Besuchshunde mit Zertifikat.

Gast
Hallo,
meine Hündin und ich haben nun eine praktische u. theoretische Prüfung
der Besuchshundeausbildung bestanden,
dafür haben wir nun auch ein Zertifikat bekommen.

Jetzt wird es wohl Zeit mir ein Wirkungsbereich zu suchen,
damit ich mit meiner Hündin zum Einsatz kommen kann.
Ich kann nicht sagen, wie groß das Interesse für solche Dienste ist
und ob ich auch eine Bezahlung bekommen kann.

Bisher bin ich als Märchenerzähler ehrenamtlich in einigen Seniorenheimen aufgetreten
und habe meine Hündin als Pausenfüller eingesetzt.

Ich möchte nun aber wenigstens die Aufwendungen dieser Besuchshundeausbildung
wieder hereinholen und soviel Geld einnehmen,
damit ich meine Kursusgebühren herausbekomme
und auch von der Steuer absetzen kann.

Vielleicht sollte ich irgendwelche Flyer drucken
um diese in den entsprechenden Einrichtungen zu verteilen
und versuchen dort ins Gespräch zukommen.

Habt Ihr vielleicht Erfahrungen,
oder irgendwelche Ideen zu diesem Thema ?

Fritz.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970

Moin Fritz !

Erstmal , ... finde ich es prima das Du eine Ausbildung mit Deiner Hündin absolviert hast.Meistens ist das meines Wissens nämlich nicht so !
Ich würde mal bei den entsprechenden Einrichtungen vorsprechen , also Heimleitung , Pflegedienstleitung , Hausdamen , oder wer auch immer für so etwas zuständig ist und bei Interesse der Einrichtung einfach deine Aufwandsentschädigung ansprechen.
Vermutlich hängt die Reaktion sehr stark von den Personen ab die Du in dem Moment ansprichst und natürlich auch von der Einstellung des Trägers , also z.B. Diakonie , ASB , DRK , Caritras , Stiftung , oder was auch immer.
Ich denke mal das muss man ganz individuell mit den einzelnen zuständigen Leuten abklären.
Wenn Du dann dort bist kannst Du ja auch Flyer o.ä. dort hinterlegen.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 12.03.2016 19:00 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

Zertifikat?

Also Fritz, das mit dem Zertifikat ist ein Witz, weil das jeder Depp ausstellen kann bzw. jede Hundeschule.

Ich hoffe, dass du wenigstens eine Menge Wissen für dein Geld bekommen hast, denn dann ist so ein "Zertifikat" schön.

Das Wissen sollte u.a. auch beinhalten: Gefahren für den Bewohner, Gefahren für den Hund, Gefahren für den Hundeeinsetzer, Demenz und ihre Stadien und Formen und viel Wissen rund um den Hund wie auch Stressanzeichen, Stressmanagement, Stressvermeidung - Körpersprache/Ausdrucksverhalten usw.

Na, wieviel Stunden hattest du denn und wieviel davon war Praxis?

Ich schreibe das nur, weil der Kurs ja nicht gerade billig gewesen sein kann, da du das Geld wieder reinholen willst. Tja, wärst du doch bei einer karitativen Orga gewesen, denn da gibt es so etwas für null Euro einschl. ständiger Fortbildung, z.B. Johanniter!

Und nun zu deinen Fragen:

1. Du musst eine Betriebshaftpflicht haben, denn deine normale greift nicht, wenn du auch nur einen Cent verlangst für deine Arbeit!

2. Du musst u.U. einen Sachkundenachweis gem. § 11 TSchG machen, z.B. bzgl. Tiere zur Schau stellen, hier Hunde (kein Witz!!!!)

