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<rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"><channel><language>de-DE</language><title>Thema: Wie viel Wolf steckt in meinem Hund? - Forum auf www.dogspot.de - Das Zuhause f&#xFC;r den Hund</title><link>http://www.dogspot.de/forum/thema/2627</link><description>&#xDC;bersicht &#xFC;ber alle Beitr&#xE4;ge zum Thema Wie viel Wolf steckt in meinem Hund? - Forum auf www.dogspot.de</description><pubDate>Fri, 30 May 2008 12:41:50 +0200</pubDate><item><title>blubbl (31.10.2009 19:06) Ich habe hier jetzt ...</title><description><![CDATA[Ich habe hier jetzt nicht alles gelesen, finde das Thema aber gut.<br />
Ich habe "Hunde" von Coppinger und "Hundepsychologie" von Dr Dorit Feddersen-Petersen gelesen.<br />
Die Bücher waren grundverschieden, aber die Grundessenz lässt mich Coppingers Ansichten zustimmen.<br />
Ganz schlimm finde ich immer den Spruch:<br />
"Das machen Wölfe in ihrem Rudel auch so"<br />
Punkt 1.<br />
Es sind Hunde, keine Wölfe.<br />
Punkt 2<br />
Wir sind kein Wolfsrudel mit Familienstrukturen und artgerechten Fortpflanzugsmöglichkeiten<br />
Wir leben auch nicht im Wald, sondern in stark besiedelten GEbieten, wir gehen nicht mit den Hunden Jagen und Wölfe nehmen keine anderen Caniden an die Leine, damit sie nicht weglaufen.<br />
Punkt 3<br />
Wölfe kommunizieren viel feiner als Hunde, die verstehen sich ja miteinander nur mit Einschränkungen, wie sollen wir Menschen als komplett andere Spezies da nur ansatzweise mithalten?]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/229759/#229759]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/229759/#229759</guid><pubDate>Sat, 31 Oct 2009 19:06:22 +0100</pubDate></item><item><title>lolliday (31.10.2009 15:12) Ich war vor einer We...</title><description><![CDATA[Ich war vor einer Weile mit meinen Hunden und einem dritten im Wildpark. Akria wurde von den Wölfen verbellt, dabei fand sie die total klasse und wollte vorm Gehege toben, auch der andere Hund mit uns wurde verbellt, ein Jagdhund mix aus Griechenland. Bei Spike kamen sie ans Gitter und winselten ihn an, selbst Spike verhielt sich plötzlich komisch und sie winselten sich an. Das war eine verrückte Sache, ich glaube eigentlich nicht daran, dass sie ihn wegen seines Aussehens nicht verbellt haben, die denken doch nicht wirklich "och der sieht ja n bisschen aus wien Wolf, er ist einer von uns", oder!? Das war merkwürdig, vielleicht weiß ja jemand anderes Rat :-D]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/229691/#229691]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/229691/#229691</guid><pubDate>Sat, 31 Oct 2009 15:12:53 +0100</pubDate></item><item><title>Dipl.Tierpsychologe (23.07.2009 10:55) Betreffs Sozialverha...</title><description><![CDATA[Betreffs Sozialverhalten, wurde gemäss Big Fife Test eine Studie angefertigt. Rassespezifisches Sozialverhalten konnte nicht eruiert werden. Bei Tieren in Gefangenschaft im Vergleich zu Tieren in Wildnis, zeigt sich eine veränderte RNA Tätigkeit. Diese ist noch veränderter bei domestic mammals. Dass bestimmte phänotypische Merkmalsausprägungen wie Haarlänge sich auf das Verhalten auswirken, da die Response anderst ist, ist klar, allerdings sind das eher indirekte Wirkungen; similär bei dem Körpergewicht, da andere Response evoziert werden, wenn der Hund schwerer ist. Je nach ontogenetischer Nische, werden individuelle Erfahrungen gesammelt, die sich dann auch auf das Soma auswirken. Es gibt Zuchtlinien, die aus vilerlei Gründen entstanden, wie Optimierung der Gesundheit, besserer Schutzhund, wo direkt mit Karpatenwölfen verpaart wurde. Allerdings halte ich das für einen Rückschritt, da diese "Hunde" weder wirklich als Haushund, noch als wildlebender Wolf taugen. Mittels Molecular Clock wurde entschlüsselt, wann etwa die Aufspaltung losging. Der Wolf als Antezendenz ja. Allerdings nicht 1:1 von Wolf auf Hund schliessen.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/203253/#203253]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/203253/#203253</guid><pubDate>Thu, 23 Jul 2009 10:55:23 +0200</pubDate></item><item><title>Lisbeth21 (23.07.2009 02:38) Ui...ich glaube da w...</title><description><![CDATA[Ui...ich glaube da wurde was falsch gelesen/interpretiert,vielleicht nochmal aufmerksam durchlesen!!!]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/203207/#203207]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/203207/#203207</guid><pubDate>Thu, 23 Jul 2009 02:38:48 +0200</pubDate></item><item><title>Sy Mehl (26.03.2009 20:59) @cadaeuxs
Sprichtst ...</title><description><![CDATA[@cadaeuxs<br />
