San_Romeo

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Artus ist eingezogen

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Eintrag vom 28.02.2014

Halli hallo alle zusammen!

Auf HorseSpot schreibe ich seit ein paar Jahren von meinen Erlebnisse, Fortschritten und Erkenntnissen mit meinem Pferd Romeo. Seit einigen tagen wohnt Artus nun bei mir und ich habe beschlossen auch einen Blog für ihn zu eröffnen. Dann werde ich also gleich mal anfangen:

Artus ist ein Terrier-Mischling, in dem auch eindeutig ein Schäferhund drin steckt. und sicherlich noch ein paar ganz andere Rassen... Einige sagen sogar Listenhund, wenn sie seine Schnauze sehen. Aber das glaube ich nicht so wirklich...

Artus wurde am 14.10.2013 geboren und ist damit jetzt 4 Monate alt. Da sollte er eigentlich schon einige Dinge können. Seine Vorbesitzerin jedoch, war schon etwas älter und deutlich überfordert mit so einem jungen Hund, weshalb er noch nicht mal stubenrein ist. Aber daran feilen wir gerade und ich würde sagen, sogar ziemlich erfolgreich.

Weil sein altes Frauchen nicht mit ihm klar kam, landete er im Tierheim. Wie ich ins Tieheim kam und ihn fand, ist eine nicht ganz alltägliche Geschichte:

Schon seit ich ein kleines Kind bin, wünsche ich mir einen Hund. Früher haben wir in der Stadt gewohnt und meine Eltern waren beide den ganzen Tag auf Arbeit. Für einen Hund war weder die zeit noch wirklich Platz.
Dann zogen wir in ein Haus und meine Mutter wechselte den Job. Sie war nun länger zu Hause. Doch statt nem Hund holten wir uns Katzen ins Haus. Worte meines Vaters: "Mir kommt kein Hund ins Haus. Der macht Dreck und Arbeit und am Ende muss ich mit ihm raus gehen". So ein Quatsch! Naja. Vor gut einem Viertel Jahr, erzählte mir meine beste Freundin ganz begeistert, dass sie auf einer Tierschutzseite im Internet einen griechischen Hund gefunden habe, der ihrem Vater so sehr gefiel, dass sie ihn überzeugen konnte einen Hund anzuschaffen. Drei verschiedene Hundeanfragen später kam dann für einen die Zusage. Sie sollte einen Hund bekommen und ich begann erneut meine Eltern zu bearbeiten... Wieder war die Antwort nein. Wobei ich vom selben Anbieter wie meine Freundin eine kleine Terrierhündin fand, die auch meine Mama gefiel. Mein Papa lachte nur.
Jene beste Freundin arbeitet aber in einer Tierklinik. Vor einer Woche dann schickte sie mir ein Foto von einem Welpen. Er sah ein bisschen wie ein Rottweiler aus. "Der sitzt hier bei uns und sucht ganz schnell ein neues Zuhause" stand darunter. Ich zeigte das Bild meiner Mutter und überlegte verzweifelt, wie ich meinen Papa überzeugen konnte. Meine Mutter redete lange mit mir und schließlic riet sie mir einen Schleimbrief an meinen Papa zu schreiben. Das tat ich und nach einer langen Diskussion dann endlich die so lang ersehnte Antwort: JA! Ich durfte den Welpen haben.

Dann kam aber schon die niederschlagende Nachricht von meiner Freundin. Der Welpe war ins Tierheim gegeben worden... Doch meine Eltern sagten zu, am nächsten Tag (Samstag) zum Tierheim zu fahren und nach dem Welpen zu fragen. Ich druckte das Foto aus und am nächsten Vormittag standen wir an der Information und fragten nach dem Welpen. Wir zeigten das Bild und aus irgendeinem Grund war die Frau an der Info total entsetzt, dass wir ein Foto von ihm hatten. Nach einigem rumgefrage, wo denn der Welpe sein könnte und der Feststellung, dass er wohl schon am Donnerstag abgegeben worden sei, wurden wir schließlich zur Krankenstation geschickt. Auch dort wieder ein schockiertes Gesicht beim Erblicken des Fotos. WARUM? Naja egal. Nachgeguckt und wieder gekommen mit der ernüchternden Aussage: Verdacht auf Parvovirose und gerade mal 2 Monate alt. Weitere AUskunft bekämen nur die Besitzer, und wenn er vermittelt würde, dann frühstens in einem Monat.
Wir sollten doch mal in der Welpenstation oder in einem der Hundehäuser nachfragen. Also auf zur Welpenstation. Die baten uns, um eine halbe Stunde Mittagspause. Also gingen wir zum Hundehaus, wo zwei Junghunde warten sollten. Eine Beaglehündin und ein Terriermixrüde hieß es.

Beim Wort Beagle floss meine Mama dahin und für sie stand eh fest: ein Terrier kommt ihr nicht ins Haus. Also holte der Mitarbeiter die Hündin. Wirklich zuckersüß, fünf Monate alt und superlieb. Während meine Mama sie am liebsten gepackt und nach Hause gegangen wäre, sah ich den erwachsenen Beagle vor mir. Welpen sind alle süß, doch ich mag Beagle einfach nicht. hin und her und der Mitarbeiter machte uns Mut: bei guter Erziehung, würde die kleine Maus nicht Bellen, im Wald nicht jagen und überhaupt ein toller Hund sein. Aufgrund meiner mangelnden Begeisterung, beschlossen wir, noch mal zur Welpenstation zu gehen und uns da ie Hundis anzusehen. Dort angekommen, wurde uns gesagt, dass der letzte Welpe offenbar gerade knapp vor unserem ersten Besuch vermittelt worden war.
Wir gingen wieder zurück. Meine mama guckte auf ihrem Handy nach und erzählte, dass irgendwo stand, Beagle seien gute Anfängehunde. Aha, dachte ich leicht zweifelnd. Aber mit dem Hintergedanken, ich will jetzt einen Hund!, sagte ich schließlich zu. Es gab ja die 5 Probe-Tage. Schließlich standen wir wieder im Hundhaus.

Fortsetzung folgt im nächsten Blog!
Stichworte: welpe, tierheim, mix, terrier, artus

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