3. Du musst gewisse hygienische Dinge regelmäßig nachweisen können.


Solltest du das vorfinanzieren wollen und evtl. auch den Zirkuselfer machen, wofür der AmtsVet auch wieder ne menge Geld verlangt und nicht nur Wissen , dann wäre z.B. ein Flyer mit einem oder mehreren schönen Fotos sinnvoll. Probestunden sollten von dir angeboten werden, nachdem du dich und deinen Hund persönlich vorgestellt hast. Oft wirkt das Auftreten des Hundes wirklich besser als alle schönen Worte oder Qualifikationen

Wäre es nicht besser gewesen, du hättest das Geld für diesen Kurs in die Fobi zur Präsenzkraft nach § 87 b SGB XI gesteckt? Dann hättest du eine bessere Absicherung; der Hund könnte bei einem Arbeitsverhältnis ggf. über die Haftpflicht der Einrichtung laufen.

Oder du würdest offiziell weiter ehrenamtlich arbeiten, aber als Bufdi, weil du dann m.W. eine Aufwandsentschädigung bekämst. dann setzt du den Hund auch nicht gewerblich ein sondern weiter ehrenamtlich, so dass deine normale Haftpflicht einspringen würde oder evtl. trotzdem noch der Träger (Verhandlungssache).

Eine weitere Möglichkeit, um ehrenamtlich zu bleiben, aber dennoch etwas zu profitieren >> lasse dir Hundefutter, Spielzeug etc. schenken, was du sonst kaufen müsstest.

Alle diese Dinge hätte Bestandteil deiner Fortbildung sein müssen, aber ich schätze mal, dass die Kati das nicht auf'm Schirm hat (oder war es nicht Kati?).

Wie schon öfter geschrieben >> ich bin voll im Thema drin (sozusagen ein Urgestein ), unterrichte Interessenten bei Orgas, in Berufsfachschulen (u,a, dem Landkreis gehörend) und für die Therapie- und Pädagogikarbeit Fachkräfte mit Hund am Fortbildungsinstitut einer Klinikgruppe.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Gast
Original von Lincan:

Also Fritz, das mit dem Zertifikat ist ein Witz, weil das jeder Depp ausstellen kann bzw. jede Hundeschule.

Ich hoffe, dass du wenigstens eine Menge Wissen für dein Geld bekommen hast, denn dann ist so ein "Zertifikat" schön.

Das Wissen sollte u.a. auch beinhalten: Gefahren für den Bewohner, Gefahren für den Hund, Gefahren für den Hundeeinsetzer, Demenz und ihre Stadien und Formen und viel Wissen rund um den Hund wie auch Stressanzeichen, Stressmanagement, Stressvermeidung - Körpersprache/Ausdrucksverhalten usw.

Na, wieviel Stunden hattest du denn und wieviel davon war Praxis?

Ich schreibe das nur, weil der Kurs ja nicht gerade billig gewesen sein kann, da du das Geld wieder reinholen willst. Tja, wärst du doch bei einer karitativen Orga gewesen, denn da gibt es so etwas für null Euro einschl. ständiger Fortbildung, z.B. Johanniter!

Und nun zu deinen Fragen:

1. Du musst eine Betriebshaftpflicht haben, denn deine normale greift nicht, wenn du auch nur einen Cent verlangst für deine Arbeit!

2. Du musst u.U. einen Sachkundenachweis gem. § 11 TSchG machen, z.B. bzgl. Tiere zur Schau stellen, hier Hunde (kein Witz!!!!)

3. Du musst gewisse hygienische Dinge regelmäßig nachweisen können.


Solltest du das vorfinanzieren wollen und evtl. auch den Zirkuselfer machen, wofür der AmtsVet auch wieder ne menge Geld verlangt und nicht nur Wissen , dann wäre z.B. ein Flyer mit einem oder mehreren schönen Fotos sinnvoll. Probestunden sollten von dir angeboten werden, nachdem du dich und deinen Hund persönlich vorgestellt hast. Oft wirkt das Auftreten des Hundes wirklich besser als alle schönen Worte oder Qualifikationen

Wäre es nicht besser gewesen, du hättest das Geld für diesen Kurs in die Fobi zur Präsenzkraft nach § 87 b SGB XI gesteckt? Dann hättest du eine bessere Absicherung; der Hund könnte bei einem Arbeitsverhältnis ggf. über die Haftpflicht der Einrichtung laufen.

