Besuch mit Hund von Vermieterin verboten

rennsemmel2704
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Wir wohnen zur Miete in einem Haus und haben einen Jack Russell-Mix. Ab und zu war eine Hündin bei uns wenn Frauchen schnell mal einkaufen war oder zum Frsör ging oder, oder, oder... Unsere Hunde verstehen sich blendend. Wir haben mit unserer Vermieterin zur Zeit Probleme. Jetzt hat sie uns verboten den Hund Zeitweise zu nehmen. Das ging sogar so weit das wir Bonny nicht mal nehmen durften als sich Frauchen am 23.Dezember letzten Jahres den Oberschenkelhals gebrochen hat. Bonny darf nicht mal mehr aufs Grundstück oder in den Garten. Ich dachte unsere Vermieterin stört sich nur an Bonny aber Bekannte mit Hund die zu uns zu Besuch kamen wurde es ebenfalls verboten. Unsere Vermieterin hat selbst einen Hund und wir haben auch einen Hund. Wir wohnen auch sehr ländlich. Ich kanns nicht verstehen. Hat sie das Recht dazu? Wenn unsere Bekannten uns etwas aus dem Garten mitbringen müssen wir über die Strasse gehen wo ihr das Grundstück nicht mehr gehört. Gehts noch?
McLane
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Das ganze Thema ist sehr schwierig und mit juristischen Mitteln nicht einfach zu lösen. Evtl. versucht ihr einfach mal ein sachliches Gespräch mit eurem Vermieter um zu klären, warum er einen Besuch mit Hund verbietet. Es kann sein, das er aus seiner Sicht ein berechtigtes Interesse hat, ein solches Verbot auszusprechen. Vielleicht hat ja ein Vermieter das ausgenutzt und aus dem Haus ein "Tierheim" gemacht. Gerade im ländlichen Raum sollte man solche Sachen ansprechen und versuchen auszuräumen.

Juristisch kann er auf jeden Fall nicht jeden Besuch verbieten, allerdings ist dann die Klärung vor Gericht mit Anwaltsschreiben und dem ganzen Kram nötig. Ob man sich das antun möchte ist letztendlich eure Entscheidung.

Eine Zusammenfassung der rechtlichen Seite findet ihr hier:
Mietwohnung: Tiere zu Besuch – Was muss man beachten?
Baerwurz2704
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Original von McLane:

Das ganze Thema ist sehr schwierig und mit juristischen Mitteln nicht einfach zu lösen. Evtl. versucht ihr einfach mal ein sachliches Gespräch mit eurem Vermieter um zu klären, warum er einen Besuch mit Hund verbietet. Es kann sein, das er aus seiner Sicht ein berechtigtes Interesse hat, ein solches Verbot auszusprechen. Vielleicht hat ja ein Vermieter das ausgenutzt und aus dem Haus ein "Tierheim" gemacht. Gerade im ländlichen Raum sollte man solche Sachen ansprechen und versuchen auszuräumen.

Juristisch kann er auf jeden Fall nicht jeden Besuch verbieten, allerdings ist dann die Klärung vor Gericht mit Anwaltsschreiben und dem ganzen Kram nötig. Ob man sich das antun möchte ist letztendlich eure Entscheidung.

Eine Zusammenfassung der rechtlichen Seite findet ihr hier:
Mietwohnung: Tiere zu Besuch – Was muss man beachten?

Hallo McLane
danke für deine Antwort.
Das Problem ist das wir zur Zeit mit unserer Vermieterin im Streit liegen. Mein Mann hat die Holzfenster im ganzen Haus und die Holz-Eingangstür sowie die Balkonbrüstung mit Holzlasur eingelassen und jetzt möchte sie uns nichts dafür bezahlen und es ist leider schon so weit das alles nur noch über den Rechtsanwalt läuft und darum hat sie das mit Bonny auf einmal verboten. Nur um uns eine reinzuwürgen. Dabei kommt Bonny schon seit 8Jahren zu uns und bisher hat sich keiner daran gestört. Sie darf nicht mal zu uns in den Garten kommen und die Strasse betreten weil die Strasse auch der Vermieterin gehört und eine private Strasse ist.
LG Gabriele mit Tommy und Bonny
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Hallo Barewurz,
eine rechtsverbindliche Aussage zu dem Problem kann dir nur ein Fachanwalt für Mietrecht nach Einsicht der Klauseln im Mietvertrag geben. Ob das Verbot zum Betreten der "Privatstraße" rechtlich möglich und somit durchsetzbar ist, hängt von der Art und Kennzeichnung sowie der möglichen Nutzung der Straße ab. Die Malerarbeiten deines Mannes kann man streng genommen auch als Schwarzarbeit auslegen, Kommt auf die Vereinbarung an.
VlG, Eleonore
McLane
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
+ 2
Original von Eleonore:

Hallo Barewurz,
eine rechtsverbindliche Aussage zu dem Problem kann dir nur ein Fachanwalt für Mietrecht nach Einsicht der Klauseln im Mietvertrag geben. Ob das Verbot zum Betreten der "Privatstraße" rechtlich möglich und somit durchsetzbar ist, hängt von der Art und Kennzeichnung sowie der möglichen Nutzung der Straße ab. Die Malerarbeiten deines Mannes kann man streng genommen auch als Schwarzarbeit auslegen, Kommt auf die Vereinbarung an.
VlG, Eleonore

Sorry, aber "Schwarzarbeit" ist das auf keinen Fall, selbstverständlich darf man im selbstbewohnten Haus die Fenster streichen, wenn man möchte täglich. Ob allerdings der Vermieter hier dazu verpflichtet werden kann, Geld zu bezahlten (für Material, Arbeit ist nicht anrechenbar) ist die andere Frage. Zumindest sollte/muss man das vorher klären, sprich ich kann nicht etwas tun und hinterher Geld dafür haben wollen.

Wie auch immer, für mich liest sich das ganze als ziemlich verfahrene Situation. Ob der Vermieter "einem etwas reinwürgen" möchte oder nicht ist ziemlich nebensächlich. Zumindest was die Lösung dieses Streits betrifft. Wenn Ihr das ganze weiter über den Anwalt betreibt bekommt ihr irgendwann vielleicht vor Gericht recht oder auch nicht. Nicht umsonst heisst es, auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand.

Meine dringende Empfehlung: Trotz Streit sich mit dem Vermieter an einen Tisch zu setzen. Ihr werdet in diesem Haus nicht mehr froh wenn ihr mit dem Eigentümer im Streit lebt. Und über kurz oder lang wird das Leben so unerträglich, das ihr euch etwas anderes suchen werdet.

Wenn es gar nicht mehr möglich ist miteinander zu sprechen, schaltet einen Mediator ein. Versucht unbedingt Gerichte und Rechtsanwälte herauszuhalten. Das ist meine Lebenserfahrung. Einen anderen Rat kann ich euch hier nicht geben.
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
vivianleng
vivianlengOnline seit
15 Minuten
tamina
taminaOnline seit
16 Minuten
vrodhorst
vrodhorstOnline seit
85 Minuten