Sprichtst Du ernsthaft von "Menschenrassen" und Zucht? -  Srichst Du ernsthaft von der "Zivilisierung eines Urwaldmenschen"??? Das meinst Du hoffentlich nicht wirklich, oder? -<br />
Oh mein Gott, wo bin ich hier gelandet? Das muss sofort aufhören!! Was sind das für Kommentare, auch wenn ich davon ausgehe, dass sie unüberlegt sind: so dürfen sie hier nicht stehen bleiben! BITTE!!!!!<br />
Das geht nicht! - Ich verabschiede mich ansonsten umgehend. Damit möchte ich nichts zu tun haben!- Ich hoffe, es war unüberlegte Formulierung, die ich aber bitte, sofort zu korrigieren!<br />
Dieser Themenbereich ist sensibel zu behandeln, Vgl. mit Mensch um so mehr, ..können auch bei verantwortungsvoller Absicht "schief gehen". - Ich bitte sehr um Vorsicht !]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/159380/#159380]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/159380/#159380</guid><pubDate>Thu, 26 Mar 2009 20:59:10 +0100</pubDate></item><item><title>Cadeauxs (02.06.2008 11:33) Ehrlich gesagt, halt...</title><description><![CDATA[Ehrlich gesagt, halte ich von der wissenschaft nicht viel. Heute stellen sie das fest und morgen ist es wieder anders. Heute ein durchbruch morgen ein irrtum. Und das hat uns die vergangenheit schon sehr oft bewiesen.<br />
<br />
Ich kannte einen wolf der mit einem monat in eine familie kam (er wurde verstossen), der von anfang an nicht scheu oder so war. Er wuchs auf mit anderen hunden, und war außer vom aussehen her nicht anders als die anderen. <br />
<br />
Es gibt genügend dokumentationen die uns zeigen, das die wissenschaft nicht immer recht hat. Nur weil sie ein paar forschungen mit wölfen gemacht haben, heißt das noch lane nicht das alle anderen so sind. Ist wie bei den meinungsforschungen. 100 werden gefragt und wo bleibt der rest der menschheit.<br />
<br />
Und was die neuzüchtung betrifft, ist klar das das nicht von heute auf morgen geht. Der wolf wurde auch nícht von heute auf morgen zum hund. Und auch ein urwaldmensch wird nicht zivilisiert nur weil er von heute auf morgen in die zivilisation gebracht wird. Das dauert auch sehr lange. <br />
<br />
Es wäre halt nur besser wieder von vorne anzufangen, den so manche rassen sind wirklich schlimm, aber nicht nur bei hunden. Diese Rassen haben leider verunstaltungen und körperschädigungen vorzuweisen. Und wenn das wieder ein mensch macht mit diesem neuzüchten, ist es wahrscheinlich wieder so das alles dort endet wie jetzt. Denn die Schönheitsmasse der menschheit sind leider seltsam und gehörten eigentlich verboten.<br />
<br />
Da kann man ja nur froh sein, das in der natur diese vermischungen von selber passieren. Hund mit wolf etc. <br />
<br />
<br />
<br />
LG PEtra]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36201/#36201]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36201/#36201</guid><pubDate>Mon, 02 Jun 2008 11:33:33 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (02.06.2008 10:38) Hunde sind ganz sich...</title><description><![CDATA[Hunde sind ganz sicher nicht nur anders, wenn sie mit dem Menschen zusammen leben. Dies wurde durch wissenschaftliche Versuche eindeutig bewiesen. Hunde und Wölfe unterscheiden sich genetisch. Kleine Wolfswelpen, die in einem Rudel aufwachsen, sind dem Menschen gegenüber sehr scheu. Hundewelpen, die auch in einem Rudel aufwachsen, das genauso wie das Wolfsrudel gehalten wird, gehen freudig auf Menschen zu. Hunde und Wölfe, die mit fünf Tagen von der Mutter getrennt und unter den gleichen Bedingungen von den gleichen Personen mit der Flasche aufgezogen wurden, unterscheiden sich später sehr deutlich. Sicher haben Prägung und Erziehung einen großen Einfluss auf das spätere Verhalten, aber die Genetik eben auch, und die ist bei Hunden und Wölfen nicht identisch. <br />
Arbeitshunde, die nur wenig Kontakt zu Menschen haben, verhalten sich wolfsähnlicher, beispielsweise versuchen sie wie Wölfe, ihre Probleme selbst zu lösen, ohne sich beim Menschen Hilfe zu suchen. Trotzdem unterscheidet sich ihr Verhalten deutlich vom Wolf und sie wären durchaus in der Lage, eine enge Bindung zum Menschen aufzubauen. <br />
Sicher gibt es immer Ausnahmen. Es muss ja auch vor 15000 Jahren schon Wölfe gegeben haben, die zutraulicher waren als andere und sich dem Menschen angeschlossen haben. Es ist allerdings nicht möglich, "wieder von vorne anzufangen", die Evolution kann niemals rückgängig gemacht werden. Außerdem gibt es doch auch heute noch sehr ursprüngliche Rassen (z.B. Husky), die viel enger mit dem Wolf verwandt sind als andere.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36188/#36188]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36188/#36188</guid><pubDate>Mon, 02 Jun 2008 10:38:47 +0200</pubDate></item><item><title>Cadeauxs (02.06.2008 10:10) Hallo!

