alle guten Dinge sind 3!... aber die mädels zicken....:-(

Ines02
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Hallo ihr lieben!!

Ich möchte euch gern mein problemchen schildern vl. bin ich schon "Betriebsblind" und jemand von euch kann mir die Augen öffnen!!

Ich hatte 2 Hunde Nanuk einen 7.Jährigen aussie rüden kastriert, und eine spitz-pinscher-mischlingshündin Cherie auch kastriert alter unbekannt... zwischen 7 und 10 Jahren vl?!

Cherie war seit ich sie adoptiert hab eher unverträglich mit Hündinnen, und im eigenen "Revier" duldete sie gar keine Hündin! Rüden sind und waren nie ein Problem. Dies wurde mir auch schon bei der Tierschutzorganisation gesagt!! War auch kein Problem für mich da ich nur einen Rüden hatte!!

Seit einem 3/4 Jahr habe ich einen neuen Freund der eine eineinhalb Jahre alte Hündin hat die bereits kastriert ist Diana ist ihr Name !(Dachsbracke)
Cherie dominiert diese Hündin permanent, sie lässt sie nicht mit Nanuk spielen, sie lässt sie nicht mal am Morgen aus ihrem Körbchen aufstehen, ein ewiges knurren und besteigen und bellen und nachlaufen und sich in den weg stellen... Es ist nur so die Diana lässt sich das alles gefallen und ich kann cherie auch abrufen also bei ständiger Kontrolle durch mich ist es ruhig! Im Haus wenn sich die Diana so wenig wie möglich bewegt ist es auch ruhig!!

Auch interessant ist, dass bei Spaziergängen wenn uns ein pöbelnder Hund begegnet die Cherie sofort auf die Diana losgeht und sie auch richtig beißt (es passiert nur nichts weil die cherie sehr schlechte zähne hat und ein biss in dem sinn nichts anrichtet) Ich kann die Siruation dann auch wieder beruhigen aber eher schwierig!!
Doch die Cherie beißt zu!!!!!!!

Die Situation eskaliert wirklich wenn ein Quitschi im spiel ist, denn nur dann wehrt sich die Diana und das ist einmal passiert wir waren gottseidank schnell genug und konnten die zwei trennen!! Also jetzt gibt's Quitschiverbot ganz zum Leidwesen von Nanuk..

Ich würd mich über Einschätzungen und Anregungen für ein etwas ruhigeres zusammenleben freuen!!
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Damit war doch zu rechnen. Die Rangordnung muss von den Hunden neu festgelegt werden, wenn ein neuer Hund dazu kommt. Dass kann schon mal ganz schön ruppig werden. Außerdem mag deine Hündin keine anderen Hündinen. Da kommt es zu Spannungen .Krieg unter Hündinen kann durchaus auch blutig oder sogar tödlich ausgehen.
Die Hündin hat ihren Platz im Rudel zugewiesen bekommen. Den Rangniedrigsten. Sie ist zum "Prügelknaben" geworden. Da heißt es jetzt genau beobachten und wenn nötig auch mal eingreifen. Nicht bei der Rangordnung, aber bei den Stänkereien. Das letzte Wort habt ihr! Also bringt Ruhe ins Rudel! Notfalls (wenn echter, blutiger Krieg) müsst ihr euch von der jüngeren Hündin trennen. Lasst doch mal einen Fachmann drauf sehen und beurteilen.
Liebe Grüße von Melwin.
Gast
Kann mich Melwins Worten nur anschließen. Ganz schön mutig dem Hündinnen unverträglichem Mädchen in "ihrem Revier" eine Junghündin zu zumuten. Richtig kritisch kann es nochmal werden wenn Diana richtig erwachsen ist und auf die Idee kommt Cherie zu entthronen. Ich habe eine ähnliche Konstellation, nur ist der Rüde unverträglich, und die beiden Mädchen würden auch keine weitere Hündin auf dem Grundstück dulden. In die innerartlichen Rangordnungsstreitereien mische ich mich nicht ein solange nicht zu heftig. Eine neue Rangfolge wird von mir zur Kenntnis genommen und dann entsprechend gehandelt.
LG, Alidasy mit Banditen
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
+ 1
Bei den Hundebegegnungen: wie reagiert denn deine Hündin wenn ihr alleine unterwergs seid und ein pöbelnder Hund kommt?
Könnte auch sein dass deine Hündin sich da sehr aufregt, und der nächste Leidtragende ist halt die Diana, die hängt ja direkt dran und kriegt dann den ganzen Frust ab, weil sie halt einfach gerade da ist.

