Barfen (oder nicht) ??

nbeiteke
  • Forenwelpe
Beiträge: 14
Hallo
ich habe mich schon mit dem Thema barfen befasst, da ich es für "sinnvoller" halte als Trockenfutter.
Nun würde mich interessieren, ob und was ihr schon für Erfahrungen gemacht habt?
Bisher hatte ich immer Trockenfutter, wo 15kg so ca. 42-46€ gekostet haben. Wäre das barfen im Vergleich teurer? Was bezahlt ihr so ungefähr im Monat ?
Zudem würde ich gerne wissen, welche Zusätze nötig oder sinnvoll sind (habe vieles gelesen wie Bierhefe, Öle, Knochenpulver, 1 mal pro Woche eine prise Salz,..)
Ich fühle mich, obwohl ich schon recht viel über das barfen gelesen habe, trotzdem noch nicht so sicher, dass ich mich rantrauen würde. Da ich Angst habe, meinem Hund wichtige Vitamine/Stoffe vorzuenthalten oder nicht ausreichend damit zu versorgen.
Übrigens: Ich besitze eine franz. Bulldogge, sie ist jetzt 1 Jahr und 2 Monate alt. Ich habe etwas Bedenken, dass das barfen zu vermehrten Blähungen führt. Besonders französiche Bulldoggen haben damit ja öfters Probleme. Gibt es Erfahrungen, vielleicht auch von Besitzern französischer Bulldoggen?
Ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen.
Danke!

Ich weiß, das Thema ist sicher schon tot geredet tut mir leid.
Zuletzt geändert am 23.10.2015 13:01 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Ich bin nun wirklich nicht der Spezialist schlechthin und kann Dir also nur meine Erfahrungen und Ideen mitteilen , nach etwa 4 Jahren Barf Fütterung (Dalmatiner + DSH) !
Ich gehe mal von 10 Kg Körpergewicht bei "normaler" Aktivität aus.
Eine Gesamtfuttermenge von etwa 180 g ?
Dann denke ich mal 140 g fleischlicher Anteil und etwa 40 g pflanzcher Anteil plus 1 Tl gutes Öl (Lachsöl z.B.,oder irgend in Barf Shop Öl) und zu Diner Scherheit noch etwa 1/2 Tl Vitamin/Minaralpülverchen von irgend einem Barf Dealer ()Ich mache das so (im Prinzip) seit ich Barfe und meine Hunde sind / waren gesund , zumindest keine ernährungsbedingten Probleme.
Also mit 50 € kämst Du ganz sicher hin und je länger Du das machst , um so mehr Möglichkeiten werden sich Dir auftun zu verändern und zu sparen denke ich mal.
Ist wie gesagt nur eine ganz spontane Idee meinerseits !!!
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 23.10.2015 16:52 Uhr
nbeiteke
  • Forenwelpe
Beiträge: 14
Vielen Dank erstmal für die Antwort
Mit 10 kg Gewicht liegst du nicht ganz falsch, momentan hat sie aber eher 11kg.
Gesamtfuttermenge von 180g pro Tag? Habe gelesen es sollten 2-4% des Körpergewichts sein, das wären dann aber doch über 200g, oder verwechsel ich da jetzt etwas?

Ok, das klingt ja bei dir alles doch nicht so komplilziert wie gedacht !
Danke!
bridge2703
  • Forenwelpe
Beiträge: 164
Um auf der sicheren Seite zu sein würde ich auf jeden Fall mal eine Rationsberechnung bei einem Fachmann machen lassen.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Hier kannst Du es auch mal selbst nachrechnen lassen was Wuffi in etwa so bekommen sollte.In diesem Fall wäre der Rechner von Perleberg , dem Barfdealer der auch im Moment hier die Tests veranstaltet , also in etwa wird es korrekt sein mit den Mengenangaben

http://frostfutter-perleberg.de/de/content/50-barf-rechner

Gutes gelingen
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 23.10.2015 18:28 Uhr
nbeiteke
  • Forenwelpe
Beiträge: 14
Oh, dankesehr! auf der seite war ich noch nicht
Hab es mir mal berechnen lassen: Gesamtfuttermenge 220g (2% des Körpergewichts).
mit 154g tierischen (=70%) und 66g pflanzlichem Anteil. Hab Getreide mal weg gelassen..
Habt ihr Erfahrungen mit/ohne Getreide beim Barfen und habt ihr Vor- oder Nachteile entdeckt?
Wäre es auch möglich und gut, zum Beispiel 1-2 mal die Woche mit Getreide zu füttern und den Rest der Woche ohne?
Zuletzt geändert am 23.10.2015 18:39 Uhr
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
hallo
der halunke wird seit bald zehn jahren roh ernährt.
er wiegt 15 kilo, ist beim BARF ein normaler futterverwerter und kostet mich ca. 35 euronen im monat. an zusätzen bekommen gesunde junge hunde bei mir nur Öle (sowohl pflanzlich als auch tierische im wechsel) und eine mineralienmischung natürlichen ursprungs. immer mal eine andere quelle, mal gemacht aus rinderblut, mal aus algen oder Gesteinen. getreide ist eine glaubensfrage...bzw wirst du sehen, wie dein hund was verdaut. der halunke kam die ersten jahre ohne kohlenhydrate garnicht aus und neigte dazu etwas breiigen stuhl zu entwickeln. heute ist er so robust wie nie.