Oder du würdest offiziell weiter ehrenamtlich arbeiten, aber als Bufdi, weil du dann m.W. eine Aufwandsentschädigung bekämst. dann setzt du den Hund auch nicht gewerblich ein sondern weiter ehrenamtlich, so dass deine normale Haftpflicht einspringen würde oder evtl. trotzdem noch der Träger (Verhandlungssache).

Eine weitere Möglichkeit, um ehrenamtlich zu bleiben, aber dennoch etwas zu profitieren >> lasse dir Hundefutter, Spielzeug etc. schenken, was du sonst kaufen müsstest.

Alle diese Dinge hätte Bestandteil deiner Fortbildung sein müssen, aber ich schätze mal, dass die Kati das nicht auf'm Schirm hat (oder war es nicht Kati?).

Wie schon öfter geschrieben >> ich bin voll im Thema drin (sozusagen ein Urgestein ), unterrichte Interessenten bei Orgas, in Berufsfachschulen (u,a, dem Landkreis gehörend) und für die Therapie- und Pädagogikarbeit Fachkräfte mit Hund am Fortbildungsinstitut einer Klinikgruppe.



Hallo Lincan,
über eine Haftpflichtversicherung haben wir schon gesprochen,
nicht aber über die Notwendigkeit einer Betriebshaftpflicht.

Ist der Sachkundenachweis § 11 TSchG Tierschutzgesetz
nicht eigentlich für Tierhändler, Züchter und Ausbilder maßgeblich ?

http://zergportal.de/11_TierSchG_Genehmigung.htm

Die Besuchshundeausbildung
hatte folgenden Lehrplan für das Besuchshund-Team
Was der Mensch wissen muss
Was der Hund können muss
Kleine Psychologie der demenzkranken, geistig und körperlich behinderten Menschen
Kleine Psychologie Kind
Kleine Psychologie Hund
Einsatz bei Kindern „hundisch für Zweibeiner“
Training mit dem Hund
Konzentrationtraining
Kommunikationstraining
Tricks und Tipps

Prüfung Theorie und Praxis

Und Aufnahme in das Netzwerk
Weitergehende Betreuung und Begleitung durch das Qualifikationsbuch


Hier die Hundeschule :

http://www.hundeschule-dreisbach.de/leistungen/besuchshundtraining/

http://www.hundeschule-dreisbach.de/leistungen/tiergest%C3%BCtzte-therapie/besuchshundausbildung/

Wie schätzt Du diese Ausbildung ein ?

Fritz.
Zuletzt geändert am 13.03.2016 01:32 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Erst einmal ganz lieben Dank für deine Offenheit!!!!

Nun ja, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, kann ich nicht beurteilen, da ich den Unterricht nicht kenne.

Was ich aber mehr als gruselig finde - und das betrifft nicht nur diese eine Hundeschule - ist, dass sich hier Menschen anmaßen, Therapiehunde auszubilden, die gar keine Therapeuten sind!

Da müsste der Gesetzgeber noch sehr, sehr nachbessern!

Dazu kommt, dass die Ausbildung zum TH-Führer nur 6 Monate geht und sich sogar Laien/Berufsfremde dazu ausbilden lassen dürfen!

Auch, dass du mit einer so alten Hündin aufgenommen wurdest, finde ich seltsam.....

Es kann sein, dass im Besuchshundebereich genug Wissen vermittelt wird, aber das weiß ich natürlich nicht. Ich habe nur mal ausgerechnet, was die einzelne Stunde kostet - zuviel, da es kein Einzelcoaching ist. Aber nun ja, das mag man anders sehen; zumindest ist es hart an der Grenze (kommt immer auf das Wissen der Ausbilder an, nicht nur über Hunde). Ich konnte nicht erkennen, wieviel Erfahrung die Betreiber bzgl. Einsatz der Hunde haben.

