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Jogger tritt jungen Hund tot

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Eintrag vom 10.03.2015

Am Sonntag Abend hat wieder mal ein Monster sein Unwesen getrieben:

Der 4 Monate alte Mischling zog bellend an einer Flexileine einem Jogger entgegen. Noch ehe die Halterin reagieren konnte, joggte jener weiter auf den Hund zu und verletzte ihn mit mehreren Tritten so sehr, dass der kleine noch auf dem Weg nach Hause starb.

Der Jogger ging weiter seiner sportlichen Beschäftigung nach, als hätte er mal eben nur ein Milchpäckchen zur Seite gekickt und wurde bisher nicht gefasst.

Die Polizei sucht jetzt in Ludwigsburg nach einem etwa 40-jährigen Mann, mit Schwarz-Grau meliertem, lockigem Haar, einem Drei-Tage-Bart, und einer "Größe" von etwa 1,75 m. Er ist von schlanker Statur und wurde zuletzt in der Ludwigsburger Comburgstraße gesichtet.

Das Polizeirevier Ludwigsburg sucht Zeugen unter der Telefonnummer 07141/18-5353.

Weitere Infos findest du hier!

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 53 Kommentare

billi2
10.03.2015 13:38 Uhr
Mensch das gibt es doch nicht. Wie abartig ist das denn. Bin zu tiefst erschüttert.
Ich hoffe diese Person wird gefasst und auch bestraft.
ICh bin in gedanken bei den Besitzern und wünsche Ihnen viel Kraft das alles durch zu stehen.
LG
Billi2 mit Licas
Ruedieltern
10.03.2015 15:07 Uhr
Ja, das ist furchtbar. Mag sein, dass Jogger sich bedroht fühlen, wenn ein Hund bellend auf sie zustürmt. Hätte er kurz angehalten und wäre nicht noch auf ihn zugejoggt, wäre er fein raus gewesen. Die Besitzer waren dabei und hatten ihn an der Leine. Womöglich waren sie selbst überrascht und haben ihn nicht sofort zurückpfeifen können.

Die Reaktion von dieser Bestie steht in keiner Relation zu dem Verhalten des jungen Hundes. So etwas ist unglaublich. Ich hoffe, dass er bald gefasst ist und sich eine saftige Geldstrafe einhandelt. Auch, wenn das trotz Strafe nicht mehr gut zu machen ist: Ich bin mir fast sicher, dass der Kerl am Ende noch ganz damit davon kommt. Am Ende war es womöglich Notwehr

Ich hoffe nur, dass nicht noch weitere Hundeleben durch ihn enden müssen.
cmerten1
10.03.2015 20:00 Uhr
Ich würde mit dem Jogger gerne das gleiche machen!!!
dharth
12.03.2015 10:54 Uhr
@Ruedieltern Sich von einem WELPEN bedroht fühlen und so lange zutreten, bis er tödlich verletzt ist? Ich hoffe, sie kriegen den §$&§$&§/$/ und ich würde gerne was zur Belohnung dazugeben, im Gegenzug zu ein paar Tritten....
helene.langer@gmx.net
12.03.2015 11:26 Uhr
ich dürfte den Jogger nicht erwischen mit den würde ich das gleiche machen wir der mit den armen Hund gemacht hat
einfach frechheit was sich manche Leute erlauben
aber bei Tieren ist es ja nur Sachbeschädigung und das wird kaum bestraft
Tilly-Funk
12.03.2015 11:28 Uhr
Hallo liebe Hundefreunde,

ich möchte das Ganze etwas gemäßigter betrachten. Natürlich ist es schrecklich und nicht in Ordnung einen Welpen totzutreten. Schlimm so etwas. Aber, wir waren doch nicht dabei. Mir fällt es deshalb schwierig, mir ein Urteil zu erlauben. Es gibt Menschen, diei Angst vor Hunden haben. Ich persönlich finde, auch als Hundehalter, dass der Hund vor jedem Menschen zurücksteht. Also passé ich auf, dass mein Hund von Anfang an nicht auf Menschen zustürmen darf. Das ist an einer Flexileine bei einem jungen Hund nur schwer möglich, finde ich. Ich erlebe täglich, dass sich Hundehalter eben nicht "so richtig" um ihre Hunde kümmern. Entweder gewöhne ich meinen Hund daran und, wenn das noch nicht abgeschlossen ist, halt ich ihn dann halt etwas kürzer. Ich bin nicht nur Hundehalter sondern auch Jogger; ich würde nie einen Hund tottreten habe aber auch schon einen Jiffel grob beseite geschubst, der mir in die Hacken biss. "DEr tut nichts, der will nur spielen" rief das Frauchen. Ach so!
Im Arteik stand, dass "noch ehe die Halterin reagieren konnte...". Das verstehe ich nicht. ich würde mir wünschen, dass jeder jederzeit mit und auf seinen Hund reagieren kann.
Ich bin zwar entsetzt über das Verhalten des Joggers, soweit ich das beurteilen kann. Auf der anderen Seite wundere ich mich, jetzt nicht auf diesen Fall bezogen, wie wenig sich Hudnehalter wirklich um die Belange des Hundes kümmern. Kommt ein Hund so ums Leben, denke ich, dass sich die Halter möglicherwiese auch nicht korrekt verhalten haben. Das macht den Fall nicht besser und, ich möchte den Jogger auch nicht von Rechtswidirgikeit und Schuld befreien.
Was ich überhaupt nicht verstehe ist der Kommentare hier von cmerten1 "Ich würde mit dem Jogger gerne das gleiche machen!!!". Aufgrund vieler Umstände gibt es halt so schlechte Dialoge zwischen Hundeliebhabern und eben solchen, die es nicht sind.
Nochmal, ich bin Hundeliebhaber, kann aber auch Nichthundeliebahber in mancher Hinsicht verstehen.

LG aus Hamburg
igoessel
12.03.2015 11:33 Uhr
Viele Menschen haben verlernt, mit Natur und Umwelt, mit Tieren und all dem, was sie umgibt, zusammen zu leben.
Dabei haben sie keine Toleranz für ein Miteinander und betrachten Natur und Wald als ein erweitertes Fitness- Studio mit Bäumen, in welchem sich nichts entgegen stellen-, oder im Weg sein sollte, wenn sie ihr Trainingsprogramm absolvieren.
Sie sollten nicht vergessen, dass sie von der Natur abhängig sind- und mit dieser Handlung kommen sie ihrem Anspruch des höheren Wesens und Verstands in keiner Weise nach.
Weder ist ein Hund ein Gegenstand oder ein Sache, noch ist es mit einer Geldbuße abgetan.
Es ist ein Kind und die Frage ist, ob er das auch mit einem Menschenkind gemacht hätte, was ihm nahe kommt.
Ich bin dafür, den Jogger ausfindig zu machen und ihn zusammenzutreten und in aller Deutlichkeit- ich würde es tun, wenn ich erfahre, wer es ist.
igoessel
12.03.2015 11:38 Uhr
@Tilly Funk: Ich bin ebenso um Sachlichkeit bemüht.
Nur 2 Gedanken:
Weshalb sollte ein Hund gegenüber einem Menschen in der Bedeutung zurückstehen? Es sind alles Lebewesen, Menschen haben kein Vorrecht, es gibt von ihnen 8 Milliarden und nur die Allerwenigsten werden einer Vorbildrolle gerecht, überwiegend schaden sie nur der Umwelt und Natur- jedes Tier lebt mehr im Einklang mit seiner Umwelt und zerstört sie nicht.

