Baby und Hund - Beitrag von Manuela van Schewick
zu TickyTackys BlogübersichtEintrag vom 24.05.2010


Die Frage, ob Baby oder Hund zuerst da sein sollte, stellt sich häufig gar nicht. Wenige Paare planen ganz bewusst die Reihenfolge des zwei- und vierbeinigen Familienzuwachses. Sinnvoll und nervenschonender ist es in jedem Fall, wenn man die Babyphasen von Kind und Hund nacheinander genießen kann, denn beide brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit und bringen eine Reihe von Veränderungen in den gewohnten Alltag.
Entscheidet man sich zuerst für den Hund, so ist es sinnvoll, dass er bereits den anstrengendsten Entwicklungsphasen entwachsen und so gut erzogen ist, dass der Alltag mit ihm unproblematisch ist. Beginnt man mit einem Welpen, so sollte man ihn ruhig zwei oder sogar drei Jahre alt werden lassen. Er ist dann erwachsen, Menschen und Hund sind ein eingespieltes Team und es war lange Zeit, den Hund auf seine Rolle als Familienhund vorzubereiten.
Möchte man einen erwachsenen Hund erwerben, so ist sehr gut zu prüfen, ob er auf Kinder unterschiedlichen Alters positiv reagiert. Mag er Kinder nicht besonders, kann das sehr unterschiedliche Ursachen haben. Egal, ob mangelhafte Sozialisierung oder schlechte Erfahrungen – man sollte nicht davon ausgehen, dass ein erwachsener Hund, der eine besondere Vorsicht oder gar Aggression Kindern gegenüber zeigt, zum idealen Familienhund wird.
Ist das Kind zuerst da, ist die Bewältigung des Alltags mit Hund leichter, wenn man mit der Anschaffungen des Hundes so lange wartet, bis das Kind bereits einfache Erklärungen zum Umgang mit dem Hund versteht, und grundsätzlich in der Lage ist, Grenzen zu akzeptieren. Auch hier wären wir dann wieder bei einem Alter von zwei oder drei Jahren.
Wer einen Hund hat und ihn möglichst gut auf die Vergrößerung der Familie vorbereiten möchte, kann schon lange vorher viel dafür tun, dass es auch mit Baby gut klappt. Der Hund sollte möglichst von Anfang an nicht der Star in der Familie sein sondern seinen festen Platz mit klaren Regeln und Grenzen im gemeinsamen Sozialverband haben. Dinge, die er nicht mehr darf, wenn ein Baby da ist, sollte er von Anfang an nicht dürfen, damit er sein normales Leben soweit wie möglich fortsetzen kann. Die Geburt des neuen Familienmitgliedes sollte auch für ihn eine Bereicherung sein und nicht seine Welt völlig durcheinender bringen.
Da erfahrungsgemäß die Mütter mehr involviert sind bei der Betreuung eines Neugeborenen, ist es hilfreich, wenn der Hund daran gewöhnt ist, von beiden Partnern betreut zu werden. Ganz bewusst sollte so früh wie möglich der Kontakt zu Kindern unterschiedlichen Alters gepflegt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Hund gute Erfahrungen mit Kindern macht. Lässt man ihn unbeaufsichtigt mit Kindern spielen oder spazieren gehen, birgt das für Kind und Hund Gefahren!
Eine vertrauensvolle Beziehung und guter Gehorsam werden das Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied erleichtern. Je mehr man sich auf den Hund verlassen kann, desto einfacher ist er in den veränderten Alltag zu integrieren. Bei allem Vertrauen sollte man jedoch nie vergessen, dass es ein Hund ist, der sich genau so verhalten wird wie ein Hund und niemals wie ein Mensch!
