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"Mein Hund ist Vegetarier" Diesen Satz hört man inzwischen öfter!

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Eintrag vom 17.06.2014

Laut einer Umfrage der VEBU (Vegetarierbund Deutschland), haben 21 Prozent der Hundebesitzer angegeben, dass sie ihren Hund bereits vegetarisch oder vegan füttern.

Die Befragten stehen dieser Ernährungsform für Ihren Hund überwiegend positiv gegenüber. Die Hälfte der Teilnehmer kann sich vorstellen, dies unter gewissen Anforderungen zu tun.

Einen besonders großen Wert legen die Hundebesitzer auf eine optimale und ausgewogene Versorgung des Hundes durch das Futter: 91 Prozent gaben an, dass dies beim Kauf des Futters sehr wichtig für sie ist.

"Ein vegetarisches oder veganes Hundefutter ist als Alleinfuttermittel für Hunde geeignet, wenn alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten sind. Die Quelle der Nährstoffe ist nicht entscheidend. Sie kann sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein", so Dr. Kathrin Kahle, Leitung Produkt-Prüfung, DLG TestService GmbH.

Wichtige Anforderungen an das Futter für die Befragten sind zudem, dass keine künstlichen Zusätze verwendet (69 Prozent) und keine Gentechnik (63 Prozent) eingesetzt werden. Auch die Tierversuchsfreiheit sowie ein gutes Umweltprofil eine umweltfreundliche Verpackung, die Produktion in Deutschland und eine gute Klimabilanz spielen bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Diesen speziellen Ansprüchen an das Futter werden bereits Hersteller von Tiernahrung gerecht so können Verbraucher auch beim Kauf von Hundefutter eine bewusste Entscheidung treffen und so Gutes für die Umwelt und das Klima tun.

Doch was sind die Gründe für eine vegetarische Hundeernährung?
Neun von zehn Teilnehmern geben als Gründe den Tierschutz an, rund die hälfte nennt Klimaschutzgründe. Und auch die gesundheitlichen Vorteile einer vegetarisch-veganen Ernährung finden 80 Prozent der Teilnehmer wichtig oder sehr wichtig.

Insgesamt wurden 1.139 Personen befragt. 1.041 der Befragten gaben an, einen Hund zu haben oder einen Hund gehabt zu haben.

Quelle: www.vebu.de

Was meint ihr zu dieser Hundeernährung? Sollte man dem Hund als Fleischfresser nur noch vegetarisches bzw. veganes Futter servieren?

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 9 Kommentare

trixi11
19.06.2014 08:50 Uhr
Die Verdauungsorgane von Hunden sind nicht auf "nur" vegetarische Nahrung ausgelegt und es ist ganz klar, dass der vebu versucht, seine Thesen überall zu vertreten. Warum wohl?
beatejach
19.06.2014 11:34 Uhr
Eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung von Hunden finde ich total unsinnig! Der Hund stammt immer noch vom Wolf ab und ist daher vorweiegend Fleischfresser. Obst und Gemüse gehören sicher in eine ausgewogene Ernährung, sollten meiner Meinung nach aber nicht Hauptbestandteil sein.
Ansonsten ist mir Dogma jeder Art sowieso suspekt, sei es die Barferfraktion, die teilweise fast schon militant ist, oder aber auch die reine Trockenfutterfraktion. Ich finde, eine gesunde Mischung macht eine vernünftige Hundeernährung aus! Ich würde meinen Hund jedenfalls so nicht ernähren, würde sie auch nicht mitmachen! Das ganze ist doch wieder mal kommerziell gesteuert, wie so viele angeblich total tolle und gesunde Ernährungsformen für Hunde.
otmar
19.06.2014 12:09 Uhr
Eine ausgewogene Ernährung dürfte m.E. nur mit einer geeigneten natürlichen Nahrungsauswahl erreicht werden. Dies gilt wohl für jedes menschliche oder tierische Lebewesen. Wenn heute auch praktisch alle für die Organe wichtigen Stoffe schon künstlich "naturidentisch" hergestellt werden können, so ist deren Langzeitwirkung weder abschließend noch ausreichend erforscht. Wenn der Hund in seiner Urform überwiegend Fleischfresser war, sollten wir Menschen es uns nicht anmaßen, ihn zum Vegetarier (oder schlimmer noch: Veganer) umzufunktionieren und ihm "Pillen" als "ausgewogene" Ernährung anbieten. Wenn wir uns schon teilweise verleiten lassen, mit "Nahrungsergänzungsmitteln", Vitaminen und Mineralstoffen statt gesunder und abwechslungsreicher Nahrung voll zu stopfen, müssen wir unsere Hunde nicht mit in diesen Irrsinn mitnehmen. Fast jeder von uns lehnt Tierversuche ab - warum experimentieren wir dann mit so einer Nahrungsumstellung herum?
Cyrreana
19.06.2014 13:23 Uhr
Ich denke, hier wird mal wieder auf einen Trend aufgesprungen … und leider gibt es einige, die denken, nur weil vegetarische oder auch vegane Ernährung des Menschen derzeit IN ist und von vielen Medien als das Non-Plus-Ultra suggeriert wird, muß das auch beim Fleischfresser Hund (und Katze!) umgesetzt wird. Meines Erachtens völliger Unsinn … Hunde und Katzen sind von Natur aus Fleischfresser, pflanzliche Produkte würden sie in freier Natur durch Mageninhalte ihrer Beutetiere aufnehmen - macht also Sinn die tierische Nahrung durch pflanzliche zu ergänzen. Wir Menschen können selbst entscheiden, was wir essen - wenn ein Hund oder eine Katze dies könnte, würde sie wohl die fleischhaltige Variante bevorzugen. Nun ja, mein Hund würde es jedenfalls ...
gritschubert75
19.06.2014 14:00 Uhr
als mein Hund sehr Krank war, Arthrose und das Vestibular-Syndrom habe ich kurzzeitig auf vegetarisch umgestellt, mein Hund konnte nach 3 Tagen wieder ohne Schmerzmedikamente laufen.
Arthrose ist eine Übersäuerung des Körpers, wie viele Krankheiten, warum soll was bei dem Menschen hilft, nicht auch bei Hunden helfen. Meinem Hund hat es geholfen...
gritschubert75
19.06.2014 14:02 Uhr
natürlich mein vorhergehender Hund, diese wurde 15 Jahre. Cleo frist alles was im Garten wächst lieber als Fleisch.
Stinktier1904
19.06.2014 15:49 Uhr
Eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung von Hunden finde ich nicht in Ordnung. Ab und an dem Hund zu seinem gewohnten Fressen, Möhre oder ein Stück Banane hinzu zufügen finde ich okay. Aber jeder soll wissen: Wie oder was er seinem Hund antut bzw. was er verträgt und was nicht!
Ich meine, der Handel kümmert sich ja bereits auch um die Hunde, die z.B. kein Getreide vertragen oder gar etliche Allergien auf Hundefutter haben.
dixizola
20.06.2014 23:41 Uhr
wenn man das Fressverhalten von Wölfen, Wildhunden u.s.w. beobachtet, dann weiß man auch wie was die richtige Ernährung unserer Hunde ist!!!!
petra55
21.06.2014 18:54 Uhr
Ich schließe mich den anderen Kommentare an.Meine beiden Hündinnen sind beide allergisch gegen Getreide. Ab und zu bekommen sie Gemüse und Obst, hin und wieder Quark, Jogurt für die Gelenke. Auch Innereien.
Gruß petra55

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