Die Ernährung des Huskys
zu Mörfis BlogübersichtEintrag vom 19.10.2008


Beim Abholen des Welpen vom Züchter lässt man sich genau erklären, womit und wie der kleine Hund dort gefüttert wurde, um nicht durch eine plötzliche Umstellung der Kost Magen-Darmstörungen auszulösen. Erst allmählich kann die Ernährungsweise verändert werden, so dass sie schließlich den Möglichkeiten der eigenen Futterbeschaffung entspricht. Nur eines ist unumstößliches Gesetz: Sparen darf man am Futter für die Jungen Hunde niemals.Auch die Fressgewohnheiten werden beim Junghund für das ganze Leben festgelegt. Deshalb sind die täglichen Futterzeiten genau einzuhalten. Das Futter wird zu regelmäßigen, festgelegten Zeiten verabreicht. Reste dürfen nicht bis zur nächsten Mahlzeit stehen bleiben, sondern werden entfernt. Das heißt, was in etwa 15 Minuten nicht aufgefressen ist, wird weggenommen, frischgehalten und zur nächsten Mahlzeit nochmals angeboten.
Nur so erzieht man seinen Hund zum guten Fresser und nicht zu einem verwöhnten Tier, das nie richtigen Appetit hat.Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, das ist wohl ein Erbe ihrer Wolfsahnen, die nicht regelmäßig ernährt und gefüttert wurden, wie unsere domestizierten Hunde. Dennoch erhielten sie alles, was notwendig ist, auf natürlichem Wege durch ihre Beute. Die Beutetiere wurden in großen Stücken samt Magen und Eingeweiden mit dem darin enthaltenen Speisebrei - auch pflanzlicher Herkunft - verschlungen. Deshalb genügt für unsere Hunde nicht nur eine reine Fleischfütterung, vielmehr muss all das, was an sonstigen natürlichen Futterstoffen dem domestizierten,
zivilisierten Hund abgeht, noch zugefüttert werden.
Der Hund hat sich zwar im Verlauf von Jahrtausenden stärker unserer Ernährung angepasst, doch ist es nach wie vor wichtig, dass er mindestens 25% Eiweiß in Trockensubstanz bekommt, von 75% aus pflanzlicher Nahrung bestehen kann. Der noch nicht ausgewachsene Hund benötigt sogar 30 bis 50% Eiweiß.Das Futter sollte lau- oder körperwarm sein, da auch in der Natur die Beute nicht eiskalt vertilgt wird. Zweifelsohne kann auch in unseren Regionen der Hund - vielmehr sein Verdauungsapparat - an kaltes oder gar gefrorenes Fleisch gewöhnt werden. Wir wissen, dass die Eskimos beispielsweise ihren Hunden gefrorenes Walrossfleisch verfüttern, jedoch wohl nur deshalb, weil weder für Mensch noch Tier täglich Frischfleisch zur Verfügung steht. Die Eskimohunde vermögen auch bis zu 3 Tagen ohne Futter zu laufen.
Erst nach erfolgreicher Jagd darf jeder Hund soviel Fressen wie er kann. Solche Prinzipien sind bei uns allerdings undenkbar und es kostet schon einige Überwindung, den Hund wenigsten einen Hungertag in der Woche abzuverlangen.Nachdem der Welpe von der Mutter entwöhnt ist, verlangt er handfeste Kost. Das ist zuerst Hackfleisch, auch Fertigprodukte aus der Dose lassen sich unter Zugabe von einem Eigelb, etwas Gemüse oder Knochenbrühe zu einer willkommenen Mahlzeit verarbeiten.
Quark ist ein guter Proteinspender, sollte jedoch in Maßen verwendet werden. Neben einem hohen Kalziumgehalt besitzt Quark nämlich auch viel Phosphor, so dass bei Unterfunktion der Nebenschilddrüse nicht verfüttert werden sollte. Allmählich stellt man auf klein geschnittenen Pansen um, wobei der Blättermagen keineswegs piek sauber geputzt wird, weil das aufgenommene Grün enthält noch wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Insgesamt soll das Futter vielseitig und abwechslungsreich sein.Natürlich weiß der Laie im Allgemeinen nicht genau, welche wichtigen Aufbaustoffe in den einzelnen Nahrungsmitteln enthalten sind. Hier bieten die Fertigfutter eine gute Hilfe, denn sie sind genau auf den Organismus des Hundes und damit auf sein Wohlbefinden abgestimmt. Die Marken Fertigprodukte enthalten vor allem hochwertiges Eiweiß, ohne das ein Leben praktisch nicht möglich ist. Hochwertiges und leichtverdauliches Eiweiß ist in Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Mich und in Milchprodukten sowie in Eiern enthalten. Sehr eiweißreich ist auch Trockenfisch.