Probleme treten meist dann auf, wenn der Einzug des Babys zum puren Stressfaktor wird und der Hund sich dem Kind nicht nähern darf, ständig ausgeschlossen wird. Die gesundheitlichen Gefahren für ein Baby durch einen gut gepflegten und regelmäßig tierärztlich betreuten Hund sind absolut zu vernachlässigen! Hund und Kind sollten also von der ersten Minute an kontrollierten Kontakt haben. Der Hund sollte Aktionen mit dem Baby als positiv verbuchen können, egal ob er beim Stillen oder Wickeln daneben liegt oder ob er am Kinderwagen seine Familie begleiten darf.
Während das kleinere Baby ja noch relativ leicht zu beaufsichtigen und in unbeobachteten Situationen vom Hund zu trennen ist, stellt uns das Krabbelkind schon vor andere Aufgaben. Die kleinen Zweibeiner sind bereits blitzschnell unterwegs, insbesondere dahin, wo sie nicht hin sollen, verstehen aber noch recht wenig von dem, was wir ihnen sagen möchten. Sie erkunden ihre Umwelt mit großer Sorgfalt und Zielstrebigkeit, versuchen, alles im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Zu dieser Umwelt gehört auch der Hund. Sein Fell, seine Pfoten, Augen und Ohren möchte das aktive Baby erforschen, verfolgt den vierbeinigen Freund im Zweifel hartnäckig. Hier gilt es vorausschauend und schnell zu sein, zu verhindern, dass der Hund bedrängt wird und im Zweifel das Baby zurecht weist oder sich in auswegloser Situation wehrt. Im ersten Lebensjahr versteht das Kind weder, dass seine intensiven Annäherungen dem Hund unangenehm sein könnten, noch kann es Verbote befolgen! Es braucht viel Zeit, Geduld und permanente Aufmerksamkeit, bis sich beide einander in angemessener Form nähern können. Jeder unbeobachtete Augenblick ist gefährlich!
Wichtig ist in jedem Fall die gewissenhafte Auswahl des Hundes! Weit über dreihundert Hunderassen und zusätzlich Mischlinge in allen denkbaren Variationen stehen zur Wahl. Viel wichtiger aber als das äußere Erscheinungsbild ist das Wesen eines Familienhundes! Das Temperament, das Bedürfnis nach Arbeit, die Bereitschaft, sich „seinen“ Menschen unterzuordnen, die Art, wie er fremden Menschen und Hunden begegnet, die Sicherheit in Alltagssituationen, all das sind Punkte, die Einfluss auf die Entscheidung haben sollten. Wichtig ist, dass man sich gut darüber informiert, welche Aufgaben und damit verbundenen Wesenseigenschaften die Rasse, die in die engere Wahl gekommen ist, hatte oder vielleicht noch hat. Alle Eltern sollten hohe Ansprüche an den Hund stellen, der in Zukunft Begleiter ihres Kindes sein soll! Kompromisse könnten auf Kosten des Kindes und letztlich auch des Hundes gehen, wenn er nämlich sein neues Zuhause wieder verlassen muss. Der teuerste, exotischste oder schönste Hund muss es nicht sein, sein Wesen aber muss den Anforderungen genügen, die wir an einen Familienhund stellen.
Meine Empfehlung ist, einen Hund zu wählen, über den man möglichst viel weiß, auch und besonders darüber, wie er die ersten Lebenswochen verbracht hat. Ein ganz wichtiger Faktor für das spätere Verhalten eines Hundes ist die frühe Sozialisierung des Welpen. Bereits in den ersten Lebenswochen entscheidet sich, wie die Beziehung des Hundes zum Menschen sein kann. Nur ein Hund, der in den ersten 5 bis 7 Lebenswochen intensiven Kontakt zu unterschiedlichen Menschen, auch Kindern (!!!) hatte, wird den Menschen überhaupt als Sozialpartner akzeptieren können. Bereits beim Züchter wird der Grundstein gelegt für sicheres Verhalten gegenüber dem Menschen und allen Umweltreizen.
