ausgleich für meinen hund
Da kann ich dir nur Suchspiele empfehlen. Da lernt dein Hund sich zu konzentrieren, wird nicht (noch mehr) hibbelig und du kannst es machen wann und wo immer du willst. Und das ist für die Hunde ganz schön anstrengend und so brauchst du auch nicht stundenlang suchen zu lassen. Auch ne Möglichkeit ist auf Tricks clickern... auch absolut was für den Kopf, ähnlich anstrengend.... Ansonsten Futterball oder ähnliches kann ich dir auch noch empfehlen.....
Klingt ganz nach meinem Hund
. Also wenn du den gleichen Hibbel wie ich zuhause hast kann ich dir ja mal von meinen Erfahrungen berichten:
Zuerst haben wir es mit Clickern versucht. Ich habe verschiedene Tricks mit ihm eingeübt und das Ganze auch auf Dogdancingelemente ausgebaut. Problem: Wenn er nicht vorwärts gekommen ist (beim Clickern ist ja der Hund aktiv und ICH bestätige nur erwünschtes Verhalten und motiviere ihn selbst zu nix), hat er angefangen rumzukaspern oder hat sein ganzes Repertoire abgespult und sich nicht mehr konzentriert.
Zweite Stufe: Obedience. Da mein Hund kein Freund von UO und schon gar nicht vom stille sitzen ist, kannst du dir denken wie das ausgegangen ist
.... *kasper*
Dritte Stufe: Agility. Mein Hund:"Endlich action!!!!" Ich: "Warte, nicht so schnell!!!". Mittlerweile sind wir ein ganz passables Team - solange nicht zu viele Hunde auf dem Platz oder drum herum sind, die ihn ablenken und solange wir während der Übungsstunde kaum Pausen machen. In den Pausen fängt er an zu hibbeln und zu quietschen - eben kein Stillsitzer. Aber es gibt dort eben durch Bodenelemente Übungen, bei denen der Hund stark konzentriert sein muss - an guten Tagen hilft das super, so dass ich nach etwa 15 Minuten einen konzentrierten Hund habe, der diesen Sport gern macht. An schlechten Tagen latscht er über die Stangen und läßt sich von jeder Bewegung und jedem Geräusch ablenken.
Vierte Stufe: Dummytraining. Da ist Jorgo in seinem Element. Er ist apportierfreudig und sucht gerne. Man kann sowohl die Suche als auch das Markieren sehr abwechslungsreich gestalten und auch UO einfließen lassen - schlecht vorhersehbar für den Hund und deshalb konzentriert er sich besser auf mich. Sogar wenn andere Hunde anwesend sind. Man kann es auf jedem Spaziergang unabhängig von festen Zeiten machen, braucht keine Gerätschaften (außer einen oder mehrere Dummys) und keine lange Vorbereitungszeit.
Heutzutage mache ich alles noch, je nachdem worauf wir beide Lust haben, aber am intensivsten Agility und Dummytraining.
Da du einen Labradormix hast und diese Hunde eigentlich fast immer sehr gerne apportieren (sie liebt ja Stöckchen, die sie ja offensichtlich auch "trägt"
würde ich dir empfehlen mit Futterdummys zu arbeiten. Erst langsam das Apportieren aufbauen (Futterbeutel aufnehmen - halten - ausgeben - Distanz) und dann kann der Spaß beginnen! Buchtipp: Hunde beschäftigen mit Jan Nijboer von Jan Nijboer - Klasse Ding, viele Tipps mit dem Dummy!
Und übrigens: Mein Hibbel ist auch nach 4 Stunden intensiver körperlicher und geistiger Beschäftigung nie RICHTIG kaputt - aber glücklicher wenn er was arbeiten konnte und nicht nur einfach durch den Wald gelaufen ist.
Zuerst haben wir es mit Clickern versucht. Ich habe verschiedene Tricks mit ihm eingeübt und das Ganze auch auf Dogdancingelemente ausgebaut. Problem: Wenn er nicht vorwärts gekommen ist (beim Clickern ist ja der Hund aktiv und ICH bestätige nur erwünschtes Verhalten und motiviere ihn selbst zu nix), hat er angefangen rumzukaspern oder hat sein ganzes Repertoire abgespult und sich nicht mehr konzentriert.