Wie kann ein 4 Monate alter Welpe einem Jogger gefährlich werden.
Was wäre, wenn ihm im Wald ein Wildschwein begegnet?
Im Verkehr muss ich auch auf Regeln achten, selbst dann, wenn ich keinen Führerschein habe.
Deshalb kann ich noch lange nicht bei Rot über die Kreuzung laufen, nur weil ich keine Führerschein- Ausbildung habe.
Übersetzt auf Begegnungen mit Hunden- einfach einmal kurz stehenbleiben, oder langsamer laufen -regelt sehr viele Begegnungen auf einfache Art.
Kaum ein Hund stürzt sich wohl auf einen Menschen, um ihn ohne Grund zu zerfleischen oder zu fressen.

Mal so zum Nachdenken...
sanne000
12.03.2015 11:50 Uhr
Die Nachricht hat mich entsetzt. Dieser Unmensch läuft einfach weiter, als sei nichts geschehen. Der Welpe muss doch gejault haben, dann laufe ich doch nicht weiter, als sei nichts geschehen? Dieser Verhalten widert mich so an und ich wünsche mir, dass dieses menschliche Monster bald gefunden wird. Dieses Unglück hat meine ganze Woche ruiniert, ich habe selbst immer Hunde gehabt. Es gibt so viel Rücksichtslosigkeit im Alltag, ich bin richtig frustriert.
Die Nachrichten verdrehen jetzt die Tatsachen zu Gunsten des Joggers, dieser habe den Welpen vielleicht auch "versehentlich" tot getreten!
sanne000
12.03.2015 11:50 Uhr
Die Nachricht hat mich entsetzt. Dieser Unmensch läuft einfach weiter, als sei nichts geschehen. Der Welpe muss doch gejault haben, dann laufe ich doch nicht weiter, als sei nichts geschehen? Dieser Verhalten widert mich so an und ich wünsche mir, dass dieses menschliche Monster bald gefunden wird. Dieses Unglück hat meine ganze Woche ruiniert, ich habe selbst immer Hunde gehabt. Es gibt so viel Rücksichtslosigkeit im Alltag, ich bin richtig frustriert.
Die Nachrichten verdrehen jetzt die Tatsachen zu Gunsten des Joggers, dieser habe den Welpen vielleicht auch "versehentlich" tot getreten!
Winnie04
12.03.2015 11:51 Uhr
Hallo,
auch ich habe zuerst so reagiert wie die meisten und dann habe ich nachgedacht über den Beitrag von Tilly-Funk. Trotzdem sehe ich es anders.
Zuerst - wir haben einen großen Hund, die gerne Leute begrüßt. Nein, sie darf es nicht, ich verstehe wenn Menschen Angst haben oder nicht "beschnüffelt" werden möchten und darum rufe ich sie zu mir. Und doch hat sie kürzlich einen Jogger begrüßt und der fand das nicht lustig, leider hatte ich ihn zu spät gesehen und ich habe mich entschuldigt. Damit war es dann erledigt für uns beide.
Wir sollen und müssen Rücksicht nehmen, alle!
Der Jogger fühlte sich bestimmt belästigt von dem Welpen, DAS kann ich -noch- verstehen. Aber auf einen Welpen so sehr einzutreten, dass er stirbt, nein, das verstehe ich gar nicht.
Tilly-Funk
12.03.2015 12:02 Uhr
@igoessel: Auf dieser metaphysichen Ebene hast Du philosphisch sicher Recht. Gesetzlich steht der Hund halt unter dem Menschen, in der Biologie auch. Für die meisten ist der Hund ein Hobby. Betrachten wir es halt so, dass viele Hundehalter meine Meinung nicht akzeptieren - dafür aber so gut, wie jeder Nichthundehalter.

Was wir Hundehalter uns immer vergegenwärtigen müssen, ist, dass viele Nichthundehalter nur sehen: "Hund, fuck, kann beißen". Wir kennen uns mit Hunde aus, dürfen aber nie aus den augen lassen, dass es vielfach auch dem Fluchtreflex des Menschen immanent ist, dass er sich vor Tieren mit Zähnen, die ihn töten könnten, fürchtet.
Woher soll ein Mensch wissen, wie er zu reagieren hat, wenne er es nie erlernt hat.
Und, a trennen sich unsere Meinungen. Wir lieben unseren Hund wirklich. Aber, warum soll nur ein Mensch wegen meines Hobbies und meinetwegen auch wegen unserer Liebe eingeschränkt warden.
Ich wünsche mir natürlich von beiden Seiten mehr Verständnis. Erziehe meine Hunde aber eben so, dass ich versuche, dass so etwas nicht passiert.
Regeln/Verkehr/Führerschein: Meine Beobachteung ist, dass sich die weit überwiegende Mehrzahl an Hundehaltern ihrer Rolle gar nicht bewusst ist. Schön die Verantwortung auf den Nichthundehalter abwälzen. Wie gesagt, es geht jetzt nicht um die Tat des Joggers.
Bei allem Verständnis für unsere Hunde, wünsche ich mir auch mehr Verständnis für den Nichthundehalter.
Ich persönlich würde von einem 3jährigen Löwen von Labradorrüden - an einer Flexileine - von hinten angesprungen. Da ich Hundehalter bin habe ich gesehen, dass das Tier es nicht böse meinte. Aber, wenn das einem Kind oder einem Nichthundehalter passiert, vertshe ich jede Angst. Der Hund ist echt ein ganz netter, ich passé jetzt halt auf, weil der Halter es nicht kann. Vorbildrolle des Halters? Nie Hundeschule und wirklich keine Ahnung. Netter Mann, mit dem ich öfter rede. Aber, verstanden, dass andere bei so einem Verhalten des Hundes haben, konnte er nicht aufbringen.

Wir Hudnehalter vergleichen leider oft Äpfel mit Birnen. Natürlich ware es toll, wenn Nichthundehalter wissen, wie sie mit Hunden umgehen könnten. Verantwortlich sind aber wir Hundehalter. Und, ganz ehrlich, wir machen es den Nichthudnehaltern auch nicht immer leicht.
Ruedieltern
12.03.2015 12:03 Uhr
@igoessel: Deinem zweiten Beitrag stimme ich voll und ganz zu. Für uns Menschen stehen uns gegenüber andere Lebewesen zurück. Für die anderen Lebewesen nicht.

