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Killeralex
Viel Spaß beim Lesen!

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Kosequent muss man sein!
Als Irving am Abend heimkehrte und überall Zeitungen auf dem Fußboden liegen sah, erlitt er einen stummen Schock. Er vermochte nicht einmal meinen Ethusiasmus zu verstehen, als ich ihm erzählte, dass Josi ein ganzes halbrohes Beefsteakund ein Schüsselchen mit Reispuuding verspeist hätte; aber er erkundigte sich, seit wann ich solche lukullische Dinge zuzubereiten verstand. Außer Kaffee hatte er mich bis jetzt noch nie etwas kochen oder braten sehen.
Josie schon sich Zentimeter um Zentimeter an ihn heran und leckte seine über die Sessellehne hängende Hand. Der HUnd schien zu wissen, wer für seine nächstfolgenden Schlemmermenüs aufzukommen hatte.
Selbstverständiglich verpasste ich Irving einige bissige Bemerkungen wie: "Hast du denn kein Herz?" und: "Hast du noch immer nicht gemerkt, dass Josi ein besonders kluges Tier ist?"
Für ihn aber was sie nur ein atmendes Stück Unbeqzuemlichkeit, das nachts heulte, ihm seine Frau entzog, die Möbel demolierte und unseren häuslichen Frieden störte. Und bis ich sie endlich weggeben würde, hätte sie vermutlich mehr Kostens verursacht als ein Cadillac.
Wärend dieser Seltrede streichelte er die ganze Zeit abwesend ihr Köpfchen, das sie an sein Bein geschmiegt hatte. Als ich ihn darauf hinwies, fuhr er mich an: "Was erwartest du denn von mir, dass ich tun soll?! Soll ich ihr den Schädel einschlagen?!" Zornig erhob er sich und verließ das Zimmer. Von der Tür rief er zurück: "Soll ich dein Bettzeug jetzt schon in die Küche tragen, oder willst du warten bis zum Abend, wenn sie ihren wunderschöänen Sopran wieder ersdchallen lässt?"
Aber Josie hatte ihren eigenen Plan für diesen Abend, als hätte sie in ihrem wintzigen Hirn die richtigen Folgerungen gezogen: "Sie liebt mich, er nicht."
Leider konnte ich in ihrem klugen Köpfchen nicht lesen und war somit auf alles gefasst.
Als ich sie in die Küchte brachte, leckte sie meine Hand, kletterte sogleich in ihren Korb und ließ nicht einmal eine Übungstonleiter höre, als ich die Tür schloss.
Ich begab mich ins Bett uns löschte das Licht. Irving hatte sich schon vor mir hingelegt, und wir lauschten nun beide stumm ins Dunkle, in Erwartung der Arie. Es kam keine. Nach fünf Minuten gähnte Irving : "Gott sei Dank, sie hat sich offenbar entschlossen, uns schlafen zu lassen."
Zehn Minuten mir immer verdächtiger vorkommender Stille folgten. Endlich flüsterte ich: "Irving, bist du noch wach?"
Er: "Du hast mich wieder geweckt."
Ich: "Was macht sie wohl in der Küche? Was meinst du?"
Er: "Vielleicht backt sie Eierkuchen... Hauptsache sie schweigt!"
ich: "Aber mir ist es allzu still! Soll ich nicht doch lieber mal nachsehen?"
Er: "Sieh, ich bin ja nun niht ausgesprochen für sie eingenommen; aber wenn sie recht hat, hat sie recht. Der arme HUnd versucht zu tun, was du von ihm verlegt hast, nähmlich zu schlafen. Und jetzt willst du gehen und ihn aufstören - er wird denken du bist nicht ganz bei Trost..."
Zehn Minuten Stille, dann ich: "Irving?"
Er: "Weißt du, ich hätte dich in die Küche sperren sollen und mit Josi hier sanft und ungestört schlafen sollen."
Ich: "Sie ist doch noch ein Baby, das garnicht ahnt wie krank es ist. Sie hat sich soviel Mühe gegeben, lieb zu dir zu sein. Und jetzt ist sie so beängstigend still! Vielleicht hat sie SChmerzen und getraut sich nicht zu jammern, um dich nicht zu ärgern..."