ab und zu mal ein eigelb, oder übriggeblieben nudeln, jeden abend gibt es eine kleinigkeit zu kauen. der halunke verträgt seit wenigen Jahren keine knochen mehr, weshalb er als calciumträger eierschalenpulver ins essen bekommt. klappt wunderbar. Bierhefe gibt es ab und zu auch mal, aber nicht 365 Tage im jahr...in seinem alter begann ich auch ihm immunstärkende substanzen zuzuführen, wie katzenkralle im winter, oder auch mal spirulina oder colostrum. dies begründet sich aber einzig und allein in seinem biblischen Alter und seinen altersbedingten gebrechen

ich habe ihm auch immer mal wieder TroFu gegeben. in Urlauben zB, oder als er jetzt in seinem betagteren jahren etwas empfindlicher wurde mit dem magen. er bekommt 3 kleinere portionen essen am tag, weil große protionen immer mal wieder zu unangenehmem völlegefühl führten und erbrechen auslösten, was aber mit 17,5 jahren auch nicht weiter wild ist. so bekommt er morgens Trofu, am tage den futterdummy gefüllt mit fleisch und abends dann nochmal lecker BARF im Napf. dreimal eine BARFmahlzeit zusammenzurühren ist so nicht möglich, da er mich auch weiterhin überallhin begeleitet und zB ein grüner Pansen im Futterdummy in unserer gesellschaft nicht gern gesehen ist

ich habe in den letzten 3 jahren jährlich ein blutbild machen lassen. da war immer alles OK. Sein Urin ist auch völlig unauffällig.
in sachen bulldoggen und blähungen, ist BARF dabei eine super sache, denn du kannst ja regeln was ins essen kommt! gabs montags haferflocken und abends blähungen lass ich sie nach spätestens dem dritten versuch aus dem hund!
Bei trockenfuttern ist man immer abhängig von hertsellern und deren hygiene. stellt ein hertseller seine sorte minimal um sagt er mir in der regel ja nicht bescheid...
ich habe übrigens schleichend begonnen. zuerst kaufte ich dem halunken immer ein rinderherz am freitag im supermarkt, dies garte ich dann komplett und er konnte ein Wochenende davon fressen und bekam dann kein TroFu o.ä. mit der zeit verringerte ich die garstufen bishin zum rohen herzen...das war mir dann aber doch zu eklig weshalb ich auf gewolftes fleisch aus dem internet zurückgriff...
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Zuletzt geändert am 23.10.2015 19:41 Uhr
Gast
Hallo nbeiteke,
wie wäre es denn erst mal mit Teil-Barf zu beginnen? Bei mir läuft das wie folgt ab: Morgens nach meinem Artistenfrühstück gibt es Raubtierfütterung. Beide Hündinnen wiegen ca, 10 Kg. und bekommen Trockenfutter und zwar soviel wie ich auf meine 4 Finger bekomme, das sind 18 - 20 Gramm pi mal Daumen. damit sind die vorerst zufrieden.
Nachmittag zwischen 14.30 und 17.00 Uhr gibt es die Hauptmahlzeit bestehend aus 75 Gramm Fleisch und einem Esslöffel Gemüse. Dieses Grünzeug kaufe ich im Supermarkt in Form von 1 Kg Möhren und entweder einem Kohlrabi, 1 Kopf Eisbergsalat oder anderem. 1 Zuccini oder auch Salatgurke. Wenn ich einen Apfel übrig habe, kommt der auch dazu. Das ganze Grünzeug wird im Mixer püriert und im Kühlschrank auf bewahrt. Das Fleisch gibt es tiefgefroren in diversen Sorten im FN oder FH in Päckchen zu 2 Kilo. Kosten: 2 Kg Rind 7,49 Euro. Pferd, Elch oder Ren ist geringfügig teurer. Ich portioniere das Fleisch in Beutel zu 300 Gramm (für 3 Hunde) und es reicht für 13 Portionen also 13 Tage Futter bei 4 Kg Fleisch. Zugaben sind Eierschalenpulver (Spiegeleierschalen in der Kaffeemühle gemahlen) und zur Zeckenzeit eine Messerspitze Knoblauchgranulat. Das Futter nimmt portioniert nur eine Schublade im Gefrierschrank in Anspruch. Die Gemüsebeilage im Topf auch nicht allzuviel im Kühlschrank. Von meinem Essen übrige Kartoffeln oder Nudeln kriegen die Hunde. Nudeln sind auch die einzige Getreidequelle meiner Hunde. Bis jetzt haben mich noch keine Beschwerden über meinen Futterplan erreicht.
LG, Alidasy mit Banditen
Gast

PS

vergessen, ein Teelöffel Pflanzenöl, damit es besser rutscht. auch vergessen, man kann auch Löwenzahnblätter verwenden. Die Bitterstoffe helfen das Fleisch leichter zu verdauen.
Alidasy
nbeiteke
  • Forenwelpe
Beiträge: 14
Hallo,
@halunke danke für die Tipps und Erfahrungen!
Dein Hund hat ja schon ein stolzes Alter erreicht )

@Alidasy ich habe auch schon überlegt, sie teilzubarfen. Habe aber sehr oft im Internet gelesen, dass es wohl nicht gut sein soll. Da trofu anders verdaut wird als barf bzw eine andere Verdauungszeit hat (?)
Deshalb habe ich die Idee direkt wieder verworfen.
Aber bei euch scheint das ja bestens zu klappen..
Vielen Dank für die vielen Ratschläge
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