Dieser Hund war entgegen des Joggers, und vielleicht auch der Besitzer, absolut unschuldig. Er hat das gemacht, was junge Hunde, sofern sie (noch) nicht erzogen sind, nun mal machen. Er hat es leider mit dem Leben bezahlt. Das ist gar nicht richtig zu begreifen.

Dass ein junger Hund zwingend an eine kurze Leine muss, sofern die Zurückhaltung noch nicht gegeben ist, halte ich für übertrieben. Klar, muss ich wachsam sein, damit der Jungspund nicht jeden anspringt. In während des Trainings kurz zu halten kommt aber auch für mich nicht in Frage. Natürlich gilt das nicht für überfüllte Straßen und öffentliche Verkehrsmittel, die ich unserem Hund nicht ohne wichtigen Grund zumute.

Dafür, dass ein Jogger einfach einen jungen, an der Leine geführten Hund tot tritt, ohne, dass der ihn angegriffen hätte, gibt es keine, aber auch wirklich keine Entschuldigung.
Apfeli
12.03.2015 12:54 Uhr
Das tut mir sooo leid und ich kann das einfach nicht begreifen! Wenn das meinem Nero passiert wäre, nicht dran zu denken, ich hätte mich vergessen!
Ruedieltern
12.03.2015 13:14 Uhr
@Sanne:
nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich auch weiter"geforscht". Auf die Frage, mit welchen Konsequenzen der Jogger zu rechnen hat, las ich folgendes:

Tierquälerei oder Sachbeschädigung

"Mit welchen rechtlichen Konsequenzen der unbekannte Jogger rechnen muss, hängt dem Polizeisprecher zufolge davon ab, ob bei der Straftat ein "gewisses Maß an Rohheit" als gegeben angesehen wird. "Davon könnte man in diesem Fall wohl sprechen", so der Sprecher weiter. Wenn ja, liegt eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz vor, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet wird.

Liegt dieses "Maß an Rohheit" nicht vor, handelt es sich um Sachbeschädigung: "Der Hund ist vor dem Gesetz eine Sache"." Quelle= Stuttgarter Zeitung.

Was mich aber wirklich schockiert: Jetzt kam es zur Sprache, dass es sich dabei um einen Mix aus Chihuahua und französischer Bulldogge gehandelt hat. Ein Hovawart-Welpe kann mit 4 Monaten schon mal einschüchternd wirken. Aber ein Chihuahua-Mix von 4 Monaten?!?!?

Auf uns rennt beim Spaziergang immer ein knurrender "ausgewachsener" Chihuahua zu, der auf keinerlei Rückrufe seines Frauchens reagiert. Klar, hat man da Sorge, dass man sich mal einen Zwicker einfängt. Aber erstens würde in dem Fall dann eher das Frauchen den Tadel abbekommen und zweitens käme ich nie auf die Idee, diesen Hund deswegen überhaupt zu treten. Schon gar nicht, ehe er mich wirklich angreift. Den nehme ich nicht als lebensbedrohlich wahr ...

Diese Geschichte wird irgendwie immer unglaublicher.
uschi1951
12.03.2015 13:23 Uhr
ich würde den Idioten finden und mich mit Ihm mal unter 4 Augen unterhalten.
johannblechinger
12.03.2015 13:29 Uhr
Hoffentlich wird dieser Typ ausfindig gemacht. Leider ist ein Hund laut Gesetz nur "eine Sache". Da hat dieser Hirnlose nicht allzuviel zu befürchten. Aber wenn man ihn kennt, könnte man ihm das Leben schon etwas versalzen.

Und, Gewalt ist keine Lösung. ...wenn man nur darüber spricht.....
johannblechinger
12.03.2015 13:35 Uhr
Igoessel schrieb, "was wäre wenn den Jogger ein Wildschwein begnet wäre".

Nix wäre passiert... die tun sich untereinander nichts...
Forcierer
12.03.2015 13:35 Uhr
bei mir würde das wohl eine Affekthandlung auslösen...
Tilly-Funk
12.03.2015 13:52 Uhr
@uschi1951/ @johannblechinger

Spart Euch doch bitte solche Antworten. Ich ahbe mir echt Mühe gegeben, mich hier deutlich auszudrücken.
Ich persönlich habe für derartiges unreflektiertes Stammtischgeplapper nicht so viel übrig.
paulpseudo
12.03.2015 14:32 Uhr
Tilly-Funk

Ich habe leider mit Jogger und Radfahrer sehr unangenehme Erfahrung.
Rücksichtnahme hat immer nur vom Hundehalter auszugehen! Das ist die Überwiegende Aussage von Jogger und Radfahrer. Dabei verge ssen aber die meisten, dass wir in einem Rechtstaat leben und das bedeutet, dass auch Jogger und Radfahrer Rücksicht zu nehmen habe.

Wenn ich Angst vor Hunde habe und ich sehe, dass der Hund an der Leine ist. Dann habe ich stehen zu bleiben, einen großen Bogen um den Hund zu machen oder wenigstens langsamer zu werden. Alles andere ist eine vorsätzliche Straftat, welches der Jogger begangen hat.

Eine Sache allerdings übersiehst Du wohl. Es handelt sich um einen Welpen und Welpen lernen die Welt spielerisch kennen, das bedeutet das auch mal an der Leine hin und her gelaufen werden kann. Menschenkinder lernen die Welt auch spielerisch kennen oder sind wir als Kinder perfekt auf die Welt gekommen.

Die Aussage „Woher soll ein Mensch wissen, wie er zu reagieren hat, wenne er es nie erlernt hat.“ ist doch typisch für unsere Intolerante Gesellschaft oder der Unfähigkeit von Eltern, die hier wohl offensichtlich in der Erziehung geschlammt haben. Ich habe es als Kind gelernt nicht auf Tiere zu zulaufen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 50 % der Jogger und Radfahrer sich unverantwortlich benehmen. Wenn ich im Wald laufe, dann muß ich Rücksicht nehmen und zwar jeder. Ich habe es schon so oft erlebt, dass auf einmal ein Jogger von hinten auf einmal neben mir steht, Musik auf den Ohren und auch noch rum mault, dass ich meine 2 Hunde nicht rechtzeitig weggezerrt habe. Dasselbe bei Radfahrer die in einem Affentempo durch den Wald fahren.

Wenn ich merke, dass ein Radfahrer nicht langsamer wird, dann mache ich mich grundsätzlich so breit, dass der Radfahrer langsamer werden muss. Das mache ich aus Schutz für meine Hunde.

Tiere töten um zu fressen und zu überleben. Menschen töten und quälen aus Freude, das stellt uns auf der Evolutionsleiter nach ganz unten.