Ich w&#xFC;rde m...</title><description><![CDATA[Hallo!<br />
<br />
Ich würde mal sagen das hunde nur anders sind, wenn sie beim menschen aufwachsen. Manche ihrer instinkte sind dadurch nicht so ausgeprägt wie die des wolfes. Denn woher sollten sie es denn lernen. Vom Mensch?<br />
Ich kannte einen D-Schäfer der in einem wolfsrudel lebte. Er hatte zwar verbindung bzw. kontakt zum menschen, wie die anderen wölfe auch.  In seinem verhalten war er zu 100 % wolf. <br />
<br />
Auch das wölfe zum menschen keine bindung aufbauen ist nicht wirklich richtig. Im gegenteil auch das gibt es. Man kann einen wolf bzw. wolfhund genauso in die familie integrieren wie auch hunde. Kommt halt immer auf den wolf an, und auf die  "menschliche Familie" in der er aufwächst an. Funktioniert auch mit füchsen etc. Man darf aber nie glauben das ein wolf dadurch zum hund wird.  <br />
<br />
Mann kann nicht alles verallgemeinern finde ich. Es gibt überall ausnahmen. Auch sog. wolfshunde kann mann als familien hunde halten. <br />
Ist aber egal um welches tier es sich handelt, das wichtigste ist man muß es verstehen lernen, leider sind wir menschen noch nicht so weit, das wir unsere "Tiere" vollständig verstehen. Wir können nur aus ihren verhalten, annehmen was sie meinen. Ich habe gelernt, das es auch da bei vielen hunden unterschiede gibt. Ich hatte bis jetzt 8 hunde und die verhaltensweisen waren sehr unterschiedlich.  Auch hier wird viel veralgemeinert. (zb. warum sie mit dem schwanz wedeln, knurren, etc). Im Grunde können wir leider die sprache der tiere nicht.<br />
<br />
Was die kreuzungen betrifft. Ich glaube es würde sogar besser sein, wenn man wieder von vorne beginnen würde, denn die wölfe sind noch gesünder als unsere hunde heutzutage. Ist schon ziemlich viel verpfuscht worden bei manchen rassen. Und manche rassen würde ich sowieso verbieten, denn das ist ja schon tierquälerei was da vor sich geht.<br />
<br />
LG Petra]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36184/#36184]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36184/#36184</guid><pubDate>Mon, 02 Jun 2008 10:10:04 +0200</pubDate></item><item><title>Mephistopheles (02.06.2008 06:42) Das ist nur eine Ver...</title><description><![CDATA[Das ist nur eine Vermutung, aber das könnte einfach daran liegen, dass sie es als Welpen nicht gezeigt bekommen, wie man Beute richtig tötet... Die Mutter kann es ja auch schon nicht...]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36162/#36162]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36162/#36162</guid><pubDate>Mon, 02 Jun 2008 06:42:32 +0200</pubDate></item><item><title>visitor (01.06.2008 21:39) Mir ist noch ein Unt...</title><description><![CDATA[Mir ist noch ein Unterschied eingefallen- <br />
Wolfe erlegen Tiere zielgerichtet und setzen ihre Bisse mit der größt möglichen Kraft, während Hunde sehr oft, an unterschiedlichen Stellen und mit unterschiedlicher Kraft zubeißen. <br />
<br />
LG Tina]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36145/#36145]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36145/#36145</guid><pubDate>Sun, 01 Jun 2008 21:39:36 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (01.06.2008 15:09) 2-3% w&#xE4;ren vielleic...</title><description><![CDATA[2-3% wären vielleicht nicht schlecht, aber was passiert mit den Generationen von Hunden/Wölfen auf dem Weg dahin? Ich denke, es gibt so viele unterschiedliche Rassen, dass jeder, der sich gründlich informiert, die passende finden kann. Viele alte Rassen zeigen sowohl genetisch als auch vom Verhalten her noch genug Ähnlichkeit zum Wolf und trotzdem die Vorteile des Hundes. Und Freunde von Rassen, denen etwas mehr "ursprüngliches" Genmaterial guttun würde, weil sie verkürzte Schnauzen, total faltige Haut etc. haben, sind mit Sicherheit sowieso dagegen. Schließlich haben sie diese Hunde absichtlich so gezüchtet.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36089/#36089]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36089/#36089</guid><pubDate>Sun, 01 Jun 2008 15:09:35 +0200</pubDate></item><item><title>Mephistopheles (01.06.2008 14:23) Meine Maus ist ein M...</title><description><![CDATA[Meine Maus ist ein Mix aus Hovawart (die Mutter) und Altdeutscher Gelbbacke (der Vater). Und beide Rassen stechen voll aus ihr raus... :D]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36084/#36084]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36084/#36084</guid><pubDate>Sun, 01 Jun 2008 14:23:54 +0200</pubDate></item><item><title>Shadow99 (01.06.2008 14:03) @Nimoe
Wie du schon ...</title><description><![CDATA[@Nimoe<br />
Wie du schon geschrieben hast können durch Einkreuzung von Wölfen tolle Hunde entstehen<br />
Die Einkreuzung von Wolf in den Hund KANN aber auch genau das Gegenteil bewirken,nämlich das die s.g. Wolfshunde dann 1. sehr scheu dem Menschen gegenüber sind und einen sehr stark ausgeprägten Fluchttrieb haben.<br />
2. Sehr schwer oder fast nicht Auszubilden sind <br />