Die absolute Sicherheit im Umgang mit Tieren kann es nie geben, ein Restrisiko bleibt immer. Der gemeinsame Alltag kann allerdings nur dann funktionieren, wenn Mensch und Tier einander verstehen. Noch bevor der Hund ins Haus kommt, sollte der Mensch Vokabeln lernen! Nur wenn ich das Verhalten der Hunde, ihre Formen der Kommunikation verstehe, bin ich in der Lage, Situationen richtig einzuschätzen und auch gefahrenträchtige Momente zu erkennen. Es gibt Vortragsveranstaltungen, Seminare und gute Literatur über Hundeverhalten und deren Kommunikation. Man sollte allerdings darauf achten, dass man hier neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit kauft und nicht auf den Wissensstand von vor 20 Jahren gebracht wird.
Autorin: Manuela van Schewick
pet-group bedankt sich bei Manuela van Schewick aus dem pet-group Spezialisten-Team für diesen Beitrag zum Thema "Baby und Hund".
Entscheidet man sich zuerst für den Hund, so ist es sinnvoll, dass er bereits den anstrengendsten Entwicklungsphasen entwachsen und so gut erzogen ist, dass der Alltag mit ihm unproblematisch ist. Beginnt man mit einem Welpen, so sollte man ihn ruhig zwei oder sogar drei Jahre alt werden lassen. Er ist dann erwachsen, Menschen und Hund sind ein eingespieltes Team und es war lange Zeit, den Hund auf seine Rolle als Familienhund vorzubereiten.
Möchte man einen erwachsenen Hund erwerben, so ist sehr gut zu prüfen, ob er auf Kinder unterschiedlichen Alters positiv reagiert. Mag er Kinder nicht besonders, kann das sehr unterschiedliche Ursachen haben. Egal, ob mangelhafte Sozialisierung oder schlechte Erfahrungen – man sollte nicht davon ausgehen, dass ein erwachsener Hund, der eine besondere Vorsicht oder gar Aggression Kindern gegenüber zeigt, zum idealen Familienhund wird.
Ist das Kind zuerst da, ist die Bewältigung des Alltags mit Hund leichter, wenn man mit der Anschaffungen des Hundes so lange wartet, bis das Kind bereits einfache Erklärungen zum Umgang mit dem Hund versteht, und grundsätzlich in der Lage ist, Grenzen zu akzeptieren. Auch hier wären wir dann wieder bei einem Alter von zwei oder drei Jahren.
Wer einen Hund hat und ihn möglichst gut auf die Vergrößerung der Familie vorbereiten möchte, kann schon lange vorher viel dafür tun, dass es auch mit Baby gut klappt. Der Hund sollte möglichst von Anfang an nicht der Star in der Familie sein sondern seinen festen Platz mit klaren Regeln und Grenzen im gemeinsamen Sozialverband haben. Dinge, die er nicht mehr darf, wenn ein Baby da ist, sollte er von Anfang an nicht dürfen, damit er sein normales Leben soweit wie möglich fortsetzen kann. Die Geburt des neuen Familienmitgliedes sollte auch für ihn eine Bereicherung sein und nicht seine Welt völlig durcheinender bringen.
Da erfahrungsgemäß die Mütter mehr involviert sind bei der Betreuung eines Neugeborenen, ist es hilfreich, wenn der Hund daran gewöhnt ist, von beiden Partnern betreut zu werden. Ganz bewusst sollte so früh wie möglich der Kontakt zu Kindern unterschiedlichen Alters gepflegt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Hund gute Erfahrungen mit Kindern macht. Lässt man ihn unbeaufsichtigt mit Kindern spielen oder spazieren gehen, birgt das für Kind und Hund Gefahren!
Eine vertrauensvolle Beziehung und guter Gehorsam werden das Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied erleichtern. Je mehr man sich auf den Hund verlassen kann, desto einfacher ist er in den veränderten Alltag zu integrieren. Bei allem Vertrauen sollte man jedoch nie vergessen, dass es ein Hund ist, der sich genau so verhalten wird wie ein Hund und niemals wie ein Mensch!