Tilly-Funk
Du musst schon auch andere Meinungen zulassen. "Stammtischgeplapper" anderen zu unterstellen gehört sich nicht.
Blackdancer
12.03.2015 14:52 Uhr
Eine Strafanzeige gegen den Tottreter ist selbstverständlich gerechtfertigt !! Ich hoffe, er wird gefasst !
Dann da spricht der pure Hass gegen Hunde - und die für ihn wohl eine super Möglichkeit, die mal auszuleben.
Dennoch ist es mir ein Rätsel, dass man es nicht schafft, einen Chihuhuwelpen davon abzubringen, einem Jogger überhaupt so nahe zu kommen, wenn er an der "Jo-Jo-Leine" hängt... so ein Ding hat ne Bremse.
Ich hab selbst solch einen "Minihund" aus schlechter Haltung übernommen. Völlig unerzogen, ja bösartig zog sie bei uns ein. Mit konsequenter, liebevoller Erziehung wurde aus ihr in recht kurzer Zeit ein anständiger Hund.
Bitte liebe Hundehalter: Erzieht eure auch kleinen Hunde, solbald sie ihre Pfoten in euer Haus setzen.
Und bitte liebe Jogger, antwortet auf die aggerssivität kleiner unezogener Hunde nicht mit noch mehr Aggesivität !!!!
Blackdancer
12.03.2015 14:55 Uhr
oh .... Rechtschreibteufel ...Chihuahuawelpen-Mix
Ruedieltern
12.03.2015 14:56 Uhr
Tilly-Funk, dass du dich, im Gegensatz zu manch anderen gemäßigt ausdrücken kannst, bedeutet nicht, dass das andere aufgrund deiner deutlichen "Erklärung" auch müssen.

"Spart Euch doch bitte solche Antworten. Ich ahbe mir echt Mühe gegeben, mich hier deutlich auszudrücken."

Ich persönlich habe für anmaßendes Benehmen nicht viel übrig. Ob etwas als "Stammtischgeplapper" herabgesetzt werden darf, liegt nicht in deinem Zuständigkeitsbereich. Zumindest nicht hier.

Ich habe vollstes Verständnis für Emotionen, die dieser Nachricht entgegengebracht werden. Das ist menschlich und zeichnet unsere Spezies aus.

Der normale Menschenverstand verbietet es uns eigentlich, Verständnis dafür zu haben, dass jemand einen Welpen, der einer Minihunderasse angehört, aus Angst tötet. Man könnte sich sogar noch einen Schritt weiter trauen und fragen: Bringt uns Angst im ersten Moment dazu, etwas zu töten?

Immer schön höflich bleiben. Hier darf jeder SEINEN eigenen Emotionen Ausdruck verleihen. Ob du für diese Kommentere viel übrig hast, ist vollkommen gleichgültig.

Hier wird keiner des Stammtischgeplappers beschuldigt und kein Kommentator beleidigt.

Habt einen schönen Tag!
Tilly-Funk
12.03.2015 15:13 Uhr
Ich lasse die Meinungen gerne zu.Ich nehme den Vorwurf "Stammtischgelaber" zurück.
Du bist halt Hundehalterin, wie ich Hundehalter.
ich gebe zu, dass ich mit meiner Meinung unter Hundehaltern wohl eher alleine dastehe. Natürlich müssen Jogger und Radfahrer Rücksicht nehmen, wie alle Menschen. Das ist zum einen als kategorischer Imperativ zu sehen und zum anderen gesetzlich geregelt.
Zu meiner Aussage "Stammtischgelaber" möchte ich noch erwäznen, dass auch die Aussagen, dem Jogger etwas antun zu können, in einem Rechtsstaat nicht geduldet werden würden.
Und, ganz ehrlich, dass Du Radfahrer und Jogger noch provozierst, finde ich auch nicht ok. Insbesondere nicht, wenn Du gegenseitige Rücksichtnahme propagierst.
Und, dass mit der Evolutionsleiter ist wissenschaftlich falsch und bringt Nichthundehalter auf die Palme, taugt somit für eine fruchtbare Diskussionskultur gar nicht.

Genau das war ja meine Grundaussage. Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme.
Was, wenn ein Fahrradfahre oder Jogger sauer wird, weil Du Dich extra fett machst.

Ich denke, dass wir uns lediglich in der Einschätzung "mein Hund und ich haben genau so viele Rechte, wie Radfahrer und Jogger..." unterscheiden.
Ich finde, den Vorfall mit dem toten Welpen fatal und unglaublich.
Ich finde aber auch das Verhalten von Hundehaltern fatal, die manchmal, wie es hier war, weiß ich ja nicht, zu Fehlverhalten beitragen.
Blockieren ist Gewalt und manche Menschen reagieren mit Gegengewalt darauf.
Ich bin immer schön passiv mit meinem Hund; die Welt der Nichthundehalter ändere ich eh nicht; außer ich zeige ihnen, dass es auch gemeinsam geht. Das aber nur im Gespräch und mit einem wohlerzogenen Hund. Ich hatte die Probleme, die Du hier schilderst noch nie gehabt.

Ich finde, dass viele Hundehalter beratungsresistent und intolerant rüberkommen; zumnidest mehr als die Nichthundehalter.
Tilly-Funk
12.03.2015 15:21 Uhr
@rudieltern:

Du hast recht, dass ich mir das mit dem Stamtischgelabervorwurf hätte sparen können. Ich entschuldige mich bei den Empfängern.
Manchmal mag ich eben doch den deutlichen Ausdruck.

Ich finde die Diskussion hier aber trotzdem sehr interessant. Schade, dass hierfür ein Lebewesen sterben musste.
Ich wünsche mir auch rechtstaatliche Maßregelung für den Täter.
Ruedieltern
12.03.2015 15:48 Uhr
@paulpseudo:

viel hilft viel? wohl zu oft die Seite mit noch geöffnetem Beitrag aktualisiert?
Ruedieltern
12.03.2015 16:03 Uhr
Tilly-Funk:
Mit der Meinung, dass Hundehalter Rücksicht auf Nichthundehalter nehmen müssen, stehst du nicht alleine da. Das ist wie bei fast allem im Leben: Man kann es übertreiben.

Wenn mich ein rücksichtsloser Radfahrer fast umfährt, weil er meint, er müsse das extra machen, um zu beweisen, dass der Wald ihm gehört und nicht meinem Hund, ist das unverschämt.

Wenn ich einen Radfahrer hinter mir nicht sehe, er auch nicht klingelt und dann ganz überraschend der Hund in die Speichen hüpft, ist das Pech.

Wenn mir ein Radfahrer entgegenkommt, ich zu doof oder zu gleichgültig bin, meinen Hund in der Situation zu kontrollieren und er dem Radfahrer deshalb ins Rad springt, gehört MIR eine Schelle.

Alltäglichere Situation: Ich sehe den Jogger nicht, Hund rennt drauf zu, erschreckt den Jogger, ich greife ein, Jogger beschwert sich, ich entschuldige mich, Jogger ist wieder O.K. und joggt weiter. Doof gelaufen aber generell halb so wild.