Die Einkreuzung ist auf jeden Fall mit einem Risiko verbunden da eventuell die Gene des Wolfes den des Hundes überwiegen ,was dann für den Menschen nicht so angenehm wäre.<br />
Ich würde mir auf keinen Fall einen" F1" in der Wohnung halten wollen. <br />
Und wo bleiben dann diese Hunde wenn man sie nicht sozialisieren kann?! Ich denke das Risiko wäre einfach zu groß.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36082/#36082]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/36082/#36082</guid><pubDate>Sun, 01 Jun 2008 14:03:17 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (31.05.2008 16:33) @ Shadow99: Die Unte...</title><description><![CDATA[@ Shadow99: Die Unterschiede, die du beschreibst, passen genau zu den Erkenntnissen, die man aus Vergleichsstudien zwischen Hund und Wolf gewonnen hat. <br />
<br />
Hunde zeigen weniger Körpersprache und vorallem weniger Mimik als Wölfe, das unterscheidet sich bei den Rassen aber sehr stark. Stattdessen bellen Hunde mehr und man hat festgestellt, dass Menschen - selbst welche ohne Hundeerfahrungen - verschiedene Belltypen (also ängstlich, wütend, etc.) sehr gut auseinanderhalten können. Evtl. ist das also für einen Hund, der mit dem Menschen zusammen lebt, viel wichtiger als eine sehr differenzierte Mimik, die die meisten Menschen eh nicht verstehen können.<br />
<br />
Die Sache mit dem Problemlösen hat man ausgiebig getestet. Auch Arbeitshunde, die wenig Kontakt zum Menschen haben, suchen weniger Hilfe als ganz normale Familienhunde. Wölfe suchen nie Hilfe, nicht einmal, wenn sie mit der Flasche aufgezogen wurden.<br />
<br />
Das Gehirnareal, dass für den Geruchsinn zuständig ist, ist bei Hunden im Vergleich zu Wölfen reduziert.<br />
<br />
In jeder Rasse steckt unterschiedlich viel Wolf, beispielsweise sind Huskys viel enger mit dem Wolf verwandt als Golden Retriever oder DSH und zeigen auch mehr "wölfische" Verhaltensweisen. Man kann aber nicht vom Aussehen der Rasse auf den Verwandtschaftsgrad schließen.<br />
<br />
Sicher können durch Einkreuzungen von Wölfen tolle Hunde entstehen, aber man weiß eben nicht, welche Verhaltensweisen des Wolfes weitergegeben werden. Ein Wolf baut nunmal keine enge Bindung zu einem Menschen auf und kooperiert nicht mit ihm - diese Verhaltensweise möchte man bei einem Haushund ja nicht haben.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35982/#35982]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35982/#35982</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 16:33:23 +0200</pubDate></item><item><title>Shadow99 (31.05.2008 16:02) Ich besitze einen in...</title><description><![CDATA[Ich besitze einen inzwischen 8,8 jährigen Tschechoslowakischen Wolfshund in dem noch 29,73% stecken.Ich bekam ihn als er 9 Wochen alt war.Vorher hatte ich immer nur Deutsche Schäferhunde gehabt.<br />
Der Unterschied zwischen meinem Hund und einem DSH ist <br />
1. die Körpersprache,die noch wesentlich ausgeprägter als bei manchen anderen Rassen ist.Einige Sachen haben die "normalen" Hunde verlernt.<br />
2.Der TWH sucht sich ein meist die Lösung eines Problems alleine,was für den Besitzer nicht immer von Vorteil ist.<br />
3.Und ich bin der Ansicht das der Geruchssinn auch mehr ausgeprägter als bei anderen Hunden ist.<br />
Und wie in vielen Steckbriefen beschrieben wird das der TWH scheu ist stimmt auch nicht.Im Gegenteil,er ist sehr manchmal zu Neugierig sodass ich aufpassen muß damit er nicht in Gefahr kommt.Ich kenne viele TWH die genauso wie mein Hund sind.<br />
Er wird auch normal in einer Wohnung gehalten und hat keine Probleme damit.<br />
Das passt jetzt zwar nicht unbedingt hier rein wollte es aber einfach mal zur Sprache bringen.<br />
Gruß Verena]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35980/#35980]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35980/#35980</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 16:02:21 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (31.05.2008 11:38) Es gibt immer Proble...</title><description><![CDATA[Es gibt immer Probleme, wenn man auf einzelne Merkmale hin selektiert, weil man in der Regel einfach nicht weiß, welche Gene gekoppelt vorliegen. Beispielweise hat man Hühner gezüchtet, die besonders schnell wachsen, um mehr Profit zu machen. Man bekam aber gleichzeitig immer mehr Hähne, die die Hühner vergewaltigten und danach umbrachten. Es gibt unzählige solcher Beispiele bei allen Tieren, die vom Menschen gezüchtet werden. <br />
<br />
Sehr interessant ist ein Versuch mit Silberfüchsen, der sehr gut zeigt, wie Merkmale, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, gemeinsam vererbt werden. Man hat immer die zahmsten Füchse ausgewählt und zusammen in einem Gehege gehalten, die normalen in einem anderen. Ansonsten wurde nicht selektiert, es ging nur darum, wie die Füchse auf einen Menschen am Zaun reagierten. Nach und nach veränderten sich die zahmen Füchse. Sie wurden optisch viel hundeähnlicher, bekamen Schlappohren und Ringelschwänze, einige waren gefleckt wie Border Collies und begannen zu bellen. Irgendwann zeigten sie auch seltsame Verhaltensweisen. <br />