Zweite Stufe: Obedience. Da mein Hund kein Freund von UO und schon gar nicht vom stille sitzen ist, kannst du dir denken wie das ausgegangen ist
Dritte Stufe: Agility. Mein Hund:"Endlich action!!!!" Ich: "Warte, nicht so schnell!!!". Mittlerweile sind wir ein ganz passables Team - solange nicht zu viele Hunde auf dem Platz oder drum herum sind, die ihn ablenken und solange wir während der Übungsstunde kaum Pausen machen. In den Pausen fängt er an zu hibbeln und zu quietschen - eben kein Stillsitzer. Aber es gibt dort eben durch Bodenelemente Übungen, bei denen der Hund stark konzentriert sein muss - an guten Tagen hilft das super, so dass ich nach etwa 15 Minuten einen konzentrierten Hund habe, der diesen Sport gern macht. An schlechten Tagen latscht er über die Stangen und läßt sich von jeder Bewegung und jedem Geräusch ablenken.
Vierte Stufe: Dummytraining. Da ist Jorgo in seinem Element. Er ist apportierfreudig und sucht gerne. Man kann sowohl die Suche als auch das Markieren sehr abwechslungsreich gestalten und auch UO einfließen lassen - schlecht vorhersehbar für den Hund und deshalb konzentriert er sich besser auf mich. Sogar wenn andere Hunde anwesend sind. Man kann es auf jedem Spaziergang unabhängig von festen Zeiten machen, braucht keine Gerätschaften (außer einen oder mehrere Dummys) und keine lange Vorbereitungszeit.
Heutzutage mache ich alles noch, je nachdem worauf wir beide Lust haben, aber am intensivsten Agility und Dummytraining.
Da du einen Labradormix hast und diese Hunde eigentlich fast immer sehr gerne apportieren (sie liebt ja Stöckchen, die sie ja offensichtlich auch "trägt"
Und übrigens: Mein Hibbel ist auch nach 4 Stunden intensiver körperlicher und geistiger Beschäftigung nie RICHTIG kaputt - aber glücklicher wenn er was arbeiten konnte und nicht nur einfach durch den Wald gelaufen ist.
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
Gast

Aslo ich HATTE auch nen hibbel.
Bis ich angefangen hab mit Schutzdienst neben dem Agility. Wir haben das nun erst 2 mal gemacht, aber es gibt ihm sozusagen das letzte Restchen Auslastung.
Man muss immer schauen, was für den Hund geeignet ist und ihm Spaß macht. Also ich würde an Deiner Stelle alles mal in Seminaren und so ausprobieren und dann das was am Besten für Euch ist raussuchen. So hab ich das auch gemacht.
Das ist sinvoller als alles eben anzufangen oder zu schauen: WAS MACHEN DIE ANDEREN denn??
Die haben aber nicht DEINEN Hund!!!
Wenn Du dann das richtige gefunden hast, dann wird Dein Flummi auch ruhiger werden, denn er ist ausgelastet und zufrieden. Und AUslastung ist nicht eben nur die Körperliche. grade für einen Collie ist es mehr die Geistige (nicht nur für den Border Collie).
ich wünsche Dir viel Erfolg!!
Schau mal hier: http://www.fundogs.de.tl/ (da hab ich mein Flyballseminar gemacht. War super!!! Und die bieten noch anderes an.
)
Bis ich angefangen hab mit Schutzdienst neben dem Agility. Wir haben das nun erst 2 mal gemacht, aber es gibt ihm sozusagen das letzte Restchen Auslastung.
Man muss immer schauen, was für den Hund geeignet ist und ihm Spaß macht. Also ich würde an Deiner Stelle alles mal in Seminaren und so ausprobieren und dann das was am Besten für Euch ist raussuchen. So hab ich das auch gemacht.
Das ist sinvoller als alles eben anzufangen oder zu schauen: WAS MACHEN DIE ANDEREN denn??
Die haben aber nicht DEINEN Hund!!!
Wenn Du dann das richtige gefunden hast, dann wird Dein Flummi auch ruhiger werden, denn er ist ausgelastet und zufrieden. Und AUslastung ist nicht eben nur die Körperliche. grade für einen Collie ist es mehr die Geistige (nicht nur für den Border Collie).
ich wünsche Dir viel Erfolg!!