Ganz gleichgültig, wie schwerwiegend die Sache ausgeht: Der Hund hat nicht die Schuld. Er macht aus seiner Sicht nichts böses. Ihn sollte deswegen auch nicht die Wut treffen. Schon gar nicht soll er dafür sterben.

Kinder sind ja auch nicht gleich von schlechten Eltern, weil sie versehentlich nen Ball durch Nachbar´s Scheibe werfen. Da würde auch keiner sagen: Solange die nicht dazu in der Lage sind, richtig zu zielen, sind die Eltern verpflichtet, ihren Kindern den Ball zu entziehen ...

Ganz egal ob das Radfahrer, Hundehalter, Eltern, Autofahrer ect. sind. Ein bisschen Toleranz und Gelassenheit ist in unserer Gesellschaft wünschenswert.
petra0309
12.03.2015 16:35 Uhr
Bin unendlich Traurig..... ich hoffe sehr das dieser Mensch gefunden wird u er seine Strafe bekommt-
Ne da fehlen mir die Worte.........

Die Bande der Liebe
werden mit dem Tod nicht durchschnitten
Thomas Mann
ihanselmann
12.03.2015 18:44 Uhr
Ein junger Hund, vielleicht noch mit einem angeborenen Jagdtrieb ausgestattet, sieht jedes schnell auf sich zustürmende "Ding" als Beute, so wie es die Natur ihm mitgegeben hat, und reagiert entsprechend. Etwas ähnliches ist mir vor ca. 2 Jahren mit meinem damals 1-jährigen Westie auch passiert. Zum Glück war der Idiot betrunken und hat meinen Hund nicht getroffen. Ich dachte, so ein bescheuerter "Unmensch" gibt's nur einmal!
Das Ganze ist so unfassbar, das einem die Worte fehlen.
Ob Hundehalter oder nicht: viele Menschen in Ludwigsburg und Umgebung haben von dieser Untat gehört und verurteilen sie. Gottes Mühlen mahlen langsam und ich hoffe, die gerechte Strafe folgt auf dem Fuß.

An Frauchen: Unser aller Mitgefühl gilt Ihnen und tröstet Sie vielleicht ein wenig. Sie trifft jedenfalls keine Schuld und Ihren kleinen Liebling auch nicht.
paulpseudo
12.03.2015 22:10 Uhr
Tilly-Funk

„Und, ganz ehrlich, dass Du Radfahrer und Jogger noch provozierst, finde ich auch nicht ok. Insbesondere nicht, wenn Du gegenseitige Rücksichtnahme propagierst.“

Du musst schon meinen Beitrag genau lesen, bevor Du mir hier vorwürfst ich würde provozieren. Nur bei Radfahrer die nicht langsamer werden und 10 cm neben meinem Hund vorbeifahren, da schütze ich meine Hunde. Und das ist mein Recht. Ich habe auch nicht blockiert sondern den Weg so eng gemacht, das der Radfahrer langsamer werden muss.

„Ich finde, dass viele Hundehalter beratungsresistent und intolerant rüberkommen; zumnidest mehr als die Nichthundehalter.“

Ist wohl provokanter als mein Spruch mit der Evolution. Nur habe ich hier keine Nichthundehalter beschuldigt sondern die Rasse Mensch als solches selber Beschuldigt. „ Und diese Tatsache, dass Menschen aus Freude töten ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Was ist denn daran falsch?

Im Übrigen bin ich ein Er und nicht eine Sie, aber das kannst Du nicht wissen.

Ruedieltern hat im übrigen die Problematik ganz genau erkannt und vielleicht überdenkst Du Deine weiteren Beiträge, bevor Du anderen etwas unterstellst was nicht stimmt.

Ich verwahre mich ganz massiv gegen Deine unzulässige Unterstellung gegenüber meiner Person.
jheimrath
12.03.2015 23:21 Uhr
der mensch ist das wiederlichste, was auf unserer erde herumläuft! kein tier tötet aus lust, frust oder einfach nur so, oder quält oder mishandelt andere aus habgier,neid oder sexueller abartigkeit. hunde sind die besseren menschen !!!
delgado
13.03.2015 09:02 Uhr
Hallo
Ich versuche einmal meine unendliche Wut beiseite zu lassen, sonst wird die Aussage ziemlich kurz
So! Ich bin der Felsenfeste Überzeugung, dass der Jogger KEINE Angst hatte, war jetzt auch kein Rottweiler, sondern dass das angestauter Hass auf Hunde war und sich die Wut immer mehr angestaut hat, durch eventuelle Hundebisse, nervige Begegnungen durch unbeholfene Besitzer (Was das alles natürlich NICHT rechtfertigt)! Denn wir sollten uns unter Kontrolle haben!!! Ich dachte das zeichnen uns aus, dass wir stets wissen was wir tun!
Ich habe sowas gott sei dank noch nicht erlebt, bei mir waren alle Jogger/Radfahrer sehr freundlich aber meine Hunde hatten nie das Verlangen jemanden anzubellen oder zu jagen..
So ich frage mich nur wie fest dieser Mann getreten haben muss dass der Hund tot ist, das ist kein "ich kick den Hund beiseite" sondern "verzieh dich dich du blöder Hund sonst zeig ichs dir" Aber der Hund war angeleint und die Besitzerin war dabei ich hätte den Mann niemals laufen lassen und die Polizei kontaktiert!Ich wäre auch hinterhergelaufen, keiner würde sowas bei mir abziehen können oder Konsequenzen!...
Das sind die Menschen!!!Die Spezies ist einfach böse durch ihre Rachegefühle,Morden wegen Eifersucht) Das machen Tiere doch alles garnicht!
Achja ist eine Weile her habe ich gehört dass im Wiener Prater(Hundeauslaufzone), ein Welpe gestorben ist weil ein Mann, ohne Hund, auf den Welpen zugerannt kam und drauf herumsprang bis er tot war Die Besitzer hatte sich gerade mit einer anderen Besitzerin unterhalten (wer rechnet denn damit? ((

Liebe Grüße
Ruedieltern
13.03.2015 10:00 Uhr
Hallo dogreak88,
ich gebe dir in den meisten Aussagen in diesem Fall Recht. Ich denke auch, dass das der blanke Hass war. Aber in Bezug auf die Reaktion der Besitzerin: Da darf man ihr nicht vorwerfen, dass sie nicht hinterher ist.

Wenn mein Süßer so schwer verletzt ist, schnapp ich ihn mir und mach mich schnell wie möglich daran, ihm Hilfe zukommen zu lassen. Den lass ich da nicht liegen, um dem Jogger, der offensichtlich Sport reibt (ich nicht) erfolglos hinterherzujagen. Der Kleine lebte ja noch zu dem Zeitpunkt.

In der Hinsicht haben sie richtig gehandelt.