<br />
Man sollte nie nur auf bestimmte Merkmale hin selektieren, sondern immer das "Gesamtpaket" beurteilen, bevor man sich entschließt, mit einem Hund zu züchten. Und dabei sollte auf jeden Fall das Wesen und nicht das Aussehen entscheidend sein. Ich bin auch der Meinung, dass die Zuchvorschriften häufig zu streng sind, etwas mehr Variabilität wäre bei vielen Rassen sicher von Vorteil.<br />
<br />
Es stimmt aber nicht, dass man Haushunde so einfach wieder auswildern könnte. Ich zitiere mal aus dem Buch von Juliane Kaminski (Max Planck Institut): "Selbst verwilderte Hunde sind auf uns angewiesen. Das haben Studien in der Toskana gezeigt. Herrenlose Hunde leben dort von Abfällen, die die Menschen hinterlassen - wie einst ihre Vorfahren. Sie bilden unter Umständen sogar ähnliche Rudel wie Wölfe. Einen entscheidenden Unterschied gibt es jedoch: Sie können sich ohne menschliche Hilfe nicht vermehren, da sie ihre Jungen nicht allein aufziehen können. Im Wolfsrudel hilft die ganze Gruppe, die Welpen zu ernähren, solange sie noch nicht selbst jagen können. Nur so können die Jungtiere überleben. Diese gemeinsame Aufzucht der Jungen haben Hunde offensichtlich verlernt."<br />
<br />
Bei Dingos ist das sicher anders, aber Wildhunde sind auch nicht das gleiche wie verwilderte Haushunde. Füchse sind übrigens keine Wildhunde.<br />
<br />
Ich weiß nicht, ob man einfach so wieder etwas Wolf in unsere Hunde hineineinkreuzen sollte, weil man über die Genetik einfach nicht genug weiß. Der Saarloos Wolfhond ist ja auch kein Hund, den man wie jeden anderen als Familienhund erziehen kann. Weil er 25% Wolfsblut in sch trägt, kann man auch nicht sagen, er ist zu 25% ein Wolf. Wissenschaftler haben Wölfe mit Pudeln gekreuzt - ein Teil der Nachkommen hat sich genau wie Wölfe verhalten, ein Teil wie ganz normale Hunde. In mindestens 15000 Jahren Domestikation hat sich so viel verändert, vieles zum positiven, einiges vielleicht auch zum negativen. Aber man kann nicht einfach wieder einen Schritt zurück gehen, indem man Wölfe einkreuzt, weil man nicht sagen kann, welche Eigenschaften des Wolfes man gerne wieder hätte. Da halte ich es für sinnvoller, zu ursprünglicheren Hunderassen zurückzukehren, die Rassestandards nicht so eng zu fassen und Züchtungen zu verbieten, bei denen die Hunde z.B. durch viel zu kurze Schnauzen oder eine total faltige Haut gesundheitliche Probleme haben.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35948/#35948]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35948/#35948</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 11:38:57 +0200</pubDate></item><item><title>Mephistopheles (31.05.2008 09:25) Achja, ist zwar ein ...</title><description><![CDATA[Achja, ist zwar ein "Spezialfall" von Hund, aber es gibt ja auch so Rassen wie den Saarloos Wolfhond, der tatsächlich 25% Wolfsblut in sich trägt.<br />
<br />
Ich bin auch der Meinung, dass es vielen unsere heutigen Huderassen absolut guttun würde, wenn man wieder etwas Wolfsblut hineinzüchtet (z.B. über einen Saarloos).<br />
<br />
Damit würde man einige Probleme der Zuchtdegeneration wieder in den Griff bekommen. Gerade in den letzten Jahrzehnten wurde perverserweise viel zu sehr nach dem aussehen der Hunde gezüchtet, und viel zu wenig nach dem Verhalten und der Gesundheit.<br />
<br />
Dadurch haben wir Probleme mit vermehrt taub und/oder blind geborenen Welpen, mit HD und zunehmend blöder werdenden Goldies, die nicht mal mehr wissen, was ein Revier überhaupt ist, und deshalb ständig von "normalen" Hunden eins auf die Nase bekommen.<br />
<br />
Zucht nach Optik gehört meiner Meinung nach verboten.<br />
Wenn wir lange so weitermachen, daß ein Rassestandard auf den Millimeter genau Körpermaße vorgibt, und diese Äusserlichkeiten 4-5 DIN A4 Seiten des Rassestandards ausmachen, während das wesen des Hundes mit 2-3 kurzen Sätzen beschrieben wird, müssen wir uns nicht wundern wenn unsere Hunde irgendwann total verblödete Maschinen sind, die anfangen sich im Kreis zu drehen und ihren Schwanz zu fangen, wenn sie mal eine Minute an einer roten Ampel stehen bleiben müssen.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35915/#35915]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35915/#35915</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 09:25:33 +0200</pubDate></item><item><title>Mephistopheles (31.05.2008 09:24) &gt; Original von &lt;b...</title><description><![CDATA[> Original von <b>Torphy</b>:<br />
> <br />
<br />
> Aber eines ist sicher, der Hund ist abhängig von uns. Wir liefern sein Futter, denn der Hund lebt von Abfallresten und der Wolf nicht. <br />
____________________________<br />
Teils teils... In Spanien, Italein usw. gibt es relativ viele wild lebende Haushunde. Diese leben zum Teil von abfällen, das stimmt, aber sie sind auch in der Lage zu jagen. Dazu schließen sie sich teilweise sogar zu Rudeln zusammen. Diese Überlebensstrategie ist genetisch also scheinbar immer noch verankert.<br />