Probleme treten meist dann auf, wenn der Einzug des Babys zum puren Stressfaktor wird und der Hund sich dem Kind nicht nähern darf, ständig ausgeschlossen wird. Die gesundheitlichen Gefahren für ein Baby durch einen gut gepflegten und regelmäßig tierärztlich betreuten Hund sind absolut zu vernachlässigen! Hund und Kind sollten also von der ersten Minute an kontrollierten Kontakt haben. Der Hund sollte Aktionen mit dem Baby als positiv verbuchen können, egal ob er beim Stillen oder Wickeln daneben liegt oder ob er am Kinderwagen seine Familie begleiten darf.
Während das kleinere Baby ja noch relativ leicht zu beaufsichtigen und in unbeobachteten Situationen vom Hund zu trennen ist, stellt uns das Krabbelkind schon vor andere Aufgaben. Die kleinen Zweibeiner sind bereits blitzschnell unterwegs, insbesondere dahin, wo sie nicht hin sollen, verstehen aber noch recht wenig von dem, was wir ihnen sagen möchten. Sie erkunden ihre Umwelt mit großer Sorgfalt und Zielstrebigkeit, versuchen, alles im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Zu dieser Umwelt gehört auch der Hund. Sein Fell, seine Pfoten, Augen und Ohren möchte das aktive Baby erforschen, verfolgt den vierbeinigen Freund im Zweifel hartnäckig. Hier gilt es vorausschauend und schnell zu sein, zu verhindern, dass der Hund bedrängt wird und im Zweifel das Baby zurecht weist oder sich in auswegloser Situation wehrt. Im ersten Lebensjahr versteht das Kind weder, dass seine intensiven Annäherungen dem Hund unangenehm sein könnten, noch kann es Verbote befolgen! Es braucht viel Zeit, Geduld und permanente Aufmerksamkeit, bis sich beide einander in angemessener Form nähern können. Jeder unbeobachtete Augenblick ist gefährlich!
Wichtig ist in jedem Fall die gewissenhafte Auswahl des Hundes! Weit über dreihundert Hunderassen und zusätzlich Mischlinge in allen denkbaren Variationen stehen zur Wahl. Viel wichtiger aber als das äußere Erscheinungsbild ist das Wesen eines Familienhundes! Das Temperament, das Bedürfnis nach Arbeit, die Bereitschaft, sich „seinen“ Menschen unterzuordnen, die Art, wie er fremden Menschen und Hunden begegnet, die Sicherheit in Alltagssituationen, all das sind Punkte, die Einfluss auf die Entscheidung haben sollten. Wichtig ist, dass man sich gut darüber informiert, welche Aufgaben und damit verbundenen Wesenseigenschaften die Rasse, die in die engere Wahl gekommen ist, hatte oder vielleicht noch hat. Alle Eltern sollten hohe Ansprüche an den Hund stellen, der in Zukunft Begleiter ihres Kindes sein soll! Kompromisse könnten auf Kosten des Kindes und letztlich auch des Hundes gehen, wenn er nämlich sein neues Zuhause wieder verlassen muss. Der teuerste, exotischste oder schönste Hund muss es nicht sein, sein Wesen aber muss den Anforderungen genügen, die wir an einen Familienhund stellen.
Meine Empfehlung ist, einen Hund zu wählen, über den man möglichst viel weiß, auch und besonders darüber, wie er die ersten Lebenswochen verbracht hat. Ein ganz wichtiger Faktor für das spätere Verhalten eines Hundes ist die frühe Sozialisierung des Welpen. Bereits in den ersten Lebenswochen entscheidet sich, wie die Beziehung des Hundes zum Menschen sein kann. Nur ein Hund, der in den ersten 5 bis 7 Lebenswochen intensiven Kontakt zu unterschiedlichen Menschen, auch Kindern (!!!) hatte, wird den Menschen überhaupt als Sozialpartner akzeptieren können. Bereits beim Züchter wird der Grundstein gelegt für sicheres Verhalten gegenüber dem Menschen und allen Umweltreizen.