Liebe Besitzer, falls ihr je auf diese Seite stoßen solltet: Euch trifft keine Schuld. Ihr habt richtig gehandelt und euch zuerst um euren kleinen gekümmert! Mein herzliches Beileid, dafür, was euch angetan wurde.
Martina Bachmann
13.03.2015 11:21 Uhr
Ich hoffe und bete das man diesen Verbrecher fasst. Für die Besitzer mein volles Mitgefühl.Lebe wohl kleine Fellnase
gertb60
13.03.2015 12:08 Uhr
Der Typ gehört sich eingesperrt. Und zwar in eine Zelle mit mehreren Gewalttätern. Was die dann mit dem anstellen, das kann man sich genüsslich ausmalen.
Gast
13.03.2015 13:24 Uhr
Furchtbar - manche Kommentare hier!

Hat hier jemand schon mal ein Stück Fleisch oder Wurst gegessen, ohne nach der Herkunft zu fragen? Derjenige soll mir mal im Dunkeln begegnen. den würde ich über Wochen in einen engen Käfig sperren und dann mit einem Bolzenschuss erledigen. Am besten so, dass er nicht gleich tot ist. Das kann man sich genüsslich ausmalen.

Oder hat ihr schon mal jemand ein Stück Käse gegessen, ein Joghurt oder ein Stück Schokolade - aus konventionell erzeugter Milch? Den würde ich ja liebend gerne in einem engen Raum festbinden, und das über Jahre, einmal täglich aussaugen und dann entsorgen. Das kann man sich genüsslich ausmalen.

Die, die hier so in Wallung sind - wie übersteht ihr eigentlich den Blick in eine Zeitung? Seid ihr grundsätzlich für Todestrafe und Selbstjustiz oder regt sich bei euch Mitleid nur, wenn es um Hundewelpen geht?

Schlimm ... ich könnte den Glauben an die Menschheit oder zumindest an die Hundehalter verlieren. Ein Glück, dass es auch welche wie Tilly-Funk gibt.
Ruedieltern
13.03.2015 13:33 Uhr
Herden,
wieso bist du, der offensichtlich keine Caniden hält, denn bei dogspot angemeldet? Nur, um die Kommentatoren zu beschimpfen?
Ruedieltern
13.03.2015 16:04 Uhr
Hallo Tilly-Funk,
grundsätzlich liegst du doch gar nicht so verkehrt damit. Natürlich muss JEDER, ob Radler, Jogger, Hundehalter, Katzenhalter, Wellensittichhalter, Motorsportler etc. Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen.

Wenn ich weiß, mein Hund ist noch etwas unerzogen, dann muss ich ihn natürlich selbst davon abhalten, dass er diese erschrickt, belästigt oder gefährdet.

Situationen, wie die, dass ein Hund doch mal in einem unaufmerksamen Moment bellt und auf den Jogger zurennt, kommen leider trotzdem hin und wieder vor.

Wir wissen ja leider gar nicht, ob diese dann auch darauf reagiert haben und leider nicht schnell genug nachkamen.

Man stelle sich vor, der Jogger kam von hinten. Der kleine Unglückswuff ist seitlich bellend weggezogen. Die Besitzerin hat das bemerkt und wollte eingreifen. Wenn nun aber der Jogger in gutem Tempo schon dort angekommen war und alles recht schnell ging ... In dem Moment ist klares Denken, vor allem bei unerfahrenen Hundehaltern, nicht vorausgesetzt.

Die Besitzerin war nach Bericht 21 Jahre alt und der Hund ein Welpe. Das war bestimmt ihr erster Hund. Vielleicht hatte sie ihn erst ein paar Tage/Wochen. Souveränes Verhalten muss man sich verinnerlichen. Das kann man sich nicht im Vorfeld anlesen. Das ist eine Sache von Erfahrung. Wie schätze ich meinen, diesen einen Hund genau ein? Was kann alles vorkommen? Auf was muss ich besonders gefasst sein? Dass es fatal sein kann, sich nicht voll und ganz auf das wilde kleine Hundchen zu konzentrieren, musste sie jetzt schmerzlich erfahren.

Das ist eine Tragödie. Wie man es auch dreht und wendet.

Das heißt nicht, dass Hundebesitzer rücksichtslos sein dürfen. Das heißt nur, dass man, egal in welcher Hinsicht, nicht von Anfang an perfekt sein kann. Leider konnte die Besitzerin nicht während ihrem gemeinsamen Weg mit diesem Welpen wachsen.

Das ist traurig
Ruedieltern
13.03.2015 16:06 Uhr
Ach ja, tilly-Funk:

Deinem Profil entnehme ich, dass du einen Labrador Retriever hältst. Wenn der jetzt auch noch blond ist, hast du natürlich auch die Joggerherzen im Griff

Mir und meinem Zottel begegnet man oft mit ein bisschen Misstrauen. Schwarze, inzwischen einigermaßen große, Zottelhunde, die gerade voller Energie stecken, sind nicht des Joggers Liebling
Tilly-Funk
13.03.2015 16:07 Uhr
Schade,

genauso erlebe ich halt die Diskussion mit Hundehaltern immer wieder. Bisher habe ich aber meinen Mund gehalten, weil ich das Gefühl habe, das die Diskussion fruchlos ist. Da das hier ein sehr emotionales Thema ist, schlagen die Wellen leider hoch.
ich kann das total verstehen, ist aber meines Erachtens für eine fruchtlose Diskussion leider kontraporduktiv.

@paulpseudo: Du kannst Dir das gerne verbieten, geschrieben hast Du das, worauf ich einging. Ich finde, dass Dein Verhalten Fahrradfahrern und Joggern gegenüber nicht ok ist. Fakt für mich ist, dass Du Dich mit einem Verhalten, Radfahrer körperlich belehren zu wollen, nicht viel erreichen wirst; außer, dass Du Bluthochdruck bekommst oder, Dir einer auf den Mund boxen möchte
Komisch, dass ich so etwas nie erlebe. Ich bin da vielleicht etwas passiv. Wenn ich "Fahrrad" sage, passt mein Jiffel (11 Monate) auf und schaut, wo ein Fahrrad kommt; das Gleiche gilt bei Joggern. Wir lassen die an uns vorbeiziehen, freuen uns des Lebens und bekommen ganz oft ein "Danke", ein Lächeln oder gar ein nettes Gespräch. Da unsere Kleine das noch nicht 100%ig kann - sie macht es aber schon sehr gut - passe ich gut mit auf und halte die Leine etwas kürzer (nicht stramm). Wir über das Ganze gerade mit klingelnden Fahrradfahrern und klatschenden Jogger; die helfen nämlich gerne mal, wenn man nett ist.
Ich sehe mich da nicht eingeschränkt, die anderen auch nicht. Eine Win-Win-Situation und ich habe weiter einen niedrigen Ruhepuls.