Weniger wertvolles Eiweiß ist in Knorpel, Schwarten und Knochen enthalten. Pflanzliche Eiweißträger sind Haferflocken, Reis, Vollkornbrot und Sojamehl. Der zweite Grundstoff sind die Kohlenhydrate, die in der Natur in größeren Mengen in den Pflanzen vorkommen sowie auch in Pflanzenprodukten wie Mehl, Brot, Reis, Teigwaren oder Zucker. Da das Verdauungssystem des Hundes jedoch pflanzliche Nahrung weniger gut ausnutzen kann, müssen wir solche Pflanzenprodukte verfüttern, die am besten verwertet werden, wie gekochte Haferflocken, gekochter Reis und Gemüse. Auch Fett darf in der Hundenahrung nicht fehlen - wenigstens 5% - zumal es die wichtigen Vitamine A, D, und E enthält.Bei ausgewogener Zusammensetzung der Ernährung bezieht der Hund alle notwendigen Vitamine aus der Nahrung. Vitamin A kommt vor in der Leber und Niere der Schlachttiere, ebenso wie im Lebertran.
Die Vitamine der B-Gruppe finden sich in Milch, Eiern, Schweinefleisch, Leber, Haferflocken Vollkornbrot und vor allem in der Bierhefe. Hingegen muss das antirachitische D 2 oder D 3 in Form von Lebertran insbesondere tragenden und säugenden Hündinnen und natürlich auch den Welpen zugefüttert werden. Wichtig ist jedoch, die genaue Anweisung auf der jeweiligen Packung einzuhalten, da übermäßige Vitamin-D-Gaben auch schädlich sein und zur Entkalkung der Knochen führen können. Für die Knochenbildung kommt es auf das richtige Kalzium-Phosphor-Verhältnis, wie es in Knochenmehl zu finden ist, wesentlich an. Knochenmehl kann gelegentlich, ebenso wie Nieren und Milz, je nach Empfindlichkeit des Hundes auch abführend wirken.
Da Lunge überhaupt keinen Nährwert besitzt, ist sie allenfalls dazu geeignet, einem überfütterten Hund zum Abspecken den Magen zu füllen. Gelegentliche Beigaben von Leinsamen erhalten das Fell glänzend.Der Welpe wird anfangs viermal täglich gefüttert, im Alter von 3 bis 4 Monaten dreimal, mit einem halben Jahr zweimal bis er ausgewachsen ist, womit beim Nordischen Hund etwa im Alter von zwei Jahren zu rechnen ist.
Dann wird nur noch eine Mahlzeit verabreicht.Beim Schlittenhund richtet sich diese nach der Trainingszeit und dem Einsatz beim Rennen. Es wird niemals direkt vor dem Laufen gefüttert und auch kein Wasser angeboten. Wenn es der Hund mag, kann er vor dem Rennen einen Löffel Bienenhonig bekommen. Da es selbst dem Menschen schwerfällt, mit vollem Magen sportliche Hochleistungen zu erbringen, sollte auch der Hund erst nach getaner Arbeit sein Futter erhalten.Der Kalorienbedarf eines normalen Hundes beläuft sich bei einem Gewicht von ~ 25 Kg auf ~ 1600 Kalorien pro Tag.
Im Einsatz verbraucht der Schlittenhund fast die doppelte Kalorienmenge. Aber auch innerhalb einer Rasse gibt es Individuen in Bezug auf Ausschöpfung aller Nähr und Wirkstoffe und es ist Sache eines jeden Hundehalters, seinen Hund durch ständige Gewichtskontrollen bei optimaler Nahrungszufuhr fit zu halten. Leider ist es oft nicht leicht, besonders in der Stadt, für mehrere Hunde genügende Mengen Frischfleisch zu bekommen. Wer also Schwierigkeiten mit der Beschaffung des Fleisches hat, kann ohne Sorge auf die vielfach angebotenen Fertigprodukte zurückzugreifen.