Die absolute Sicherheit im Umgang mit Tieren kann es nie geben, ein Restrisiko bleibt immer. Der gemeinsame Alltag kann allerdings nur dann funktionieren, wenn Mensch und Tier einander verstehen. Noch bevor der Hund ins Haus kommt, sollte der Mensch Vokabeln lernen! Nur wenn ich das Verhalten der Hunde, ihre Formen der Kommunikation verstehe, bin ich in der Lage, Situationen richtig einzuschätzen und auch gefahrenträchtige Momente zu erkennen. Es gibt Vortragsveranstaltungen, Seminare und gute Literatur über Hundeverhalten und deren Kommunikation. Man sollte allerdings darauf achten, dass man hier neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit kauft und nicht auf den Wissensstand von vor 20 Jahren gebracht wird.
Autorin: Manuela van Schewick
pet-group bedankt sich bei Manuela van Schewick aus dem pet-group Spezialisten-Team für diesen Beitrag zum Thema "Baby und Hund".

sully´s frauchen
11.02.2011 20:39 Uhr


klingt alles sehr einleuchtend.aber nun hab ich das Problem das mein Hund (ein knapp 3 Jahre alter Husky)mein Baby (7 Moante) nicht besonders gerne mag und er nun total eifersüchtig ist,er knurrt sie zwar nicht an aber macht alles kaputt was geht damit ich ihn wohl noch mehr beachte und manchmal schnappt er wenn sie ihn anfassen will.allerdings bin ich zeimlich den ganzen Tag zu hause mit den beiden also an aufmerksamkeit mangelt es ihm nicht da er seine streicheleinheiten auch ganz klar einfordert.Ich weiß nun langsam nicht mehr weiter ob ich ihn abgeben soll zu jemanden der Haus und Hof hat damit er mehr spielen und laufen kann oder ob ichs einfach noch weiter versuchen soll.Bin total verzweifel ich liebe meinen Hund total hab aber auch Angst das er die Lütte beißt und will nicht das es ihm nicht gut geht bei mir weil ich halt nicht jeden Tag 3 stunden mit ihm rennen kann. Bitte geb mir eine Antwort


Hallo,
ich finde dieses Thema höchst int. ...
Deine Kleine ist 7 Monate. Dein Hund 3 Jahre...
Ich bin mit Kleinkind ( zu der zeit allerdings 1 Jahr) jeden Tag 2-3 Stunden rausgegangen... d.h nicht nur spazieren, sondern auch trainieren... auslasten... Ball und Wurfspiele ...Suchspiele etc. - meine Rahel war immer dabei und ist es bis heute...
Sie saß im Buggy und hat zugeschaut...geschlafen...
Was hindert Dich daran? Ich weiß 7 Mon. und 1 Jahr ist noch ein unterschied... wobei meine da eher weniger still halten wollte, da sie das Laufen grad erst gelernt hat.
Da für Deinen Hund der Umgang ( Baby) halt neu ist... gib ihm seinen alleinigen Raum für sich...
Meine Lisa ( heute 6 J. Retrieverdame) war auch immer nur sehr begrenzt mit kindern belastbar... obwohl sie mit 1jährigen Kleinkind groß geworden ist...Ich habe immer mit argusaugen geschaut wie sie drauf ist... man kann Lisa lesen wie ein offenes Buch... War sie genervt, habe ich ihr unser Schlafzimmer als Rückzugsort gegeben... das ist bis heute so...
Sind kinder zu Besuch und ich kann nicht ständig dabei sein - kommt sie in den Garten oder ins Schlafzimmer - und glaub mir, sie ist mir jedesmal dankbar...