Der wolf hingegen ernährt sich durchaus auch von Aas, welches er findet. Das ist ja letztlich nichts anderes als "Abfall". Und in Alaska und Kanada dringen nicht selten Wolfsrudel in menschliche Siedlungen ein, um die Mülltonnen zu durchstöbern. Vor allem natürlich dann, wenn sie längere Zeit keinen Jagderfolg mehr hatten, aber sie tun es.<br />
<br />
<br />
<br />
> Egal in welcher Region man einen Hund sieht, überall ist es gleich: Der Hund ist der Resteverwerter und Wolf und Hund unterscheiden sich sehr, in Verhalten, im Charakter... im Aussehen zum Teil<br />
_________________________<br />
Es gibt aber halt auch nicht wenige Hunderassen, die explizit zum selbständigen Jagen gezüchtet wurden... z.B. Beagles als Meute auf einen Fuchs losgelassen sind durchaus in der LAge diesen zu stellen und in Stücke zu reissen (im wahrsten Sinne des Wortes) ohne dass der Mensch sie dabei unterstützt... Terrier die die darauf gezüchtet wurden, durch Jagd die Höfe von Ratten und Mäusen frei zu halten usw... All diese Hunde wären nicht vom Menschen abhängig, wenn man sie "auswildert".<br />
<br />
Zudem gibt es auch wirkliche Wildhunde, wie z.B. Dingos oder Füchse.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35914/#35914]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35914/#35914</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 09:24:15 +0200</pubDate></item><item><title>visitor (30.05.2008 18:47) Bereits in pr&#xE4;histo...</title><description><![CDATA[Bereits in prähistorischer Zeit begann die Domestikation - aus einem Wildtier wurde ein Haustier. Im Laufe von Generationen und unter veränderten Umwelteinflüssen, durch die züchterische Auslese des Menschen wurde der Hund geformt. <br />
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Weitere Unterschiede zwischen Wolf und Hund: eine nicht so ausgeprägte soziale Struktur. Hunde können zB ohne Probleme von einer Gemeinschaft in die nächste gegeben werden. Der Begriff "Rudel" im Sinne von Wolfsrudel findet da keine Anwendung mehr. <br />
Auch verschiedene Verhaltensweisen, wie zB aus dem Funktionskreis des Beutefangs- beim Wolf relativ vorhersagbar- werden von Hunden bruchstückhaft gezeigt. <br />
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In einem jahrtausendelangen Prozess haben sich die Hunde auch genetisch verändert. Dabei wurde durch Auslese klar das Bedürfnis der Menschen durchgesetzt. Das bedeutet, Hunde haben auch völlig andersartige Bedürfnisse als Wölfe. <br />
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Lieben Gruß Tina]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35827/#35827]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35827/#35827</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 18:47:46 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (30.05.2008 18:15) Es w&#xE4;re tats&#xE4;chlic...</title><description><![CDATA[Es wäre tatsächlich interessant zu sehen, wie sich ein Hund verhält und wie er kommuniziert, wenn er in einem Wolfsrudel aufwächst. Solch ein Versuch ist mir allerdings auch nicht bekannt (wäre ein gutes Thema für meine Promotion :-)). <br />
Die enge Verwandtschaft von Hund und Wolf sieht man auch daran, dass sie sich in gemischten Rudeln miteinander paaren, ohne die eigene Art zu bevorzugen Sie zeugen dabei fortpflanzungsfähige Nachkommen, was ja beispielsweise bei Pferd und Esel nicht mehr der Fall ist. Damit gehören Hunde und Wölfe im biologischen Sinne einer Art an.<br />
Ich denke, der Fluchttrieb des Wolfes ist nicht der einzige Grund (wenn auch ein wichtiger), warum ein Wolf nicht erziehbar ist. In Budapest hat man Versuche gemacht, bei denen Wolfswelpen mit fünf Tagen von der Mutter getrennt und mit der Flasche aufgezogen wurden. Zum Vergleich hat jeweils die gleiche Person später auf die gleiche Art Hundewelpen aufgezogen. Es gab enorme Unterschiede. Man konnte die Wolfswelpen zwar ansatzweise erziehen, aber alles dauerte viel länger, einige Dinge wie Leinenführigkeit funktionierten nach vier Monaten noch nicht. Interessant waren Versuche, bei denen die 16 Wochen alten Welpen in einem Raum waren, in dem sich ihre Bezugsperson befand und in einer anderen Ecke entweder ein fremder Mensch, ein fremder Hund oder ein Geschwistertier. Alle Hunde, sowohl handaufgezogene als auch solche, die ganz normal nach acht Wochen in eine Familie kamen, hielten sich vor allem bei ihrer Bezugsperson auf, die Wolfswelpen interessierten sich viel mehr für Artgenossen. Alle Hunde zeigten sich gestresst, wenn ihre Bezugsperson den Raum verließ, die Wölfe nicht. Später ging es um Problemlösungen - das Tier wusste, wo Futter versteckt war, kam aber nicht dran, die Bezugsperson kannte das Versteck nicht. Die Hunde erkannten, dass sie es alleine nicht schaffen und zeigten der Bezugsperson durch Blicke, wo das Futter versteckt war. Die Wölfe suchten nie Hilfe, sondern versuchten immer, ihre Probleme alleine zu lösen, auch wenn es aussichtslos war. Nach vier Monaten wurden die Wölfe in ein Wolfsrudel integriert. Wenn ihre früheren Bezugspersonen sie besuchen, wedeln sie mit dem Schwanz, springen an ihnen hoch und lecken ihnen das Kinn. Aber sie zeigen sich nicht beunruhigt, wenn der Mensch wieder geht. Es gibt unzählige weitere ähnliche Versuche. <br />