Bis dann...
Tilly-Funk
13.03.2015 16:10 Uhr
@Rudieltern:

Volltreffer! Obwohl unsere Kleine auch sehr viel Temperament hat, jeden anspringen und ablecken möchte.
Ok, ich habe es da vielleicht etwas einfacher.
Tilly-Funk
13.03.2015 17:02 Uhr
Ist es wirklich so, dass Tiere nicht aus niederen Motiven andere Tiere töten? Vielleicht sind die Verhaltensweisen leichter erklärbar, weil den Tieren einfach reflektierte Gefühle nicht zugeschrieben werden. Es gibt auch "gestörte" Tiere, die nicht logisch erklärbar handeln und töten. Das Gleiche gibt es auch bei den Menschen. Auch wir töten in der Regel nicht aus Eifersucht oder anderen Motiven. Dass es aber vorkommt, ist unbestreitbar aber sicher nicht der Nrom entsprechend und sicher mit einer Störung hinterlegt.
Letzendlich sind wir Menschen doch auch Tiere und, die moisten unserer Verhaltensweise können evolotionspychologisch erklärt werden. Da sind wir Mneschen theoretisch dem Tier nicht unähnlich. Allerdings können wir reflektieren und unser Verhalten zum Teil selber steuern, wenn Alles normal läuft.
Was mir bei Hunde auffält, dass die, die ich kenne keine "Launen" haben sondern immer gleich drauf sind. Das ist beim Menschen sicher anderes. Das Verhalten des eigenen Hundes ist deshalb durch viele Hundehalter als "ehrlich" bezeichnet. Ein Hund ist "treu", er ist der "beste Freund des Menschen". Das sind alles Attribute, die mir so einfallen. Aber auch das ist evolotionsbiologisch sicherlich "gefühlfrei" zu erklären. Ich finde nicht, dass der Hund der bessere Mensch ist. Er ist ja gar keener...
Tilly-Funk
13.03.2015 17:07 Uhr
Mein letzter Kommentar sprengt wohl den Rahmen diese Threats.
Ach, herrlich, man kommt so schnell vom 100te ins 1000te.
Argumente sind ausgetauscht, die Diskussion kommt mir wie die zwischen Rauchern und Nichtrauchern vor.
Beide Seiten rücken nicht von ihrer Meinung ab und man dreht sich im Kreis.
Ruedieltern
13.03.2015 17:29 Uhr
Und genau das ist, was Diskussionen ausmacht. Mich würde es interessieren, betrachtet man sämtliche Forensdiskussionen, ob es wirklich möglich ist, beim Thema zu bleiben. Daran zweifle ich.

Wie hier: manch einer entrüstet sich über den Jogger, manch einer über den Halter. Berechtigterweise entrüstet sich keiner über den Hund. Ihm nimmt keiner übel, dass er getan hat, was er getan hat. Manche sagen -auch ich- die Sauerei geht vom Jogger aus. Manche, der Fehler ist bei den Haltern zu suchen. Schon hat sich das ganze verselbstständigt.

Trotz, dass der Hund kein Mensch ist; sagen wir mal so: Wenn wir jemandem keinen Schaden zufügen wollen aus nichtigen Gründen, dann ist das "MENSCHLICHKEIT beweisen". Das Wort MENSCHLICH wird viel zu oft mit dem GUTEN gleichgesetzt.

Wenn man das so betrachten würde, könnte man zunächst schon sagen, dass Tiere die besseren Menschen sind. Die können gar nicht so perfide denken wie wir.

Auf der anderen Seite hat jedes Lebewesen seine ganz eigenen Grundbedürfnisse, die es mit allen Mitteln verteidigt.

Klar, Menschen, die aus Eifersucht töten, werden als gestört abgestempelt. Tiere, die andere Tiere reißen oder Menschen für ihre Jungtiere angreifen, handeln nach ihrer Natur.

Ich würde einfach sagen, dass die Bedürfnisse dafür verantwortlich sind.

Menschen brauchen Sozialpartner. Der Hund auch. Was dem Hund aber viel wichtiger ist, ist im Normalfall seine eigene Sicherheit, er möchte nicht in Lebensgefahr sein, dann Nahrung, dann positive Stimulation etc. Beim Welpen siegt oft die Neugier und der Spieltrieb.

Bei uns Menschen verschieben sich die Grundbedürfnisse. Viele sehen ihren Partner als soziale Absicherung für sich selber und handeln entsprechend, wenn ihnen das weggenommen wird oder sie es als gefährdet wahrnehmen.

Unsere Bürde ist einfach, dass wir nicht nach unseren Gefühlen handeln dürfen, sobald wir anderen damit schaden können.

Diese Verknüpfung fehlt Lebewesen, die die Konsequenzen im Vorfeld nicht erkennen. Sie handeln ausschließlich ihrer Natur entsprechend, wenn ihnen keine Grenzen von uns gesetzt werden.

Für Tiere ist es niemals böse oder hinterhältige Absicht.

Dafür sind wir aber bitte auch nicht selbst Schuld daran, dass wir in Diskussionen abtriften. Die Verknüpfungen gehen auch bei uns eben manchmal mit uns durch.

Ich möchte allerdings nochmals erwähnen, dass wir den Besitzern dieses Welpen nicht die Schuld zusprechen dürfen. Ich glaube, dass sie einfach vom Hass eines Mitmenschen getroffen wurden und nun genügend Leid zu tragen haben.
Ritchy1302
15.03.2015 20:35 Uhr
Mannomann sind das alles Arschlöscher ...
... meinen wirklich, ... nur weil sie etwas aus der Puste sind und dadurch die Rezeptoren durch 's körpereigene Dopamin / Adrenalin stimuliert wurden, ihr Hochgefühl an solchen kleinen liebenswerten Welpen auslassen zu können !?!

Ich wünsche solchen Subjekten einen dermaßen starken "Unfall", dass sie selbst auf den Weg ins Krankenhaus qualvoll sterben oder zu mindestens ein Leben lang wegen Behinderungen u. Schmerzen kein Sport mehr treiben können ...
paulpseudo
16.03.2015 05:58 Uhr
Tilly-Funky

Das hat nichts mit belehren zu tun. Das ist reiner Selbstschutz. Das habe ich jetzt schon mehrfach gesagt und hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Deine Provokante Art mir hier Bluthochdruck zu unterstellen belegt doch eindeutig, dass Dir die Argumente ausgehen und Du nicht eingestehen kannst, dass Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast. Das ist Fakt und nicht von der Hand zu weisen.

Allerdings kann ich Deine Argumentationen nach Deiner Aussage
„Was mir bei Hunde auffält, dass die, die ich kenne keine "Launen" haben sondern immer gleich drauf sind“
jetzt nachvollziehen.