Ihr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommt sie in den Phasen wo die kleine geschlafen hat und abends... und beim laufen... spielen im garten...ich denke, man kann sich das alles arrangieren...Das er knurrt, zeigt doch das er mit dem Kleinkind überfordert ist und sie ihm irgendwie unheimlich ist...von ihr gestreichelt zu werden muß er doch nicht unweigerlich erdulden...er zeigt es doch mehr als deutlich! ( Lisa mag das im übrigen auch nicht... gerade bei ganz kleinen Kindern ist ihr das ganze eher unanagenehm... es sei denn sie kommt von alleine... dass ist`s ok)
Kein Hund muss sich jederzeit und von jedem streicheln lassen...
Das die Kleine es heute noch nicht lernen kann ist klar... aber schon mit einem jahr wird es besser...Lerne ihr Dinstanz zu wahren - keine Berührungen, wenn er es nicht möchte...alleine fressen... alleine schlafen...Das Kinderzimmer sollte tabu sein für Deinen Hund...Gib ihm feste Bereiche und lerne es Deiner Kleinen Maus
Es kann funktionieren...gib dem ganzen zeit...
Vielleicht holst Du Dir zusätzlich mal einen Trainer in Haus - der kann die Situationen natürlich noch besser beurteilen
Ich kann nur aus meinen Erfahrungen sprechen... für mich hat sich der ganze Aufwand und die geduld gelohnt - wir sind alle ein eingespieltes Team hier und meine Rahel weiß heute sehr genau wie sie mit Lisa umgehen muss - das macht stolz...
und trotzdem... auch heute noch bin ich mit Argusaugen dabei und gebe Lisa die Ruhe die sie braucht...
Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen mit meinen Erfahrungen...
also an aufmerksamkeit mangelt es ihm nicht da er seine streicheleinheiten auch ganz klar einfordert.....
nur mein Tip noch am Rande... Lisa hat weder Spielzeug zur freien Verfügung... noch reagiere ich auf Forderungen zu Spiel, Streicheleinheiten, etc. ... das sollte doch eher Dein Part sein
P.P. die Unsicherheit kann ich verstehen, man kann schon sehr ge- und überfordert sein...
Hol Dir wirklich nen Profi...das kann alles nur besser werden
Wichtig ist ja auch, wie Dein Hund bisher erzogen wurde und welche Position er bisher in Eurer Familie hatte...
Ich wünsch Dir von Herzen Durchhaltevermögen und einen tollen Trainer an Deine Seite
Lieber Gruß
Lydia & Lisa
ich finde dieses Thema höchst int. ...
Deine Kleine ist 7 Monate. Dein Hund 3 Jahre...
Ich bin mit Kleinkind ( zu der zeit allerdings 1 Jahr) jeden Tag 2-3 Stunden rausgegangen... d.h nicht nur spazieren, sondern auch trainieren... auslasten... Ball und Wurfspiele ...Suchspiele etc. - meine Rahel war immer dabei und ist es bis heute...
Sie saß im Buggy und hat zugeschaut...geschlafen...
Was hindert Dich daran? Ich weiß 7 Mon. und 1 Jahr ist noch ein unterschied... wobei meine da eher weniger still halten wollte, da sie das Laufen grad erst gelernt hat.
Da für Deinen Hund der Umgang ( Baby) halt neu ist... gib ihm seinen alleinigen Raum für sich...
Meine Lisa ( heute 6 J. Retrieverdame) war auch immer nur sehr begrenzt mit kindern belastbar... obwohl sie mit 1jährigen Kleinkind groß geworden ist...Ich habe immer mit argusaugen geschaut wie sie drauf ist... man kann Lisa lesen wie ein offenes Buch... War sie genervt, habe ich ihr unser Schlafzimmer als Rückzugsort gegeben... das ist bis heute so...