Diese sind weitgehend in umfangreichen Fütterungsversuchen erprobt und enthalten alles notwendige für die Hundeaufzucht und Ernährung Notwendige. Hunde die nur Frischfleisch und Beifutter gewohnt waren, müssen allmählich auf das Fertigfutter umgestellt werden, damit sich die Verdauungsorgane darauf einrichten und es nicht zu Verdauungsstörungen kommt. Die Hersteller solcher Futtermischungen kennen die ernährungsphysiologischen Grundlagen, das heißt den Bedarf des Hundes an den verschiedenen Nähr - und Wirkstoffen und sie kennen besser als jeder Hundehalter die Einzelfuttermittel, aus denen die Mischungen zusammengestellt werden.
Die einzelnen Bestandteile werden in den Fabriken vor der Verarbeitung ständig auf ihren Gehalt an Eiweiß, Fett und auch Mineralstoffen und Vitaminen überprüft. Bei handelsüblichem Fertigfutter wird zwischen Vollnahrung und Beifutter unterschieden. Vollnahrung enthält alle notwendigen Nähr - und Wirkstoffe in den entsprechenden Mengen. Beifutter sind zum Beispiel Hundeflocken, Hundekuchen oder Trockenfleisch.
Vollnahrung wird in getrockneter Form oder in Dosen angeboten. Dosenfutter enthält die gleichen Futtermittel, die auch in der konservativen Hundeernährung Verwendung finden, also vorwiegend Fleisch, Fleischbestandteile und Innereien, auch in geringen Mengen Getreideprodukte und Gemüse. Zu Trockenfutter werden unter anderem Fleischmehl, Fischmehl, Trockenfleisch, Milchprodukte, Soja, Hefe und verschiedene Getreidesorten wie Mais, Weizen und Hafer verarbeitet.
Trockenfutter verdaut der Hund genauso gut wie Frischfutter. Allerdings braucht er dann ständig Zugang zu Wasser, da der fehlende Wasseranteil im Futter zusätzlich angenommen werden muss. Ob aber nun Frischfleisch in Verbindung mit Haferflocken verabreicht wird, Reis usw. oder Fertigfutter verabreicht wird, muss dem Hund ständig frisches, sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen.Außer einem weichen Kalbsknochen sollte der Hund keine Knochen erhalten.
Beim Junghund können Missbildungen der noch weichen Zähne auftreten, wenn mehrere Hunde gehalten werden, sind Knochen außerdem oft der Anlass zu Raufereien. Zweckmäßiger ist daher die Gabe von Knochenmehl, das man bei jedem Fleischer bekommt und ab und zu dem Futter beimischt. Bei Durchfall hat es stopfende Wirkung, kann aber auch, wie schon bemerkt, in selteneren Fällen - z.B. bei Darmentzündung - Durchfall hervorrufen.
Nur so erzieht man seinen Hund zum guten Fresser und nicht zu einem verwöhnten Tier, das nie richtigen Appetit hat.Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, das ist wohl ein Erbe ihrer Wolfsahnen, die nicht regelmäßig ernährt und gefüttert wurden, wie unsere domestizierten Hunde. Dennoch erhielten sie alles, was notwendig ist, auf natürlichem Wege durch ihre Beute. Die Beutetiere wurden in großen Stücken samt Magen und Eingeweiden mit dem darin enthaltenen Speisebrei - auch pflanzlicher Herkunft - verschlungen. Deshalb genügt für unsere Hunde nicht nur eine reine Fleischfütterung, vielmehr muss all das, was an sonstigen natürlichen Futterstoffen dem domestizierten,
zivilisierten Hund abgeht, noch zugefüttert werden.
Der Hund hat sich zwar im Verlauf von Jahrtausenden stärker unserer Ernährung angepasst, doch ist es nach wie vor wichtig, dass er mindestens 25% Eiweiß in Trockensubstanz bekommt, von 75% aus pflanzlicher Nahrung bestehen kann. Der noch nicht ausgewachsene Hund benötigt sogar 30 bis 50% Eiweiß.Das Futter sollte lau- oder körperwarm sein, da auch in der Natur die Beute nicht eiskalt vertilgt wird. Zweifelsohne kann auch in unseren Regionen der Hund - vielmehr sein Verdauungsapparat - an kaltes oder gar gefrorenes Fleisch gewöhnt werden. Wir wissen, dass die Eskimos beispielsweise ihren Hunden gefrorenes Walrossfleisch verfüttern, jedoch wohl nur deshalb, weil weder für Mensch noch Tier täglich Frischfleisch zur Verfügung steht. Die Eskimohunde vermögen auch bis zu 3 Tagen ohne Futter zu laufen.