Er (aus dem Bett krabbelnd): "gut, bleib du liegen, ich geh mal leise hinüber und horche an der Tür."
Ich: "Irving, du machst dir Sorgen?"
Er: "Ja. Ich mache mir Sorgen um meinen Schlaf."
Nach zwei Minuten kommt er zurück.
Ich: "Nun? Hast du etwas gehört?"
Er (wieder in Bett gehend): "Nein! Was hast du denn erwartet? Dass sie Step tenzt? Sie schläft. Icvh beneide sie glühend."
Ich: "Aber es ist nicht normal, wenn ein Pudelwelpe die ganze Nach schläft."
Er: "Das kannst du ihr morgen früh erzählen."
Ich: "Irving, was sollen wir tun?"
Er: "Es wird dir lächerlich vorkommen, aber ich will jetzt schlafen! Sofort!"
Ich: "Du brauchst doch nicht ärgerlich zu werden!"
Er: "Soll ich mich in die Kücher umquartieren und dir und ihr das Schlafzimmer überlassen?"
Ich: "Gute Nacht."
Eine Stunde später, gegen zwei Uhr, stehle ich mich leise aus dem Bett.
Er (fährt hoch und sagt drohend): "Wohin willst du?"
Ich (von oben herb): "Wohin pflegt der Mensch zu nächtlicher Stunde zu gehen, wenn er aus dem Bett steigt?"
Er: "Das könnte ich mir ungefähr denken; aber ich ahne..."
Ich: "Ahne gar nichts. Ich habe Durst!" Als ich zurück kehre fragte ich: "Na, bist du nun zufrieden? Gute Nacht."
Gegen drei Uhr fahre ich hoch: "Irving, bist du das?"
Er: "Nein, es ist William Shakespeare."
Ich: "Wohin willst du?"
Er: "Mag sein, du hast es noch nie gemerkt, aber ich bin auch nur ein Mensch. Ins Badezimmer will ich."
Wieder eine halbe Stunde später. Ich: "Irving, schläfst du?"
Er: "Selbstverständlich nicht, ich liege Nachts immer wach..."
Ich: "Wenn sie nun tot im Körbchen liegt!"
Er: "Solch ein Glück gibt es nicht..."
Ich: "Gute nacht."
Fünf Minuten später er: "Warum hast du bloß den Doktor nicht gefragt, ob sie die Nacht durchschlafen soll oder nicht?"
Ich: "Ich habe gar nicht daran gedacht."
Ein paar Minuten gehen vorbei. Er (sich aufrichtend): "Also ich kann das nicht aushalten! Das muss aufhören!"
Ich: "Aber Irving, ich habe doch kein Wort gesagt!"
Er: "Aber du denkst, ich fühle es! Darum kann ich nicht einschlafen!"
Ich: Was denke ich denn?"
Er: "Dass ich ein gefühlloser Gesell bin, der ein hilfloses Welpchen allein in der Küche sterben lässt..."
Ich (Hochfahrend): "Also glaubst du auch, dass sie tot ist!"
Er: "Ich glaube, dass ich mit einer Närrin verheiratet bin! Aber wir müssen jetzt nachsehen gehen, und dann, ob tot oder ledendig, möchte ich nedlich schlafen!"
Auf Zehenspitzen schleichen wir zur Küche. Irving macht leise die Tür auf. Josi springt aus ihrem Körbchen, gähnt, wedelt mit dem Schwanz und sieht uns beide erwartungsvoll an als wollte sie uns fragen: "Na, was wird nun?"
Er: "Also gut, nimm sie mit."
Ich: "Mit ins Schlafzimmer?"
So marrschierten wir alle drei ins Schlafzimmer. Josi ist überglücklich über die Änderung des Shauplatzes; sie bedenkt und mit Küssen, macht es sich dann in Irvings Armen gemütlich und schläft ein.
Eine Stunde später schlüpfe ich leise aus dem Bett; diesmal habe ich wirklich Durst. Irving wird wütend und zischt: "zum Teufel! Hast du denn überhupt keine Vernunft? Du weckst das arme Tier doch auf!"
Von Jacqeline Susann

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Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
Alex und Lea

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Super, danke für die ausführlichen Infos. Hat mir aber zum Glück mein Tierarzt schon alles so erklärt. Was ich nicht wusste, ist, dass man auch getrocknetes Fleisch der gleichen Sorte geben kann...

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