Sehr wohl haben Hunde auch Launen, man muß diese nur erkennen können. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied, der im entscheidenden Fall für die Sicherheit ausschlaggebend sein kann und zwar für beide Seiten.

trixi11
19.03.2015 08:44 Uhr
Zitat
„Laut Protokoll blieb der Jogger anschließend stehen und hat sich offenbar entschuldigt“, sagt Polizeisprecherin Schächtele, „dann aber habe er erklärt, dass er dringend weiter müsse.“

Quelle
Nun hört sich das schon anders an, oder?
Ruedieltern
19.03.2015 14:42 Uhr
Hört sich anders an, ändert aber gar nix. Falls er wirklich kurz stehen geblieben ist, ist er trotz allem weitergejoggt, weil er dringend weiter musste. Gemeldet hat er sich bislang trotzdem micht. Schuld am Tod des Welpen ist er auch trotz allem. So kleine Mischlingswelpen sind nicht so robust wie Bulldoggen aber versehentlich tottreten kann man sie auch nicht. Es steht da etwas von "Gerangel" ... Vielleicht war es schlussendlich kein Hundehassender Raufbold. Aber totgetreten hat er ihn trotz allem. Weiter gelaufen ist er dann auch. Auch er müsste inzwischen gelesen haben, dass er das Leben des Welpen auf dem Gewissen hat. Gemeldet hat er sich noch nicht. Sonst wäre es nicht immer noch ein "Unbekannter".

Hört sich anders an; ist es aber nicht.
Tilly-Funk
07.04.2015 14:48 Uhr
Moin liebe Hunde-Fans,
genau das ist das, was ich in meinen Beiträgen sagen wollte. Wir waren nicht dabei und bilden uns, teilweise sehr emotional, eine Meinung. Das ist normal, denke ich. Dennoch würde ich mir bei vielen Themen erst einmal Zurückhaltung wünschen.
Da wollte der eine oder die andere den Täter schon foltern, ohne den Sachverhalt genau zu kennen. Leider kommen solche Ergebnisse bei vielen emotional geführten Diskussionen raus. Ich schließe mich da eine wenig herden an.
Natürlich ändert es den Sachverhalt total, wenn der Jogger stehen geblieb und sich entschuldigte; leider am Ergebnis nicht das mindeste.
Und nun einmal Hand auf's Herz, wer würde sich im Nachhinein bei der Polizei freiwillig melden, wenn er die Strafverfolgung befürchten müsste?
Natürlich ware es ethisch moralisch schön, wenn sich der Täter melden würde. Vielleicht hat er aber auch nur Angst von Hundehaltern gelynched zu werden.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Sachverhalt sogar noch anders liegt, als wir uns vorstellen.

@paulpseudo:
Die Nachricht entsteht beim Empfänger. Ich habe, vielleicht meinen mangelhaften dialektischen Fähigkeiten zur Folge, Deine Mails so aufgenommen, wie ich es geschildert habe. Da nützt es auch nichts, wenn Du dreimal das Gleiche schreibst.
Es gibt doch, bei einer so genannten emotionalen Diskussion, keinen Fakt. Wenn's Dir hilft, ja, ich räume ein, dass dass ich Dir Bluthochdruck und aggressives Verhalten zuinterpretiert habe. Und nun? Möchtest Du einen Entschuldigung für meine dialektische Auslegung nach besten Wissen und Gewissen, erhalten? Die bekommst Du nicht. Sollte ich mich Deiner Meinung nach aber respektlos verhalten haben, tut es mir leid; meine Intention war eine andere.
Und lieber paulpseudo: Klar können mir die Arguemente ausgehen. Auch da sind meine Fähigkeiten begrenzt.
Gerne gnaddele ich noch ein wenig mit Dir rum, wenn Du magst, oller Quengelbüdel. Lieb gemeint!!!
Ein Tipp zum Abschluss: Chille einfach mal eine Runde. Etwas norddeutsche Gelassenheit an den Tag gelegt, tut mir manchmal sehr gut.

Tut mir leid, wenn ich Dich auf die Palme gebracht habe.
LG

Tilly-Funk
kmaier
10.04.2015 17:59 Uhr
Hallo,
erst mal ich finde es sehr schwer für die Halter des jungen Hundes, einen Hund zu verlieren ist nie leicht ob er jung oder alt ist. Aber ich finde es von dem Jogger eine Sauerei das er einfach wohl mehrmals zutritt nur weil der Hund auf ihn zurennt. Okay man kann jetzt sagen er hätte Angst gehabt, doch wenn ich Angst habe bleibe ich stehen oder gehe zurück wenn ich sehe das ein Herrchen oder ein Frauchen dabei ist. Wenn jemand das mit meinem Hund machen würde ich würde ausrasten und mein Freund na ja, er würde sich mal unter 4 Augen mit dem kerl unterhalten. Und das unverschämteste ist wohl einfach weiterzulaufen von dem Kerl. Leider zählen Hunde im Auge des Gesetzes nur als Sache und das finde ich ist eine Sauerei, es sind Tiere und somit Lebewesen, egal wie es dazu kommt oder warum Tier sollte niemals misshandelt werden.
Ich hoffe dieser Kerl wird gefunden und er bekommt seine Strafe. Es tut mir leid für die Besitzer des Hundes ich wünsche ihnen mein Beileid, er war sicherlich ein toller Hund.
Jack
Helmele
10.05.2015 11:58 Uhr
Meine Meinung Es ist eine Sauerei soetwas mit einem Welpen zu tun frage mich aber warum die Halter den Hund nicht rechtzeitig stoppen konnten. Was wäre wenn der Hund davon gekommen wäre er hätte wohl eine Agression gegen Jogger entwickelt. Wenn ich mit meinen Hunden draußen bin und sehe das ein Jogger kommt werden meine Hund in Platz gelegt und gewartet bis die Jogger vorbei sind und wir hatten noch nie Probleme die Jogger bedanken sich dann auch noch , Man muss als Hundehalter immer bedenken es gibt menschen die haben Angst vor Hunden.
landypit
18.02.2016 22:06 Uhr
Hier in Berlin-Falkenberg-nähe Tierheim ist mir ähnliches auch schon passiert. Ich war mit meiner weissen Schäferhündin auf einem Wiesenweg außerhalb einer Kleingartenanlage unterwegs. Es war keine Anleinpflicht also lief die Maus ohne Leine voraus. Ein männlicher Radfahrer, ca. 50 Jahre alt überholte mich , bog zunächst links in Richtung Eingang KGA ein, überlegte es sich anders und verfolgte meine Hündin, die er dann mit Absicht anfuhr. Ich war geschockt und schrie ihn an-er sagte, es wäre Anleinpflicht, also mein Problem. Ich schrie ihn an, dass die Anleinpflicht innerhalb der KGA gilt, wir aber außerhalb sind und wenn meinem Hund was passiert wäre, ich ihn anzeigen würde. Er verschwand so schnell, so schnell konnte ich garnicht gucken.
WIE KRANK SIND MANCHE MENSCHEN!!!

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