Erst nach erfolgreicher Jagd darf jeder Hund soviel Fressen wie er kann. Solche Prinzipien sind bei uns allerdings undenkbar und es kostet schon einige Überwindung, den Hund wenigsten einen Hungertag in der Woche abzuverlangen.Nachdem der Welpe von der Mutter entwöhnt ist, verlangt er handfeste Kost. Das ist zuerst Hackfleisch, auch Fertigprodukte aus der Dose lassen sich unter Zugabe von einem Eigelb, etwas Gemüse oder Knochenbrühe zu einer willkommenen Mahlzeit verarbeiten.
Quark ist ein guter Proteinspender, sollte jedoch in Maßen verwendet werden. Neben einem hohen Kalziumgehalt besitzt Quark nämlich auch viel Phosphor, so dass bei Unterfunktion der Nebenschilddrüse nicht verfüttert werden sollte. Allmählich stellt man auf klein geschnittenen Pansen um, wobei der Blättermagen keineswegs piek sauber geputzt wird, weil das aufgenommene Grün enthält noch wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Insgesamt soll das Futter vielseitig und abwechslungsreich sein.Natürlich weiß der Laie im Allgemeinen nicht genau, welche wichtigen Aufbaustoffe in den einzelnen Nahrungsmitteln enthalten sind. Hier bieten die Fertigfutter eine gute Hilfe, denn sie sind genau auf den Organismus des Hundes und damit auf sein Wohlbefinden abgestimmt. Die Marken Fertigprodukte enthalten vor allem hochwertiges Eiweiß, ohne das ein Leben praktisch nicht möglich ist. Hochwertiges und leichtverdauliches Eiweiß ist in Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Mich und in Milchprodukten sowie in Eiern enthalten. Sehr eiweißreich ist auch Trockenfisch.
Weniger wertvolles Eiweiß ist in Knorpel, Schwarten und Knochen enthalten. Pflanzliche Eiweißträger sind Haferflocken, Reis, Vollkornbrot und Sojamehl. Der zweite Grundstoff sind die Kohlenhydrate, die in der Natur in größeren Mengen in den Pflanzen vorkommen sowie auch in Pflanzenprodukten wie Mehl, Brot, Reis, Teigwaren oder Zucker. Da das Verdauungssystem des Hundes jedoch pflanzliche Nahrung weniger gut ausnutzen kann, müssen wir solche Pflanzenprodukte verfüttern, die am besten verwertet werden, wie gekochte Haferflocken, gekochter Reis und Gemüse. Auch Fett darf in der Hundenahrung nicht fehlen - wenigstens 5% - zumal es die wichtigen Vitamine A, D, und E enthält.Bei ausgewogener Zusammensetzung der Ernährung bezieht der Hund alle notwendigen Vitamine aus der Nahrung. Vitamin A kommt vor in der Leber und Niere der Schlachttiere, ebenso wie im Lebertran.
Die Vitamine der B-Gruppe finden sich in Milch, Eiern, Schweinefleisch, Leber, Haferflocken Vollkornbrot und vor allem in der Bierhefe. Hingegen muss das antirachitische D 2 oder D 3 in Form von Lebertran insbesondere tragenden und säugenden Hündinnen und natürlich auch den Welpen zugefüttert werden. Wichtig ist jedoch, die genaue Anweisung auf der jeweiligen Packung einzuhalten, da übermäßige Vitamin-D-Gaben auch schädlich sein und zur Entkalkung der Knochen führen können. Für die Knochenbildung kommt es auf das richtige Kalzium-Phosphor-Verhältnis, wie es in Knochenmehl zu finden ist, wesentlich an. Knochenmehl kann gelegentlich, ebenso wie Nieren und Milz, je nach Empfindlichkeit des Hundes auch abführend wirken.
Da Lunge überhaupt keinen Nährwert besitzt, ist sie allenfalls dazu geeignet, einem überfütterten Hund zum Abspecken den Magen zu füllen. Gelegentliche Beigaben von Leinsamen erhalten das Fell glänzend.Der Welpe wird anfangs viermal täglich gefüttert, im Alter von 3 bis 4 Monaten dreimal, mit einem halben Jahr zweimal bis er ausgewachsen ist, womit beim Nordischen Hund etwa im Alter von zwei Jahren zu rechnen ist.