Es gibt aber auch anatomische Unterschiede. Der Hund hat im Verhältnis zur Körpermasse nicht nur ein kleineres Gebiss, sondern auch etwa 30% weniger Gehirnmasse. Das betrifft vor allem die Bereiche des Gehirns, die für Gesichts-, Geruchs- und Gehörsinn zuständig sind. Keine Frage, die Sinnesleistungen des Hundes sind immer noch immens, aber eben doch schlechter ausgeprägt als beim Wolf. Hunde haben auch neue Verhaltensweisen entwickelt, wie das Bellen. Es scheint sogar so, dass einige Rassen mit gröberer Mimik besonders viele Belltypen nutzen, um dieses Defizit auszugleichen.<br />
Zur Frage, wie der Wolf zum Menschen oder Mensch zum Wolf und schließlich Hund kam, gibt es verschiedene Theorien. Welche letztendlich richtig ist, wird man wohl nie erfahren. Sicher ist jedoch, dass es für beide Seiten, den Wolf und den Menschen, Vorteile gegeben haben muss. Häufig wird auch von einer Co-Evolution gesprochen, das heißt nicht nur der Wolf hat sich zum Hund entwickelt, sondern auch der Mensch hat sich verändert. Möglicherweise hat er vom Wolf das Jagen in der Gruppe gelernt. Das sind aber alles nur Spekulationen.<br />
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Man könnte endlos viel über dieses Thema schreiben, daher gibt es ja auch ganze Bücher darüber ;-). Meiner Meinung nach hat der Hund zwar noch sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem Wolf, aber er ist kein Wolf. Und was Hunde am meisten von Wölfen unterscheidet, ist ihre starke lebenslange Bindung an den Menschen.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35821/#35821]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35821/#35821</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 18:15:27 +0200</pubDate></item><item><title>Torphy (30.05.2008 17:56) Es gab auf Animal Pl...</title><description><![CDATA[Es gab auf Animal Planet einen Film darüber, wie der Hund zu uns Menschen kam.<br />
War sehr interesant und behandelte genau dieses Thema.<br />
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Es gibt eine Vermutung wie der Wolf zum Hund wurde.<br />
Früher, vor vielen,vielen Jahren, sollen einige Wölfe erkannt haben, dass die Nähe des Menschen gut ist. Vor allem wegen den Futterresten, der Wärme, durch das Feuer, dass die Menschen kontrollieren konnten und bestimmt noch wegen vielen anderen Dingen.<br />
Durch diesen Sprungenstand der Hund, natürlich nicht von heut auf Morgen, sondern über viele Jahre.<br />
Aber eines ist sicher, der Hund ist abhängig von uns. Wir liefern sein Futter, denn der Hund lebt von Abfallresten und der Wolf nicht. <br />
Egal in welcher Region man einen Hund sieht, überall ist es gleich: Der Hund ist der Resteverwerter und Wolf und Hund unterscheiden sich sehr, in Verhalten, im Charakter... im Aussehen zum Teil<br />
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Nur ein kleiner Teil davon, was ich noch von dem Film wusste.<br />
Ich weiß leider nicht mehr wie der hieß, aber er war wirklich interessant und einerseits einleuchtend.<br />
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Titel war irgentwie Geshcichte des Hundes.. auf jeden Fall kam Hund darin vor.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35818/#35818]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35818/#35818</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 17:56:11 +0200</pubDate></item><item><title>Mephistopheles (30.05.2008 17:05) Ich pers&#xF6;nlich bin ...</title><description><![CDATA[Ich persönlich bin der Meinung, dass in unseren Hunden schon noch eine Menge Wolf steckt, allerdings in modifizierter und angepasster Form.<br />
Klar ist die Domestizierung nicht von der Hand zu weisen, denn ansonsten könnten wir ja auch gleich Wölfe halten.<br />
Hunde sind, je nach Rasse, auf die ein- oder andere Aufgabe spezialisiert gezüchtet worden, manche über Jahrhunderte.<br />
Was aber in jedem vom Wolf nach wie vor in jedem Hund steckt, ist die Tatsache, dass der Hund nach wie vor ein Beutegreifer ist. Auch hier ist es beim einen stärker ausgeprägt als beim anderen, aber letztlich steckt es in jedem Hund. Das kann man nicht zuletzt daran erkennen, dass auch unsere "Haushunde" in Spanien, Italien und Griechenland nach wie vor in der Lage sind, wild und "in Freiheit" zu überleben. Sie jagen, sie sammeln Müll, sie entwickeln effiziente Überlebensstrategien.<br />
Allein von der Ausstattung mit Sinnesfähigkeiten kann man erkennen, dass der Hund nach wie vor über das "Rüstzeug" eines hoch spezialisierten Jägers verfügt.<br />