Sind kinder zu Besuch und ich kann nicht ständig dabei sein - kommt sie in den Garten oder ins Schlafzimmer - und glaub mir, sie ist mir jedesmal dankbar...
Ihr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommt sie in den Phasen wo die kleine geschlafen hat und abends... und beim laufen... spielen im garten...ich denke, man kann sich das alles arrangieren...Das er knurrt, zeigt doch das er mit dem Kleinkind überfordert ist und sie ihm irgendwie unheimlich ist...von ihr gestreichelt zu werden muß er doch nicht unweigerlich erdulden...er zeigt es doch mehr als deutlich! ( Lisa mag das im übrigen auch nicht... gerade bei ganz kleinen Kindern ist ihr das ganze eher unanagenehm... es sei denn sie kommt von alleine... dass ist`s ok)
Kein Hund muss sich jederzeit und von jedem streicheln lassen...
Das die Kleine es heute noch nicht lernen kann ist klar... aber schon mit einem jahr wird es besser...Lerne ihr Dinstanz zu wahren - keine Berührungen, wenn er es nicht möchte...alleine fressen... alleine schlafen...Das Kinderzimmer sollte tabu sein für Deinen Hund...Gib ihm feste Bereiche und lerne es Deiner Kleinen Maus
Es kann funktionieren...gib dem ganzen zeit...
Vielleicht holst Du Dir zusätzlich mal einen Trainer in Haus - der kann die Situationen natürlich noch besser beurteilen
Ich kann nur aus meinen Erfahrungen sprechen... für mich hat sich der ganze Aufwand und die geduld gelohnt - wir sind alle ein eingespieltes Team hier und meine Rahel weiß heute sehr genau wie sie mit Lisa umgehen muss - das macht stolz...
und trotzdem... auch heute noch bin ich mit Argusaugen dabei und gebe Lisa die Ruhe die sie braucht...
Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen mit meinen Erfahrungen...
also an aufmerksamkeit mangelt es ihm nicht da er seine streicheleinheiten auch ganz klar einfordert.....
nur mein Tip noch am Rande... Lisa hat weder Spielzeug zur freien Verfügung... noch reagiere ich auf Forderungen zu Spiel, Streicheleinheiten, etc. ... das sollte doch eher Dein Part sein
P.P. die Unsicherheit kann ich verstehen, man kann schon sehr ge- und überfordert sein...
Hol Dir wirklich nen Profi...das kann alles nur besser werden
Wichtig ist ja auch, wie Dein Hund bisher erzogen wurde und welche Position er bisher in Eurer Familie hatte...
Ich wünsch Dir von Herzen Durchhaltevermögen und einen tollen Trainer an Deine Seite
Lieber Gruß
Lydia & Lisa


Hallo
So wie lydia-woody es beschreibt ist es bei uns auch meine 2 Damen haben auch als rückzugspunkt das Schlafzimmer, ich habe eine Babygittertür für sie eingebaut das sie noch alles mitbekommen aber nicht von den kleinen dauernt gedrängt werden.Meine Hundedamen sind 10 und 8 Jahre und meine Kinder 2 Jahre und 9 Monate sehr wichtig ihre Ruhezone.
Sie lieben diese Ruckzugsmöglichkeit, sie wissen sie können auch jederzeit wieder raus, meine große gibt laut wenn man es nicht mitbekommt.
So wie lydia-woody es beschreibt ist es bei uns auch meine 2 Damen haben auch als rückzugspunkt das Schlafzimmer, ich habe eine Babygittertür für sie eingebaut das sie noch alles mitbekommen aber nicht von den kleinen dauernt gedrängt werden.Meine Hundedamen sind 10 und 8 Jahre und meine Kinder 2 Jahre und 9 Monate sehr wichtig ihre Ruhezone.
Sie lieben diese Ruckzugsmöglichkeit, sie wissen sie können auch jederzeit wieder raus, meine große gibt laut wenn man es nicht mitbekommt.
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