Schau mal hier: http://www.fundogs.de.tl/ (da hab ich mein Flyballseminar gemacht. War super!!! Und die bieten noch anderes an.
Zuletzt geändert am 19.10.2007 11:08 Uhr
@ Jule:
Ernsthafte Arbeit wie Schutz- oder Rettungsdienst ist super. Da muss der Hund echt bei der Sache sein, da gibt es kein Kaspern. Leider hat Jorgo fürchterliche Angst vor fremden Menschen und ist daher für diese "Sportarten" nich wirklich geeignet. Lust hätte ich auf sowas schon....
Ernsthafte Arbeit wie Schutz- oder Rettungsdienst ist super. Da muss der Hund echt bei der Sache sein, da gibt es kein Kaspern. Leider hat Jorgo fürchterliche Angst vor fremden Menschen und ist daher für diese "Sportarten" nich wirklich geeignet. Lust hätte ich auf sowas schon....
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
Gast

Naja im Verein hättest Du ja die Möglichkeit ihn langsam an die Leute zu gewöhnen. Sowas haben wir z.B. auch öfters, dass Hunde dann aber langsam sich an die Menschen im verein gewöhnen und dann auch vertrauen und Freundschaft aufbauen. : )
Und zu einem helfer kann er ja auch erstmal Vertrauen aufbauen und das geht sicher auch gut im Spiel. Aber das bräuchte zeit.
Vielleicht arbeitest Du dann erstmal daran so eine Bindung aufzubauen?
Und zu einem helfer kann er ja auch erstmal Vertrauen aufbauen und das geht sicher auch gut im Spiel. Aber das bräuchte zeit.
Vielleicht arbeitest Du dann erstmal daran so eine Bindung aufzubauen?
Zuletzt geändert am 21.10.2007 11:10 Uhr
also erstmal wichitg ist, dass wenn du was weggeschmissen hast, der Hund es auch wieder zurückbringt und dich nicht wie den letzten Deppen darstehen lässt. Die ersten Schritte laufen eigentlich nur mit Schleppleine ab, sodass du den Hund quasi zurück angeln kannst. Ist er dann bei dir mit Apportel heißt es "PARTY!!!!!"
Was ich ebenfalls für Hibbel empfehlen kann sind Suchspiele und Fährtenarbeit, bei denen sich der Hund konzentrieren muss und nur mit Ruhe zum Ziel kommt.
alles Gute weiterhin
Was ich ebenfalls für Hibbel empfehlen kann sind Suchspiele und Fährtenarbeit, bei denen sich der Hund konzentrieren muss und nur mit Ruhe zum Ziel kommt.
alles Gute weiterhin
Abrichten, Gehorsam, Ankörung, Verweigerer, Richtplatz, Rassestandart, Abrichter ? wenn Sie von einem Freund erzählen, benutzen Sie dann solche Worte?
Zuletzt geändert am 01.11.2007 15:19 Uhr
Meine brachte am Anfang auch nichts zurück dann hat uns der Hundetrainer einen Tipp gegeben, wir Spielen immer mit zwei bällen den einen werfe ich den anderen versteck ihn hinter den Rücken wenn sie den Ball gebracht hat zeig ich ihr deb anderen und werf ihn erst wenn sie den ersten losgelassen hat, an Anfang habe ich ihr den anderen Ball gezeigt und da sie wollte das ich den werfe den anderen aber nicht abgeben wollte hat sie mir automatisch den ersten Ball gebracht und irdengwann fallen gelassen worauf ich dann sofort den zweiten Ball geworfen habe sie hat das Spiel sehr schnell begriffen.
Da ich Briefträger bin also auch nicht die regelmäßigen Arbeitszeiten habe kann ich es nur entfehlen ich Spiele mitlerweile auf jeder fläche wo mann die Bälle weit werfen kann ohne andere zu stören und zwar nach der Arbeit und auf der Letzten runde.
Gruß Bagira
Da ich Briefträger bin also auch nicht die regelmäßigen Arbeitszeiten habe kann ich es nur entfehlen ich Spiele mitlerweile auf jeder fläche wo mann die Bälle weit werfen kann ohne andere zu stören und zwar nach der Arbeit und auf der Letzten runde.
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