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1. Wochenende: Ich kann jetzt Treppe!

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Eintrag vom 06.06.2016

So, das erste Wochenende mit unserer süßen Jessy verging schneller als uns lieb war. Aber es war alles perfekt, wir Menschen haben im Garten rumgewerkelt die meiste Zeit während sie das Grundstück allein erkundschaftete, aber immer wieder sich blicken lies - damit wir gegenseitig sicher sein konnten, dass der andere noch da ist.
Es sind uns Dinge an ihr aufgefallen, die wir lieben und nicht erwartet hätten, andere, die normal sind aber nichts, was total schlimm wäre.
Hier eine kleine Liste der "Highlights"

1. Ich kann Treppe!
Schneller als gedacht kann sie jetzt doch schon recht problemlos die Treppe im Haus hoch und runter. Nachdem wir am Samstag für eine Stunde außer Haus waren und sie nach oben ging ohne alleine wieder runterzukommen, war ihre Wiedersehensfreude so riesig, dass sie es sich doch endlich getraut hat. Davor hatten wir sie erst komplett runtergetragen 2x und danach immer eine Treppenstufe höher "abgestellt". Zwar wägt sie manchmal immer noch ab, ob es sich lohnt hoch und runter zu laufen (kaumt drauf an, wer von uns beiden Menschen wo ist), aber ihre Angst schwindet

2. Eltern zu Besuch
Am Sonntag waren erst die Eltern von meinem Freund zu besuch und später dann meine. Unsere einfache Anweisung war: ignorieren bis sie von allein ankommt und bloß nicht drüber beugen zum streicheln.
Als der Besuch kam gab es von Jessy einen kurzen Bell- und Knurrversuch, hat es sich dann aber anders überlegt und sich lieber Streicheleinheiten abgeholt.

3. Wo ist die Aktion??
Im Garten macht sie meistens ihr eigenes Ding und geht ab und zu sicher, dass noch jemand in der Nähe ist. Im Haus muss sie jedoch immer uns hinterher laufen. Sie kann nicht einfach mal im Korb liegen und ruhen. Es ist schon etwas nervig, da sie sich nicht wirklich entspannen kann. Wir schätzen aber, dass es eher eine Gewöhnungssache ist, vermutlich mit Verlustängsten oder so gekoppelt.
Es wird aber laaaaangsam besser. Vielleicht klappt es mit dem Kommando bleib dann irgendwann problemos.

4. Ich liebe rennen - autsch!
Als ehemaliger Tierheimhund kann man sich ja denken, dass sie so viel Bewegung und Auslauf nicht gewöhnt ist und seit gestern lahmt sie ein wenig an der rechten Vorderpfote, es scheint aber nichts schlimmes zu sein. Wir versuchen jetzt erstmal nicht so viel mit ihr zu toben und hoffen, dass es sich bald wieder gibt, sonst zum wehrten Doktor Tierarzt.

5. Stillhalten
Es ist wirklich erstaunlich, was sie mit sich machen lässt - zum Glück! Untersucht man sie, will man ihr dass Geschirr anlegen oder abnehmen, hält sie einfach Still. Gestern haben wir bestimmt 5 Minuten versucht so eine blöde Zecke beim Ohr rauszuholen und leider ein wenig Haarbüschel erwüscht, aber sie hat trotzdem Still gehalten und es über sich ergehen lassen, als wüsste sie, dass wir nur das Beste für sie wollen

Zusammenfassend kann man sagen, dass sie für ein Tierheimhund doch super erzogen ist und sehr zutraulich. D.h., dass ihre Vergangenheit wohl nicht sooo schlimm war - zum Glück!

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