zu drehen. Mehr ist nicht drin.
Ich mag diese Lösung nicht. Sie ist nicht optimal. Aber ich denke, das ist zumutbar (ob nun bei mir auf Arbeit verschlafen, oder zu Hause, wenn sie es gelernt hat).
Ich finde es ehrlich gesagt, viel schlimmer, wenn Leute sich Hunde anschaffen, so lange sie keine Arbeit haben, weil man hat ja Zeit. Und dann passt der Hund nicht mehr zur Lebensplanung, weil plötzlich doch Arbeit da ist.
Da find ich es besser, man hat n Vollzeitjob und sucht sich einen Hund, der zu der entsprechenden Situation passt.
Original von saluki:
Ich mag diese Lösung nicht. Sie ist nicht optimal. Aber ich denke, das ist zumutbar (ob nun bei mir auf Arbeit verschlafen, oder zu Hause, wenn sie es gelernt hat).
Auf jeden Fall. Sie ist mehr oder weniger mit Dir zusammen. Meinen ersten Maremmano hatte ich sogar immer mit in der Tierarztpraxis. Da lag er auch fast die ganze Zeit unterm Schreibtisch. Kaum ein HH hat ihn bemerkt. Ich glaube wichtig ist einfach, dass sie nicht alleine sind, nicht dass sie nichts besonderes machen koennen.
Auch das Auto verbinden meine sehr positiv. Bin mit 2 Welpen/Junghunden durch ganz Sizilien mit dem Auto gefahren und die haben im Auto "gewohnt"
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- Rudelbeschützer
Beiträge: 3542Ich muss ja jetzt mal ganz blöd fragen: Was hat denn der Hund davon, wenn er mit zur Arbeit kann? (Ich gehe mal davon aus, dass es jetzt um einen Bürojob oder ähnliches geht)
Ich nehme meinen Hund notgedrungen mit, da sie eben nicht allein bleiben kann, und ich es noch nicht schaffe, es ihr langsam bei zu bringen. Was macht meine Maus die ganze Zeit bei mir auf Arbeit? Brav auf ihrem Platz liegen. und das mindestens 4 Stunden am Stück, dann ne kurze Pullerpause wenn wir zwei Glück haben (sonst muss der Hof reichen), und dann nochmal mindestens 4 Stunden brav warten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in anderen Jobs viel anders ist. Ausser dass die Pausenzeiten und somit Gassi- und Tobezeiten für den Hund etwas flexibler sind.
Aber so viel hat der Hund nicht davon. Also meiner zum Mindest nicht...
Ich sehe das absolut nicht so.... denn ich nehme meine Hunde zwar nicht mit zur Arbeit, also manchmal schon und dann warten sie einige Minuten im Auto
Ich bin z.B. die meisste Zeit mit meinen Hunden zusammen, weil ich meisstens von zuhause aus arbeite. Unser Tag besteht auch aus Spaziergaengen, Pflege, Spielen, Erziehung oder einfach gemeinsam "abhaengen". Selbst, wenn wir "nur" "abhaengen" ist das fuer meine Hunde ganz ganz viel
Sie wuerden es aber ganz sicher nicht verstehen, wenn ich ab morgen 8 Stunden ausser Haus waere, auch wenn sie in einem 6erRudel leben. Da bin ich mir 100% sicher.