Mit oder ohne Papiere
zu schlunzelis BlogübersichtEintrag vom 15.05.2011


Wenn man anfängt sich mit der Anschaffung eines Hundes zu beschäftign stellt sich meistens irgendwann einmal dir Frage ob man einen Hund mit oder ohne Papiere haben will.
Oft werden dann Überlegungen angestellt wie:
- Ich will ja nicht züchten, sondern nur einen Familienhund
- Ausstellen will ich auch nicht
- Die Papiere kosten ja eh nur unnötig Geld
usw. usw.
Erst einmal - das Ausstellen der Papiere ist der geringste Posten - aber das ist ein anderes Thema.
Selbstverständlich ist ein Hund ohne Papiere kein wertloser oder *schlechterer* Hund.
Aber trotzdem hier mal meine Meinung warum mir Papiere bei meinen Hunden doch wichtig sind.
Das wichtigste an der Ahnentafel ist schlicht das ich anhand dieser nachvollziehen kann was meine Hunde mitbringen, die Ahnentafel liefert mir Informationen über die Langlebigkeit, den Inzuchtgrad und die Gesundheit.
Für viele Rasse gibt es mittlerweile hervorragende zugängliche Datenbanken die einem sehr viele Anhaltspunkte über die Gesundheit liefern.
Außerdem liefert die Ahnentafel die Möglichkeit sich nicht nur über die Gesundheit zu informieren, sondern auch, wenn man die richtigen Fragen in den richtigen Plattformen stellt etwas über die Wesensverhältnisse herauszufinden. Besondere Auffäligkeiten und Vorkommnise zu erfahren.
Das Wesen ist sowohl Teil gemachter Erfahrungen, als auch Teils genetisch bedingt, kenne ich die Ahnen kann ich erfahren ob es beispielsweise bei dem Hund den ich gerne haben möchte z.B. Rüden die wegen Aggression gesperrt wurden oder besonders auffällig waren.
Wie häufig treten in der Linie rassespezifische Erbkrankheiten auf ? Wenn ich das weiß, dann kann ich sehr viel besser einschätzen was auf mich zukommen könnte und entsprechende Maßnahmen ergreifen oder sagen - damit komm ich nicht zurecht, der Hund passt einfach nicht in meine Lebenssituation.
Eine Garantie ist das sicher nicht - aber Information ist nie verkehrt.
Bei Pippilotta (die ich mir nicht ausgesucht habe, die eigentlich als Norfall zur Vermittlung kam) geben mir die Ahnen insoweit Aufschluss, als das ich weis es tritt eine bestimmte Herzerkrankung (DCM) in der Linie auf, es treten schwächen im Bindegewebe auf und Magendrehungen (eine Vollschwester hatte die erste mit 8 Monaten und die 2. mit 13 Monaten), eine gehäufte Anfälligkeit was Kreuzbandrisse betrifft und nicht zuletzt kommen in der Verwandtschaft relativ häufig problematische Wesenszüge auf. Das ist alles nicht schön, hilft mir aber sehr weil ich nun weiß mit welchen Hypotheken die Maus belastet ist.
Bei Buddy dagegen (der erste Hund meines Lebens direkt vom Züchter - nach 20 Jahren sehr problematischer TS Notfellchen wollte ich es wenigstens einmal etwas einfacher haben) habe ich fast 2 Jahre erst einmal Ahnentafeln gewälzt mich sorgfältig umgehört, zig Hunde kennen gelernt, mich mit einzelnen Linien beschäftigt und wusste dannach ganz genau welche Ahnen ich auf keinen Fall im Stammbaum haben möchte - und bin damit bisher sehr, sehr gut gefahren.
Oft werden dann Überlegungen angestellt wie:
- Ich will ja nicht züchten, sondern nur einen Familienhund
- Ausstellen will ich auch nicht
- Die Papiere kosten ja eh nur unnötig Geld
usw. usw.
Erst einmal - das Ausstellen der Papiere ist der geringste Posten - aber das ist ein anderes Thema.
Selbstverständlich ist ein Hund ohne Papiere kein wertloser oder *schlechterer* Hund.
Aber trotzdem hier mal meine Meinung warum mir Papiere bei meinen Hunden doch wichtig sind.
Das wichtigste an der Ahnentafel ist schlicht das ich anhand dieser nachvollziehen kann was meine Hunde mitbringen, die Ahnentafel liefert mir Informationen über die Langlebigkeit, den Inzuchtgrad und die Gesundheit.
Für viele Rasse gibt es mittlerweile hervorragende zugängliche Datenbanken die einem sehr viele Anhaltspunkte über die Gesundheit liefern.
Außerdem liefert die Ahnentafel die Möglichkeit sich nicht nur über die Gesundheit zu informieren, sondern auch, wenn man die richtigen Fragen in den richtigen Plattformen stellt etwas über die Wesensverhältnisse herauszufinden. Besondere Auffäligkeiten und Vorkommnise zu erfahren.
Das Wesen ist sowohl Teil gemachter Erfahrungen, als auch Teils genetisch bedingt, kenne ich die Ahnen kann ich erfahren ob es beispielsweise bei dem Hund den ich gerne haben möchte z.B. Rüden die wegen Aggression gesperrt wurden oder besonders auffällig waren.
Wie häufig treten in der Linie rassespezifische Erbkrankheiten auf ? Wenn ich das weiß, dann kann ich sehr viel besser einschätzen was auf mich zukommen könnte und entsprechende Maßnahmen ergreifen oder sagen - damit komm ich nicht zurecht, der Hund passt einfach nicht in meine Lebenssituation.
Eine Garantie ist das sicher nicht - aber Information ist nie verkehrt.
Bei Pippilotta (die ich mir nicht ausgesucht habe, die eigentlich als Norfall zur Vermittlung kam) geben mir die Ahnen insoweit Aufschluss, als das ich weis es tritt eine bestimmte Herzerkrankung (DCM) in der Linie auf, es treten schwächen im Bindegewebe auf und Magendrehungen (eine Vollschwester hatte die erste mit 8 Monaten und die 2. mit 13 Monaten), eine gehäufte Anfälligkeit was Kreuzbandrisse betrifft und nicht zuletzt kommen in der Verwandtschaft relativ häufig problematische Wesenszüge auf. Das ist alles nicht schön, hilft mir aber sehr weil ich nun weiß mit welchen Hypotheken die Maus belastet ist.
Bei Buddy dagegen (der erste Hund meines Lebens direkt vom Züchter - nach 20 Jahren sehr problematischer TS Notfellchen wollte ich es wenigstens einmal etwas einfacher haben) habe ich fast 2 Jahre erst einmal Ahnentafeln gewälzt mich sorgfältig umgehört, zig Hunde kennen gelernt, mich mit einzelnen Linien beschäftigt und wusste dannach ganz genau welche Ahnen ich auf keinen Fall im Stammbaum haben möchte - und bin damit bisher sehr, sehr gut gefahren.
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