Dann wird nur noch eine Mahlzeit verabreicht.Beim Schlittenhund richtet sich diese nach der Trainingszeit und dem Einsatz beim Rennen. Es wird niemals direkt vor dem Laufen gefüttert und auch kein Wasser angeboten. Wenn es der Hund mag, kann er vor dem Rennen einen Löffel Bienenhonig bekommen. Da es selbst dem Menschen schwerfällt, mit vollem Magen sportliche Hochleistungen zu erbringen, sollte auch der Hund erst nach getaner Arbeit sein Futter erhalten.Der Kalorienbedarf eines normalen Hundes beläuft sich bei einem Gewicht von ~ 25 Kg auf ~ 1600 Kalorien pro Tag.
Im Einsatz verbraucht der Schlittenhund fast die doppelte Kalorienmenge. Aber auch innerhalb einer Rasse gibt es Individuen in Bezug auf Ausschöpfung aller Nähr und Wirkstoffe und es ist Sache eines jeden Hundehalters, seinen Hund durch ständige Gewichtskontrollen bei optimaler Nahrungszufuhr fit zu halten. Leider ist es oft nicht leicht, besonders in der Stadt, für mehrere Hunde genügende Mengen Frischfleisch zu bekommen. Wer also Schwierigkeiten mit der Beschaffung des Fleisches hat, kann ohne Sorge auf die vielfach angebotenen Fertigprodukte zurückzugreifen.
Diese sind weitgehend in umfangreichen Fütterungsversuchen erprobt und enthalten alles notwendige für die Hundeaufzucht und Ernährung Notwendige. Hunde die nur Frischfleisch und Beifutter gewohnt waren, müssen allmählich auf das Fertigfutter umgestellt werden, damit sich die Verdauungsorgane darauf einrichten und es nicht zu Verdauungsstörungen kommt. Die Hersteller solcher Futtermischungen kennen die ernährungsphysiologischen Grundlagen, das heißt den Bedarf des Hundes an den verschiedenen Nähr - und Wirkstoffen und sie kennen besser als jeder Hundehalter die Einzelfuttermittel, aus denen die Mischungen zusammengestellt werden.
Die einzelnen Bestandteile werden in den Fabriken vor der Verarbeitung ständig auf ihren Gehalt an Eiweiß, Fett und auch Mineralstoffen und Vitaminen überprüft. Bei handelsüblichem Fertigfutter wird zwischen Vollnahrung und Beifutter unterschieden. Vollnahrung enthält alle notwendigen Nähr - und Wirkstoffe in den entsprechenden Mengen. Beifutter sind zum Beispiel Hundeflocken, Hundekuchen oder Trockenfleisch.
Vollnahrung wird in getrockneter Form oder in Dosen angeboten. Dosenfutter enthält die gleichen Futtermittel, die auch in der konservativen Hundeernährung Verwendung finden, also vorwiegend Fleisch, Fleischbestandteile und Innereien, auch in geringen Mengen Getreideprodukte und Gemüse. Zu Trockenfutter werden unter anderem Fleischmehl, Fischmehl, Trockenfleisch, Milchprodukte, Soja, Hefe und verschiedene Getreidesorten wie Mais, Weizen und Hafer verarbeitet.
Trockenfutter verdaut der Hund genauso gut wie Frischfutter. Allerdings braucht er dann ständig Zugang zu Wasser, da der fehlende Wasseranteil im Futter zusätzlich angenommen werden muss. Ob aber nun Frischfleisch in Verbindung mit Haferflocken verabreicht wird, Reis usw. oder Fertigfutter verabreicht wird, muss dem Hund ständig frisches, sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen.Außer einem weichen Kalbsknochen sollte der Hund keine Knochen erhalten.
Beim Junghund können Missbildungen der noch weichen Zähne auftreten, wenn mehrere Hunde gehalten werden, sind Knochen außerdem oft der Anlass zu Raufereien. Zweckmäßiger ist daher die Gabe von Knochenmehl, das man bei jedem Fleischer bekommt und ab und zu dem Futter beimischt. Bei Durchfall hat es stopfende Wirkung, kann aber auch, wie schon bemerkt, in selteneren Fällen - z.B. bei Darmentzündung - Durchfall hervorrufen.
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