So hat ein Hund z.B. 4.000 (Boxer oder so, kurze Schnauze) bis 8.000 (Bloodhound) mal so viele Riechzellen wie ein Mensch. Es gibt Forscher die behaupten, daß es Hunde gibt (wieder Bloodhound) die ein Atom(!) einer Substanz in der Luft wahrnehmen können. Ob es so extrem ist weiß ich nicht, aber es ist Tatsache, daß Bloodhounds oder Beagles eine Fährte noch nach 14 Tagen finden können, wenn sie darin geübt sind.<br />
Weiterhin können unsere Hunde extrem gut hören, und auch sehen.<br />
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Eine weitere Parallelle (schreibt man das so??) zum Wolf ist nach wie vor das soziale Zusammenleben im Rudel.<br />
UND die Kommunikation von Wölfen und Hunden ist zumindest noch so ähnlich, dass sie sich verstehen. Wahrscheinlich haben unsere Hunde einen relativ starken "Dialekt", denn Wölfe kommunizieren sehr viel feiner und präziser, aber wie gesagt, wölfe und Hunde verstehen sich.<br />
Es wäre mal interessant, wieviel einfluss der Mensch auf die "gröbere" Kommunikation der Hunde hat. Wäre mal interessant, wie ein Hund kommuniziert, der von Wölfen aufgezogen wurde, und mit diesen lebt... wäre mir aber nicht bekannt, dass es sowas zur Zeit gibt...<br />
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Ein gravierender Unterschied zwischen Wolf und Hund ist auch gleichzeitig der offensichtlchste: Der Hund ist erziehbar, der Wolf aufgrund seines Fluchttriebes schwer bis unmöglich (je nach Veranlagung).<br />
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Unter dem Strich denke ich, dass ein Hund schon noch ein Wolf ist... am einen Punkt weniger, am anderen Punkt deutlich mehr als das.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35807/#35807]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35807/#35807</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 17:05:15 +0200</pubDate></item><item><title>Nimoe (30.05.2008 13:07) Ich finde dieses The...</title><description><![CDATA[Ich finde dieses Thema auch total interessant. Einiges dazu, vor allem zu wissenschaftlichen Versuchen, steht auch in dem Buch "Der kluge Hund" von Juliane Kaminski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung. Das Buch ist übrigens sehr empfehlenswert.<br />
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Es gibt aufgrund der Abstammung sicher viele Gemeinsamkeiten und durch Beobachtung von Wölfen kann man viel über Hunde und die richtige Erziehung lernen. Aber es gibt auch sehr große Unterschiede, schließlich liegen mindestens 15000 Jahre Domestikation zwischen Hund und Wolf! In dieser Zeit kam es zu einer Ko-Evolution von Hund und Mensch. Beispielsweise versteht kein anderes Tier den Menschen, d.h. seine Gestik und Mimik, so gut wie ein Hund, nicht einmal Primaten oder Wölfe, die von Menschen mit der Flasche aufgezogen wurden.]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35758/#35758]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35758/#35758</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 13:07:26 +0200</pubDate></item><item><title>&lt;em&gt;Gast&lt;/em&gt; (30.05.2008 12:41) Hallo!

Hier im Foru...</title><description><![CDATA[Hallo!<br />
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Hier im Forum kommt es immer wieder zu Diskussionen zum Thema "Wolf - Hund": Unterschiede und Gemeinsamkeiten.<br />
Egal ob es um Erziehungsfragen, dem "Dominanzproblem", "Familienleben =  Rudelleben?" oder Ernährung geht, die Meinungen gehen auseinander.<br />
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Nicht nur unter uns "normalen Menschen", die alle ihre eigenen Erfahrungen und Meinungen haben, auch die Wissenschaftler sind sich nicht einig.<br />
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Einige interessante "neue" Sichtweisen zeigt Coppinger in seinem Buch "Hunde: Neue Erkenntnisse über Herkunft, Verhalten und Evolution der Kaniden" auf. <br />
Er verdeutlicht nochmal, dass man den Hund nicht mit dem Wolf gleichsetzten kann, obwohl er von ihm abstammt.<br />
Eine gute Zusammenfassung bietet diese Seite:<br />
http://www.ddc-og-nuernberg.de/dominanz.html<br />
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Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren!<br />
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Ich glaube, was wichtig ist, dass es kein "RICHTIG" und "FALSCH" gibt. Wissenschaft und Erkenntnisse sind immer im Fluss. Was heute noch als "Wissen" dargestellt wird, ist morgen schon überholt.<br />
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Deswegen finde ich es auch wichtig, dass wir hier uns bewusst machen, dass es um MEINUNGEN geht und bitte niemand aufgrund seiner Meinung angegriffen wird. <br />
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Liebe Grüße<br />
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Christina]]></description><link><![CDATA[http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35753/#35753]]></link><guid>http://www.dogspot.de/forum/thema/wie-viel-wolf-steckt-in-meinem-hund/35753/#35753</guid><pubDate>Fri, 30 May 2008 12:41:50 +0200</pubDate></item></channel></rss>