Insgesamt gefällt mir das Angebot der HuSchu; sie hat auch sonst zivile Preise

§ 11 8 d TSchG ist der §, der das Zurschaustellen beschreibt. Findige AmtsVets meinen, dass der gewerbliche Einsatz eines Hundes bei Menschen auch darunter fällt, allerdings gibt es noch keine AVV dazu. Ich selbst habe den wegen des Einsatzes meiner Hunde in der Werbung/Film, so dass es eh egal ist bei mir, doch für dich KANN es wichtig sein.

Wenn du GEWERBLICH deinen Hund einsetzt, greift deine private Hundehalterhaftpflicht nicht mehr!

Was mich jetzt noch brennend interessiert >> wurdest du darüber aufgeklärt, warum das RICHTIGE Pfötchengeben wichtig ist? Oder was passieren kann, wenn der Bewohner Blutverdünner nimmt? Fritz, es gibt allein im Seniorenbereich mit und ohne Demenz wahnsinnig viel zu bedenken. Auch dein Hund ist u.U. megagefährdet. So können Tabletten auf dem Boden liegen, weil Bewohner die wieder ausgespuckt haben oder Bewohner füttern deinen Hund mit ungesunden Dingen wie Schokolade etc.

Wurdest du denn gecoacht, wie du die Stressanzeichen deines Hundes erkennst? Auch, was du in best. kniffligen Situationen machen solltest? Was du zur Gefahrenvermeidung tun kannst? Oder wie du ein Gruppensetting aufbaust oder ein Einzelsetting? Was musst du beachten bei Apoplex und einer Hemiparese? Was ist mit der Kommunikation HF > Hund > Bewohner > HF > Bewohner usw.? Und - hat man dir auch gesagt, dass ein Hund, bei dem man nicht deutlich die Augen erkennen kann - also dunkle Augen im schwarzen Gesicht oder einem getüpfelten Gesicht wie beim bluemerle oder Dalmatiner - bei best. Menschen (z.B. mental eingeschränkt durch demenzielle Veränderung) Angst bzw. Abwehrverhalten hervorrufen KANN?

Nun, da kannst du dich selbst auch nachschulen, da es Fachbücher gibt, aber auch kostenlose Hinweise im Internet (Foren etc.).

Ich würde an deiner Stelle erst einmal klein anfangen mit einem KOSTENLOSEN Besuchshundangebot bei einer oder zwei Einrichtungen. Wenn es gut läuft und du die PDL etc. überzeugt hast/die Herzen aller erobert hast , kannst du den gewerblichen Bereich aufbauen. Damit vermeidest du, dass du unnötig vorab Geld rauswirfst. Da du ja schon als Märchenerzähler ehrenamtlich in Senioreneinrichtungen aufgetreten bist, würde ich diese Kontakte nutzen.

Ich weiß ja nicht, wie fit deine Hündin im Erlernen von Tricks ist, aber mir fällt spontan ei, dass du die Märchen mit Aktionen deiner Hündin aufpeppen kannst. Meine Hunde haben u.a. Theater gespielt (waren aktiv in Stücke eingebunden), wobei meine kleinste Hündin auch da der Knaller war

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Spaß und hoffe, dass deine ja schon ältere Hündin nicht unnötig gestresst wird (ist sie den Besuch im Seniorenheim gewöhnt? Dort ist es warm, voller Gerüche, auch Urin und Kot, den wir nicht wahrnehmen).

Und für deine Klienten wünsche ich, dass auch sie viel Spaß haben - was eigentlich ja schon vorprogrammiert ist mit einem lieben Hund ;-D
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Gast
Original von Lincan:

Erst einmal ganz lieben Dank für deine Offenheit!!!!

Nun ja, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, kann ich nicht beurteilen, da ich den Unterricht nicht kenne.

Was ich aber mehr als gruselig finde - und das betrifft nicht nur diese eine Hundeschule - ist, dass sich hier Menschen anmaßen, Therapiehunde auszubilden, die gar keine Therapeuten sind!

Da müsste der Gesetzgeber noch sehr, sehr nachbessern!

Dazu kommt, dass die Ausbildung zum TH-Führer nur 6 Monate geht und sich sogar Laien/Berufsfremde dazu ausbilden lassen dürfen!