FAlls deine Hündin sich auch ohne Diana aufregt, würde ich mal versuchen deine Hündin so weit zu kriegen, dass sie andere pöbelnde Hunde ignoriert (z.B. mal ein Guck kommando beibringen, dann alleine mit ihr üben, rechtzeitig aufmerksamkeit auf sich ziehen, loben mit leckerlie).

Quitschie würde ich auch wegräumen.
Daheim würd ich deiner Hündin auch mal eine Ecke zuteilen, mit Bettchen, und sie dort auch mal abliegen und bleiben lassen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
Sehr eleganter und intelligenter Lösungsvorschlag. Ob das aber bei einer extrem dominanten Hündin in fortgeschrittenem Alter noch was bringt ist für mich zweifelhaft.
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
+ 2
tja, im gegensatz zu alten Menschen kann so manch alter Hund halt noch was lernen.

aber danke für deinen spöttischen Kommentar. anders gehts wohl bei dir gar nicht mehr.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
Kann man dir eigentlich irgend etwas recht machen? Jetzt lobt man dich wegen einer intelligenten, eleganten Problemlösung und du antwortest wieder mit Unterstellungen und Gehässigkeiten.
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
könnte daran liegen dass deine Beiträge dieser Art sonst eher von ironischer Natur sind?
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von meerestaucher:

FAlls deine Hündin sich auch ohne Diana aufregt, würde ich mal versuchen deine Hündin so weit zu kriegen, dass sie andere pöbelnde Hunde ignoriert (z.B. mal ein Guck kommando beibringen, dann alleine mit ihr üben, rechtzeitig aufmerksamkeit auf sich ziehen, loben mit leckerlie).

Dass bringt doch aber den beiden Hündinen jetzt erst mal nichts. Das wichtigste ist doch erstmal wieder Frieden unter den Beiden zu bekommen. Klappt dass, dann kann man an den anderen Problemen immer noch arbeiten. Will man alles auf einmal, dann wird überhaupt nichts klappen. Erst eine Baustelle und dann...
Liebe Grüße von Melwin.
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 1
Ich habe mich anders als Alidasy und Melvin entschieden und gestalte die Rangordnung meiner Hunde aktiv mit, indem ich gewünschtes Verhalten belohne und unerwünschtes unterbinde. Darüber kann man sicher diskutieren, aber ich würde nicht dulden, dass ein alter oder schwacher Hund aus dem Rudel gemobbt wird, wie es in der Natur durchaus normal wäre. Also kann ich auch frühzeitig anfangen, als Chefin des Ganzen einzugreifen.

Bei meiner jetzigen Zusammensetzung ist die ältere Hündin, die zuerst da war, mit Allem und Jedem verträglich und ausgesprochen geduldig gegenüber jeglichem Fehlverhalten von Artgenossen. Dazu kam dann vor einigen Jahren, zuerst als Pflegehund, die jüngere Hündin, die vom ersten Tag an versuchte, sie zu dominieren. Das gestaltete sich ähnlich wie bei eurer Cherie, also räumliche Einschränkung, Fernhalten von mir und dem Rüden, Besetzen ihres Schlafplatzes... Ich habe das komplett unterbunden und immer das verträgliche Verhalten der älteren Hündin unterstützt.
Ich denke, dass eine Zicke, die sich in der Rangordnung nach oben arbeitet, die ganze Gruppe unverträglich machen kann. Ich würde also, wie auch Meerestaucher es vorschlägt, zuerst am unerwünschten Verhalten dieser Hündin arbeiten. Meine beiden werden sicher niemals Freundinnen werden, aber sie haben auf meine Art einen Nichtangriffspakt. Es wird mal gedroht, aber es kommt nicht zu blutigen Auseinandersetzungen, die ich wohl kaum hätte vermeiden können, wenn sie nach Hundeart ihre Rangordnung festgelegt hätten.
Die wären nämlich spätestens dann gekommen, wenn sich meine geduldige Hündin die Unterdrückung nicht mehr gefallen lassen hätte. Und das befürchte ich, ähnlich wie Alidasy, bei euch auch, wenn es Diana zuviel wird. Es ist für sie sicher kein akzeptabler Dauerzustand, wenn sie sich nicht frei bewegen kann. Was deine Cherie an den Tag legt, ist auch kein gesundes Hundeverhalten und geht über das normale Festlegen der Rangordnung hinaus. Das wäre bei einem souveränen, tatsächlich überlegenen Hund nämlich schnell erledigt, und man würde zum Alltagsgeschehen übergehen. Das kenne ich von meinen Hunden auch, wenn sich ein neuer Pflegehund erstmal hinten anstellen muss.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
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