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Alexianer # Besuchs und Therapiehundeausbildung sind unterschiedliche Ausbildungen, mit unterschiedlichen Ansprüchen.
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Auch, dass du mit einer so alten Hündin aufgenommen wurdest, finde ich seltsam.....

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Alexianer # Da wurde nicht drauf geachtet, aber doch auf eine auf 5 Jahr Grenze hingewiesen .
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Es kann sein, dass im Besuchshundebereich genug Wissen vermittelt wird, aber das weiß ich natürlich nicht. Ich habe nur mal ausgerechnet, was die einzelne Stunde kostet - zuviel, da es kein Einzelcoaching ist. Aber nun ja, das mag man anders sehen; zumindest ist es hart an der Grenze (kommt immer auf das Wissen der Ausbilder an, nicht nur über Hunde). Ich konnte nicht erkennen, wieviel Erfahrung die Betreiber bzgl. Einsatz der Hunde haben.

Insgesamt gefällt mir das Angebot der HuSchu; sie hat auch sonst zivile Preise

§ 11 8 d TSchG ist der §, der das Zurschaustellen beschreibt. Findige AmtsVets meinen, dass der gewerbliche Einsatz eines Hundes bei Menschen auch darunter fällt, allerdings gibt es noch keine AVV dazu. Ich selbst habe den wegen des Einsatzes meiner Hunde in der Werbung/Film, so dass es eh egal ist bei mir, doch für dich KANN es wichtig sein.

Wenn du GEWERBLICH deinen Hund einsetzt, greift deine private Hundehalterhaftpflicht nicht mehr!

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Alexianer # Ich habe jetzt gedacht,mich vielleicht erst einmal für eine karitativen Einrichtung wie ASB, Malteser,oder Diakonie
einsetzen zulassen, dann bin ich dort versichert ?
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Was mich jetzt noch brennend interessiert >> wurdest du darüber aufgeklärt, warum das RICHTIGE Pfötchengeben wichtig ist? Oder was passieren kann, wenn der Bewohner Blutverdünner nimmt? Fritz, es gibt allein im Seniorenbereich mit und ohne Demenz wahnsinnig viel zu bedenken. Auch dein Hund ist u.U. megagefährdet. So können Tabletten auf dem Boden liegen, weil Bewohner die wieder ausgespuckt haben oder Bewohner füttern deinen Hund mit ungesunden Dingen wie Schokolade etc.

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Alexianer # Vor einem Übungseinsatz im Altenheim mußten wir ein Aufklärungsbericht zum Thema Blutverdünner unterschreiben.
Die nicht Aufnahme von Leckerlis, haben wir mit den Hunden trainiert.
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Wurdest du denn gecoacht, wie du die Stressanzeichen deines Hundes erkennst? Auch, was du in best. kniffligen Situationen machen solltest? Was du zur Gefahrenvermeidung tun kannst? Oder wie du ein Gruppensetting aufbaust oder ein Einzelsetting? Was musst du beachten bei Apoplex u Hemiparese? Was ist mit der Kommunikation HF > Hund > Bewohner > HF > Bewohner usw.?

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Alexianer # Über Schlaganfälle haben wir nicht gesprochen, doch wurde uns gesagt, daß bei unseren Einsätzen
immer ein Pfleger, oder Erzieher anwesend sein soll, bei 15 Kindern auch 2 Erzieher.
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Und - hat man dir auch gesagt, dass ein Hund, bei dem man nicht deutlich die Augen erkennen kann - also dunkle Augen im schwarzen Gesicht oder einem getüpfelten Gesicht wie beim bluemerle oder Dalmatiner - bei best. Menschen (z.B. mental eingeschränkt durch demenzielle Veränderung) Angst bzw. Abwehrverhalten hervorrufen KANN?

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Alexianer # Nein , keine Ahnung .
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Nun, da kannst du dich selbst auch nachschulen, da es Fachbücher gibt, aber auch kostenlose Hinweise im Internet (Foren etc.).



Ich würde an deiner Stelle erst einmal klein anfangen mit einem KOSTENLOSEN Besuchshundangebot bei einer oder zwei Einrichtungen. Wenn es gut läuft und du die PDL etc. überzeugt hast/die Herzen aller erobert hast , kannst du den gewerblichen Bereich aufbauen. Damit vermeidest du, dass du unnötig vorab Geld rauswirfst. Da du ja schon als Märchenerzähler ehrenamtlich in Senioreneinrichtungen aufgetreten bist, würde ich diese Kontakte nutzen.

Ich weiß ja nicht, wie fit deine Hündin im Erlernen von Tricks ist, aber mir fällt spontan ein, dass du die Märchen mit Aktionen deiner Hündin aufpeppen kannst. Meine Hunde haben u.a. Theater gespielt (waren aktiv in Stücke eingebunden), wobei meine kleinste Hündin auch da der Knaller war :
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Alexianer # So etwas habe ich auch schon gemacht, meine Kooikerhondje - Hündin ist sehr lernbegierig und leichtführig.
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Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Spaß und hoffe, dass deine ja schon ältere Hündin nicht unnötig gestresst wird (ist sie den Besuch im Seniorenheim gewöhnt? Dort ist es warm, voller Gerüche, auch Urin und Kot, den wir nicht wahrnehmen).

Und für deine Klienten wünsche ich, dass auch sie viel Spaß haben - was eigentlich ja schon vorprogrammiert ist mit einem lieben Hund ;-D
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# Hallo,
ich habe mich erkundigt, bei Einsetzen für Alexianer bekommen die Bsuchshundeführer 12 EURO,
das ist nicht viel, aber zum Anfang gut.

Fritz.
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
12 Euro sind nicht viel?????

Als Aufwandsentschädigung????

Oder gewerblich? Auch dann ist es viel, denn von Fachwissen kann man nicht sprechen! Aber egal - wenn das haus es zahlt >> nimm mit, was du kriegen kannst Und wenn du in Privathaushalte gehst, dann suche dir reiche Leute aus - soll es in Hamburg ja ordentlich geben

Und dass man dich nicht über die Versicherungen aufgeklärt hat und noch so einige wichtige Dinge, die zur Basis gehören..... - hätte ich bei diesen Preisen nicht gedacht!

Du bist NICHT automatisch über die Orga versichert! das ist Verhandlungssache! Ehrenamtlich greift deine eigene Vers., aber auch dann ist es wichtig, wie oft du einsetzt. 1 - 2 x pro Woche ist ok, öfter kommt auf Vers. an. Mittlerweile sind sogar Versicherer auf den Zug aufgesprungen und bieten für einen Aufschlag eine erweiterte Absicherung an.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

Therapiehundausbildung

Dass die andere Ansprüche hat, ist gerade mir ja wohl klar , aber wie auf der HP gelesen, wird dese von Laien durchgeführt (keine Therapeuten/Pädagogen).

Wenn ich dann lesen muss, dass wichtige Basics schon bei der Besuchshundeausbildung fehlen, wird mir übel!
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Gast
+ 1
Heute war ich mal wieder mit meiner Hündin in einem Altenheim,
dort haben wir ca. 30 alte Menschen bespaßt, es war ein guter Erfolg,
mit einer Menge Beifall.
Ich habe 2 Geschichten erzählt und meine Gotje
hat ihre Kunststücke vorgeführt und dann überall Leckerli's und Streicheileinheiten bekommen.

Leider konnte ich meine Honorarvorstellungen mal wieder nicht durchsetzen,
natürlich wurden ich gebeten, regelmäßig weiter zukommen,
doch nur als Übungsmaßnahme gesehen,
ist dieses aber auch keine große Herausforderung mehr.

Fritz.
Zuletzt geändert am 19.03.2016 20:07 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Was sind denn deine Honorarvorstellungen?

Und wie muss ich mir den Einsatz für 30 alte Menschen vorstellen - ist das eine große Gruppe, die Zuschauer sind, du also wie auf einer Bühne vor ihnen agierst, oder gehst du in der Einrichtung umher oder was anderes?
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
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